{"id":111,"date":"2009-04-03T13:10:49","date_gmt":"2009-04-03T11:10:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=111"},"modified":"2011-10-25T01:25:16","modified_gmt":"2011-10-24T23:25:16","slug":"sprechstunde-bei-rechtsanwalt-ngongo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2009\/04\/03\/sprechstunde-bei-rechtsanwalt-ngongo\/","title":{"rendered":"Sprechstunde bei Rechtsanwalt Ngongo"},"content":{"rendered":"<p>Der Kampf gegen die Straflosigkeit \u2013 das schreibt sich im Kongo nicht nur fast jede Hilfsorganisation sondern auch der Gro\u00dfteil der ausl\u00e4ndischen Geldgeber auf die Fahne. Das Ziel: Korruption, sexuelle Gewalt, polizeiliche Willk\u00fcr und Pl\u00fcnderungen m\u00fcssen endlich geahndet werden. &#8222;Kommen Sie doch einfach mit in die Sprechstunde&#8220;, hatte Rechtsanwalt Ngongo gesagt. &#8222;Dann sehen Sie, wie es hier zugeht.&#8220;<\/p>\n<p>Jean Paul Ngongo leitet das B\u00fcro von Vovolib, einer kleinen B\u00fcrgerrechtsorganisation in Bukavu. Vovolib steht f\u00fcr &#8222;Voix des sans voix et libert\u00e9&#8220;, Stimme derer ohne Stimme und Freiheit. Einigen Beh\u00f6rden ist sie zu laut und zu k\u00fchn, weshalb h\u00e4ufiger Polizisten in Ngongos B\u00fcro stehen und ihm die Schlie\u00dfung androhen, weil die &#8222;Stimme&#8220; mal wieder \u00f6ffentlich \u00fcber Schmiergelder, Beh\u00f6rdenwillk\u00fcr und das marode Gerichtssystem geschimpft \u2013 oder, schlimmer noch: Anzeige erstattet und Namen genannt hat. Was lebensgef\u00e4hrlich sein kann.<\/p>\n<p>Ich kenne Ngongo von einem Besuch im vergangenen Sommer. Damals war wenige Tage vor unserem Treffen im Juni 2008 eine Mitarbeiterin von Vovolib ermordet worden \u2013 nach Zeugenaussagen von Soldaten einer in Bukavu stationierten Brigade. Wabiwa Kabisuba hatte f\u00fcr Vovolib vergewaltigte Frauen betreut, darunter auch eine, die gegen den T\u00e4ter, einen Offizier, Anzeige erstatten wollte. Kabisuba begleitete sie zur Polizei und zum Gericht. Das, so glaubt Jean-Paul Ngongo, sei seiner Kollegin zum Verh\u00e4ngnis geworden. &#8222;Wurden die T\u00e4ter inzwischen verhaftet?&#8220; frage ich. Ngongo l\u00e4chelt nachsichtig und sch\u00fcttelt den Kopf. &#8222;Wird ermittelt?&#8220; &#8222;Nicht wirklich.&#8220; Das Verfahren, so glaubt er, werde im Sande verlaufen.<\/p>\n<p>Also nichts Neues aus den morschen Hallen kongolesischer Gerichte? &#8222;Na ja&#8220;, sagt Ngongo, ein paar Fortschritte gebe es schon.<\/p>\n<p>Seine Organisation hat sich vergr\u00f6\u00dfert, betreibt neben Rechtsberatung und Internet-Caf\u00e9 jetzt auch ein Radio-Programm. Radio Vovolib sendet aus einem sechs Quadratmeter kleinen, muffigen Studio jeden Tag neun Stunden auf 94,0 FM. Vorausgesetzt, es gibt Strom. Hip Hop, neue Korruptionsf\u00e4lle, kongolesischer Rumba, Neuigkeiten aus dem Gericht, Live-Gespr\u00e4che mit H\u00f6rern, die Dampf ablassen wollen, zur Entspannung ein paar Schnulzen von Koffi Olomide, immer noch <em>die<\/em> Samtstimme der kongolesischen Musikszene.<\/p>\n<p>Seit Radio Vovolib auf Sendung ist, kommen immer mehr Leute in Ngongos Sprechstunde. Noella Cinama ist die erste an diesem Tag, zum neunten Mal ist sie hier, sie will den Mann, der sie vor anderthalb Jahren vergewaltigt und geschw\u00e4ngert hat, vor Gericht sehen. So viel Sturheit \u00fcberrascht selbst Ngongo. Seine Mandantin wohnt in Kabare, \u00fcber zwanzig Kilometer entfernt. &#8222;Wenn sie kein Geld f\u00fcrs Sammeltaxi hat, kommt sie sogar zu Fu\u00df.&#8220; Seit der Vergewaltigung, sagt sie, werde sie daheim behandelt, als h\u00e4tte sie die Cholera. Sie will einen Prozess, will den T\u00e4ter, einen Mann aus ihrer Nachbarschaft, ins Gef\u00e4ngnis bringen, zumal der sich einen Dreck um das Kind k\u00fcmmere, das er ihr gemacht habe. Sie hat von ersten Urteilen gegen Vergewaltiger geh\u00f6rt, sogar der Bruder des ehemaligen Polizeichefs sei doch schon im Gef\u00e4ngnis gelandet. Warum soll in ihrem Fall nicht \u00e4hnliches gelingen.<\/p>\n<p>Weil die Ermittlungsakte, die man sich hier bestenfalls als ein eng beschriebenes St\u00fcck Papier vorstellen darf, seit Monaten auf irgendeinem Schreibtisch der Staatsanwaltschaft herum liegt, schl\u00e4gt Ngongo vor, direkt bei Gericht eine Vorladung des Tatverd\u00e4chtigen zu beantragen. Das wird ein paar Dollar kosten, nicht f\u00fcr den Anwalt, sondern f\u00fcr diverse Bearbeitungsgeb\u00fchren offizieller und inoffizieller Art. Frau Cinama bedankt sich, macht sich wieder auf den Weg nach Hause.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste bitte. Mama Massiri, eine kleine sehnige Frau mit adrettem gold gr\u00fcnem Turban, setzt sich auf die Stuhlkante. Aus Kamituga ist sie gekommen, 120 Kilometer s\u00fcdlich von Bukavu. Ihr Mann sei daheim wegen eines Streites um eine gestohlene Schlafmatte zusammen mit drei anderen festgenommen worden, habe als einziger die 50 Dollar &#8222;Freilassungsgeb\u00fchr&#8220; nicht aufbringen k\u00f6nnen, weswegen ihn der zust\u00e4ndige Richter in Kamituga wegen Diebstahls f\u00fcr zwei Jahre ins Zentralgef\u00e4ngnis von Bukavu geschickt hat, was seiner Tuberkulose gar nicht gut tue. Der Richter habe aber immerhin erkl\u00e4rt, sagt Frau Massiri, dass er das Urteil gegen \u00dcbergabe von einem Kilo Gold, aufheben k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Wo denn die Gerichtsakte sei, will Anwalt Ngongo wissen. Die sei verschwunden, sagt Frau Massiri. Ngongo lacht, als stehe er kurz vor einem hysterischen Anfall. &#8222;Madame, wir werden morgen einen Antrag auf Berufung vor dem Tribunal in Bukavu einreichen. Aber das wird dauern. Mindestens zwei Wochen.&#8220; Frau Massiri nickt halb dankbar, halb resigniert, weil zwei Wochen f\u00fcr einen Tuberkulose-Kranken in einem Gef\u00e4ngnis, wo es kein sauberes Trinkwasser und nur selten Nahrung gibt, eine t\u00f6dlich lange Zeit sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der N\u00e4chste bitte. Pastor Chikawanine aus Kalenge zieht den Schirm seiner Baseballm\u00fctze wie eine Gebetskette durch die Finger. Der Pastor hat eigentlich kein rechtliches, sondern ein finanzielles Problem. Kalenge liegt in einem Gebiet, das von Hutu-Milizen der FDLR kontrolliert wird. Seit einem Massaker der FDLR vor vier Jahren, so der Pastor, gebe es dort viele Waisen. Er habe ein Heim f\u00fcr die Kinder er\u00f6ffnet, samt Schule, aber es fehle an Betten, Geschirr, Schuluniformen, B\u00fcchern, Tafeln, Kreide, Stuhlen, Tischen. Also so ziemlich an allem. Er hoffe auf eine gr\u00f6\u00dfere Spende von Vovolib. Ich wei\u00df nicht, ob man dem Mann glauben soll. Ngongo jedenfalls h\u00e4lt ihn f\u00fcr vertrauensw\u00fcrdig.<\/p>\n<p>Er und der Pastor machen eine Weile Small Talk. Dann sagt Ngongo: &#8222;Es tut mir leid, Pastor, wir haben im Moment kein Geld zu vergeben.&#8220; Schweigen. Ngongo spielt mit seinem Handy, der Pastor mit seiner Baseballm\u00fctze. &#8222;Pastor&#8220;, sagt Ngongo in einem zweiten Versuch, das Gespr\u00e4ch zu beenden, &#8222;wir bleiben in Kontakt, okay?&#8220; Schweigen. Ngongo tippt ein paar Notizen in seinen Laptop. &#8222;Wissen Sie, Herr Anwalt, wir haben nicht mal Schulhefte&#8220;, sagt der Pastor zum Abschied.<\/p>\n<p>Das sei der Nachteil der Massenmedien, sagt Ngongo sp\u00e4ter. &#8222;Wenn die Leute Deine Stimme im Radio h\u00f6ren, denken sie sofort, Du hast viel Geld.&#8220; Was f\u00fcr kongolesische Verh\u00e4ltnisse stimmt \u2013 und auch wieder nicht. Bislang unterst\u00fctzte die Schweizer Regierung das B\u00fcro von Vovolib, doch die F\u00f6rderung, sagt Ngongo, laufe in diesem Jahr aus, und er m\u00fcsse neue Geldgeber suchen. Die Ausgaben werden ja nicht weniger.<\/p>\n<p>Neulich h\u00e4tten er und eine Kollegin eine hochschwangere Frau in einem Vergewaltigungsprozess vertreten, pro bono, also unentgeltlich. Als nach dem ersten Verhandlungstag die Wehen einsetzten, habe die Mandantin ziemlich rabiat verlangt, &#8222;dass wir die Entbindung bezahlen.&#8220; Was Vovolib auch getan habe. Ein bisschen mehr Dankbarkeit seitens seiner Klienten w\u00e4re manchmal sch\u00f6n. &#8222;Aber die sind alle total traumatisiert&#8220;, sagt er. Und Traumatisierte h\u00e4tte nun mal keine Zeit f\u00fcr Dankbarkeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kampf gegen die Straflosigkeit \u2013 das schreibt sich im Kongo nicht nur fast jede Hilfsorganisation sondern auch der Gro\u00dfteil der ausl\u00e4ndischen Geldgeber auf die Fahne. 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