{"id":1170,"date":"2012-01-21T18:49:14","date_gmt":"2012-01-21T17:49:14","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=1170"},"modified":"2012-01-21T18:49:14","modified_gmt":"2012-01-21T17:49:14","slug":"in-der-wirtschaftlichen-misere-gedeiht-keine-demokratie-%e2%80%93%c2%a0ein-gesprach-mit-der-tunesischen-burgerrechtlerin-sihem-bensedrine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2012\/01\/21\/in-der-wirtschaftlichen-misere-gedeiht-keine-demokratie-%e2%80%93%c2%a0ein-gesprach-mit-der-tunesischen-burgerrechtlerin-sihem-bensedrine\/","title":{"rendered":"&#8222;In der wirtschaftlichen Misere gedeiht keine Demokratie&#8220; \u2013\u00a0ein Gespr\u00e4ch mit der tunesischen B\u00fcrgerrechtlerin Sihem Bensedrine"},"content":{"rendered":"<p>Zur Feier des Jahres ein Interview. Genauer gesagt: aus Anla\u00df des ersten Jahrestages der tunesischen Revolution. Am 14. Januar floh Pr\u00e4sident Ben Ali aus dem Land. Das Datum markiert den ersten Diktatorensturz des arabischen Fr\u00fchlings.<\/p>\n<p>Zu Ben Alis entschlossenen Gegners z\u00e4hlte immer schon die Journalistin Sihem Bensedrine. Die heute 61j\u00e4hrige ist eine der bekanntesten B\u00fcrgerrechtlerinnen Tunesiens. Unter dem alten Regime wurde sie verhaftet und gefoltert. Nachdem ihre Zeitung <a href=\"http:\/\/www.kalima-tunisie.info\/fr\/index.php?newlang=french\">&#8222;Kalima&#8220;<\/a> (\u201eDie Stimme\u201c)\u00a0 verboten worden war, gr\u00fcndete sie ein Online-Journal mit gleichem Namen. Unterst\u00fctzt durch die <a href=\"http:\/\/www.hamburger-stiftung.de\/\">Hamburger Stiftung f\u00fcr Politisch Verfolgte<\/a>, war sie vor\u00fcbergehend in Deutschland im Exil. Anfang 2011, nach dem Beginn der \u201eJasmin-Revolution\u201c, kehrte die Mutter dreier Kinder nach Tunesien zur\u00fcck. Inzwischen ist sie Chefredakteurin von <a href=\"http:\/\/www.kalima-tunisie.info\/radiokalima.php\">\u201eRadio Kalima\u201c<\/a><a href=\"http:\/\/www.kalima-tunisie.info\/fr\/\">.<\/a> Anfang dieser Woche war sie Gast der \u201eMartin-Luther-King Lecture\u201c der <a href=\"http:\/\/www.koerber-stiftung.de\/koerberforum\/rueckblicke\/berichte\/2012\/jan-mrz\/16012012.html\">Hamburger K\u00f6rber-Stiftung<\/a>.<\/p>\n<p><strong>DIE ZEIT:<\/strong> Wie sieht Ihre erste Zwischenbilanz aus \u2013 ein Jahr nach dem Sturz Ben Ali&#8217;s?<\/p>\n<p><strong>Sihem Bensedrine:<\/strong> Die Revolution selbst ist eine ungeheure Errungenschaft. Das zu betonen, ist mir sehr wichtig, weil das Bewusstsein um diesen Erfolg so schnell verblasst. Tunesien hat in diesem vergangenen Jahr <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-africa-15309152\">Wahlen<\/a> f\u00fcr eine Verfassungsgebende Versammlung wie auch f\u00fcr eine nunmehr demokratisch legitimierte Regierung durchgef\u00fchrt. Mit der Teilnahme an diesen Wahlen hat jeder Tunesier seine Existenz als B\u00fcrger, als <em>citoyen<\/em>, zur\u00fcck erobert. Was das bedeutet, wie sich das anf\u00fchlt, hatte man bei uns fast schon vergessen.<br \/>\nGanz wichtig auch: viele Tunesier haben sich nicht einfach mit dem Sturz von Ben Ali zufrieden gegeben. Sie sind weiter auf die Stra\u00dfe gegangen, um gegen Versuche der \u00dcbergangsregierung zu demonstrieren, ihre Rechte zu beschneiden. Diese Wachsamkeit und Energie haben signalisiert, dass sich die Menschen nicht wieder einlullen lassen.<\/p>\n<p><strong>ZEIT:<\/strong> Die Aufst\u00e4nde in der Region sind noch lange nicht beendet. In Syrien eskaliert die Gewalt immer weiter. Katar hat gerade erst die Entsendung arabischer Truppen nach Syrien <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-16561493\">empfohlen<\/a>. Wie denkt man in Tunesien \u00fcber eine milit\u00e4rische Intervention?<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bensedrine:<\/strong> Unsere Regierung unterst\u00fctzt den <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Syrian_National_Council\">Syrischen Nationalrat<\/a> (<em>Der SNC hielt im Dezember eine gro\u00dfe Konferenz in Tunis ab, d.Red.<\/em>). Ebenso haben wir seinerzeit die libysche Revolution unterst\u00fctzt, unter anderem, indem wir Massen von Fl\u00fcchtlingen aufnahmen. Aber unsere eigene Revolution war eine gewaltfreie. Und ich glaube nicht, dass eine milit\u00e4rische Intervention in Syrien durch arabische Truppen von den Tunesiern akzeptiert w\u00fcrde.<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>ZEIT:<\/strong> Wie stark ist das regionale Netzwerk von Aktivisten der Demokratie-Bewegungen in der Region?<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bensedrine:<\/strong> Wir kooperieren mit demokratischen Gruppen in Syrien und arbeiten auch im Bereich von Justiz und Rechtsstaatlichkeit eng mit libyschen und \u00e4gyptischen Partnern zusammen. Tunesien hat inzwischen das Statut von Rom <a href=\"http:\/\/www.icc-cpi.int\/NR\/exeres\/415C6300-58BF-4245-9BB7-F8A317966E35.htm\">anerkannt<\/a>, ist jetzt also Mitgliedsstaat des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag. Kampf gegen Straflosigkeit und eine politisch und symbolische Anerkennung der Opfer von Diktatur spielen f\u00fcr unsere Gesellschaft eine wichtige Rolle. Da schauen wir auch auf die Erfahrungen europ\u00e4ischer L\u00e4nder, zum Beispiel Polens und der ehemaligen DDR, aber auch auf S\u00fcdafrika.<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>ZEIT:<\/strong> Stellt der Sieger der Wahlen in Tunesien, die islamistische Ennahda-Partei, eine <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/44\/Islamisten\">Gefahr<\/a> f\u00fcr die Errungenschaften der Revolution dar, wie viele europ\u00e4ische Medien aber auch viele laizistische Gruppen in Tunesien glauben?<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bensedrine:<\/strong> Ennahda hat \u2013 und das wird in der europ\u00e4ischen Berichterstattung gern verdr\u00e4ngt \u2013 keine absolute Mehrheit. Sie muss mit zwei Koalitionspartnern aus dem linken Spektrum regieren. Es gibt au\u00dferdem eine rege Opposition im Parlament. Und es gibt eine sehr starke Zivilgesellschaft in Tunesien. Die ist sich sehr wohl klar dar\u00fcber, dass Frauenrechte kein Zugest\u00e4ndnis des autorit\u00e4ren Ben-Ali-Regimes gewesen sind, sondern dass Frauen und auch M\u00e4nner daf\u00fcr immer k\u00e4mpfen mussten. Nat\u00fcrlich gibt es auch in Tunesien das Risiko eines anti-freiheitlichen R\u00fcckschritts und damit auch eine Gefahr f\u00fcr die Rechte der Frauen. Das hat aber nichts per se mit dem Umstand zu tun, dass Ennadha eine islamistische Partei ist, sondern dass sie in ein patriarchales System eingebettet ist.<\/p>\n<p><strong>ZEIT:<\/strong> Welche konkreten Forderungen in Bezug auf Frauenrechte stellen Sie?<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bensehdrine:<\/strong> Es gibt noch einiges im Erb-und Familienrecht zu \u00e4ndern. Zum Beispiel steht Frauen nur die H\u00e4lfte dessen zu, was M\u00e4nner erben. Und noch gilt, dass der Ehemann und Vater letztlich seine Zustimmung zu fast allen Entscheidungen muss, die die Kinder eines Paares betreffen. Wir fordern weiterhin entsprechende Reformen, aber ich w\u00fcrde auch sagen: alles zu seiner Zeit. Wir befinden uns momentan in einer prek\u00e4ren \u00dcbergangsphase. Es geht jetzt um die Konsolidierung des Erreichten. Und ich sehe die Gefahr f\u00fcr Frauenrechte auch weniger von Seiten der Regierung als von Seiten bestimmter Gruppen in der Gesellschaft&#8230;<\/p>\n<p><strong>ZEIT: <\/strong>&#8230;zum Beispiel den radikal-islamistischen <a href=\"http:\/\/www.france24.com\/en\/20111210-tunisia-secularism-salafists-libya-rebels-morocco-islam\">Salafisten<\/a>&#8230;<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bensedrine:<\/strong> Die vor allem. Aber das ist nun mal der Effekt einer freiheitlichen Revolution. Ist sie erfolgreich, profitieren auch solche Minderheiten von den erk\u00e4mpften Rechten auf Meinungsfreiheit, die eben nicht f\u00fcr Toleranz stehen. Das ist eine Herausforderung, mit der eine Gesellschaft wie die unsere umgehen muss.<\/p>\n<p><strong>ZEIT:<\/strong> Die Europ\u00e4ische Union, lange Zeit ein zuverl\u00e4ssiger Partner der Diktatoren, hat den L\u00e4ndern des arabischen Fr\u00fchlings z\u00fcgige und nachhaltige Hilfe bei der politischen und wirtschaftlichen Stabilisierung versprochen. Hat die EU aus Ihrer Sicht bislang Wort gehalten?<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bensedrine:<\/strong> Die europ\u00e4ischen Regierungen haben begriffen, dass der Prozess der Demokratisierung in Tunesien auch dann weitergeht, wenn zun\u00e4chst einmal eine Regierung an die Macht kommt, die ihnen nicht passt. Aber wir brauchen nat\u00fcrlich europ\u00e4ische Unterst\u00fctzung, um die S\u00e4ulen zu festigen, die zu einer \u00f6ffentlichen Kontrolle politischer Macht beitragen sollen: die Medien und die Zivilgesellschaft. Wir brauchen Hilfe beim Aufbau von NGOs, vor allem aber bei der Aus-und Fortbildung von Journalisten.<\/p>\n<p><strong>ZEIT:<\/strong> Es hat zum ersten Jahrestag des Sturzes von Ben Ali nicht nur Feiern sondern auch <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2012-01\/tunesien-umsturz-feier\">neue Proteste<\/a> gegeben, weil sich an der Armut und Arbeitslosigkeit nichts ge\u00e4ndert hat&#8230;<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bensedrine:<\/strong> Uns allen ist klar: Mitten im wirtschaftlichen Elend gedeiht keine Demokratie. Wir brauchen ein Minimum an Wachstum. Wir brauchen Investitionen, wir brauchen vor allem Jobs f\u00fcr die jungen Leute&#8230;<\/p>\n<p><strong>ZEIT:<\/strong> &#8230;die zur Zeit in Tunesien nicht zu finden sind&#8230;<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bensedrine:<\/strong> Hierbei spielt Europa und seine Migrationspolitik eine zentrale Rolle. Ich spreche ja keinem Staat das Recht ab, seine Grenzen gegen illegale Einwanderung zu sch\u00fctzen. Aber das Thema Migration wird in europ\u00e4ischen L\u00e4ndern innenpolitisch instrumentalisiert \u2013\u00a0und das n\u00fctzt weder den Europ\u00e4ern, noch uns. Wir haben w\u00e4hrend der Libyen-Krise Abertausende Fl\u00fcchtlinge aufgenommen, ohne gro\u00df zu jammern. Nat\u00fcrlich sind die meisten inzwischen wieder in ihre Heimatl\u00e4nder zur\u00fcck gegangen. Aber vor diesem Hintergrund wundert man sich schon ein wenig, \u00fcber die Panik, die in Europa angesichts illegaler Migranten aus dem Maghreb ergreift. Tunesier, die nach Europa aufbrechen, wollen zweierlei: einen Job und die W\u00fcrde, die damit einhergeht, dass man Arbeit hat. Das sind keine Massen von Menschen, wir sind ja auch wahrlich kein gro\u00dfes Land. Aber diese Leute sind oft recht gut ausgebildet, und wenn sie sich die OECD-Statistiken ansehen, dann braucht Europa auf Dauer Migranten. Und wir brauchen dringend Menschen, die im Ausland verdientes Geld nach Hause schicken. Ich w\u00fcnsche mir seitens Europas ein sozio-\u00f6konomische Herangehensweise an das Thema Migration: Zum Beispiel durch ein Programm f\u00fcr Visa und Arbeitsgenehmigungen. Das w\u00e4re ein dringend n\u00f6tiges Zeichen der Solidarit\u00e4t mit unserer jungen Demokratie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Feier des Jahres ein Interview. Genauer gesagt: aus Anla\u00df des ersten Jahrestages der tunesischen Revolution. Am 14. Januar floh Pr\u00e4sident Ben Ali aus dem Land. Das Datum markiert den ersten Diktatorensturz des arabischen Fr\u00fchlings. Zu Ben Alis entschlossenen Gegners z\u00e4hlte immer schon die Journalistin Sihem Bensedrine. 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