{"id":136,"date":"2009-04-27T17:56:13","date_gmt":"2009-04-27T15:56:13","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=136"},"modified":"2009-04-27T17:56:13","modified_gmt":"2009-04-27T15:56:13","slug":"darfur-da-war-doch-was","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2009\/04\/27\/darfur-da-war-doch-was\/","title":{"rendered":"Darfur? Da war doch was!"},"content":{"rendered":"<p>Nicht einmal zwei Monate ist es her, da \u00fcberschlugen sich die Ereignisse in Darfur \u2013 zumindest in den Medien. Der Internationale Strafgerichtshof erlie\u00df Haftbefehl gegen den sudanesischen Pr\u00e4sidenten Omar Al-Bashir wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der warf postwendend dreizehn ausl\u00e4ndische Hilfsorganisationen aus dem Land und mehrere sudanesische NGOs aus der Krisenregion, und k\u00fcndigte an, man werde sich selbst um die Versorgung der Fl\u00fcchtlinge k\u00fcmmern.<br \/>\nDann verschwanden Darfur und der Fall al-Bashir vom Radarschirm der westlichen Medien (auch von dem der ZEIT).<br \/>\nWas also ist seitdem passiert?<br \/>\nZuerst zur Lage der Fl\u00fcchtlinge: Ein Teil der Nothilfe, die zuvor von Organisationen wie M\u00e9decins sans fronti\u00e8res, CARE oder Save the Children geleistet worden war, wird nun mit denselben lokalen Mitarbeitern unter dem Schirm der UN weitergef\u00fchrt. Das funktioniert nach Berichten aus Darfur einigerma\u00dfen bei der Nahrungsmittelversorgung, h\u00f6chst prek\u00e4r ist die Versorgung mit Trinkwasser und der Betrieb von Kliniken. Mehrere Hunderttausend Menschen sind von jeder Gesundheitsversorgung abgeschnitten, in zwei Lagern ist Meningitis ausgebrochen.<br \/>\nIm Juni beginnt die Regenzeit. Sind bis dahin nicht gr\u00f6\u00dfere Vorr\u00e4te an Lebensmitteln, Medikamenten und Benzin f\u00fcr Wasserpumpen angelegt, k\u00f6nnte die bef\u00fcrchtete Hunger-und Seuchenkatastrophe tats\u00e4chlich eintreten.<br \/>\nDie sudanesische Regierung ist mitnichten in der Lage und willens, ausreichend Nothilfe zu leisten. Vielmehr gibt es vereinzelt Berichte \u00fcber Brandstiftungen in den Fl\u00fcchtlingscamps. Nach Ansicht von darfurischen Exilanten steckt dahinter die Strategie, die Fl\u00fcchtlinge aus den Lagern in die Slums der gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte zu treiben &#8211; und damit aus dem Fokus der internationalen \u00d6ffentlichkeit verschwinden zu lassen.<br \/>\nPrek\u00e4r ist auch die Lage f\u00fcr die verbliebenen ausl\u00e4ndischen HelferInnen. Wer noch in Darfur ist,  riskiert zunehmend, Opfer eines \u00dcberfalls oder einer Entf\u00fchrung zu werden.<br \/>\nRund 80 der ausgewiesenen internationalen Helfer stecken seit Wochen in Khartum in einer anderen Form von<a href=\"http:\/\/www.irinnews.org\/Report.aspx?ReportId=84090\"> Geiselhaft<\/a>. Da sie nach Lesart der Regierung \u201ewegen Verstosses gegen sudanesische Gesetze\u201c ihre Ausweisung selbst verschuldet haben, m\u00fcssen ihre Organisationen sechs Monatsgeh\u00e4lter f\u00fcr alle lokalen Mitarbeiter \u00fcberweisen. Solange diese Transaktion nicht abgewickelt ist, d\u00fcrfen sie das Land nicht verlassen.<br \/>\n&#8222;Es ist eigentlich fast schon eine kafkaeske<br \/>\nSituation\u201c, berichtet eine Nothelferin vor Ort, \u201ewie weit die sudanesische Regierung die internationale Staatengemeinschaft vor sich hertreiben kann, ohne dass die ber\u00fchmte \u201arote Linie\u2019 \u00fcbertreten wird und irgendjemand endlich laut schreit: Es reicht!\u201c<br \/>\nDie Frage ist nur: Wen genau soll man anschreien? Der Sudan bietet momentan das Bild eine multiplen Krisenherds: riesige  Fl\u00fcchtlingslager im westlichen Darfur, neue <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/wp-dyn\/content\/article\/2009\/04\/24\/AR2009042403853.html\">Gewaltausbr\u00fcche<\/a> im halbautonomen S\u00fcden des Landes, l\u00e4hmende Verunsicherung in der Hauptstadt, wo die politische Elite zwischen Sezessions\u00e4ngsten, Weltwirtschaftskrise und internem Streit \u00fcber ihren mit Haftbefehl gesuchten Pr\u00e4sidenten hin-und her schwankt. Dessen Konfrontationskurs wird keineswegs von allen Parteigenossen und Weggef\u00e4hrten geteilt. Viele blicken halb ratlos, halb hoffnungsvoll auf Washington und Barack Obama, der gerade erst seinen Parteifreund <a href=\"http:\/\/news.bostonherald.com\/news\/opinion\/op_ed\/view\/2009_04_27_Diplomacy_has_chance_in_Sudan\/srvc=home&amp;position=recent\">John Kerry<\/a> und seinen neuen Sondergesandten Scott Gratian in den Sudan geschickt hat. Die warben nach ihrer R\u00fcckkehr in Washington bei der prominent besetzten Darfur-Lobby um einen diplomatischeren Kurs. Denkbar w\u00e4ren Kompromiss-L\u00f6sungen wie die R\u00fcckkehr internationaler Hilfsorganisationen unter anderem Namen, eine neue Verhandlungsinitative f\u00fcr den S\u00fcden, ein Exil-Angebot f\u00fcr Pr\u00e4sident Bashir.<br \/>\nDer l\u00e4\u00dft unterdessen Koranlesungen gegen den Haager Gerichtshof abhalten und reist in die arabische Nachbarschaft, um seine \u201eUnantastbarkeit\u201c zu demonstrieren. Das birgt wenig Risiken, da die meisten arabischen Staaten das Statut des internationalen Gerichtshofs nicht unterzeichnet haben und deswegen nicht verpflichtet sind, Al-Bashir festzunehmen. Anders ist die Lage in S\u00fcdafrika, das zu den Vertragsstaaten des Gerichts geh\u00f6rt. Sollte Al-Bashir zur Inaugurationsfeier von Jacob Zuma am 9. Mai anreisen wollen, m\u00fcssten die s\u00fcdafrikanischen Beh\u00f6rden ihn verhaften \u2013 oder ihm im Vorfeld dringend nahe legen, gef\u00e4lligst zu Hause zu bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht einmal zwei Monate ist es her, da \u00fcberschlugen sich die Ereignisse in Darfur \u2013 zumindest in den Medien. Der Internationale Strafgerichtshof erlie\u00df Haftbefehl gegen den sudanesischen Pr\u00e4sidenten Omar Al-Bashir wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. 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