{"id":7241,"date":"2010-09-23T12:00:38","date_gmt":"2010-09-23T10:00:38","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=7241"},"modified":"2010-09-23T09:27:50","modified_gmt":"2010-09-23T07:27:50","slug":"kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-letzter-teil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/09\/23\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-letzter-teil_7241","title":{"rendered":"KinderZEIT Lesesommer 2010: Ich, Gorilla und der Affenstern \u2013 letzter Teil"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/09\/affenstern_ende.jpg\" alt=\"\" title=\"affenstern_ende\" width=\"540\" height=\"435\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7268\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/09\/affenstern_ende.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/09\/affenstern_ende-300x241.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><em>ENDE GUT, ALLES GUT? Jonna und ihre  Adoptivmutter Gorilla  wollen zusammenbleiben. Leider ist B\u00fcrgermeister Tord dagegen. Er will, dass Jonna im Kinderheim  Rainfarn aufw\u00e4chst.  Deshalb bleibt Jonna und der Affendame nur ein  Ausweg: Sie m\u00fcssen  fliehen&#8230;<\/em><\/p>\n<p><strong>Von Frida Nilsson<\/strong><\/p>\n<p>Drau\u00dfen vor dem Schrottplatz stand das gelbe, runde Schild, das Tord dort aufgestellt hatte. \u00bbHier baut die Stadt das gr\u00f6\u00dfte Schwimmbad Nordeuropas.\u00ab Gorilla schnaubte und schloss die T\u00fcr auf. Die Uhr in der K\u00fcche zeigte schon fast drei Uhr. \u00bbWas willst du mitnehmen?\u00ab Ich zuckte mit den Schultern. \u00bbMein Fahrrad\u00ab, sagte ich. \u00bbUnd du?\u00ab Gorilla kratzte sich am Kinn. Unger\u00fchrt wanderte ihr Blick \u00fcber den K\u00fcchentisch, ihr Bett und den Sessel. Dann blieb er an den B\u00fccherregalen h\u00e4ngen. \u00bbDie B\u00fccher?\u00ab, fragte ich. \u00bbMehr als dreitausend St\u00fcck?\u00ab \u2013 \u00bbNee\u00ab, sagte Gorilla und versuchte, gleichg\u00fcltig auszusehen. \u00bbDas geht nicht. Wir werden sie hierlassen m\u00fcssen.\u00ab<!--more--><\/p>\n<p>Sie schluckte und fing an zu pfeifen. Ich dachte einen kleinen Moment nach. \u00bbDoch\u00ab, sagte ich. \u00bbDas geht. Wenn wir den Campingwagen nehmen.\u00ab \u2013 \u00bbAber dann kommen wir ja fr\u00fchestens in ein paar Stunden los\u00ab, sagte sie und starrte mich an. \u00bbDa ist es schon hell!\u00ab \u2013 \u00bbWir schaffen es trotzdem\u00ab, sagte ich. \u00bbDu kannst nicht ohne die B\u00fccher fahren. Aber vorher musst du den Campingwagen reparieren, der hat n\u00e4mlich nur einen Reifen.\u00ab Gorilla nickte eifrig. Sie eilte zum Haken neben der T\u00fcr, griff nach der Hahnentrittschieberm\u00fctze und setzte sie auf. \u00bbKannst du in der Zwischenzeit packen?\u00ab, fragte sie. \u00bbKlaro. Reifen sind hinter dem Kloh\u00e4uschen, in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen.\u00ab Sie schob die quietschende Hintert\u00fcr auf und verschwand nach drau\u00dfen.<\/p>\n<p>Ich suchte mir alle T\u00fcten und Kartons zusammen, die ich finden konnte, dann packte ich. Die gr\u00f6\u00dften B\u00fccher in die gr\u00f6\u00dften Kisten. Die kleinsten in die d\u00fcnnsten Plastikt\u00fcten. In der K\u00fcche tickte die Uhr, ich h\u00e4tte vor M\u00fcdigkeit total erschlagen sein m\u00fcssen, aber ich war es nicht. Wir w\u00fcrden abhauen. Zusammen. Und nie mehr etwas mit Gerd zu schaffen haben und nie mehr ein Wort \u00fcber Tord h\u00f6ren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Es war schon fast f\u00fcnf, als Gorilla zur\u00fcck ins Haus kam. \u00bbDas war\u2019s!\u00ab, sagte sie und schleuderte die Kappe auf den Boden. \u00bbIch konnte den Wagenheber nicht finden, und es war eine verdammte Plackerei, das Rad anzuschrauben und gleichzeitig den ganzen gro\u00dfen Kasten mit dem eigenen R\u00fccken hochstemmen zu m\u00fcssen, aber jetzt ist es dran. Jetzt helfe ich dir beim Packen.\u00ab<\/p>\n<p>Noch ein paar Stunden sp\u00e4ter stand das ganze Haus voller T\u00fcten und Kisten. Als Allerletztes legte ich das hellbraune Buch von Charles Dickens dazu. <em>Oliver Twist<\/em>. \u00bbDann koppeln wir jetzt den Anh\u00e4nger ans Auto und fahren vor\u00ab, sagte Gorilla. Wir stiegen in den Volvo. Gorilla lie\u00df den Motor an und zerrte am Schalthebel. Die Schaltung kr\u00e4chzte und blockierte. \u00bbDieser Schaltkn\u00fcppel ist doch zum Wahnsinnigwerden!\u00ab, schimpfte sie. \u00bbIch bekomme den R\u00fcckw\u00e4rtsgang nicht rein.\u00ab \u2013 \u00bbIch glaube, du hast nur die Kupplung nicht ganz durchgetreten\u00ab, sagte ich. \u00bbVielleicht bist du ein bisschen m\u00fcde.\u00ab Gorilla machte gro\u00dfe Augen. Sie versuchte, \u00e4rgerlich auszusehen, weil ich so vorlaut war, aber sie konnte doch nicht verbergen, dass es ihr eigentlich gefiel: wie gut ich Auto fahren konnte. Sie trat das Kupplungspedal ordentlich durch und legte den R\u00fcckw\u00e4rtsgang ein.<\/p>\n<p>Im Hinterhof machten wir den Wohnwagen fest und fuhren vor den Vordereingang. Dann schleppten wir B\u00fccher, bis die R\u00fccken schmerzten. Es wurde heller und heller. Als die letzte T\u00fcte endlich verstaut war, mein rotes Fahrrad auf dem R\u00fccksitz lag und der Porzellanwichtel mit dem abgebrochenen Arm auf dem Armaturenbrett stand, gab Gorilla einen erleichterten Seufzer von sich. \u00bbDann kann\u2019s ja losgehen\u00ab, sagte sie. Aber just in dem Moment, als sie das Auto anlassen wollte, hielt sie inne. \u00bbVerflixt\u00ab, sagte sie, \u00bbich habe etwas vergessen.\u00ab Sie sah mich geheimnisvoll an. \u00bbIch habe eine \u00dcberraschung. Warte hier.\u00ab Sie stie\u00df die T\u00fcr auf und verschwand im Haus.<\/p>\n<p>Ich lehnte mich im Sitz zur\u00fcck. Schlie\u00dflich machte sich die M\u00fcdigkeit doch bemerkbar, aber als ich an all das Neue dachte, das vor uns lag, zogen sich meine Mundwinkel zu einem L\u00e4cheln nach oben. Weit weg an einen unbekannten Ort wollten wir. Die Augenlider waren mir gerade zugefallen und hatten es sich bequem gemacht, als ich h\u00f6rte, wie ein Auto heranraste. Ich schlug die Augen auf und drehte mich um. Es war ein Gef\u00fchl, als w\u00fcrde mir das Herz in den Hals springen und mir die Luft abschn\u00fcren. Tords schwarzes Auto! Durch die Windschutzscheibe konnte ich sein angespanntes hartes Gesicht erkennen. Neben ihm sa\u00df Gerd. Wir hatten uns zu lange aufgehalten! Gerd hatte bemerkt, dass ich weg war, und Alarm geschlagen.<\/p>\n<p>\u00bbGORILLAAAAAAA!\u00ab, schrie ich. Aber Tord war schon da und riss die Autot\u00fcr auf. Er packte meinen Arm und zerrte mich nach drau\u00dfen. Ich stolperte auf den Boden. Im selben Moment tauchte Gorilla in der Haust\u00fcr auf. Sie hielt ein kleines schwarzes K\u00e4stchen in der Hand, aber sie schleuderte es sofort auf den Boden und st\u00fcrmte mit rasendem Gebr\u00fcll auf uns zu. Tord versetzte ihr einen Sto\u00df. Eigentlich war er ja nicht einmal halb so gro\u00df wie Gorilla, aber auf dem nassen Untergrund rutschte sie aus und fiel r\u00fcckw\u00e4rts in den Matsch. Tord richtete seinen Hut. \u00bbDas hier ist nichts anderes als Kidnapping!\u00ab, keuchte er, bebend vor Zorn. \u00bbUnd wenn ich eine  Entscheidung gef\u00e4llt habe, dann hat sich niemand dem zu widersetzen! Ich bin der B\u00fcrgermeister dieser Stadt, verflixt und zugen\u00e4ht!\u00ab<\/p>\n<p>Er schleifte mich zu seinem Auto. Verzweifelt versuchte ich, irgendetwas zu greifen, an dem ich mich festhalten konnte, aber meine Finger rutschten einfach durch den Matsch und \u00fcber die kleinen Steinchen. Der Dreck pikte unter den N\u00e4geln, und ich sch\u00fcrfte mir die Handfl\u00e4chen auf. \u00bbHoch mit dir!\u00ab, br\u00fcllte Tord. \u00bbKomm hoch und lauf!\u00ab Aber da kam Gorilla auf die F\u00fc\u00dfe und st\u00fcrmte hinter uns her. \u00bbWir werden von hier verschwinden!\u00ab, knurrte sie. \u00bbUnd Jonna bleibt bei mir!\u00ab Mit ihren riesigen Pranken bekam sie Tords Hals zu fassen. \u00bbWas machen Sie da!\u00ab, \u00e4chzte er. \u00bbSie erw\u00fcrgen mich ja!\u00ab Er wurde schon blau und rot im Gesicht. \u00bbVorsicht!\u00ab, rief ich.<\/p>\n<p>Da lie\u00df Gorilla ihn los. Tord machte eine Faust und boxte ihr mitten auf die Schnauze. Sie stolperte r\u00fcckw\u00e4rts, verhedderte sich in ihren ausgeleierten Leggins, ruderte ein paar Umdrehungen mit ihren Armen, versuchte, ihr Gleichgewicht wiederzufinden&#8230; aber schlie\u00dflich fiel sie doch. In einer ganz unnat\u00fcrlichen Haltung landete sie mit verdrehtem Fu\u00df auf dem Boden und br\u00fcllte Zeter und Mordio. Dann blieb sie reglos liegen. \u00bbSei\u2019s drum\u00ab, sagte Tord. \u00bbDu kommst jetzt mit.\u00ab Wieder packte er meinen Arm. \u00bbNein!\u00ab, schrie ich. \u00bbLass loooos!\u00ab<\/p>\n<p>Peng! machte es da pl\u00f6tzlich. F\u00fcr einen kurzen Moment stand Tord vor mir und starrte einfach nur in die Luft, dann blinzelte er verdattert mit seinen ausdruckslosen Augen und plumpste lautlos in den Matsch. Wie versteinert blieb ich stehen. Da fiel mein Blick auf Gorilla, die mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden lag. In der Hand hielt sie eines dieser gelben Schilder, das sie Tord auf den Kopf gedonnert hatte. Eine Stadt mit Fortschritt.<\/p>\n<p>Gerd st\u00fcrzte aus dem Auto. \u00bbIst er tot?\u00ab, heulte sie. \u00bbNein\u00ab, sagte ich. \u00bbEr atmet.\u00ab Nerv\u00f6s trippelte sie auf der Stelle. \u00bbJa-a\u00ab, sagte sie und schaute von mir zu Gorilla. \u00bbDas hier ist aber auch wirklich zu dumm. Kidnapping&#8230;\u00ab Gorilla schnaubte. Ich rannte zu ihr und versuchte, sie hochzuziehen. \u00bbHilf mir!\u00ab, rief ich Gerd zu, die mich anstarrte, als h\u00e4tte ich sie gebeten, mir mit einem Feuer speienden Drachen behilflich zu sein und nicht etwa mit einer verletzten Gorilla. \u00bbIch wei\u00df nicht\u00ab, piepste sie. \u00bbSoll ich in meinem Alter dieses Unget\u00fcm&#8230;\u00ab \u2013 \u00bbIch tu dir nichts\u00ab, sagte Gorilla. \u00bbVersprochen. Hilf mir nur dieses eine Mal.\u00ab<\/p>\n<p>Gerd z\u00f6gerte. Aber dann kam sie angewatschelt und half mir, Gorilla vom Boden hochzuziehen. Sie betrachtete unser gro\u00dfes Haus. \u00bbSo, so\u00ab, murmelte sie. \u00bbDu bist tats\u00e4chlich all die Jahre hiergeblieben?\u00ab Gorilla sah sie \u00fcberrascht an. \u00bbDu klingst so verwundert\u00ab, knurrte sie. \u00bbAls h\u00e4ttest du dir dar\u00fcber Gedanken gemacht.\u00ab \u2013 \u00bbAch ja?\u00ab, sagte Gerd mit zitternder Stimme. \u00bbJa, nein, ich meinte nur&#8230; Wie sch\u00f6n, dass es dir im Leben so gut ergangen ist.\u00ab Gorilla wandte sich zu mir. \u00bbIch kann nicht fahren\u00ab, sagte sie. \u00bbDer Fu\u00df ist kaputt. Verstaucht.\u00ab \u2013 \u00bbDu musst!\u00ab, rief ich. \u00bbWir m\u00fcssen jetzt hier weg, bevor er zu sich kommt!\u00ab Ich schielte zu Tord, der sich ein wenig bewegte. Gorilla nickte. \u00bbSetz dich auf den Fahrersitz\u00ab, kommandierte sie. \u00bbLeg ein Buch auf das Polster, und dann steig ein.\u00ab \u2013 \u00bbIch?\u00ab, sagte ich. \u00bbDas Kindchen soll fahren?\u00ab, fragte Gerd einf\u00e4ltig. \u00bbSo was hab ich ja noch nie geh\u00f6rt!\u00ab<\/p>\n<p>Als ich das h\u00f6rte, wurde ich so langsam wirklich \u00e4rgerlich. \u00bbAlles klar\u00ab, sagte ich kalt. \u00bbSteig ein.\u00ab Ich holte ein Buch aus dem Campingwagen. <em>Alles \u00fcber die franz\u00f6sische K\u00fcche<\/em> hie\u00df es, und es war m\u00e4chtig dick. Ich legte es auf den Fahrersitz. Gorilla hatte sich m\u00fchsam auf den Beifahrerplatz gek\u00e4mpft. \u00bbDann fehlt uns nur noch die Sache, die ich auf den Boden geworfen habe\u00ab, sagte sie. Ich ging das kleine schwarze K\u00e4stchen holen. Es war ein Lederetui mit gl\u00e4nzendem Knopf. \u00bbWas ist das denn?\u00ab, fragte ich. Gorilla zwinkerte. \u00bbEine Kamera\u00ab, sagte sie l\u00e4chelnd. \u00bbIch habe doch gesagt, dass wir unseren n\u00e4chsten Ausflug verewigen werden.\u00ab Ich rannte um das Auto herum und setzte mich auf den Fahrersitz, den Gorilla so weit wie m\u00f6glich nach vorne geschoben hatte.<\/p>\n<p>Gerd kaute auf ihrer Unterlippe. \u00bbIch wei\u00df nicht &#8230; wei\u00df nicht, ob ich das hier zulassen kann\u00ab, sagte sie. Gorilla streckte den Kopf aus dem Auto. \u00bbDoch, das kannst du\u00ab, sagte sie. \u00bbDenn das bist du mir schuldig. Und das wei\u00dft du auch.\u00ab Gerd sah sie lange an. \u00bbJa\u00ab, erwiderte sie, \u00bbvielleicht ist das so.\u00ab Dann streckte sie ihren Mini-W\u00fcrstchen-Finger in die Luft. \u00bbAber ich werde sagen, dass ich dazu gezwungen wurde! Sonst buchten sie mich ein.\u00ab Sie beugte sich hinunter und l\u00e4chelte mich an. \u00bbMach\u2019s gut, Kleinchen. Und wehe, du kommst hinterher an und beschwerst dich bei mir, weil das hier in die Hose gegangen ist.\u00ab \u2013 \u00bbNein\u00ab, sagte ich. \u00bbTsch\u00fcss!\u00ab Wir schlugen die T\u00fcren zu. \u00bbKommst du an die Kupplung?\u00ab \u2013 \u00bbJa\u00ab, antwortete ich, aber ich musste mich ganz sch\u00f6n strecken.<\/p>\n<p>\u00bbAlso dann\u00ab, wies Gorilla mich an, \u00bbSchl\u00fcssel umdrehen!\u00ab Ich drehte den Schl\u00fcssel, und der Volvo sprang an. \u00bbErster Gang.\u00ab \u2013 \u00bbIch wei\u00df\u00ab, sagte ich. \u2013 \u00bbDie Kupplung langsam kommen lassen.\u00ab \u2013 \u00bbIch wei\u00df.\u00ab Ich l\u00f6ste die Handbremse &#8230; und der Wagen rollte vorw\u00e4rts. Ich fuhr im Bogen \u00fcber den Hof und dann hinaus auf die Stra\u00dfe. \u00bbNa, also das ist ja wie verhext!\u00ab, trompetete Gorilla. \u00bbDu f\u00e4hrst besser als ich! Und sogar mit Anh\u00e4nger und allem Drum und Dran! Ich habe ja gleich gesagt, dass du ein Wunderkind bist.\u00ab Ich gab Gas. Und w\u00e4hrend wir durch das alte Industriegebiet fuhren, summte es in meinem ganzen K\u00f6rper. \u00bbTja\u00ab, sagte ich und warf einen letzten Blick auf P\u00e4rsons Reparaturservice. \u00bbDann wird hier wohl doch bald ein Schwimmbad stehen.\u00ab<\/p>\n<p>Gorilla l\u00e4chelte h\u00f6chst zufrieden. Immer h\u00f6her zogen sich ihre Mundwinkel. \u00bbWas ist denn?\u00ab, fragte ich. \u00bbAch, nichts Besonderes\u00ab, entgegnete sie. \u00bbNur dass ich seinen Kaufvertrag nie unterschrieben habe.\u00ab \u2013 \u00bbWas?\u00ab, sagte ich. \u00bbNat\u00fcrlich hast du das gemacht, ich habe es doch selbst gesehen.\u00ab \u2013 \u00bbHe-he! Selbstverst\u00e4ndlich habe ich etwas auf das Blatt gekritzelt, aber nicht meinen Namen. Du wei\u00dft ja&#8230;\u00ab Sie legte den Kopf in den Nacken und hielt die H\u00e4nde hoch. \u00bbWenn man so gro\u00dfe Pranken hat, passieren leicht mal Fehler, da sieht dann alles aus wie Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfe.\u00ab Sie schmunzelte. \u00bbIch w\u00fcrde zu gerne sehen, wie sehr er sich freut, wenn er das bemerkt. Es d\u00fcrfte ganz sch\u00f6n schwierig f\u00fcr ihn werden, sich das Grundst\u00fcck unter den Nagel zu rei\u00dfen, wenn der Besitzer nicht ausfindig zu machen ist. He-he.\u00ab<\/p>\n<p>Als wir eine Weile gefahren waren, r\u00e4usperte ich mich. \u00bbAron aus dem Kinderheim hat mir etwas erz\u00e4hlt\u00ab, sagte ich. \u00bbIch dachte, er h\u00e4tte sich das ausgedacht, aber&#8230; Er hat erz\u00e4hlt, dass Gerd sich mal ein Kind vom Hals geschafft hat. Weil sie es nicht leiden konnte.\u00ab Gorilla nickte. \u00bbJa, doch\u00ab, sagte sie und schaute zum Fenster hinaus. \u00bbDie Geschichte habe ich auch schon geh\u00f6rt. Dieses Kind passte nicht in ihr feines Kinderheim. Es war sicher beides \u2013 h\u00e4sslich und immerzu im Weg. Jemand hat gesagt, dass Gerd es jedes Mal in den Wald jagte, wenn Leute kamen, um sich ein Kind auszusuchen.\u00ab \u2013 \u00bbMm-m\u00ab, sagte ich. \u00bbUnd eines Nachts hat sie das Kind auf den Gep\u00e4cktr\u00e4ger gesetzt und ist mit ihm zu irgendeiner verlassenen Bruchbude gefahren.\u00ab Gorilla nickte wieder. \u00bbJa, das habe ich auch geh\u00f6rt. Ein verfallenes Haus am Rande der Stadt. Und dann dachten alle, dass das Kind dort wohl gestorben sein musste, denn es war ja erst &#8230; acht, nicht wahr?\u00ab \u2013 \u00bbGenau das habe ich auch geh\u00f6rt\u00ab, sagte ich. \u00bbDass es gestorben ist.\u00ab<\/p>\n<p>Gorilla blickte lange aus dem Fenster. \u00bbJa&#8230;\u00ab, murmelte sie. \u00bbObwohl man nie wissen kann. Manche Kinder sind doch z\u00e4h. Ich bilde mir ein, dass es am Ende gut f\u00fcr sie ausgegangen ist.\u00ab \u2013 \u00bbIch auch\u00ab, sagte ich.<\/p>\n<p>Wir schwiegen eine Weile. \u00bbVielleicht k\u00f6nnte man irgendwo ein Antiquariat er\u00f6ffnen\u00ab, sagte Gorilla dann. Ich nickte. Wir lie\u00dfen die letzten Villen am Stadtrand hinter uns.<br \/>\nAdieu, Gerd. Adieu, Tord. Hallo, Abenteuer.<br \/>\n\u00bbHallo, Aron, ich schreibe Dir, damit Du Dir keine Sorgen machst oder Dich fragst, wie es mir wohl geht. Mir geht es n\u00e4mlich gut und Gorilla auch. Hier, wo wir sind, ist es warm, Gorilla badet jeden Tag im Meer. Jetzt ist wohl schon Fr\u00fchling im Rainfarn? Ich nehme an, Ihr m\u00fcsst ganz sch\u00f6n viel arbeiten! Aber wenn Du mal Deine Ruhe haben willst, dann kann ich Dir einen Tipp geben. Kennst Du den Bach, der hinter dem Holzschuppen vorbeiflie\u00dft? Wenn man ihm ein St\u00fcck in den Wald hinein folgt, dann kommt man bald an einen ganz besonderen Ort. Eine Lichtung. Mittendrin steht ein Felsen, so bequem wie ein Sessel. Auf dem Foto, das ich Dir mitgeschickt habe, kannst Du mich und Gorilla vor unserem rollenden Buchkiosk sehen. Die Gesch\u00e4fte laufen wie geschmiert, wir haben kaum eine freie Minute. Leider kann ich Dir nicht schreiben, wo wir sind, falls sich jemand den Brief schnappt und damit zu Tord auf die Stadtverwaltung geht. Aber eines Tages sehen wir uns bestimmt wieder. Mach\u2019s gut bis dahin. Viele Gr\u00fc\u00dfe, Jonna<br \/>\nPS: Sollte jemals ein Gorilla in einem h\u00e4sslichen Auto im Kinderheim auftauchen, dann ergreife Deine Chance. Es ist nicht immer alles so, wie es aussieht. Gru\u00df. Ich\u00ab<\/p>\n<p>Den elften Teil der Geschichte findet ihr <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/09\/16\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-teil-11_7200\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"affenstern\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/affenstern-223x300.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Frida Nilsson:<br \/>\nIch, Gorilla und der Affenstern<br \/>\nGerstenberg<br \/>\nVerlag, 12,95 \u20ac<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ENDE GUT, ALLES GUT? Jonna und ihre Adoptivmutter Gorilla wollen zusammenbleiben. Leider ist B\u00fcrgermeister Tord dagegen. Er will, dass Jonna im Kinderheim Rainfarn aufw\u00e4chst. 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