{"id":146,"date":"2009-05-07T15:00:33","date_gmt":"2009-05-07T13:00:33","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=146"},"modified":"2009-05-07T15:00:33","modified_gmt":"2009-05-07T13:00:33","slug":"mia-madonna-und-die-armen-afrikaner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2009\/05\/07\/mia-madonna-und-die-armen-afrikaner\/","title":{"rendered":"Mia, Madonna und die armen Afrikaner"},"content":{"rendered":"<p>Seit elf Tagen hungert die amerikanische Schauspielerin Mia Farrow f\u00fcr Darfur. Seit mehreren Monaten versucht die Pop-S\u00e4ngerin Madonna, ein zweites Kind aus Malawi zu adoptieren. Farrow beschreibt ihr Fasten gegen V\u00f6lkermord t\u00e4glich auf ihrer <a href=\"http:\/\/www.miafarrow.org\/\">Website<\/a> und schildert mit der unbeirrbaren (Mit)Leidensf\u00e4higkeit einer Mutter Teresa, was der Hausarzt zu ihrem Gewichtsverlust sagt und was Barack Obama gef\u00e4lligst endlich zur Regierung im Sudan sagen soll. Madonna l\u00e4sst regelm\u00e4\u00dfig durch ihre PR-Agenten ausrichten, dass sie mit Adoptionen &#8222;Kinder aus dem Elend&#8220; retten will und im \u00fcbrigen mit ihrer Hilfsorganisation &#8222;<a href=\"http:\/\/www.raisingmalawi.org\/\">Raising Malawi<\/a>&#8220; auch alle \u00fcbrigen Waisen im Land.<\/p>\n<p>Zwei ber\u00fchmte Frauen mit so vielen guten Absichten! Warum blo\u00df schwillt einem der Hals, wenn man sie reden h\u00f6rt?<\/p>\n<p>Okay, es ist nicht fair, Mia Farrow und Madonna in einen Topf zu werfen. Die eine engagiert sich seit Jahren in Darfur, f\u00e4hrt in Fl\u00fcchtlingslager, sammelt Geld, schreckt Kongress-Abgeordnete auf und protestiert nun mit Nahrungsverweigerung gegen die Ausweisung von 13 internationalen Hilfsorganisationen aus Darfur. Madonna hingegen rauschte erstmals 2006 auf einem ihrer Ego-Trips gen Malawi, setzte sich mit den All\u00fcren einer Queen Almighty und vermutlich reichlich Geld \u00fcber die nationalen Adoptionsgesetze hinweg und nahm einen Halbwaisen namens David, zu dem sie eine kosmische Beziehung zu versp\u00fcren glaubte, heim in ihren Kabbala-Fitness-Zirkus.  Jetzt  m\u00f6chte sie ein  malawisches M\u00e4dchen &#8211; koste es, was es wolle.<\/p>\n<p>Mia Farrow, Madonna, Bono, Bob Geldof, Brangelina, George Clooney &#8211; die Liste der wei\u00dfen Afrika-Freunde ist lang. Manche finanzieren sinnvolle Projekte, bei anderen darf man das bezweifeln. Manchen ist es ernst mit ihrem Engagement, andere schm\u00fccken sich mit Auftritten im Karitas-Jet-Set. Wenn sich David Bowie oder Gwyneth Paltrow mit aufgemalten &#8222;Stammeszeichen&#8220; im Gesicht unter dem Motto &#8222;I am African&#8220; fotografieren lassen, und das Ganze als Kampagne zur Rettung von Kindern in Afrika verkauft wird, dann ist das eben keine Form der Aufkl\u00e4rung, sondern der Rassismus der Gutmenschen. In diesem Fall der echt coolen Gutmenschen.<\/p>\n<p>Pop-und Politstars bereisen Katastrophengebiete und adoptieren schwarze Babies &#8222;ungef\u00e4hr so, wie meine New Yorker Freunde und ich ins Tierheim fahren, um Hunde zu adoptieren.&#8220; Das <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/wp-dyn\/content\/article\/2007\/07\/13\/AR2007071301714.html\">schrieb<\/a> Uzodinma Iweala, amerikanischer Schriftsteller und Sohn nigerianischer Eltern, im Sommer 2007 in einem viel beachteten Kommentar mit dem sch\u00f6nen Titel &#8222;Stop Trying To Save Africa&#8220;. Zu deutsch: H\u00f6rt endlich auf, Afrika retten zu wollen.<\/p>\n<p>Nichts gegen Solidarit\u00e4t und Hilfe f\u00fcr afrikanische Krisengebiete, sagt Iweala. &#8222;Aber man fragt sich wirklich, ob diese Hilfe aufrichtig ist oder ob damit die \u00dcberlegenheit der eigenen Kultur demonstriert werden soll.&#8220; Er habe die Schnauze voll von Benefizkonzerten, Spendenmarathons und Wohlt\u00e4tigkeit-Galas, bei denen erst die afrikanischen Katatstrophen aufgez\u00e4hlt werden und dann irgendwelche wei\u00dfen Prominenten  berichten, was sie alles f\u00fcr Afrika getan haben.<\/p>\n<p>Mia Farrow geh\u00f6rt nicht in diese Kategorie der edlen Selbstdarsteller. Sie geh\u00f6rt in die Kategorie der selbstdarstellenden Edlen. &#8222;Wenn die Medien durch mich einen Aufh\u00e4nger haben, um an das Sterben in Darfur zu erinnern,&#8220; schreibt sie in ihrem Blog, &#8222;dann hat sich die Sache schon gelohnt.&#8220;<\/p>\n<p>Genau das ist ja das Problem. Wir brauchen immer noch wei\u00dfe Gesichter, um Afrika zu sehen. Erst waren es die Missionare und Kolonialherren, jetzt sind es die VIP-Wohlt\u00e4ter. Wenn es um Menschenrechtsverletzungen in Russland, Birma oder dem Iran geht, identifizieren wir uns problemlos mit Betroffenen aus diesen L\u00e4ndern, mit einer Anna Politkowskaja, einer Aung San Suu Kyi oder einer Shirin Ebadi. Das heisst: wir erkennen an, dass diese Menschen nicht nur Opfer sind, sondern auch  Handelnde. Wenn es um den Kongo, um Darfur oder Malawi geht, brauchen wir Angelina Jolie, Mia Farrow oder Bono. Als ob es dort keine Aktivisten g\u00e4be, die sich wehren, sich k\u00fcmmern, sich engagieren. Als ob dort nur eine Masse der Hilf-und Wehrlosen, der Infantilen vor sich hind\u00e4mmert, denen wei\u00dfe Amerikaner und Europ\u00e4er unter die Arme greifen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&#8222;Raising Malawi &#8211; Malawi gro\u00df ziehen&#8220; &#8211; so hat Madonna ihre Organisation genannt. Stellen wir uns doch mal vor, Youssou N&#8217;Dour, der Weltstar aus dem Senegal, w\u00fcrde in Deutschland eine Stiftung gegen Kinderarmut mit dem Namen &#8222;Raising Germany&#8220; gr\u00fcnden und sich mit v\u00e4terlichem L\u00e4cheln und wei\u00dfen Babies im Arm  fotografieren lassen? &#8218;Was bildet der sich ein&#8216;, w\u00fcrden wir sagen. &#8218;Der spinnt wohl.&#8216;<\/p>\n<p>&#8222;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit elf Tagen hungert die amerikanische Schauspielerin Mia Farrow f\u00fcr Darfur. Seit mehreren Monaten versucht die Pop-S\u00e4ngerin Madonna, ein zweites Kind aus Malawi zu adoptieren. 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