{"id":21,"date":"2006-11-04T16:19:53","date_gmt":"2006-11-04T14:19:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=21"},"modified":"2006-11-04T16:19:53","modified_gmt":"2006-11-04T14:19:53","slug":"ihr-musst-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2006\/11\/04\/ihr-musst-bleiben\/","title":{"rendered":"&#8222;Ihr m\u00fcsst bleiben&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>\u201eBemba hat gewonnen\u201c, rief der Zeitungsverk\u00e4ufer durch das Autofenster.<br \/>\n\u201eSagt wer?\u201c rief ich zur\u00fcck, worauf er mir die Schlagzeile \u201eBemba prends le pouvoir\u201c entgegenhielt. \u201eBemba \u00fcbernimmt die Macht\u201c. \u201eAlerte Plus\u201c heisst das Revolverblatt, das, wie fast alle kongolesischen Tageszeitungen, einen Dollar kostet. Das war am Mittwoch, drei Tage nach der Stichwahl. Seither lancieren beide Seiten munter vermeintliche Siegesmeldungen in den Medien.<\/p>\n<p>Es ist dasselbe Spiel wie nach dem ersten Wahlgang: Bembas Gefolgsleute lassen in seiner Hochburg Kinshasa \u201eMeldungen\u201c \u00fcber einen Erdrutschsieg verbreiten, um dann jedes anderslautende Ergebnis als Wahlf\u00e4lschung denunzieren und die Stimmung entsprechend anheizen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein vorl\u00e4ufiges Ergebnis mit dem Siegel der Unabh\u00e4ngigen Wahlkommission wird es wohl fr\u00fchestens Ende n\u00e4chster Woche geben, sp\u00e4testens am 19. November. Bis dahin heisst es: Radio Okapi h\u00f6ren, den einzigen Sender im Kongo, der landesweit zu empfangen ist, aus der kongolesischen Ger\u00fcchtek\u00fcche meist verl\u00e4ssliche Nachrichten destilliert \u2013 und das in f\u00fcnf Sprachen: Franz\u00f6sisch, Lingala, Suaheli, Kikongo und Tshiluba.<\/p>\n<p>Das Hauptstadtstudio ist auf dem Gel\u00e4nde der UN-Mission (MONUC) einquartiert, was der Redaktion Schutz vor Polizeirazzien und \u00dcberf\u00e4llen bietet. Ein Besuch bei den Kollegen lohnt sich immer, zumal man in diesen Tagen mit grosser Wahrscheinlichkeit grimmig dreinblickende Herren aus schweren Gel\u00e4ndewagen aussteigen und in einem der UN-Tagungsr\u00e4ume verschwinden sieht. Die Abordnungen der Herren Kabila und Bemba sind dann mal wieder zu einem Treffen geladen worden, auf dem MONUC die Spielregeln f\u00fcr die n\u00e4chsten Wochen festlegen, ermahnen, drohen und signalisieren will: einen Gewaltausbruch wie im August lassen wir nicht noch einmal zu. Wobei die UN-Blauhelme allein als Druckmittel kaum ausreichen w\u00fcrden. In den letzten Tagen hat sich gezeigt, dass die Pr\u00e4senz der EUFOR-Mission, so klein sie auch sein mag, Wirkung zeigt. Vielen Kinois sahen die europ\u00e4ischen Soldaten zeitweise als milit\u00e4rische Wahlhelfer f\u00fcr den vom Westen favorisierten Joseph Kabila. Inzwischen gelten sie als wirkliche Schutztruppe, die auf die Privatarmeen der beiden Kandidaten sehr viel mehr Eindruck macht, als noch vor einigen Wochen. Daf\u00fcr verzeihen die meisten Bewohner der EUFOR auch die n\u00e4chtlichen Hubschrauberfl\u00fcge und den Absturz von zwei Aufkl\u00e4rungsdrohnen auf ihre Wohnviertel. Dass in Deutschland ernsthaft erwogen wird, einer Verl\u00e4ngerung der Mission abzulehnen und die Soldaten am 30. November nach Hause zu holen, versteht hier in Kinshasa kein Mensch. \u201eIhr m\u00fcsst bleiben\u201c, sagt der Kollege von Radio Okapi, der auf den sch\u00f6nen Vornamen Innocent h\u00f6rt, der Unschuldige. \u201eMindestens bis zur Regierungsbildung.\u201c Womit er sagen will: \u201aLasst uns bitte nicht mit unseren Politikern allein,. Ich weiss nicht genau, wenn er mehr fuerchtet &#8211; den vor Testosteron strotzenden Jean-Pierre Bemba, der bislang immer nach der Maxime gehandelt hat: \u201aWenn ich etwas nicht bekomme, was ich will, dann kriegt es auch kein anderer.\u2019<\/p>\n<p>Oder &#8222;petit Joseph&#8220;, wie viele Kongolesen ihren Pr\u00e4sidenten nennen. Kritischere Beobachter vergleichen ihn mit Baschar al-Assad, dem syrischen Amtskollegen: \u00dcberfordert vom Amt und dem Schatten seines Vaters, verachtet von den Gener\u00e4len, weil er sich trotz Schulung in China milit\u00e4risch nie bewiesen hat \u2013 und deswegen im Zweifelsfall skrupellos.<\/p>\n<p>Sollte das Ergebnis tats\u00e4chlich so knapp werden, wie inzwischen viele vorhersagen, dann stellt sich dem Land wom\u00f6glich ein anderes Problem als das der Gewalt: dann m\u00fcssen zwei M\u00e4nner, die sich gerne umbringen w\u00fcrden, einen Deal miteinander abschliessen \u2013 eine \u201eGro\u00dfe Koalition\u201c auf kongolesisch. Innocent, dem Reporter von Radio Okapi, f\u00e4llt bei diesem Szenario auch nichts anderes ein als ein Sto\u00dfseufzer gen Himmel. \u201eAm Ende m\u00fcssen wir auf Gott vertrauen.\u201c Die unendliche Geduld der Kongolesen mit dem Herrn und Retter erstaunt mich immer wieder. Denn wenn es wirklich einen Gott gibt, dann ist er diesem Land verdammt viel schuldig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eBemba hat gewonnen\u201c, rief der Zeitungsverk\u00e4ufer durch das Autofenster. \u201eSagt wer?\u201c rief ich zur\u00fcck, worauf er mir die Schlagzeile \u201eBemba prends le pouvoir\u201c entgegenhielt. \u201eBemba \u00fcbernimmt die Macht\u201c. \u201eAlerte Plus\u201c heisst das Revolverblatt, das, wie fast alle kongolesischen Tageszeitungen, einen Dollar kostet. Das war am Mittwoch, drei Tage nach der Stichwahl. 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