{"id":1126,"date":"2011-11-21T12:05:12","date_gmt":"2011-11-21T11:05:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=1126"},"modified":"2011-11-21T17:55:25","modified_gmt":"2011-11-21T16:55:25","slug":"somalia-der-krieg-den-keiner-sehen-will","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/11\/21\/somalia-der-krieg-den-keiner-sehen-will\/","title":{"rendered":"Somalia: Der Krieg, den keiner sehen will"},"content":{"rendered":"<p>Die gute Nachricht wie immer zuerst: Am vergangenen Freitag hoben die Vereinten Nationen in drei Distrikten in S\u00fcdsomalia die h\u00f6chste Alarmstufe auf. Hilfslieferungen in Bay, Bakool und Lower Shabelle h\u00e4tten die Lage in diesen D\u00fcrregebieten so weit verbessert, dass es sich nicht mehr um &#8222;Hungergebiete&#8220; (famine zones), sondern &#8222;nur noch&#8220; um &#8222;Notstandsgebiete&#8220; (emergency zones) handele.<\/p>\n<p>Die schlechte Nachricht gleich hinterher: Mindestens eine Viertel Million Menschen ist nach wie vor akut von Hunger bedroht. Und die Fortschritte in Bay, Bakool und Lower Shabelle sind durch die anhaltende Invasion des kenianischen Milit\u00e4rs akut gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Wie berichtet, marschierte die kenianische Armee vergangenen Monat in Somalia ein, um der islamistischen Miliz al-Shabaab, Somalias Version der Taliban, den Garaus zu machen. Nicht, dass man Letzteren irgendetwas Gutes w\u00fcnschen wollte. Aber abgesehen von Kenias mangelhaften Kapazit\u00e4ten f\u00fcr ein solches Unternehmen, ist eine Milit\u00e4rinvasion mitten in der schlimmsten humanit\u00e4ren Katastrophe der blanke Wahnsinn. Hilfsorganisationen wie Oxfam <a href=\"http:\/\/www.oxfamireland.org\/blog\/2011\/11\/18\/somalia-international-leaders-should-focus-on-saving-lives-and-recovery\/\">warnen<\/a>, dass der Krieg gegen al-Shabaab die Verteilung von Hilfsg\u00fctern massiv behindert und vor allem die Ausgabe von Saatgut verz\u00f6gert. Das hei\u00dft: Obwohl es inzwischen wieder geregnet hat, ist auch die n\u00e4chste Ernte in Gefahr.<\/p>\n<p>Inzwischen werden erste zivile Opfer der kenianischen Milit\u00e4raktion gemeldet: Bei Luftangriffen auf die Stadt Jilib sind nach Angaben von M\u00e9decins Sans Fronti\u00e8res (MSF) mehrere Menschen in einem Fl\u00fcchtlingscamp get\u00f6tet worden. Die internationale Reaktion? Gleich null. Einzig die EU-Kommissarin f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe, Kristalina Georgieva, <a href=\"http:\/\/www.neurope.eu\/article\/georgieva-somalia-conflict-respect-international-humanitarian-law\">forderte<\/a> die Konfliktparteien auf, Zivilisten zu schonen. Diese zaghafte Mahnung verhallte ebenso ungeh\u00f6rt wie ein <a href=\"http:\/\/www.trust.org\/alertnet\/news\/more-children-dying-in-somalia-as-fighting-escalates-unicef\">Statement<\/a> des UN-Kinderhilfswerk (UNICEF), wonach in den umk\u00e4mpften Gebieten zunehmend Kinder im Kreuzfeuer ums Leben kommen.<\/p>\n<p>Weil die kenianischen Truppen offenbar nicht vorankommen mit ihrer Offensive und sich seit einigen Wochen m\u00fchsam durch verschlammtes Gel\u00e4nde schleppen, sollen ihnen nun \u00e4thiopische Truppen zu Hilfe kommen und al-Shabaab von n\u00f6rdlicher Seite in die Zange nehmen. Zur Erinnerung: \u00c4thiopien, Somalias historischer Erzfeind, ist schon einmal ins Nachbarland einmarschiert. Das war 2006 \u2013 in Mogadischu hatte die Union islamischer Gerichtsh\u00f6fe mit Unterst\u00fctzung vor allem von H\u00e4ndlern und lokalen Politikern die Macht \u00fcbernommen und es mit ihrer Justiz, basierend auf einer strengen Anwendung der Scharia, geschafft, Clan-Fehden und B\u00fcrgerkrieg einzud\u00e4mmen. Al-Shabaab geh\u00f6rte damals zum radikal islamistischen Fl\u00fcgel dieser Union. Was viele Somalier als repressive Ordnungsmacht \u2013 aber eben als Ordnungsmacht \u2013 wahrnahmen, war in den Augen der USA und dem \u00e4thiopischen Nachbarn ein neues R\u00fcckzugsgebiet f\u00fcr al-Qaida. \u00c4thiopische Truppen vertrieben die Gerichtsh\u00f6fe, machten den Weg frei f\u00fcr die bis heute amtierende \u00dcbergangsregierung.<\/p>\n<p>Doch nichts schwei\u00dft die notorisch zerstrittenen somalischen Clane und Glaubenskrieger schneller zusammen als die Anwesenheit ausl\u00e4ndischer Soldaten. Nach kaum drei Jahren mussten die \u00c4thiopier wieder abziehen. Zur\u00fcck blieben eine radikalisierte und gest\u00e4rkte al-Shabaab \u2013 und unz\u00e4hlige Gr\u00e4ber. Auf 113 Seiten hat Human Rights Watch die Kriegsverbrechen aller Konfliktparteien w\u00e4hrend der \u00e4thiopischen Okkupation dokumentiert: Massenerschie\u00dfungen, permanente Bombardements dicht bev\u00f6lkerter Wohnviertel, gezielte Angriffe auf Krankenh\u00e4user.<\/p>\n<p>Vom Nimbus des &#8222;nationalen Befreiers&#8220;, den al-Shabaab nach dem R\u00fcckzug \u00c4thiopiens genossen hatte, ist inzwischen nichts mehr \u00fcbrig geblieben. Ihr talibanesker Frauenhass, ihr Verbot der beiden gro\u00dfen somalischen Leidenschaften (Fu\u00dfball spielen und Khat kauen), ihre demonstrative Verbr\u00fcderung mit al-Qaida und ihre gnadenlosen Zwangssteuern haben sie verhasst gemacht \u2013 selbst bei den radikalisierten Teenagern und Jungm\u00e4nnern in den Fl\u00fcchtlingslagern, aus deren Reihen sie bislang ihren Nachwuchs rekrutierten.<\/p>\n<p>Die R\u00fcckkehr des alten Erzfeindes k\u00f6nnte einen D\u00e9j\u00e0-vu-Effekt haben. Das bef\u00fcrchtet <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2011\/11\/21\/world\/africa\/ethiopian-troops-enter-somalia-witnesses-say.html\">US-Presseberichten <\/a>zufolge auch das amerikanische Au\u00dfenministerium, w\u00e4hrend Pentagon und CIA den \u00e4thiopischen Einmarsch unterst\u00fctzen. Vielen Somaliern ist es (noch) egal, wer al-Shabaab zum Teufel jagt. Hauptsache, sie werden zum Teufel gejagt. Die Islamisten hatten ma\u00dfgeblich zur Hungerkatastrophe beigetragen, weil sie diese zuerst leugneten und viele Menschen mit Gewalt an der Flucht aus den D\u00fcrregebieten zu hindern versuchten.<\/p>\n<p>Dass al-Shabaab keine Hilfsg\u00fcter in die von ihr kontrollierten Gebiete lasse, stimmt allerdings nicht. Somalische NGOs in Mogadischu kooperieren seit L\u00e4ngerem mit Shabaab-Kommandanten, die in den vergangenen Monaten zunehmend westliche Hilfe verteilt haben (zu den in Somalia \u00fcblichen Konditionen: 20 Prozent der G\u00fcter gehen an die Miliz). Sei erst einmal eine Abmachung getroffen, erkl\u00e4rte ein westlicher Koordinator von Hilfsprogrammen, dann halte al-Shabaab diese auch zuverl\u00e4ssig ein. &#8222;Nicht, dass ich die Mistkerle vermissen w\u00fcrde&#8220;, sagte er, &#8222;aber was danach kommt, ist schlimmer.&#8220; Vermeintlich regierungstreue somalische Clan-Milizen, die vor allem auf eines aus seien: die Hilfsg\u00fcter und die Fahrzeuge, mit denen diese transportiert werden. Gut m\u00f6glich also, dass f\u00fcr Bay, Bakool und Lower Shabelle bald wieder die h\u00f6chste Alarmstufe ausgerufen werden muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gute Nachricht wie immer zuerst: Am vergangenen Freitag hoben die Vereinten Nationen in drei Distrikten in S\u00fcdsomalia die h\u00f6chste Alarmstufe auf. 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