{"id":1185,"date":"2012-02-16T19:30:18","date_gmt":"2012-02-16T18:30:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=1185"},"modified":"2015-09-03T15:59:17","modified_gmt":"2015-09-03T13:59:17","slug":"sudsudan-der-kampf-ums-ol-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2012\/02\/16\/sudsudan-der-kampf-ums-ol-teil-1\/","title":{"rendered":"S\u00fcdsudan: Der Kampf um&#8217;s \u00d6l (Teil 1)"},"content":{"rendered":"<p>Juba in der Nacht von Sonntag auf Montag. Die halbe Stadt sitzt vor dem Fernseher. Es ist nach ein Uhr morgens, da heben unz\u00e4hlige Stimmen an zu einem Chor, der zwischen Verzweiflung und Begeisterung taumelt, bis schlie\u00dflich hemmungsloser Jubel \u00fcber die D\u00e4cher schallt: Sambia hat nach Elfmeterschie\u00dfen das Finale des Afrika-Cup gegen die Elfenbeink\u00fcste gewonnen. Der Underdog hat \u00fcber den hohen Favoriten gesiegt. David gegen Goliath \u2013\u00a0solche Geschichten liebt man ganz besonders in einem Land, das den langen Kampf des armen S\u00fcdens gegen den \u00fcberm\u00e4chtigen Norden zum Gr\u00fcndungsmythos erhoben hat.<!--more--><\/p>\n<p>Davon abgesehen, gibt es derzeit im S\u00fcdsudan keinen Anlass zu Freudenausbr\u00fcchen. Schon vor der Unabh\u00e4ngigkeitsfeier im Juli 2011 mahnten viele, dass der Aufbau eines Landes mindestens so schwer ist wie seine Befreiung. Vom &#8222;pre-failed state&#8220; munkelte mancher UN-Mitarbeiter, vom Staat, der schon vor seiner Gr\u00fcndung gescheitert sei.<\/p>\n<p>Wie also sieht es aus nach den ersten acht Lebensmonaten? Das Stra\u00dfennetz ist zaghaft gewachsen, die medizinische Versorgung besser geworden, mehr Kinder gehen zur Schule, der Grenzhandel mit Uganda und Kenia hat rege zugelegt, mit den Einnahmen aus dem Roh\u00f6lexport lie\u00dfe sich so einiges planen. Das ist sehr wenig gemessen an dem, was ein Land fast ohne jede Infrastruktur nach einem Jahrzehnte langen Unabh\u00e4ngigkeitskrieg braucht. Aber es sind Fortschritte, wenn man bei Null anf\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Blo\u00df h\u00f6ren politische Krisen und N\u00f6te mit der Unabh\u00e4ngigkeit nicht auf, sondern holen eine so wacklige Nation mit umso gr\u00f6\u00dferer Wucht ein: Die inner-ethnischen <a href=\"http:\/\/www.irinnews.org\/report.aspx?reportid=94837\">Konflikte<\/a> um Wasser, Land und Viehdiebstahl sind in mehreren Regionen zu brutalen Kleinkriegen mit inzwischen mehreren Tausend Toten unter der Zivilbev\u00f6lkerung geworden. Das Weltern\u00e4hrungsprogramm (WFP) der UN hat wegen schlechter Ernten und schlechter Sicherheitslage gerade vor einer neuen Hungersnot im S\u00fcdsudan <a href=\"http:\/\/www.wfp.org\/stories\/hunger-rise-south-sudan-report-shows\">gewarnt<\/a>. Und im Streit um den Grenzverlauf und die Einnahmen aus den Roh\u00f6lexporten sind sich die Regierungen in Khartum und Juba keinen Jota n\u00e4her gekommen. Nun hat der S\u00fcdsudan als letztes nicht-milit\u00e4risches Druckmittel gegen den Norden die \u00d6lf\u00f6rderung komplett gestoppt.<\/p>\n<p>Zur Erinnerung: <a href=\"http:\/\/www.sudantribune.com\/Oil-talks-between-Khartoum-and,41608\">Zwei Drittel <\/a>der sudanesischen Roh\u00f6lproduktion kommen aus dem nunmehr unabh\u00e4ngigen S\u00fcden. Die Einnahmen aus dem Export sind S\u00fcdsudans Gutschein f\u00fcr den Wiederaufbau und der \u00f6konomisch h\u00f6chste Preis, den Khartum f\u00fcr die Sezession zahlen musste. Doch das Regime von Pr\u00e4sident Omar al-Baschir kassiert durch Transportgeb\u00fchren weiterhin mit. Denn die bislang einzige Pipeline f\u00fchrt nach Norden: zu den Raffinieren nach Port Sudan. Wie viel Geld an Khartum geht, ist ein Streitpunkt, der nun zu diesem prek\u00e4ren Erpressungswettlauf gef\u00fchrt hat. Prek\u00e4r zun\u00e4chst vor allem f\u00fcr den S\u00fcden. Denn der bezieht 90 Prozent seiner Staatseinnahmen aus der \u00d6lf\u00f6rderung.<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.irinnews.org\/report.aspx?reportid=94858\">Folgen<\/a> dieses Schritts f\u00fcr das eigene Land scheinen der Regierung erst jetzt langsam zu d\u00e4mmern. Kein \u00d6l, kein Geld = &#8222;Sparhaushalt&#8220;. Sagt der Finanzminister. Wo gespart werden soll, sagt er nicht. Der aufgebl\u00e4hten Armee den Sold zu k\u00fcrzen, kommt nicht in Frage. Nichts ist gef\u00e4hrlicher f\u00fcr die eigene Sicherheit, als unbezahlte hungrige Soldaten. Sozialleistungen? Gibt es ohnehin nicht. Kultur- und Sportf\u00f6rderung? Nicht wirklich. Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft? Keine gute Idee, angesichts einer drohenden Hungersnot.<\/p>\n<p>Also blickt die Regierung in Juba Hilfe suchend zur internationalen Staatengemeinschaft. Die Geberl\u00e4nder werden weiterhin humanit\u00e4re Hilfe leisten. Aber sie werden nicht das Haushaltsloch stopfen. Der Finanzminister hat nun die fromme Hoffnung ge\u00e4u\u00dfert, das Budgetloch durch konsequentes Eintreiben von Steuern zu stopfen. Blo\u00df braucht man daf\u00fcr eine professionelle Verwaltung, deren Aufbau zwanzig, drei\u00dfig Jahre dauern kann. (Oder noch l\u00e4nger, wie das Beispiel Griechenland zeigt)<\/p>\n<p>Bleibt noch eine andere lohnenswerte \u00dcberlegung: das s\u00fcdsudanesische Parlament befasst sich derzeit mit einer Kassenpr\u00fcfung aus den Jahren vor der Unabh\u00e4ngigkeit, als der S\u00fcden bereits weitgehende Autonomie und Budgethoheit genoss. Der zust\u00e4ndige staatliche Rechnungshof sucht allein f\u00fcr das Haushaltsjahr 2005\/2006 nach dem <a href=\"http:\/\/www.issafrica.org\/iss_today.php?ID=1430\">Verbleib von 1,3 Milliarden Dollar<\/a>. Das ist die schlechte Nachricht. Die bessere Nachricht besteht darin, dass es einen staatlichen Rechnungspr\u00fcfer gibt, der offenbar nicht nur die Klimaanlage in seinem B\u00fcro auf Trab h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Davon abgesehen, k\u00f6nnte das Land 1,3 Milliarden Dollar gerade verdammt gut gebrauchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Juba in der Nacht von Sonntag auf Montag. Die halbe Stadt sitzt vor dem Fernseher. Es ist nach ein Uhr morgens, da heben unz\u00e4hlige Stimmen an zu einem Chor, der zwischen Verzweiflung und Begeisterung taumelt, bis schlie\u00dflich hemmungsloser Jubel \u00fcber die D\u00e4cher schallt: Sambia hat nach Elfmeterschie\u00dfen das Finale des Afrika-Cup gegen die Elfenbeink\u00fcste gewonnen. 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