{"id":1214,"date":"2012-03-08T14:39:11","date_gmt":"2012-03-08T13:39:11","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=1214"},"modified":"2015-09-03T15:58:20","modified_gmt":"2015-09-03T13:58:20","slug":"das-zahe-leben-der-kalaschnikows","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2012\/03\/08\/das-zahe-leben-der-kalaschnikows\/","title":{"rendered":"Das z\u00e4he Leben der Kalaschnikows"},"content":{"rendered":"<p>Der Anblick l\u00e4ssig \u00fcber der Schulter h\u00e4ngender Sturmgewehre geh\u00f6rt zu jedem Besuch im S\u00fcdsudan. Sie baumeln am R\u00fccken junger Bauern, die in unsicherem Gel\u00e4nde zu ihren abgelegenen Feldern radeln. Sie geh\u00f6ren zur Ausr\u00fcstung von Dorfmilizen, die ihre Gemeinden gegen marodierende Rebellentrupps verteidigen. Der freundliche Herr auf dem Bild ist Angeh\u00f6riger einer solchen B\u00fcrgerwehr, der <a href=\"http:\/\/www.enoughproject.org\/publications\/arrow-boys-sudan\">&#8222;Arrow Boys&#8220;<\/a>, seine Kalaschnikow wurde laut Seriennummer 1954 hergestellt (Man mag sich gar nicht ausmalen, wo dieses St\u00fcck schon \u00fcberall eingesetzt wurde).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2012\/03\/08\/das-zahe-leben-der-kalaschnikows\/img_0340\/\" rel=\"attachment wp-att-1217\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-1217\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2012\/03\/IMG_0340-174x200.jpg\" alt=\"\" width=\"174\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2012\/03\/IMG_0340-174x200.jpg 174w, https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2012\/03\/IMG_0340-265x304.jpg 265w, https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2012\/03\/IMG_0340-471x540.jpg 471w\" sizes=\"auto, (max-width: 174px) 100vw, 174px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Au\u00dferdem geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/AK-47\">AK-47<\/a> nat\u00fcrlich zur Standardausr\u00fcstung s\u00fcdsudanesischer Viehhirten. Zwischen denen kommt es immer wieder\u00a0 zu bewaffneten K\u00e4mpfen mit meist verheerenden Folgen f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung \u2013 zuletzt Anfang Januar bei einem <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2012\/01\/09\/sudsudan-ein-blutiges-jahr-eins\/\">\u00dcberfall<\/a> von bewaffneten Angeh\u00f6rigen der Nuer auf die benachbarte Gruppe der Murle. Die Angreifer waren mit Sturmgewehren ausger\u00fcstet. Die Murle sind es auch und ver\u00fcbten postwendend Vergeltungs\u00fcberf\u00e4lle.<!--more--><\/p>\n<p>Entwaffnung der Zivilbev\u00f6lkerung! So beginnen alle guten Vors\u00e4tze von Regierung, UN und Hilfsorganisationen: Gewehre einsammeln, registrieren, vernichten oder wegschlie\u00dfen. Klingt simpel \u2013 bis man dem <a href=\"http:\/\/www.goss-online.org\/magnoliaPublic\/en\/Independant-Commissions-and-Chambers\/Bureau-for-Community-Security-and-Small-Arms-Control.html#projects\"><em>&#8222;Bureau for Community Security and Small Arms Control&#8220;<\/em><\/a>(BCSSAC) in Juba einen Besuch abstattet. Das BCSSAC untersteht dem Innenministerium, es soll &#8222;Br\u00fccken bauen zwischen gesellschaftlichen Kr\u00e4ften und staatlichen Stellen, die mit der friedlichen und freiwilligen Entwaffnung von Zivilisten beauftragt sind&#8220;, und federf\u00fchrend Strategien zur Kontrolle von Kleinwaffen formulieren.<\/p>\n<p>In Anbetracht der <a href=\"http:\/\/www.smallarmssurveysudan.org\/facts-figures-arms-holdings.php\">mindestens 700.000 solcher Exemplare<\/a>, die Sch\u00e4tzungen zufolge unter S\u00fcdsudans rund acht Millionen Einwohnern im Umlauf sind, stellt man sich ein riesiges B\u00fcro mit blinkenden Computern und einem \u00fcppigen Fuhrpark f\u00fcr Eins\u00e4tze im Hinterland vor. Aber die \u00e4chzende Klimaanlage versorgt gerade mal ein paar Arbeitszimmer, Laptops sind ebenso Mangelware wie Fahrzeuge, und der amtierende Leiter des BCSSAC, ein ehemaliger Parteifunktion\u00e4r namens Doktor Riak, schildert einem in seiner Mittagspause eher m\u00fcde die ideale Welt einer abr\u00fcstenden Gesellschaft: Bestens ausgebildete Experten, Polizisten und Soldaten sammeln freiwillig abgegebene Waffen ein. Mitreisende Richter unterzeichnen im Falle widerspenstiger B\u00fcrger gerichtliche Verf\u00fcgungen zur gewaltsamen Entwaffnung. Und wer\u00a0 weiterhin unbedingt eine Pistole oder ein Gewehr besitzen will, beantragt bei der n\u00e4chsten Polizeistation einen Waffenschein. Sein Kurzreferat beschlie\u00dft Riak mit einem Schluck eiskalten Wassers und einem resigniertem Seufzer. &#8222;Leider ist alles viel, viel komplizierter.&#8220;<\/p>\n<p>Stimmt. Fangen wir deshalb mit dem Rasen m\u00e4hen an \u2013 genauer gesagt: mit den einfacheren Problemen: Was macht ein Staat mit den Waffen, die er bereits eingesammelt hat? Antwort: Auflisten, verwahren, verschlie\u00dfen, gegebenenfalls vernichten. Was braucht er dazu? Sichere Depots, Maschinen und Software zum Registrieren und Markieren (falls die Waffen in den Bestand der regul\u00e4ren Sicherheitskr\u00e4fte aufgenommen werden), gut ausgebildetes Personal, klare Richtlinien und Gesetze.<\/p>\n<p>Wie sieht nun die Realit\u00e4t im Jahre eins der Republik S\u00fcdsudan aus? Waffendepots bestehen aus alten Frachtcontainern, Schuppen oder H\u00fctten mit Vorh\u00e4ngeschloss. Nach westlichen Standards ein Alptraum (Container oder H\u00fctten voller Munition sind bei extremer Trockenheit und 40 Grad Hitze im wahrsten Sinne des Wortes brandgef\u00e4hrlich). Nach s\u00fcdsudanesischen Standards ein Fortschritt: Immerhin gibt es jetzt Depots. &#8222;Und wenn man das umliegende Gras m\u00e4ht, reduziert man die Feuergefahr&#8220;, sagt <a href=\"http:\/\/www.bicc.de\/publications\/features.html\">Marius Kahl<\/a>, Mitarbeiter des Internationalen Konversionszentrums Bonn <a href=\"http:\/\/www.bicc.de\/\">(BICC)<\/a> und derzeit dank Finanzierung des Ausw\u00e4rtigen Amtes technischer Berater des BCSSAC in Juba. Kahl hat sich angew\u00f6hnt, in kleinen Schritten zu denken und die am n\u00e4chsten liegenden Gefahren zuerst anzugehen. (Was nicht hei\u00dft, dass er sich darauf beschr\u00e4nkt: Seit mehreren Jahren ber\u00e4t das BICC die s\u00fcdsudanesische Regierung bei der milit\u00e4rischen wie zivilen Abr\u00fcstung des Landes, hilft beim Entwurf von Strategien und \u00f6ffentlichen Kampagnen, bei der Koordinierung zwischen (wackeligem) Staat, UN und NGOs und bei der Aus-und Fortbildung von Fachpersonal.)<\/p>\n<p>Maschinen zum Markieren eingesammelter Waffen sind im Einsatz, allerdings fehlt die n\u00f6tige Software, so dass es mit der Registrierung hapert.<br \/>\nEin neues Waffengesetz ist in Arbeit \u2013 und die erste Gruppe zuk\u00fcnftiger Waffenmeister wird gerade durch Angeh\u00f6rige der UN-Mission in einem Crash-Kurs ausgebildet. Wie s\u00e4ubere und verwahre ich eine Kalaschnikow? Bei welcher Temperatur sollte eine Kiste Munition gelagert werden? Wie mache ich eine Inventur? Was entgegne ich einem h\u00f6heren Polizeioffizier, der um drei Uhr morgens in alkoholisiertem Zustand die Herausgabe von Sturmgewehren fordert? Antwort: &#8222;No, Sir! Sorry, Sir!&#8220;<br \/>\nAll das h\u00f6rt sich selbstverst\u00e4ndlich an, ist aber unendlich m\u00fchselig in einem Land, in dem viele Polizeireviere aus zwei Plastikst\u00fchlen unter einem Baum bestehen, die meisten Polizisten nach Jahrzehnten des B\u00fcrgerkriegs eine allenfalls l\u00fcckenhafte Schulbildung haben \u2013 und Widerspruch gegen einen Vorgesetzten h\u00e4ufig mit Pr\u00fcgeln geahndet wird.<\/p>\n<p>Nun zu den schwierigeren Problemen: Wie \u00fcberzeugt man Zivilisten (vor allem M\u00e4nner) inmitten eines auf Klans und Ethnien gest\u00fctzten bitteren Konkurrenzkampfes um Ressourcen und sozialen Status davon, ihre Waffen aufzugeben, wenn es keinen Staat gibt, der Sicherheit herstellen kann?<br \/>\nIm Fall des katastrophalen Konflikt zwischen Nuer und Murle im Einzelstaat Jonglei hat die s\u00fcdsudanesische Armee (SPLA) nun eine gro\u00dfe\u00a0 Entwaffnungskampagne <a href=\"http:\/\/www.irinnews.org\/Report\/94978\/Analysis-Disarmament-jitters-in-South-Sudan-s-Jonglei-state\">angek\u00fcndigt<\/a> und will dabei notfalls Zwang anwenden. Das hat die SPLA im Jahr 2006 schon einmal in Jonglei versucht. Die Aktion endete mit <a href=\"http:\/\/www.smallarmssurveysudan.org\/facts-figures-armed-groups-southern-sudan-white-army.php\">Hunderten von Toten<\/a> auf Seiten der Zivilisten wie der Armee. UN-Vertreter aber auch unabh\u00e4ngige Experten warnen vor einem neuerlichen Blutvergie\u00dfen, wenn das Milit\u00e4r zur Entwaffnung der Milizen aufmarschiert. Stattdessen fordern sie, zuerst Verhandlungen zwischen Vertretern der verfeindeten Gruppen zu erm\u00f6glichen. Erst, wenn beide Seiten wieder eine Gespr\u00e4chsbasis gefunden h\u00e4tten, solle man \u00fcber Entwaffnung reden.<\/p>\n<p>Der m\u00fcde Doktor Riak wollte zum Fall Jonglei\u00a0 lieber gar nichts sagen. Aber ihm fiel dazu eine Geschichte aus seiner Heimatregion ein: Riak stammt aus dem Einzelstaat Warrap im Norden des Landes. Dort habe man 2009 den\u00a0 Viehhirten zwangsweise die Gewehre abgenommen. Die h\u00e4tten postwendend einige ihrer Leute zum Shoppen in die \u00fcbern\u00e4chste Stadt geschickt. &#8222;Und nach ein paar Wochen kamen sie mit 700 AK-47 wieder zur\u00fcck.&#8220; Riak sah jetzt noch m\u00fcder aus. Nach unserem Gespr\u00e4ch in einem Restaurant in Juba fuhr ich mit ihm zur\u00fcck in sein B\u00fcro. Bei der Suche nach dem Sicherheitsgurt fischte ich unter dem Beifahrersitz aus Versehen eine geladene Pistole heraus. Ich hielt ihm die Waffe mit spitzen Fingern hin wie eine tote Maus. &#8222;Israelisches Modell&#8220; murmelt er verlegen und steckte sich das Ding in die Hosentasche.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Anblick l\u00e4ssig \u00fcber der Schulter h\u00e4ngender Sturmgewehre geh\u00f6rt zu jedem Besuch im S\u00fcdsudan. Sie baumeln am R\u00fccken junger Bauern, die in unsicherem Gel\u00e4nde zu ihren abgelegenen Feldern radeln. 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