{"id":8753,"date":"2011-03-03T10:00:15","date_gmt":"2011-03-03T09:00:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=8753"},"modified":"2011-03-02T15:10:30","modified_gmt":"2011-03-02T14:10:30","slug":"ehrensache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2011\/03\/03\/ehrensache_8753","title":{"rendered":"Ehrensache"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_8759\" aria-describedby=\"caption-attachment-8759\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/03\/ehrensache-540x392.jpg\" alt=\"\" title=\"ehrensache\" width=\"540\" height=\"392\" class=\"size-large wp-image-8759\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/03\/ehrensache-540x392.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/03\/ehrensache-300x218.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/03\/ehrensache.jpg 1147w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8759\" class=\"wp-caption-text\">Illustration: Beck<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>Muss ich meine Mitsch\u00fcler abschreiben lassen? Darf ich andere beleidigen? M\u00fcssen Minister die Wahrheit sagen? Alles Fragen der \u00bbEhre\u00ab. Aber was ist das eigentlich?<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Josef Joffe<\/em><\/p>\n<p>Ehre ist wie ein iPhone mit seinen vielen Apps: ein ganzes B\u00fcndel von Begriffen und Bedeutungen, die hier <strong>fett gedruckt<\/strong> hervorgehoben werden. Fangen wir einfach an mit dem <strong>Ehrenwort<\/strong>. \u00bbIch gebe dir mein Ehrenwort\u00ab bedeutet: \u00bbDarauf kannst du dich wirklich verlassen. Ich flunkere und l\u00fcge nicht.\u00ab Das hei\u00dft: Ich setze mir selber Grenzen; ich verzichte auf den Vorteil, den mir die L\u00fcge vielleicht bringen w\u00fcrde.<!--more--><\/p>\n<p>Das bekr\u00e4ftige ich mit dem Ritual des Handschlags (der nie durch gekreuzte Zeige- und Mittelfinger hinter dem R\u00fccken \u00bbabgeleitet\u00ab, also aufgehoben werden darf). Der Handschlag \u00e4hnelt dem Schwur, wo man zur Bekr\u00e4ftigung die Hand hebt, die andere manchmal auf eine Bibel legt, um Menschen und Gott zu zeigen, wie ernst man es meint. Sozusagen: Mein Wort ist <strong>heilig<\/strong>.<\/p>\n<p>Hinter dieser \u00f6ffentlichen Bekr\u00e4ftigung steckt ein zweiter zentraler Bestandteil der Ehre: Alle, die es sehen \u2013 meine Freunde, meine Gruppe \u2013, haben das Recht, mich zu \u00e4chten oder zu bestrafen, falls ich doch l\u00fcge oder mein Versprechen breche. Dann d\u00fcrfen sie mich verachten, mich aus der Gruppe ausschlie\u00dfen. Dann bin ich n\u00e4mlich<strong> unehrlich<\/strong> und <strong>ehrlos<\/strong> gewesen.<\/p>\n<p>Nehmen wir den Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. \u00dcber ihn wurde in den vergangenen Wochen in Deutschland viel gestritten. Guttenberg hat den eigenen Vorteil sehr ausgiebig genutzt, indem er weite Teile seiner Doktorarbeit abgeschrieben und so \u00bbgeistigen Diebstahl\u00ab begangen hat. Und er war auch danach nicht <strong>ehrlich<\/strong>.<\/p>\n<p>Als Erstes hat er geflunkert: Nein, er habe nicht abgekupfert, deshalb seien die Vorw\u00fcrfe \u00bbabstrus\u00ab, also unsinnig. Die Unwahrheit zu sagen ist schon mal der eine Schlag gegen die <strong>Ehre<\/strong>. Dann hat Guttenberg auch die pers\u00f6nliche <strong>Verantwortung <\/strong>abgestritten, was ein weiterer Schlag ist.<\/p>\n<p>Er hat behauptet, dass er unter dem Druck seiner vielen Verpflichtungen \u2013 im Bundestag, in seiner Familie \u2013 nicht gemerkt habe, was er tat. Folglich waren die Umst\u00e4nde schuld. Ein klares Bekenntnis der eigenen Schuld hat er nicht ausgesprochen, stattdessen sprach er von \u00bbgravierenden Fehlern\u00ab und dem \u00bbBl\u00f6dsinn\u00ab, den er verzapft habe. Unter dem wachsenden Druck der Beweise hat er schlie\u00dflich seinen Doktortitel zur\u00fcckgegeben. So kam die Wahrheit st\u00fcckweise an den Tag, aber \u00bbEhre\u00ab hat eben mit \u00bb<strong>ehrlich<\/strong>\u00ab zu tun. Das schonungslose Bekenntnis \u2013 sozusagen die Selbstbestrafung \u2013 ist der erste Schritt zur Wiederherstellung der Ehre.<\/p>\n<p>Aber jetzt das wirklich Erstaunliche: Die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Deutschen meinte lange Zeit, Guttenberg m\u00fcsse nicht zur\u00fccktreten, wie er es dann doch tat. Daraus darf man schlie\u00dfen, dass wir es heute mit der Ehre nicht mehr so genau nehmen. Die Gesellschaft unterscheidet zwischen<strong> Charakter<\/strong>, der nicht so toll sein mag, und der hohen politischen Bef\u00e4higung. Sie glaubt, dass das eine mit dem anderen wenig zu tun habe. Wichtiger sei die gute Amtsf\u00fchrung.<\/p>\n<p>In fr\u00fcheren Zeiten \u2013 sagen wir: bis vor etwa 50 Jahren \u2013 h\u00e4tte man den <strong>Charakter<\/strong>, der eng mit dem Begriff der Ehre verkn\u00fcpft ist, als Voraussetzung der Amtsbef\u00e4higung verstanden. Also: Man muss nicht blo\u00df klug und erfahren, sondern auch <strong>anst\u00e4ndig <\/strong>sein. Das ist wichtig bei einem Politiker, den wir ja w\u00e4hlen, weil wir ihm unser <strong>Vertrauen<\/strong> schenken. In fr\u00fcheren Zeiten h\u00e4tte auch die Gruppe \u2013 der Adel im Falle des Freiherren zu Guttenberg \u2013 auf <strong>ehrbares<\/strong> Verhalten geachtet, denn Adel kommt von edel. Der Minister w\u00e4re wohl von seinen eigenen Leuten zum R\u00fccktritt \u00fcberredet worden, um so die <strong>Standesehre<\/strong> zu retten. Das machen \u00fcbrigens auch Kaufleute, Anw\u00e4lte, \u00c4rzte und Handwerker. T\u00e4uschung, Pfusch und Schund f\u00fchren zum Ausschluss aus der Gilde.<\/p>\n<p>Sehr gut l\u00e4sst sich Ehre am Western-Film erl\u00e4utern. Der Gute muss <strong>tapfer <\/strong>und <strong>treu<\/strong> sein. Er darf den Unbewaffneten nicht erschie\u00dfen, er muss das Unrecht bek\u00e4mpfen und den Schw\u00e4cheren besch\u00fctzen. In der eigenen St\u00e4rke liegen also auch <strong>Pflicht<\/strong> und <strong>Verantwortung<\/strong>. Auf keinen Fall darf die \u00fcberlegene Kraft bis zum Letzten ausgespielt werden. Auch hier scheint wieder ein Kern der Ehre auf: sich selber z\u00fcgeln, den Vorteil nicht g\u00e4nzlich aussch\u00f6pfen. R\u00fccksichtslosigkeit w\u00e4re <strong>unanst\u00e4ndig<\/strong>.<\/p>\n<p>Gerade Kinder verstehen den Begriff der Ehre sehr gut. Kinder werden w\u00fctend, wenn jemand sie, ihre Freunde oder ihre Eltern <strong>beleidigt<\/strong>. Als ich noch Sch\u00fcler war (das ist lange her), kam es in solchen F\u00e4llen oft zur \u00bbKeilerei\u00ab, zum \u00bbDuell\u00ab auf dem Schulhof. Oder zur \u00bbKlassenkeile\u00ab. So wurde das unehrenhafte Verhalten eines Mitsch\u00fclers geahndet. Aber auch hier hie\u00df es, Ehre zu bewahren. Blutete der andere oder lag er auf dem Boden, durfte man nicht weiterpr\u00fcgeln. Die Ehre forderte auch, ihm die Hand zu reichen, ihm zu vergeben. Gerechtigkeit, nicht Rache oder Erniedrigung war das Ziel. Man durfte auch Kleinere und Schw\u00e4chere nicht schlagen, das war <strong>unfair<\/strong> und <strong>gemein<\/strong>.<\/p>\n<p>Wie steht es heute um die Ehre in der Schule? In Amerika und England werden Schummeln und Abschreiben ge\u00e4chtet \u2013 von den Sch\u00fclern wie von der Schule. In Deutschland herrscht noch immer ein anderer Ehrbegriff. Hier ist es h\u00e4ufig <strong>unehrenhaft<\/strong> (oder unkameradschaftlich) den Mitsch\u00fcler nicht abschreiben zu lassen. Wer sich weigert, ist ein \u00bbStreber\u00ab, ein \u00bbSchleimer\u00ab. Ehre bringt es dagegen, dem Pauker ein Schnippchen zu schlagen. Ehre hat also viel mit der Gruppe zu tun, zu der man geh\u00f6ren will. Verletzt man die<strong> Moral<\/strong> der Gruppe, ist das eine <strong>Schande<\/strong>, die auf alle zur\u00fcckf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Aber aufgepasst: Das Ehrverst\u00e4ndnis von Gruppen ist nicht immer bewundernswert. Bei der Mafia zum Beispiel: Im Namen der \u00bbEhre\u00ab werden Gesetze gebrochen, Abtr\u00fcnnige grausam bestraft oder gar ermordet. Gruppenzusammenhalt ist wichtiger als Gesetz und Moral.<\/p>\n<p>Die vielen fett gedruckten W\u00f6rter zeigen, wie kompliziert die Sache ist. Aber in einem Satz hei\u00dft Ehre: immer fair, geradlinig und wahrhaftig sein, nie egoistisch, selbstgerecht und gemein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Muss ich meine Mitsch\u00fcler abschreiben lassen? Darf ich andere beleidigen? 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