{"id":9433,"date":"2011-05-12T13:00:34","date_gmt":"2011-05-12T11:00:34","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=9433"},"modified":"2011-05-11T11:50:44","modified_gmt":"2011-05-11T09:50:44","slug":"durfen-wir-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2011\/05\/12\/durfen-wir-bleiben_9433","title":{"rendered":"D\u00fcrfen wir bleiben?"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_9437\" aria-describedby=\"caption-attachment-9437\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/05\/fluechtlinge_2-540x374.jpg\" alt=\"\" title=\"fluechtlinge_2\" width=\"540\" height=\"374\" class=\"size-large wp-image-9437\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/05\/fluechtlinge_2-540x374.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/05\/fluechtlinge_2-300x207.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/05\/fluechtlinge_2.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9437\" class=\"wp-caption-text\">Fl\u00fcchtlinge aus Tunesien und Lybien erreichen auf kleinen Booten die italienische Insel Lampedusa\/ Foto: Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>Boote voller Menschen, die aus Nordafrika nach Europa fliehen \u2013 solche Bilder sieht man seit Wochen. Aber was bedeutet es eigentlich, Fl\u00fcchtling zu sein?<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Andrea B\u00f6hm<\/em><\/p>\n<p>Ein Fl\u00fcchtling ist jemand, dem man helfen muss, weil er sich selbst nicht mehr helfen kann. So wie die Fl\u00fcchtlinge, die man oft im Fernsehen sieht: Leute, die unter Zeltplanen hocken und hoffen, dass ihnen jemand Decken und Medikamente, Essen und etwas zu trinken bringt. Fl\u00fcchtlinge sind schwach. Das habe ich zumindest lange geglaubt.<\/p>\n<p>Dann bin ich selbst in ein Fl\u00fcchtlingslager gefahren und habe Massoud und Leyla kennengelernt. Massoud war ziemlich gro\u00df und kr\u00e4ftig, Leyla rannte st\u00e4ndig herum, um irgendetwas f\u00fcr ihre drei Kinder zu besorgen. Sie sahen eigentlich gar nicht hilflos aus. Nur sehr, sehr m\u00fcde.<!--more--><\/p>\n<p>Massoud und Leyla waren Kurden aus dem Irak. Zusammen mit Tausenden anderen Kurden waren sie \u00fcber die Berge in die T\u00fcrkei geflohen. Denn im Irak wurden Kurden damals verfolgt, viele wurden get\u00f6tet. Massoud und Leyla waren mehrere Tage zu Fu\u00df marschiert, sie mussten sich immer wieder verstecken, weil Soldaten auf sie schossen. Massoud hatte die beiden \u00e4lteren Kinder getragen, Leyla die j\u00fcngste Tochter. Zus\u00e4tzlich schleppten sie Rucks\u00e4cke, Kleider, Decken. Leyla hatte au\u00dferdem ihr Hochzeitskleid eingepackt. Das fand ich damals albern. Wozu braucht man auf der Flucht ein Hochzeitskleid? \u00bbDamit ich mich an etwas Sch\u00f6nes erinnern kann\u00ab, hatte Leyla gesagt.<\/p>\n<p>Je l\u00e4nger ich Massoud und Leyla damals beobachtete, desto mehr dachte ich: Fl\u00fcchtlinge sind gar nicht so schwach. Wenn jemand \u00fcber hundert Kilometer marschiert, dabei seine Kinder tr\u00e4gt und sch\u00fctzt, obwohl vielleicht jemand auf ihn schie\u00dft \u2013 dann muss er ziemlich stark sein.<\/p>\n<p>Es ist ziemlich lange her, dass ich Massoud und Leyla getroffen habe. Inzwischen werden die Kurden im Irak nicht mehr verfolgt, und wahrscheinlich sind die beiden zur\u00fcck in ihre Heimat gegangen. Aber es gibt immer noch viele Fl\u00fcchtlinge: ungef\u00e4hr 40 Millionen Menschen auf der ganzen Welt! Manche konnten gerade noch davonlaufen, als Soldaten oder Rebellen ihre D\u00f6rfer \u00fcberfielen. Das passiert zum Beispiel immer wieder im Kongo oder im Sudan in Afrika. Diese Fl\u00fcchtlinge verstecken sich manchmal wochenlang im Wald und warten, bis es wieder ruhig ist. Manche kommen eine Weile bei Verwandten in anderen St\u00e4dten und D\u00f6rfern unter. Oder in einem Fl\u00fcchtlingslager.<\/p>\n<p>Das Leben dort ist allerdings hart. Die Menschen haben schon alles verloren, und jetzt m\u00fcssen sie mit 20 anderen in einem Zelt leben. Es gibt oft zun\u00e4chst kein Trinkwasser, keinen Strom, keine Schule, keine Medikamente f\u00fcr die Verletzten. Erst wenn Hilfsorganisationen ankommen und ein kleines Krankenzelt oder eine Trinkwasseranlage aufbauen, wird die Lage etwas besser. Oft versuchen die Fl\u00fcchtlinge, sich selbst zu helfen. Manche haben, bevor sie fliehen mussten, als \u00c4rzte oder Lehrer gearbeitet. Sie behandeln dann in einem Fl\u00fcchtlingslager die Kranken oder unterrichten die Kinder \u2013 auch wenn es keine Schule, keine Tische, B\u00fccher oder Stifte gibt.<\/p>\n<p>Viele Fl\u00fcchtlinge hoffen, dass sie m\u00f6glichst schnell zur\u00fcck nach Hause k\u00f6nnen. F\u00fcr einige aber gibt es kein Zur\u00fcck mehr: Sie werden daheim von der Geheimpolizei gejagt, weil sie sich f\u00fcr Menschenrechte eingesetzt, weil sie Demokratie gefordert oder einfach nur, weil sie kritisch \u00fcber die Machthaber geredet haben. Solche Menschen nennt man \u00bbpolitisch Verfolgte\u00ab.<\/p>\n<p>Wenn so ein Mensch nach Deutschland kommt und beweisen kann, dass ihm in seiner Heimat Tod oder Gef\u00e4ngnis drohen, dann erh\u00e4lt er \u00bbpolitisches Asyl\u00ab. Das Problem ist nur: F\u00fcr Verfolgte ist es inzwischen schwierig, ja fast unm\u00f6glich, nach Deutschland oder nach Europa zu kommen, weil an den Flugh\u00e4fen und an den Grenzen immer strenger kontrolliert wird. Menschen aus afrikanischen, arabischen oder asiatischen L\u00e4ndern d\u00fcrfen nur einreisen, wenn sie ein Visum (das ist eine Erlaubnis zur Einreise) haben. Wenn aber jemand in seiner Heimat verfolgt wird, kann er nicht einfach in seinem Land zur deutschen Botschaft spazieren und ein Visum beantragen.<\/p>\n<p>Viele Menschen fliehen auch, weil ihre Heimatl\u00e4nder arm sind und sie dort keine Arbeit haben. Solche Fl\u00fcchtlinge nennt man Migranten. Derzeit versuchen viele Migranten aus Tunesien, nach Europa zu kommen. In Tunesien hat es gerade eine Revolution gegeben. Aber an der Armut hat sich nichts ge\u00e4ndert. Deswegen quetschen sie sich auf kleine Boote und wagen die gef\u00e4hrliche Fahrt \u00fcber das Mittelmeer. Wer es bis nach Europa schafft, schl\u00e4gt sich durch nach Frankreich, Deutschland oder Italien und sucht Arbeit. Oft finden die Menschen sie auch. Sie arbeiten f\u00fcr ganz wenig Geld in Restaurantk\u00fcchen, pfl\u00fccken Tomaten, schuften auf Baustellen.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_9434\" aria-describedby=\"caption-attachment-9434\" style=\"width: 204px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/05\/hesmats-flucht-id4512688-204x300.jpg\" alt=\"\" title=\"hesmats-flucht-id4512688\" width=\"204\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-9434\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/05\/hesmats-flucht-id4512688-204x300.jpg 204w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/05\/hesmats-flucht-id4512688.jpg 286w\" sizes=\"auto, (max-width: 204px) 100vw, 204px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9434\" class=\"wp-caption-text\">cbt Verlag<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Wir hier in Deutschland k\u00f6nnen uns nur schwer vorstellen, warum jemand Hunderte, manchmal \u00fcber tausend Kilometer zu Fu\u00df, auf Lastwagen oder \u00fcberf\u00fcllten Booten reist, nur um sich nach Europa hineinzuschmuggeln. Warum jemand so etwas tut, k\u00f6nnen die Fl\u00fcchtlinge und Migranten am besten selbst erkl\u00e4ren. Einer \u2013 er hei\u00dft Hesmat \u2013 hat seine <a href=\"http:\/\/www.sos-kinderdoerfer.de\/informationen\/aktuelles\/news\/pages\/hesmats-flucht.aspx\">Geschichte von einem Journalisten<\/a> aufschreiben lassen (<a href=\"http:\/\/www.randomhouse.de\/book\/edition.jsp?edi=280417\">Hesmats Flucht<\/a> hei\u00dft das Buch). Der Junge kommt aus Afghanistan und floh mit elf Jahren allein aus seiner Heimat. Viele Kinder und Jugendliche machen sich ohne Eltern auf den Weg. Oft sind die Eltern im Krieg gestorben. Oder die Familie hat beschlossen, wenigstens eines der Kinder f\u00fcr ein besseres Leben nach Europa zu schicken. Hesmat war 14 Monate unterwegs durch Turkmenistan, Kasachstan und Russland, bis er schlie\u00dflich in \u00d6sterreich landete. Auf der Flucht wurde er verpr\u00fcgelt, bestohlen, bedroht \u2013 ein elfj\u00e4hriger Junge kann sich ja kaum wehren. In \u00d6sterreich ist er schlie\u00dflich in einem SOS-Kinderdorf gelandet, konnte zur Schule gehen und eine Lehre als Elektriker machen. Hesmats Geschichte ist gut ausgegangen, die Geschichten vieler anderer Fl\u00fcchtlingskinder gehen leider nicht so gut aus. Sie werden erwischt, eingesperrt und in ihre Heimat zur\u00fcckgeschickt. <\/p>\n<p>Neben dem Buch &#8222;Hesmats Flucht&#8220; haben wir noch einen weiteren <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2011\/03\/29\/buchtipp-von-denen-die-zu-uns-wollen_8964\">Buchtipp <\/a>f\u00fcr Euch: &#8222;Der Schrei des L\u00f6wen&#8220; beschreibt die Geschichte des Jungen Yoba, der zusammen mit seinem kleinen Bruder aus Nigeria bis nach Europa flieht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Boote voller Menschen, die aus Nordafrika nach Europa fliehen \u2013 solche Bilder sieht man seit Wochen. Aber was bedeutet es eigentlich, Fl\u00fcchtling zu sein? 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