{"id":7200,"date":"2010-09-16T10:06:33","date_gmt":"2010-09-16T08:06:33","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=7200"},"modified":"2010-09-16T14:13:30","modified_gmt":"2010-09-16T12:13:30","slug":"kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-teil-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/09\/16\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-teil-11_7200","title":{"rendered":"KinderZEIT Lesesommer 2010: Ich, Gorilla und der Affenstern \u2013 Teil 11"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/09\/Gorilla11.jpg\" alt=\"\" title=\"Gorilla11\" width=\"500\" height=\"500\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7201\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/09\/Gorilla11.jpg 500w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/09\/Gorilla11-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/09\/Gorilla11-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p><em>Die Flucht: Jonna f\u00fchlt sich im Stich gelassen von Gorilla, ihrer Adoptivmutter. Bei der hatte sich Jonna so wohl gef\u00fchlt. Nun ist sie wieder im Kinderheim, und die Affendame ist abgehauen. Zumindest hat sie das in einem Brief geschrieben. Als Jonna aber ein altes Foto entdeckt, beginnt sie zu verstehen \u2026<\/em><\/p>\n<p><strong>Von Frida Nilsson<\/strong><\/p>\n<p>In meinem Kopf drehte sich alles. Gorilla war ein ehemaliges Kinderheimkind. Warum nur hatte sie mir nichts davon gesagt? Gerd kam aus dem B\u00fcro. \u00bbAch, hier bist du\u00ab, sagte sie. \u00bbGeht es dir jetzt besser?\u00ab \u2013 \u00bbGorilla\u00ab, sagte ich. \u00bbSie hat auch hier gewohnt.\u00ab Mit einem Mal sah Gerd bedr\u00fcckt aus. \u00bbNat\u00fcrlich hat sie das\u00ab, sagte sie m\u00fcrrisch. \u00bbAber das ist nicht der Rede wert und auch nichts, was man herumtratschen m\u00fcsste. \u00ab \u2013 \u00bbNiemand hat etwas gesagt\u00ab, protestierte ich. \u00bbNiemand hat mir irgendetwas davon gesagt. \u00ab Da schien Gerd schon gleich viel gl\u00fccklicher. \u00bbAch, nicht?\u00ab, zwitscherte sie. \u00bbNa, so was? Nein, vielleicht dachte sie, dass man sich darauf nichts einbilden kann? Es haben ja auch noch andere Kinder im Kinderheim gelebt. M\u00f6chtest du denn jetzt mal baden?\u00ab Mit gesch\u00fcrzter Oberlippe betrachtete sie meine verdreckten Kleider. \u00bbEs k\u00f6nnte schwierig werden, die Knoten aus den Haaren zu bekommen\u00ab, sagte sie. \u00bbWas h\u00e4ltst du davon, wenn wir dir die Haare kurz schneiden. Das s\u00e4he sicher frech aus, oder?\u00ab Ich ging nach drau\u00dfen auf die Treppe. \u00bbJonna! \u00ab, n\u00f6rgelte Gerd hinter mir her. \u00bbGibst du jetzt nicht einmal mehr Antworten, wenn du gefragt wirst? Herrjemine, wo soll das noch hinf\u00fchren! \u00ab<!--more--><\/p>\n<p>Es war Abend geworden. Alle Kinder machten sich im gro\u00dfen Schlafsaal fertig f\u00fcr die Nacht. Ich lag schon zusammengerollt unter meiner Decke. Gerd hatte mich gebadet und mir die verfilzten Haare ausgek\u00e4mmt. Es hatte mehrere Stunden gedauert, und meine Kopfhaut brannte, als h\u00e4tte ich mir kochendes Wasser \u00fcber den Kopf gesch\u00fcttet. Es war schrecklich laut im Saal. Die Bettfedern quietschten, dass es einem in den Ohren wehtat. Ich musste daran denken, was Gorilla mir an meinem ersten Tag bei ihr erz\u00e4hlt hatte. Dass sie die Federn aus ihrem Bett ausgebaut hatte, weil sie das Quietschen einfach nicht ertrug. Deshalb, dachte ich. Deshalb, weil sie so viele Jahre lang all das Gequietsche in diesem Saal hatte aushalten m\u00fcssen. Ich war w\u00fctend auf sie. Am liebsten wollte ich vergessen, dass es sie \u00fcberhaupt gab und dass ich jemals bei ihr gewohnt hatte. Aber trotzdem. Trotzdem w\u00fcnschte ich mir, sie w\u00fcrde in diesem Augenblick in den Schlafsaal st\u00fcrmen. Mit der Axt in der Hand und dem Auto startbereit drau\u00dfen auf dem Kies.<\/p>\n<p>Aron kam in den Schlafsaal. St\u00f6hnend lie\u00df er sich auf sein Bett fallen und pustete auf seine Handfl\u00e4chen. \u00bbAlles wund\u00ab, jammerte er. \u00bbMeine H\u00e4nde sind nur noch blutige Klumpen.\u00ab \u2013 \u00bbWas ist denn passiert?\u00ab, fragte ich. \u00bbDer Hobel\u00ab, sagte er. \u00bbIch habe sieben Stunden lang gehobelt. Alles in allem habe ich dreiunddrei\u00dfig Blasen. Willst du mal sehen?\u00ab Er hielt seine H\u00e4nde hoch, die wirklich nicht sch\u00f6n aussahen. Rot und blau und wund. Ich r\u00fcmpfte die Nase. \u00bbWas war das noch gleich, was ihr da tischlert?\u00ab, fragte ich. \u00bbEine T\u00fcr\u00ab, jaulte Aron. \u00bbEine beschissene Schei\u00dft\u00fcr f\u00fcr diesen beschissenen Erdkeller! Die alte ist nachts von den Dieben eingeschlagen worden, und nur weil ich letztes Jahr eine Hutablage getischlert habe, die Gerd gefallen hat, muss ich zusammen mit noch ein paar anderen jetzt eine neue T\u00fcr bauen. Beschissene Schei\u00dfhutablage!\u00ab \u2013 \u00bbWas haben sie denn geklaut?\u00ab, fragte ich und setzte mich auf. \u00bbDie Diebe?\u00ab Aron leckte an seinen H\u00e4nden und st\u00f6hnte. \u00bbDas wei\u00df ich nicht. Doch, Kartoffeln und ein paar Karotten. Einweckgl\u00e4ser und so was. Jedenfalls hat Gerd gesagt, dass wir dieses Jahr keine Salzgurken zu Weihnachten bekommen. Rote Bete ist auch alle.\u00ab Ich starrte ihn an. \u00bbWas?\u00ab \u2013 \u00bbH\u00f6rst du schlecht?\u00ab, fragte er. \u00bbKartoffeln und Salzgurken.\u00ab<\/p>\n<p>Ich sp\u00fcrte mein Herz gegen die Rippen h\u00e4mmern. Kartoffeln und Salzgurken. Rote Bete. Jemand war im Erdkeller des Kinderheimes gewesen und hatte Essen gestohlen. Ich tauchte ans Fu\u00dfende meines Bettes, wo meine Jeans hingen. Aus der Tasche zog ich den Zettel. Ich habe beschlossen, die Stadt zu verlassen. Keine Lust mehr auf den ganzen Mist. Es gibt schlie\u00dflich immer einen anderen Ort, an den man gehen kann. Affenstern! AFFENSTERN!<\/p>\n<p>Ich sprang aus dem Bett und rannte ans Fenster. Dort drau\u00dfen rauschte der dunkle Wald. Auf der Wiese erhob sich der kleine H\u00fcgel des Erdkellers mit seiner nagelneuen Holzt\u00fcr. Ich schaute zum Himmel, an dem die Sterne leuchteten wie tausend kleine wei\u00dfe Punkte. War da nicht einer, der heller als gew\u00f6hnlich funkelte? Ein gro\u00dfer flammender Punkt? War es nicht genau so ein Stern wie der, von dem Gorilla erz\u00e4hlt hatte? Ein Affenstern? Ich ging zur\u00fcck ins Bett. \u00bbWonach<br \/>\nhast du geschaut?\u00ab, fragte Aron. \u00bbNichts\u00ab, sagte ich. \u00bbLass uns schlafen.\u00ab Ich kroch zwischen die steifen Laken und drehte ihm den R\u00fccken zu. Bald wurde das Licht im Saal gel\u00f6scht. Wie langsam die Zeit vergehen kann, wenn man sich w\u00fcnscht, sie w\u00fcrde fliegen! Ich hatte das Gef\u00fchl, seit einer Ewigkeit wach zu liegen und zu warten, als ich mich endlich traute aufzustehen.<\/p>\n<p>Es quietschte und schnaufte aus allen Betten. Leise tastete ich mich zu meinen Jeans und meinem Pullover vor. Als ich alles angezogen hatte, schlich ich zur T\u00fcr. \u00bbJonna?\u00ab Ich zuckte zusammen und drehte mich um. Arons sommersprossiges Gesicht tauchte im Dunklen vor mir auf. \u00bbWas hast du vor?\u00ab, fl\u00fcsterte er. \u00bbDu verr\u00e4tst mich nicht?\u00ab, fl\u00fcsterte ich zur\u00fcck \u00bbBitte, sag nichts.\u00ab Er starrte mich an. \u00bbHaust du ab?\u00ab Ich nickte. \u00bbJa. Vielleicht. Jedenfalls dann, wenn ich in einer Sache recht habe. Aber du verr\u00e4tst mich doch nicht?\u00ab Er sah mich eine Weile an. \u00bbNein. Ich verrate dich nicht.\u00ab Ich l\u00e4chelte und tastete mich weiter zur T\u00fcr. \u00bbJonna?\u00ab Ich drehte mich noch einmal um. \u00bbEs war langweilig, als du nicht hier warst\u00ab, sagte Aron. \u00bbUnd ich hoffe, du hast unrecht, was immer es sein mag.\u00ab \u2013 \u00bbOkay\u00ab, fl\u00fcsterte ich, dann \u00f6ffnete ich die T\u00fcr und stahl mich hinaus.<\/p>\n<p>Die Treppe knarrte. Dort unten in der Halle standen meine Stiefel, und an einem der Haken hing meine Jacke. Aus Gerds Schlafzimmer drang dr\u00f6hnendes Schnarchen. Ich dr\u00fcckte die Klinke der Eingangst\u00fcr hinunter und sp\u00fcrte, wie mir die k\u00fchle Nachtluft entgegenschlug, feucht und sch\u00f6n. In der Tasche hatte ich den Zettel mit Gorillas h\u00e4sslicher Handschrift. Es ist eine Nachricht f\u00fcr mich, die niemand sonst verstehen kann, dachte ich. So muss es sein.<\/p>\n<p>Ich lief um das gro\u00dfe wei\u00dfe Haus des Rainfarn herum. Dahinter lagen noch immer die Hobel auf dem Boden. Mein Herz schlug wie eine Trommel, als ich \u00fcber die Wiese huschte und zwischen den B\u00e4umen verschwand. Die Dunkelheit kam immer n\u00e4her, und ich stolperte und rutschte auf meinem Weg immer tiefer in den Wald hinein. Die Fichten standen jetzt viel dichter. Ich erinnerte mich an die Stimmen, die ich geh\u00f6rt hatte, als Gorilla und ich bei unserem Zeltausflug Wasser geholt hatten. Kinderstimmen ganz in der N\u00e4he. Es muss so sein, dachte ich. Bitte mach, dass es so ist. Unter meinen zerschlissenen Sohlen knackten die \u00c4ste. Zweige schlugen mir ins Gesicht, ein Nachtvogel gurrte in der Dunkelheit, mein Atem pfiff. \u00bbNo panic on Titanic\u00ab, fl\u00fcsterte ich vor mich hin. \u00bbNo panic on Titanic, no panic on Titanic, no panic on Titanic, no panic on Titanic, no &#8230;\u00ab<\/p>\n<p>Jetzt konnte ich es h\u00f6ren. Das Gurgeln und Pl\u00e4tschern des Wassers. Der Mond tauchte am Himmel auf, und ich konnte alles etwas deutlicher erkennen . Dort unten neben meinen F\u00fc\u00dfen war er. Der Bach. Ich erkannte ihn wieder, er<br \/>\nschl\u00e4ngelte sich den Berg hinunter und tauchte in einer d\u00fcnnen Biegung unten im Garten hinter dem Holzschuppen auf. Ich rannte weiter den Bachlauf entlang, wich dann vom Ufer ab und sprintete los zu einer Stelle, wo der Wald sich lichtete. \u00bbBitte, bitte, bitte &#8230;\u00ab Am Rande der kleinen Lichtung blieb ich stehen. Kein orangefarbenes Zelt weit und breit. Aber im Moos, den R\u00fccken an den gro\u00dfen Felsen gelehnt, sa\u00df Gorilla. Sie schlief nicht. Als sie mich entdeckte, sprang sie sofort mit wackeligen Beinen auf. Ich rannte zu ihr und flog in ihre gro\u00dfen Arme. \u00bbIch wusste es!\u00ab, rief ich. \u00bbIch wusste, dass du nicht gefahren bist!\u00ab \u2013 \u00bbNat\u00fcrlich hast du es gewusst! \u00ab, brummte Gorilla und wuschelte mir durch die Haare. \u00bbHe-he! Glauben die tats\u00e4chlich, dass ich von hier verschwinde, ehe ich dich wieder bei mir habe? Nee-nee-nee! Und ich wusste doch, dass du am Ende herausfinden w\u00fcrdest, wo ich bin.\u00ab <\/p>\n<p>Ihr Blick wanderte hoch zu dem gro\u00dfen Affenstern am Himmel, und sie zwinkerte ihm wie zum Dank zu. \u00bbHast du den Zettel bekommen, den ich geschrieben hatte?\u00ab Ich nickte. \u00bbIch habe ihn hier in der Tasche, Tord hat ihn mir gebracht. Aber warum hast du mir nichts gesagt?\u00ab Ich musste sie knuffen. \u00bbWarum hast du mir nicht gesagt, dass diese Lichtung &#8230; dassdass- dass &#8230; dass sie hier ist?\u00ab<\/p>\n<p>Gorilla setzte mich ab. Sie schien gl\u00fccklich und bek\u00fcmmert zugleich zu sein. \u00bbNun, ich &#8230; ich war ein paarmal kurz davor. Ich hatte wohl im Gef\u00fchl, dass es so kommen w\u00fcrde, deshalb wollte ich dir diesen Ort ja auch zeigen. Aber &#8230;\u00ab Sie sah mich mit Augen an, die pl\u00f6tzlich so klein, so klein waren. \u00bbDu wei\u00dft, dass man mir niemals das Recht zusprechen wird, dich wieder zu mir zu holen. Das Einzige, was wir jetzt noch tun k\u00f6nnen, ist, von hier zu verschwinden.\u00ab \u2013 \u00bbJa!\u00ab, sagte ich. Von mir aus konnten wir gar nicht schnell genug von hier wegkommen. \u00bbLos!\u00ab \u00bbEs ist nur so\u00ab, fuhr Gorilla mit besorgtem Ton fort. \u00bbMit mir von hier abzuhauen wird kein normaler kleiner Zeltausflug in den Wald. Es kann schwer werden, vielleicht wird uns sogar die Polizei verfolgen. Und ich dachte mir, wenn ich dir erz\u00e4hle, dass du mich hier finden kannst, f\u00fchlst du dich vielleicht verpflichtet, zu mir zu kommen. Aber wenn ich es dir \u00fcberlasse, es allein herauszufinden, dann f\u00e4llt es dir vielleicht leichter, zu entscheiden, ob du mitkommen oder doch lieber im Rainfarn bleiben willst.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbSpinnst du?\u00ab, sagte ich und schlang meine Arme um ihr Bein. \u00bbIch will nicht eine Sekunde im Rainfarn bleiben. Ich will bei dir sein!\u00ab\u2013 \u00bbHehe. \u00ab Gorilla t\u00e4tschelte mir den Kopf. \u00bbAber eine Sache h\u00e4ttest du mir ruhig trotzdem erz\u00e4hlen<br \/>\nk\u00f6nnen\u00ab, sagte ich vorwurfsvoll. Sie hob die Augenbrauen. \u00bbWarum hast du mir nie gesagt, dass du auch im Rainfarn gewohnt hast? Ich habe dich auf den Fotos gesehen.\u00ab Pl\u00f6tzlich sah Gorilla verlegen aus. \u00bbMeine Jahre im Rainfarn sind nichts, worauf man stolz sein k\u00f6nnte. Gerd hat mich nie gemocht. Meist war ich ihr l\u00e4stig. Um bei der Wahrheit zu bleiben, habe ich wahrscheinlich einfach versucht, die Zeit dort zu vergessen.\u00ab Wieder wuschelte sie mir durch die Haare. \u00bbJa, ja\u00ab, sagte sie und warf den Kopf in den Nacken, als w\u00e4re das alles nicht der Rede wert. \u00bbAber jetzt haben wir an anderes zu denken, wir beide.\u00ab Sie sah mich an. \u00bbWillst du wirklich fahren?\u00ab, fragte sie. \u00bbSicher?\u00ab \u2013 \u00bbJa! Komm schon!\u00ab, rief ich und zog sie mit aller Kraft am Arm. \u00bbWir haben es eilig!\u00ab \u2013 \u00bbHe-he\u00ab, lachte Gorilla. \u00bbDu hast recht. Wir m\u00fcssen nach Hause und packen.\u00ab<\/p>\n<p>Wir stapften durch den dunklen Wald. Unter unseren F\u00fc\u00dfen knackten die \u00c4ste. Wir schwiegen. Als wir ein St\u00fcck gelaufen waren, streckte Gorilla ihre Pranke aus, nahm meine Hand und dr\u00fcckte sie so fest, dass ich fast aufgeschrien h\u00e4tte. Sie sagte nichts, sie dr\u00fcckte nur meine Hand. Am Weg stand der Volvo, ganz genau dort, wo er vorgestern gestanden hatte, als wir von unserem Ausflug nach Hause gefahren waren. Und genau wie vorgestern stieg ich ein und setzte mich auf den Vordersitz neben Gorilla. Genau wie vorgestern startete der Wagen mit einem Knurren. Vieles war genau wie vorgestern. Und doch war alles ganz anders.<\/p>\n<p><strong>N\u00e4chste Woche:<\/strong><br \/>\n\u2026 lest Ihr die zw\u00f6lfte und letzte Folge der Geschichte von Jonna und Gorilla. Die beiden fahren zur\u00fcck zum Schrottplatz und packen f\u00fcr die Flucht. Doch leider brauchen sie sehr lange. Zu lange, um zu entkommen?<\/p>\n<p>Den zehnten Teil der Geschichte findet ihr <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/09\/09\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-teil-10_7149\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"affenstern\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/affenstern-223x300.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Frida Nilsson:<br \/>\nIch, Gorilla und der Affenstern<br \/>\nGerstenberg<br \/>\nVerlag, 12,95 \u20ac<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Flucht: Jonna f\u00fchlt sich im Stich gelassen von Gorilla, ihrer Adoptivmutter. Bei der hatte sich Jonna so wohl gef\u00fchlt. Nun ist sie wieder im Kinderheim, und die Affendame ist abgehauen. Zumindest hat sie das in einem Brief geschrieben. 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