{"id":8288,"date":"2011-01-18T10:00:31","date_gmt":"2011-01-18T09:00:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=8288"},"modified":"2011-01-17T11:51:45","modified_gmt":"2011-01-17T10:51:45","slug":"bibbernde-ritter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2011\/01\/18\/bibbernde-ritter_8288","title":{"rendered":"Bibbernde Ritter"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_8290\" aria-describedby=\"caption-attachment-8290\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/01\/ritterburg-540x229.jpg\" alt=\"\" title=\"ritterburg\" width=\"540\" height=\"229\" class=\"size-large wp-image-8290\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/01\/ritterburg-540x229.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/01\/ritterburg-300x127.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/01\/ritterburg.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8290\" class=\"wp-caption-text\">Fast wie im Mittelalter: Burg Falkenstein im Bayerischen Wald\/  Foto: Bayerischer Wald Ferien<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>Helden in schimmernden R\u00fcstungen, die tagein, tagaus Abenteuer erleben \u2013 so  erz\u00e4hlen es alte Sagen. Wie\u00a0 ungem\u00fctlich ein Ritterleben wirklich war,  verschweigen sie lieber<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Christian Staas<\/em><\/p>\n<p>Der Wind heult. Schnee wirbelt in die H\u00f6he. Es ist so kalt, dass man  nur widerwillig zum Abort-Erker schleicht, der hoch \u00fcber der Au\u00dfenmauer ins  Nichts ragt. Hier hockt man mit dem nackten Hintern \u00fcber einem offenen  Loch.<\/p>\n<p>Na, dann schnell zur\u00fcck aufs  Sofa \u2013 mit einer Tasse Tee und einem Buch.<\/p>\n<p>Sofa? Tee? Buch? Hier gibt es kein Sofa! Polsterm\u00f6bel sind noch nicht  erfunden, zum Sitzen dient ein Klapphocker oder, zu den Mahlzeiten, eine  Holzbank mit Kissen und Decken darauf. Die W\u00e4nde sind feucht. Dann wenigstens einen hei\u00dfen Tee? Tee kannte man in Europa noch nicht.<\/p>\n<p>Und B\u00fccher? Eine Rarit\u00e4t! Handgeschrieben, unsagbar teuer. Au\u00dferdem ist es zum  Lesen zu dunkel.<\/p>\n<p>Es ist doch  helllichter Tag! Aber alle  Fensterl\u00e4den sind verrammelt. Sonst wird es noch frostiger hier drin. Nur ganz  selten gibt es Glasfenster. Meist ist Tierhaut gespannt, aber die h\u00e4lt die K\u00e4lte  nicht ab. Dann z\u00fcnde doch eine  Kerze an! Bist Du verr\u00fcckt? Kerzen  sind kostbar, reines Bienenwachs.<\/p>\n<p>Wo sind wir hier \u00fcberhaupt?! Im Mittelalter. Auf einer Burg im tiefsten Winter. <!--more--><\/p>\n<p>Viele sagen, das Mittelalter (es begann um das Jahr 500 und endete etwa 1500) sei eine finstere Zeit gewesen. Das ist falsch und richtig zugleich. Es ist falsch, weil die Menschen damals keineswegs nur dumm und brutal waren. Sie bauten zum Beispiel beeindruckende Kathedralen, und auf den Burgen entstanden grandiose Geschichten von Ritterabenteuern \u2013 die ber\u00fchmte Artussage etwa. Aber: Hohe Literatur und sch\u00f6ne Kirchen halfen nicht gegen K\u00e4lte und Hunger. Viele Menschen lebten in schrecklicher Armut. Und auch auf den Burgen war das Leben meist nicht so herrlich, wie es die Rittersagen verhei\u00dfen.<\/p>\n<p>\u00bb\u00dcberall stinkt es nach Schie\u00dfpulver, und dann die Hunde und ihr Dreck, auch das ist kein lieblicher Duft!\u00ab So beschrieb der Ritter Ulrich von Hutten das Burgleben des 15. Jahrhunderts. \u00bbMan h\u00f6rt Schafe bl\u00f6ken, Rinder br\u00fcllen, Hunde bellen, auf dem Feld schreien die Arbeiter.\u00ab Jeder Tag bringe \u00bbSorge und Plage\u00ab. Vor lauter Alltagskram, klagte Ulrich von Hutten, h\u00e4tten die Ritter gar keine Zeit mehr f\u00fcr ihre Hauptbesch\u00e4ftigung: Abenteuer zu bestehen. Diese \u00bbAbenteuer\u00ab waren Kriege. Und die waren auch der Grund, warum es \u00fcberhaupt Burgen gab und Ritter: Die Burg bot Schutz. F\u00fcr die Menschen, f\u00fcr das Vieh, f\u00fcr wertvollen Besitz.<\/p>\n<p>Im 9. Jahrhundert bauten die Menschen in Europa die ersten Steinfestungen gegen Feinde, die ins Land einfielen. Von der Burg aus herrschten die F\u00fcrsten \u00fcber ihre Untertanen, kn\u00f6pften ihnen Abgaben ab, hielten Gericht und zettelten Fehden mit anderen Burgherren an \u2013 zum Beispiel um ihre Macht zu vergr\u00f6\u00dfern. Die gro\u00dfe Zeit der Burgen begann im 12. Jahrhundert. 40000 sollen allein in Frankreich gestanden haben, 19000 in den deutschsprachigen Landen. \u00bbBurg\u00ab ist das \u00e4lteste deutsche Wort. Auch der oberste weltliche F\u00fcrst, der Kaiser, lebte auf Burgen. Um seine Macht zu behaupten, reiste er st\u00e4ndig umher. Dabei hatte der Kaiser stets ein riesiges Gefolge, das, wo immer es sich einquartierte, alles leer fra\u00df. Der Kaiser war ein gef\u00fcrchteter Gast.<\/p>\n<p>Gef\u00fcrchtet waren oft auch die Ritter. \u00bbRitter\u00ab hie\u00df zun\u00e4chst nichts anderes als Reiter oder berittener K\u00e4mpfer. Wobei ein Ritter gleich mehrere Pferde ben\u00f6tigte. Zuerst ein Transportpferd. Dann ein Pferd f\u00fcr den Knappen, der bei seinem Herrn zum Ritter ausgebildet wurde und ihn auch in den Kampf begleitete. Schlie\u00dflich ein Schlachtross. Das war das teuerste. Um sich solch ein starkes, schnelles Tier zu kaufen, h\u00e4tte ein Bauer sechs Jahre lang schuften m\u00fcssen. Auch die Ausr\u00fcstung war kostspielig: das kunstvoll aus Metallringen gekn\u00fcpfte, ma\u00dfgeschneiderte Kettenhemd, die R\u00fcstung mit Helm, Schwert und Lanze. Die Ritterschaft war daher ein Klub wohlhabender M\u00e4nner, und ihm konnte seit Ende des 12. Jahrhunderts nur angeh\u00f6ren, wer einen Ritter zum Vater hatte. Frauen durften erst gar nicht mitmachen. Das \u00bbvon\u00ab im Namen gab Auskunft, von welcher Burg der edle Herr abstammte: \u00bbHinz von Greifenberg\u00ab oder \u00bbKunz von Urach\u00ab hie\u00dfen die Ritter, nicht blo\u00df Hinz und Kunz, was weitverbreitete Namen waren.<\/p>\n<p>Diese Ritter-Hinze und -Kunze waren zun\u00e4chst recht raue Gesellen. Mit der Zeit bildeten sie sich aber immer mehr ein auf ihr Rittertum und gaben sich eigene Regeln. Dazu geh\u00f6rte es, bei Hofe galant zu den Damen zu sein \u2013 \u00bbritterlich\u00ab eben, \u00bbh\u00f6flich\u00ab. Ein Ritter sollte sich zudem bilden, Sprachen lernen etwa. Eiserne Regel war auch, nicht zu jammern, wenn einem in der Schlacht zum Beispiel die Hand abgehackt wurde. Viele Ritter starben jung. Ein Ritterleben war alles andere als gem\u00fctlich.<\/p>\n<p>So wie die mittelalterliche Burg: \u00bbSie ist nicht zur Behaglichkeit, sondern als Festung gebaut\u00ab, schrieb Ritter Ulrich von Hutten. H\u00e4ufig auf Anh\u00f6hen und Felsen errichtet, war sie schwer einzunehmen. Die Gr\u00e4ben waren nur mit Zugbr\u00fccken zu \u00fcberwinden. Angreifer waren nicht zimperlich. Schafften sie es nicht, die Mauern oder das Tor zu durchbrechen, schleuderten sie F\u00e4sser voller F\u00e4kalien in die Burg oder sogar tote K\u00fche. Gestank und Krankheiten sollten die Burgbewohner fertigmachen. Sp\u00e4testens da fanden wohl auch die Menschen des Mittelalters, dass der Krieg kein tolles Abenteuer ist.<\/p>\n<p>Der Winter hatte da bei allem Bibbern und Zittern einen Riesenvorteil: Es herrschte meist Frieden. Und die Menschen hatten viel Zeit. Sie erz\u00e4hlten sich Geschichten oder spielten. Auf die gro\u00dfen Festbankette mussten sie allerdings verzichten. Zu essen gab es im Winter nur Eingelagertes: Salzfleisch. Rauchfleisch. Eingekochtes. Nichts Frisches. Da es au\u00dferdem feucht und kalt war, f\u00fcrchtete jeder, krank zu werden. Man konnte eine Burg n\u00e4mlich nicht besonders gut beheizen. Die Menschen stellten zun\u00e4chst offene Glutpfannen auf. Im 12. Jahrhundert wurde dann \u2013 endlich! \u2013 der Kachelofen erfunden. Jetzt hatten es zumindest Burgherr und -herrin in der Kemenate, dem Schlafgemach, einigerma\u00dfen warm, denn oft stand nur dort ein warmer Ofen. Nackt kuschelten sie sich unter Felle und Decken. Ihre K\u00f6pfe waren zus\u00e4tzlich bedeckt \u2013 damit sich kein Ungeziefer in den Haaren verfing.<\/p>\n<p>Bei Tisch erz\u00e4hlte man sich an langen Winterabenden von mutigen Helden, die Feuer speiende Drachen besiegen. Die echten Ritter aber k\u00e4mpften vor allem gegen L\u00e4use, Fl\u00f6he und Wanzen. Es hei\u00dft, im Fr\u00fchmittelalter h\u00e4tten sogar die K\u00f6nige gestunken, da sie kaum jemals badeten. Das \u00e4nderte sich mit den sogenannten Kreuzz\u00fcgen. Tausende Krieger brachen zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert auf Befehl des Papstes in den Orient auf, um gegen die Muslime zu k\u00e4mpfen. Ein f\u00fcrchterliches Gemetzel. Aber auf dem Weg ins Heilige Land lernten die Kreuzritter die orientalische Badekultur kennen, und so kamen auch hierzulande B\u00e4der und Dampfb\u00e4der in Mode. Im Alltag begn\u00fcgte man sich aber weiterhin mit ein paar Spritzern kalten \u2013 im Winter eiskalten \u2013 Brunnenwassers.<\/p>\n<p>Kein Wunder, dass die Burgbewohner sich auf das Fr\u00fchjahr freuten! Dann taute der Boden auf, die Menschen pfl\u00fcckten die vitaminreichen Kr\u00e4uter, nach Ostern fingen die Ritterturniere wieder an, und die Bauern arbeiteten auf den Feldern. Auf den Burgen wurden wieder Abgaben eingetrieben und es wurde Gericht gehalten. Das Leben kam wieder in Schwung \u2013 also auch die Fehden und Kriege. Es wurde von Neuem gek\u00e4mpft und belagert und verteidigt. Wobei die Hitze des Sommers mitunter nicht weniger gef\u00e4hrlich war als die Winterk\u00e4lte: Manch stolzer Rittersmann starb in der Schlacht unter seinem schweren Topfhelm \u2013 an einem Hitzschlag.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7536\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/10\/Cover-Kinderheft-1_20111.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"245\" \/><\/p>\n<p>Noch mehr spannende Artikel, Buchtipps und Idden f\u00fcr Spiele in den Wintermonaten findest Du im neuen <strong>ZEIT Kinderheft.<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/familie\/2010-10\/kinderheft-winter-2010\">Hier<\/a> kannst Du einen Blick auf das Inhaltsverzeichnis werfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Helden in schimmernden R\u00fcstungen, die tagein, tagaus Abenteuer erleben \u2013 so erz\u00e4hlen es alte Sagen. 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