{"id":1086,"date":"2011-11-08T08:36:51","date_gmt":"2011-11-08T07:36:51","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=1086"},"modified":"2011-11-08T16:34:25","modified_gmt":"2011-11-08T15:34:25","slug":"zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/","title":{"rendered":"Zu Besuch bei Cap Anamur in Mogadischu"},"content":{"rendered":"<p>An manchen Ecken l\u00e4sst sich erahnen, dass dies einst eine sch\u00f6ne Stadt gewesen sein muss. Ein Handelszentrum mit Hafen, Jahrhunderte alten Moscheen, einer katholischen Kathedrale, pulsierenden M\u00e4rkten. Nach 20 Jahren B\u00fcrgerkrieg ist von Mogadischu eine Tr\u00fcmmerlandschaft geblieben, verst\u00f6rend sch\u00f6n gelegen am Indischen Ozean. Zwischen den Ruinen haben Abertausende von Fl\u00fcchtlingen ihre Notunterk\u00fcnfte aus \u00c4sten, Decken und Plastikplanen aufgebaut. Kioskbuden bieten Kekse und S\u00e4fte an, auf dem Bakara-Markt fegen Ladenbesitzer den Schutt zusammen und inspizieren die Granateneinschl\u00e4ge in den Mauern ihrer Gesch\u00e4fte, soweit diese \u00fcberhaupt noch stehen. Vor wenigen Monaten tobten hier noch heftige K\u00e4mpfe zwischen der islamistischen Al Shabab-Miliz auf der einen und Truppen der Afrikanischen Union und der somalischen \u00dcbergangsregierung auf der anderen Seite. Die Gleichzeitigkeit von allgegenw\u00e4rtiger Zerst\u00f6rung und trotzigem \u00dcberlebensalltag macht einen schwindelig in dieser Stadt.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1095\" aria-describedby=\"caption-attachment-1095\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/remains-of-the-wars\/\" rel=\"attachment wp-att-1095\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1095\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2011\/11\/Remains-of-the-wars-200x161.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"161\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2011\/11\/Remains-of-the-wars-200x161.jpg 200w, https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2011\/11\/Remains-of-the-wars-376x304.jpg 376w, https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2011\/11\/Remains-of-the-wars-540x435.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1095\" class=\"wp-caption-text\">Stra\u00dfe in Mogadischu<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Die Zahl der Fl\u00fcchtlingscamps nimmt zu, was gleichzeitig eine gute und eine schlechte Nachricht ist. Gut, weil unter den Fl\u00fcchtlingen viele Vertriebene aus Mogadischu sind, die nun, da in der Stadt nicht mehr gek\u00e4mpft wird, die R\u00fcckkehr wagen. Schlecht, weil die Lebensumst\u00e4nde in den Camps dadurch noch erb\u00e4rmlicher werden. Deren Versorgung ist bestenfalls chaotisch. Somalische NGOs sind \u00fcberfordert, niemand \u00fcberblickt die Zahl der Fl\u00fcchtlinge oder Camps, UN-Vertreter wagen sich aufgrund der immer noch prek\u00e4ren Sicherheitslage ebenso wenig in die Stadt wie Vertreter ausl\u00e4ndischer Hilfsorganisationen. Die Ausnahmen: Ein paar Vertreter des Roten Halbmonds sowie muslimischer NGOs aus der T\u00fcrkei, Saudi-Arabien, Kuwait oder den Vereinigten Emiraten. Ein kleines Team von \u201eM\u00e9decins sans Fronti\u00e8res\u201c. Und <a href=\"http:\/\/www.cap-anamur.org\/\">Cap Anamur<\/a>.<\/p>\n<p>Seit August arbeitet ein \u00c4rzteteam der deutschen NGO in Mogadischu, Hauptstadt eines weitgehend kollabierten Staates, auf dessen Territorium sich im Fr\u00fchjahr mehrere Krisen zu einer gewaltigen Katastrophe geb\u00fcndelt haben: Die schlimmste D\u00fcrre seit Jahrzehnten am <a href=\"http:\/\/www.unocha.org\/crisis\/horn-africa-crisis\">Horn von Afrika<\/a> hat zu einer <a href=\"http:\/\/de.wfp.org\/artikel\/d%C3%BCrre-am-horn-von-afrika-%C3%BCber-10-millionen-hungernde-auf-ern%C3%A4hrungshilfe-angewiesen\">Hungersnot<\/a> gef\u00fchrt, die wiederum Hunderttausende <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/31\/Somalia-Hungersnot\">zur Flucht<\/a> nach Kenia, \u00c4thiopien und nach Mogadischu getrieben hat. In Somalia wird die Not massiv versch\u00e4rft, weil die am h\u00e4rtesten betroffenen Gebiete unter Kontrolle der islamistischen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Al-Shabaab_%28Somalia%29\">Al Shabab<\/a> Miliz stehen. Die wiederum sehen westliche Hilfsorganisationen als Gehilfen der somalischen \u00dcbergangsregierung an \u2013\u00a0und damit als Feind. Al Shabab hat sich zwar im Sommer weitgehend aus Mogadischu zur\u00fcckgezogen (und ist jetzt vor allem mit der anr\u00fcckenden <a href=\"http:\/\/http:\/\/www.chathamhouse.org\/media\/comment\/view\/178969\">kenianischen Armee<\/a> im S\u00fcden Somalias besch\u00e4ftigt). Aber in der Hauptstadt kam es wiederholt zu <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/2011\/oct\/04\/mogadishu-truck-bomb-al-shabaab\">Selbstmordattentaten.<\/a><br \/>\nF\u00fcr die Mitarbeiter von Cap Anamur hei\u00dft das: Wenig Bewegungsfreiheit, viel Arbeit.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1112\" aria-describedby=\"caption-attachment-1112\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/kinder-kathedrale\/\" rel=\"attachment wp-att-1112\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1112\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2011\/11\/Kinder-Kathedrale-200x132.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"132\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2011\/11\/Kinder-Kathedrale-200x132.jpg 200w, https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2011\/11\/Kinder-Kathedrale-459x304.jpg 459w, https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2011\/11\/Kinder-Kathedrale-540x356.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1112\" class=\"wp-caption-text\">Fl\u00fcchtlingslager in der Ruine der Kathedrale<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Bereits im Juli hatte die NGO Kooperationsm\u00f6glichkeiten in Somalia ausgelotet. Im August <a href=\"http:\/\/www.cap-anamur.org\/projekte\/somalia\/info\">bezog<\/a> das erste \u00c4rzteteam Quartier auf dem Gel\u00e4nde des Banadir-Hospitals, eines der wenigen Geb\u00e4ude in der Stadt, das an bessere Zeiten erinnert. Ein Krankenhaus mit 600 Betten, einer autarken Wasser- und Stromversorgung und relativ gut ausgebildetem Personal. Das alles hinter Mauern, die nicht von Kugeln und Granaten durchsiebt worden sind.<\/p>\n<p>Bis Mitte Oktober hatte Cap Anamur die Kinderabteilung weiter ausgebaut, eine Intensivstation mit Sauerstoffger\u00e4ten, \u00dcberwachungsmonitoren und Bluttestger\u00e4ten eingerichtet und zusammen mit somalischen Kollegen hunderte von Patienten mit Symptomen schwerster Unterern\u00e4hrung behandelt. S\u00e4uglinge und Kleinkinder mit den Gesichtern von Greisen, mit Hunger\u00f6demen und allen Krankheiten, die in Elendsgebieten noch anfallen: Durchfall, Bronchitis, Lungenentz\u00fcndung, W\u00fcrmer, Malaria, Tetanus, Meningitis, Tuberkulose \u2026.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1091\" aria-describedby=\"caption-attachment-1091\" style=\"width: 202px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/unternahrtes-madchen-banadir\/\" rel=\"attachment wp-att-1091\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1091\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2011\/11\/Untern%C3%A4hrtes-M%C3%A4dchen-Banadir-202x304.jpg\" alt=\"\" width=\"202\" height=\"304\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1091\" class=\"wp-caption-text\">Unterern\u00e4hrtes Kind im Banadir Hospital<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Fahrten durch die Stadt und die Fl\u00fcchtlingscamps sind aus Sicherheitsgr\u00fcnden nur selten m\u00f6glich. Von Mogadischu bekommen die Cap Anamur-Mitarbeiter mehr zu h\u00f6ren als zu sehen. Der Motorenl\u00e4rm und das Stimmengewirr eines inzwischen wieder regen Stra\u00dfenlebens. Hammerschl\u00e4ge von den Baustellen der Kriegs-und Krisengewinner. Und Sch\u00fcsse \u2013 mal n\u00e4her, mal ferner. Der Verbreitungsgrad von Schnellfeuergewehren in Mogadischu ist rekordverd\u00e4chtig, irgendjemand schie\u00dft alle paar Stunden irgendwohin. Die Somalis zucken nicht einmal mehr mit der Wimper. Also gew\u00f6hnt man sich selbst auch schnell daran.<\/p>\n<p>Was nichts daran \u00e4ndert, dass die Sicherheitslage f\u00fcr Einheimische wie Ausl\u00e4nder, gelinde gesagt, besser sein k\u00f6nnte. Deutlich besser. Die somalische \u00dcbergangsregierung ist vor allem damit besch\u00e4ftigt, sich selbst zu sch\u00fctzen, wobei allerdings der schl\u00e4frige Arbeitsmodus von Soldaten und Polizisten nicht so recht zur Bedrohungslage passt. Ohne die Milit\u00e4rmission der Afrikanischen Union <a href=\"http:\/\/amisom-au.org\/\">(AMISOM)<\/a>, zusammengesetzt aus ugandischen und burundischen Soldaten, w\u00e4re Mogadischu vermutlich l\u00e4ngst in die H\u00e4nde von Al Shabab gefallen.<\/p>\n<p>Inzwischen hat Cap Anamur ein zweites Projekt gestartet: eine Ambulanz, ge\u00f6ffnet t\u00e4glich von Samstag bis Donnerstag. Drei Zelte, acht Betten, eine Apotheke und schon am fr\u00fchen Vormittag einen B\u00fcrgersteig voller Patienten. Das Haus hinter der Krankenstation dient inzwischen als Unterkunft f\u00fcr das Team, derzeit bestehend aus einer \u00c4rztin, einem Krankenpfleger und einem Techniker (zust\u00e4ndig f\u00fcr alles Nicht-Medizinische von Buchhaltung \u00fcber Reparatur des Sauerstoffger\u00e4ts, Computerwartung, Medikamententransport bis zum Bau der provisorischen Tischtennisplatte). Als vor wenigen Wochen eine Entf\u00fchrungsdrohung die Runde machte, beschloss die NGO, das Quartier zu wechseln. Die Kooperation mit dem Banadir-Hospital geht weiter, das Krankenhaus wird auch in Zukunft mit Medikamenten unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Und wie er\u00f6ffnet man in Mogadischu ein Ambulanz?<\/p>\n<p>Vereinfacht, <em>sehr<\/em> vereinfacht, in etwa so: Man sucht unter Umgehung der einheimischen Immobilienhaie, die es in jedem Katastrophengebiet gibt, ein bewohnbares und bezahlbares Geb\u00e4ude; man saniert die Wasserversorgung, bezieht \u00fcber eine Privatfirma teuren Strom, zimmert Betten, baut die Garage zur Apotheke um, stellt zus\u00e4tzlich eine somalische \u00c4rztin und zwei Krankenpfleger sowie \u00dcbersetzer ein. Au\u00dferdem heuert man einen Trupp Bewacher an, die den Eingang kontrollieren und bei den seltenen Fahrten in die Stadt auf der Ladefl\u00e4che des Pick-Up-Trucks mit ihren Kalaschnikows Platz nehmen, was durchaus abschreckend wirkt. (Zum Beten legen sie das Gewehr ausnahmsweise zu ihren F\u00fc\u00dfen auf den Teppich)<\/p>\n<p>Die Zelte der Ambulanz waren bereits am ersten Tag gut ausgelastet. Malaria, Durchfallerkrankungen, An\u00e4mie, Wurmbefall werden ambulant behandelt, unterern\u00e4hrte Kinder ans Banadir-Hospital \u00fcberwiesen. F\u00fcr die Polio-Kranken, die auf allen H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen in die Ambulanz kriechen, soll demn\u00e4chst eine kleine Rollstuhl-Werkstatt entstehen.<\/p>\n<p>Bedarf f\u00fcr weitere Projekte herrscht genug. Im gesamten Hafenviertel der Stadt gibt es keine medizinische Versorgung, ebenso wenig in den Fl\u00fcchtlingslagern. Eine weitere Ambulanz w\u00e4re m\u00f6glich. Oder ein kleines Hospital mit Mutter-Kind-Station.<br \/>\nNachhaltiges Expandieren in kleinen Schritten. So lange es die Sicherheitslage erlaubt.<\/p>\n<p>P.S.: Wer die Arbeit der \u00c4rzteteams in Mogadischu unterst\u00fctzen m\u00f6chte, findet weitere Informationen und Kontonummern auf der <a href=\"http:\/\/www.cap-anamur.org\/projekte\/somalia\/info\">Website<\/a> von Cap Anamur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An manchen Ecken l\u00e4sst sich erahnen, dass dies einst eine sch\u00f6ne Stadt gewesen sein muss. Ein Handelszentrum mit Hafen, Jahrhunderte alten Moscheen, einer katholischen Kathedrale, pulsierenden M\u00e4rkten. Nach 20 Jahren B\u00fcrgerkrieg ist von Mogadischu eine Tr\u00fcmmerlandschaft geblieben, verst\u00f6rend sch\u00f6n gelegen am Indischen Ozean. Zwischen den Ruinen haben Abertausende von Fl\u00fcchtlingen ihre Notunterk\u00fcnfte aus \u00c4sten, Decken [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":56,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4381],"tags":[],"class_list":["post-1086","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-somalia"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Zu Besuch bei Cap Anamur in Mogadischu - B\u00f6hms Logbuch<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Zu Besuch bei Cap Anamur in Mogadischu - B\u00f6hms Logbuch\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"An manchen Ecken l\u00e4sst sich erahnen, dass dies einst eine sch\u00f6ne Stadt gewesen sein muss. Ein Handelszentrum mit Hafen, Jahrhunderte alten Moscheen, einer katholischen Kathedrale, pulsierenden M\u00e4rkten. Nach 20 Jahren B\u00fcrgerkrieg ist von Mogadischu eine Tr\u00fcmmerlandschaft geblieben, verst\u00f6rend sch\u00f6n gelegen am Indischen Ozean. Zwischen den Ruinen haben Abertausende von Fl\u00fcchtlingen ihre Notunterk\u00fcnfte aus \u00c4sten, Decken [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"B\u00f6hms Logbuch\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2011-11-08T07:36:51+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2011-11-08T15:34:25+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2011\/11\/Remains-of-the-wars-200x161.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Andrea B\u00f6hm\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Andrea B\u00f6hm\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/\",\"name\":\"Zu Besuch bei Cap Anamur in Mogadischu - B\u00f6hms Logbuch\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#website\"},\"datePublished\":\"2011-11-08T07:36:51+00:00\",\"dateModified\":\"2011-11-08T15:34:25+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#\/schema\/person\/8e81295aad2a4133fd079a00d5889c53\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Zu Besuch bei Cap Anamur in Mogadischu\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/\",\"name\":\"B\u00f6hms Logbuch\",\"description\":\"Von Kabul bis Kinshasa\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#\/schema\/person\/8e81295aad2a4133fd079a00d5889c53\",\"name\":\"Andrea B\u00f6hm\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/7b2f270f90084490fc5cb03eb7c82fe7a861182b7fa410f87081d5cc1be35b42?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/7b2f270f90084490fc5cb03eb7c82fe7a861182b7fa410f87081d5cc1be35b42?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Andrea B\u00f6hm\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/author\/andrea-boehm\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Zu Besuch bei Cap Anamur in Mogadischu - B\u00f6hms Logbuch","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Zu Besuch bei Cap Anamur in Mogadischu - B\u00f6hms Logbuch","og_description":"An manchen Ecken l\u00e4sst sich erahnen, dass dies einst eine sch\u00f6ne Stadt gewesen sein muss. Ein Handelszentrum mit Hafen, Jahrhunderte alten Moscheen, einer katholischen Kathedrale, pulsierenden M\u00e4rkten. Nach 20 Jahren B\u00fcrgerkrieg ist von Mogadischu eine Tr\u00fcmmerlandschaft geblieben, verst\u00f6rend sch\u00f6n gelegen am Indischen Ozean. Zwischen den Ruinen haben Abertausende von Fl\u00fcchtlingen ihre Notunterk\u00fcnfte aus \u00c4sten, Decken [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/","og_site_name":"B\u00f6hms Logbuch","article_published_time":"2011-11-08T07:36:51+00:00","article_modified_time":"2011-11-08T15:34:25+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2011\/11\/Remains-of-the-wars-200x161.jpg"}],"author":"Andrea B\u00f6hm","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Andrea B\u00f6hm","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/","name":"Zu Besuch bei Cap Anamur in Mogadischu - B\u00f6hms Logbuch","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#website"},"datePublished":"2011-11-08T07:36:51+00:00","dateModified":"2011-11-08T15:34:25+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#\/schema\/person\/8e81295aad2a4133fd079a00d5889c53"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/08\/zu-besuch-bei-cap-anamur-in-mogadischu\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Zu Besuch bei Cap Anamur in Mogadischu"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/","name":"B\u00f6hms Logbuch","description":"Von Kabul bis Kinshasa","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#\/schema\/person\/8e81295aad2a4133fd079a00d5889c53","name":"Andrea B\u00f6hm","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/7b2f270f90084490fc5cb03eb7c82fe7a861182b7fa410f87081d5cc1be35b42?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/7b2f270f90084490fc5cb03eb7c82fe7a861182b7fa410f87081d5cc1be35b42?s=96&d=mm&r=g","caption":"Andrea B\u00f6hm"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/author\/andrea-boehm\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1086","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/users\/56"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1086"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1086\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1116,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1086\/revisions\/1116"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1086"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1086"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1086"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}