{"id":8976,"date":"2011-03-31T11:00:41","date_gmt":"2011-03-31T09:00:41","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=8976"},"modified":"2011-03-30T14:44:29","modified_gmt":"2011-03-30T12:44:29","slug":"salto-vom-lehrerpult","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2011\/03\/31\/salto-vom-lehrerpult_8976","title":{"rendered":"Salto vom Lehrerpult"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_8984\" aria-describedby=\"caption-attachment-8984\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/03\/quaiser_01-540x356.jpg\" alt=\"\" title=\"quaiser_01\" width=\"540\" height=\"356\" class=\"size-large wp-image-8984\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/03\/quaiser_01-540x356.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/03\/quaiser_01-300x197.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/03\/quaiser_01.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8984\" class=\"wp-caption-text\">Die Zirkusfamilie\/ Foto: Quaiser<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><em>Kunstst\u00fccke \u00fcben, Tiere versorgen und jede Woche eine neue Schule besuchen: Als Kind im Zirkus aufzuwachsen klingt aufregend \u2013 ist aber auch anstrengend<\/em><\/p>\n<p><strong>Von Gudrun Kirfel<\/strong><\/p>\n<p>Drei Monate war Henry alt, als er zum ersten Mal in der Manege des Zirkus auftrat. Er lag in der Hand seines Vaters, der mit ihm \u00fcber ein Seil balancierte. Seine Mutter hatte dem Baby eine rote Nase gemalt und ein winziges Clownskost\u00fcm gen\u00e4ht. Heute ist Henry 18 Jahre alt und hat eine eigene spektakul\u00e4re Nummer: Auf vier leere Sektflaschen stellt er einen Stuhl, auf dem er einen Handstand macht. Wenn das Publikum im Zirkuszelt geklatscht hat, nimmt er noch einen Stuhl, stellt ihn auf den unteren, macht wieder einen Handstand \u2013 und so weiter. Am Ende seiner Nummer hat er f\u00fcnf St\u00fchle \u00fcbereinandergestapelt und macht hoch oben kerzengerade Handstand.<!--more--><\/p>\n<p>Nur mit einem winzigen Drahtseil ist Henry dabei gesichert. Wenn die St\u00fchle ruckeln, halten die Menschen auf den Zuschauerb\u00e4nken die Luft an. Etwa einmal im Jahr passiert es, dass Henry mit dem Stuhlturm umkippt. Dann zieht sein Vater blitzschnell am Seil, und Henry baumelt oben in der Luft. Aber das Publikum klatscht dann beim zweiten Versuch noch viel mehr. Der junge Artist liebt diesen Applaus, den er schon als Baby geh\u00f6rt hat.<\/p>\n<p>Henry hei\u00dft mit Nachnamen Quaiser, genauso wie der Zirkus, der seinen Eltern Jakob und Sonja geh\u00f6rt. Sie haben den Familienbetrieb von ihren Eltern \u00fcbernommen und die schon von ihren Gro\u00dfeltern. Henry und sein \u00e4lterer Bruder Alexander sind die f\u00fcnfte Generation der Quaisers, die mit dem blau-gelb gestreiften Zelt durch Norddeutschland ziehen. Zehn Familienmitglieder sind sie insgesamt, jeder tritt in mindestens zwei Nummern auf. Henry ist Artist und Ziegendompteur (au\u00dferhalb der Manege auch Kartenabrei\u00dfer, Tierpfleger und S\u00fc\u00dfigkeitenverk\u00e4ufer).<\/p>\n<p>Das ganze Jahr \u00fcber wohnt Henry im Wohnwagen, dort gibt es ein Bett, eine kleine Sitzecke und eine Toilette. Seit er zw\u00f6lf Jahre alt ist, hat er einen eigenen Wagen, vorher teilte er sich einen mit seinem Bruder. Auch seine Eltern haben einen Wohnwagen, genauso wie seine Gro\u00dfeltern, seine Cousine und sein Cousin. Hinter dem Zirkuszelt stehen sie aufgereiht nebeneinander. Jede Woche spielt der Zirkus woanders. Dann m\u00fcssen die Wohnwagen und das Zelt abgebaut und in einer anderen Stadt wieder aufgebaut werden.<\/p>\n<p>Als Henry sechs Jahre alt war, gastierte der Zirkus im Sp\u00e4tsommer eine Woche lang auf der Insel F\u00f6hr, und so kam es, dass Henry dort eingeschult wurde. F\u00fcnf Tage besuchte er seine erste Schule, als der Zirkus dann am Wochenende weiterzog, kam er am folgenden Montag in eine andere Klasse an einer anderen Schule in einer anderen Stadt.<\/p>\n<p>So ging es fortan jede Woche. Das Einzige, was blieb, war ein gro\u00dfes blaues Schulbuch, das alle fahrenden Leute (so hei\u00dft es, wenn Menschen keine feste Wohnung haben) von der Schulbeh\u00f6rde f\u00fcr ihre Kinder bekommen. In dieses Buch schrieben die Lehrer am Ende einer Woche, was ihnen an Henry aufgefallen war. Meist stand da, dass der Junge freundlich ist, besonders gut in Sport, aber nicht so gut in Mathe.<\/p>\n<p>Jede Woche in eine neue Schule zu kommen, war das nicht schwierig? \u00bbNein\u00ab, sagt Henry heute. Nur den ersten Tag fand er immer \u00bbein bisschen eklig\u00ab, weil ihn alle so angestarrt haben. Aber meist wurde es schnell besser. Kein Wunder, wer will nicht gerne einen Mitsch\u00fcler haben, der in der Pause mit einem Salto vom Lehrerpult springt?<\/p>\n<p>L\u00e4nger an einer Schule, n\u00e4mlich drei Monate, blieben Henry und sein Bruder immer nur im Winter \u2013 dann, wenn es zu kalt ist, um Zirkus zu machen. Dann schrieben sie auch alle Tests und Klassenarbeiten mit, vor denen sie sich sonst oft dr\u00fccken konnten. Im letzten Fr\u00fchjahr hat Henry versucht, seinen Hauptschulabschluss zu machen. Er hat viel daf\u00fcr gelernt, aber es hat trotzdem nicht geklappt. Er durfte die Pr\u00fcfungen nicht an verschiedenen Schulen ablegen, und lange genug an einem Ort konnte der Zirkus nicht bleiben. Jetzt muss Henry nicht mehr zur Schule gehen \u2013 und er will auch nicht noch einmal versuchen, einen Abschluss zu machen. Sp\u00e4ter m\u00f6chte er sowieso den Zirkus von seinen Eltern \u00fcbernehmen, da brauche er keinen Schulabschluss, sagt er.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr muss es den Zirkus allerdings weiterhin geben. Die Vorstellungen der Quaisers sind aber nur noch selten ausverkauft. Viele Leute gehen heute lieber ins Kino oder sitzen am Computer, statt in einen solch kleinen Zirkus zu gehen. Wenn dazu das Wetter lange schlecht ist, wie im vergangenen Sommer, kommen noch weniger Zuschauer. Doch das Kamel, die Ponys, die Riesenschlange und die Ziegen brauchen jeden Tag Futter, egal, ob gen\u00fcgend Eintrittsgeld in der Kasse ist oder nicht. Da wird Henrys Vater manchmal ganz bang.<\/p>\n<p>Vor ein paar Jahren hatte die Familie eine Idee, um zus\u00e4tzlich Geld zu verdienen: Schulen k\u00f6nnen den Zirkus mieten. Die Familie baut ihr Zelt dann mitten auf dem Pausenhof auf, und die Schulkinder k\u00f6nnen jeden Tag Zirkusnummern \u00fcben. Sie d\u00fcrfen fast alles ausprobieren, sogar den knapp drei Meter langen Tigerpython umherf\u00fchren. Wenn die Kinder dann auftreten, kommen deren Eltern und Gro\u00dfeltern, und das Zelt der Quaisers ist schnell voll.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_8985\" aria-describedby=\"caption-attachment-8985\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/03\/quaiser-209x300.jpg\" alt=\"\" title=\"quaiser\" width=\"209\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-8985\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/03\/quaiser-209x300.jpg 209w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/03\/quaiser-377x540.jpg 377w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/03\/quaiser.jpg 489w\" sizes=\"auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8985\" class=\"wp-caption-text\">Das Programmheft des Zirkus<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Henry hofft, dass es seinen Familienzirkus noch lange geben wird. Er liebt das Leben mit Applaus und Umherziehen. Nur Freunde, die fehlten ihm manchmal. Er versteht sich gut mit seinem Bruder und seinem Cousin, sie gehen zusammen angeln oder spielen Fu\u00dfball. Zwischen Training und Vorf\u00fchrungen ist tags\u00fcber ohnehin nicht viel Freizeit. Aber abends in seinem Wohnwagen kommt er schon mal ins Gr\u00fcbeln. Dann tr\u00e4umt er von einem M\u00e4dchen, das seine Freundin werden k\u00f6nnte. Sie sollte auch aus einem Zirkus kommen, weil Henrys Leben ihr sonst sicher zu fremd vork\u00e4me. Am sch\u00f6nsten w\u00e4re es, wenn sie dazu noch Artistin w\u00e4re, sagt Henry. Vielleicht kann man auf einem Stuhlturm ja auch zu zweit Handstand machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kunstst\u00fccke \u00fcben, Tiere versorgen und jede Woche eine neue Schule besuchen: Als Kind im Zirkus aufzuwachsen klingt aufregend \u2013 ist aber auch anstrengend Von Gudrun Kirfel Drei Monate war Henry alt, als er zum ersten Mal in der Manege des Zirkus auftrat. 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