{"id":1200,"date":"2012-02-23T13:22:50","date_gmt":"2012-02-23T12:22:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=1200"},"modified":"2015-09-03T15:58:36","modified_gmt":"2015-09-03T13:58:36","slug":"somalia-oder-wie-man-mit-khat-handlern-impfkampagnen-durchfuhren-konnte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2012\/02\/23\/somalia-oder-wie-man-mit-khat-handlern-impfkampagnen-durchfuhren-konnte\/","title":{"rendered":"Somalia \u2013 oder: wie man mit Khat-H\u00e4ndlern Impfkampagnen durchf\u00fchren k\u00f6nnte"},"content":{"rendered":"<p>Was f\u00e4llt Ihnen spontan bei dem Wort Somalia ein?<br \/>\na: Kleinkinder mit Hungerb\u00e4uchen<br \/>\nb: Radikale Islamisten mit Schnellfeuergewehren<br \/>\nc: Khat kauende Piraten mit Schnellfeuergewehren<br \/>\nd: Staatszerfall XXL<br \/>\ne: a, b, c und d<\/p>\n<p>Wer alle Punkte ankreuzt, liegt richtig \u2013 und l\u00e4uft doch in die Irre. Somalia auf Kalaschnikows, Khat und ewigen Katastrophenzustand zu reduzieren, ist vielleicht einer der gr\u00f6\u00dften Denkfehler der internationalen Staatengemeinschaft. Der zweite besteht in dem unersch\u00fctterlichen Glauben, nur eine funktionierende Zentralregierung k\u00f6nne aus dem <em>super failed state<\/em> wieder ein halbwegs stabiles Staatswesen machen. Genau das will man auf der <a href=\"http:\/\/www.irinnews.org\/report.aspx?reportid=94918\">gro\u00dfen Somalia-Konferenz<\/a> in London zum x-ten Mal versuchen.<!--more--><\/p>\n<p>Aber ist Somalia wirklich so kaputt und unregierbar, wie wir alle glauben? <a href=\"http:\/\/http:\/\/www.maryharper.co.uk\/pages\/book.html\">Mary Harper<\/a>, Afrika-Expertin der BBC, <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-africa-17080664\">argumentiert<\/a>, dass ausl\u00e4ndische Politiker und Journalisten seit Jahren durch die falsche Brille auf Somalia blicken: In dem Land funktioniert erstaunlich viel. Da ist zun\u00e4chst <a href=\"http:\/\/www.somalilandgov.com\/\">Somaliland<\/a>, jener Teil, der sich 1991 nach dem Sturz des Diktators Siad Barre f\u00fcr unabh\u00e4ngig erkl\u00e4rte und trotz fehlender internationaler Anerkennung und internationaler Geberhilfe ein erstaunlich gut funktionierendes Staatswesen aufweist.<\/p>\n<p>Da ist die halb-autonome Region <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-africa-14114727\">Puntland<\/a>, die nicht nur Piraten hervorbringt, sondern derzeit zusammen mit Somaliland auch ein ganz legales Wirtschaftswunder in den Hafenst\u00e4dten am Golf von Aden. Dort boomt der Export von Somalias wertvollsten Produkten \u2013\u00a0<a href=\"http:\/\/www.economist.com\/node\/21532293\">Schafen und Kamelen<\/a>.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt erweisen sich Somalias Viehhirten als gewiefte Krisenakteure, wenn es darum geht, Schafe und Kamele \u00fcber hunderte von Kilometern durch die Gebiete von Milizen aller Art zu treiben \u2013 und dabei sowohl die Verluste an Vieh wie die Zahlung von Wegz\u00f6llen auf ein Minimum zu beschr\u00e4nken. Gleiches gilt f\u00fcr die somalische Diaspora, eine der weltweit aktivsten, deren Geld\u00fcberweisungen in den vergangenen Jahrzehnten wahrscheinlich ebenso vielen Menschen das \u00dcberleben gesichert haben wie internationale Hilfsg\u00fcter.<\/p>\n<p>Harper verweist auf den somalischen Politik-und Wirtschaftsexperten Nuradin Dirie, der einige unkonventionelle Vorschl\u00e4ge anbietet: Wenn es der Gesch\u00e4ftssinn der Somalis m\u00f6glich macht, fast \u00fcberall eine gek\u00fchlte Coca-Cola zu kaufen, dann k\u00f6nnte man die K\u00fchltruhen der Getr\u00e4nkeverk\u00e4ufer auch f\u00fcr die Lagerung von Impfstoffen nutzen. Und wenn die H\u00e4ndler der nationalen Leichtdroge Khat es schaffen, &#8222;unabh\u00e4ngig von Krieg, Frieden, D\u00fcrre, \u00dcberflutung, Freitagsgebet oder Ramadan&#8220; jede Ecke des Landes t\u00e4glich mit frischem Nachschub zu versorgen, dann k\u00f6nnte man deren Transportnetz auch f\u00fcr die Versorgung mit Impfstoffen und Medikamenten nutzen.<\/p>\n<p>Eine Impfkampagne mithilfe von Drogenh\u00e4ndlern?<\/p>\n<p>So weit sind die UN noch nicht. Aber in dem Land erreichen internationale Organisationen nur etwas, wenn sie sich der Kreativit\u00e4t und der Dynamik lokaler Akteure und der <em>Business Community<\/em> bedienen.<\/p>\n<p>Solche Ideen werden bei den internationalen Somalia-Konferenzen nicht diskutiert. Aber man darf der britischen Regierung zun\u00e4chst dazu gratulieren, dass sie neben UN-Generalsekret\u00e4r Ban Ki Moon, US-Au\u00dfenministerin Hillary Clinton, den Vertretern von 40 Nationen sowie der somalischen \u00dcbergangsregierung auch Regierungsvertreter aus Somaliland und Puntland mit an den Tisch gebracht hat.<\/p>\n<p>Getreu dem Motto &#8222;Milit\u00e4r allein ist keine L\u00f6sung&#8220; <a href=\"http:\/\/ukingermany.fco.gov.uk\/de\/news\/somalia-konferenz\/\">geh\u00f6ren <\/a>in London auch Themen wie &#8222;Politischer Prozess&#8220;, &#8222;Humanit\u00e4re Hilfe&#8220; und &#8222;Bessere internationale Koordination&#8220; zur Tagesordnung. Aber im Vordergrund stehen der Kampf gegen die islamistische Miliz Al-Shabaab und gegen die Piraterie, die inzwischen die Kosten im internationalen Schiffsverkehr empfindlich in die H\u00f6he getrieben hat. Was die Seer\u00e4uberei betrifft, so wurde im Vorfeld die Einrichtung spezieller Gerichtsh\u00f6fe auf den Seychellen und Mauritius f\u00fcr Piratenprozesse erwogen. Im Fall eines Schuldspruchs sollen die Verurteilten ihre Strafe dann in Gef\u00e4ngnissen in Somaliland und Puntland absitzen.<\/p>\n<p>Was Al-Shabaab betrifft, so w\u00e4hnt sich die Internationale Gemeinschaft offenbar auf dem milit\u00e4risch richtigen Weg. Durch Offensiven der <em>Peacekeeper<\/em> der Afrikanischen Union (AU), \u00e4thiopischer und kenianischer Einheiten sowie Splittermilizen, die der \u00dcbergangsregierung in Mogadischu mehr oder weniger loyal gegen\u00fcberstehen, ist Al-Shabaab zunehmend in die <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-africa-17127353\">Defensive<\/a> geraten.<\/p>\n<p>Nicht, dass man den Islamisten irgendeine Atempause g\u00f6nnen w\u00fcrde. Gerade erst hat Human Rights Watch deren zunehmend brutale Zwangsrekrutierung von Kindern und Jugendlichen <a href=\"http:\/\/www.hrw.org\/reports\/2012\/02\/20\/no-place-children\">dokumentiert.<\/a> Aber im Zweifelsfall wird das Machtvakuum in befreiten Gebieten von oben erw\u00e4hnten Milizen genutzt, welche die Bev\u00f6lkerung und Hilfsorganisationen \u00e4hnlich terrorisieren k\u00f6nnen. Denn die international gest\u00fctzte \u00dcbergangsregierung (Transitional Federal Government, kurz: TFG) in Mogadischu hat sich f\u00fcr den viel beschworenen Staatsaufbau als untauglich erwiesen und muss, weil ihr Mandat demn\u00e4chst ohnehin ausl\u00e4uft, schnellstens durch eine bessere Alternative <a href=\"http:\/\/www.irinnews.org\/report.aspx?reportid=94926\">ersetzt<\/a> werden.<\/p>\n<p>Alles gute Gr\u00fcnde, mit einem internationalen Kraftakt nachzusetzen, zumal die Hungersnot des vergangenen Jahres einged\u00e4mmt worden ist und der Sicherheitsrat gerade beschlossen hat, das Kontingent von <em>Peacekeepern<\/em> der Afrikanischen Union (AU)<a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-africa-17125785\"> aufzustocken<\/a>. Deren Mission AMISOM operiert in Somalia unter UN-Mandat. Ausgestattet mit westlichen Geldern und der stillen Hoffnung der internationalen Gemeinschaft, Al-Shabaab endg\u00fcltig den Garaus zu machen.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n w\u00e4r&#8217;s \u2013 aber welchen Preis zahlt daf\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung?<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die kenianische Luftwaffe fliegt <a href=\"http:\/\/www.hrw.org\/news\/2011\/11\/18\/kenya-respect-law-somalia-military-operations\">Bombenangriffe<\/a> auf Shabaab-Stellungen und hat dabei bereits mehrere Zivilisten get\u00f6tet. Weder die ugandische noch die burundische Armee haben den Ruf, besonders viel R\u00fccksicht auf Zivilisten zu nehmen \u2013 auch wenn sich ihr Vorgehen in der letzten Zeit etwas gebessert hat. Und dass Kenia mit seinem Einmarsch im Oktober 2011 mitten in die humanit\u00e4re Operation der Hilfsorganisationen in den Hungergebieten platzte, hat weder in der EU noch im UN-Sicherheitsrat irgendjemanden interessiert.<\/span><\/p>\n<p>Die akute Hungersnot mag vorbei sein, aber im S\u00fcden ist die humanit\u00e4re Lage f\u00fcr Hunderttausende Somalis nach wie vor prek\u00e4r. &#8222;Luftangriffe und die Schaffung von Pufferzonen durch das kenianische und \u00e4thiopische Milit\u00e4r verschlimmern die Lage&#8220;, <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/global-development\/poverty-matters\/2012\/feb\/22\/somalia-need-to-address-humanitarian-consequences?newsfeed=true\">warnt<\/a> Samir Elhawary vom britischen <a href=\"http:\/\/www.odi.org.uk\/\">Overseas Development Institute.<\/a> &#8222;Sie behindern die Versorgung der Menschen mit Hilfsg\u00fctern.&#8220; Und sie verwandeln eben diese Hilfe in ein strategisches Instrument.<\/p>\n<p>International ist Somalia l\u00e4ngst in das Raster des &#8222;Krieges gegen den Terror&#8220; geraten. Dass die Londoner Konferenz daran grundlegend etwas \u00e4ndert, darf man bezweifeln. Viel Platz f\u00fcr unkonventionelle Ideen bleibt dann wohl nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f\u00e4llt Ihnen spontan bei dem Wort Somalia ein? a: Kleinkinder mit Hungerb\u00e4uchen b: Radikale Islamisten mit Schnellfeuergewehren c: Khat kauende Piraten mit Schnellfeuergewehren d: Staatszerfall XXL e: a, b, c und d Wer alle Punkte ankreuzt, liegt richtig \u2013 und l\u00e4uft doch in die Irre. 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