{"id":234,"date":"2009-06-30T09:30:18","date_gmt":"2009-06-30T07:30:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=234"},"modified":"2009-06-30T09:30:18","modified_gmt":"2009-06-30T07:30:18","slug":"zum-feiertag-ein-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2009\/06\/30\/zum-feiertag-ein-krieg\/","title":{"rendered":"Zum Feiertag ein Krieg"},"content":{"rendered":"<p>30. Juni 2009, 49. Jahrestag der Unabh\u00e4ngigkeit im Kongo, Tag der Paraden und Fanfaren in Kinshasa. Eigentlich gibt es wenig Grund zum Feiern, schon gar nicht f\u00fcr die Menschen im Osten, wo eine neue Kriegsrunde ausgebrochen ist.<\/p>\n<p>Krieg? Welcher Krieg, fragen die Leute in Kinshasa. F\u00fcr die meisten Kinois sind die Kivu-Provinzen, der Schauplatz scheinbar ewiger Katastrophen, ein fremdes Land, dessen Ereignisse nichts mit ihrem t\u00e4glichen \u00dcberlebenskampf zu tun haben. Dabei ist das Ausma\u00df der neuen humanit\u00e4ren Katastrophe durchaus mit den j\u00fcngsten Kriegsfolgen in Pakistan und Sri Lanka zu vergleichen.<\/p>\n<p>Die Verheerung im Osten ist Folge einer politisch richtigen, aber katastrophal ausgef\u00fchrten Entscheidung: Im Januar diesen Jahres hatten Kongos Pr\u00e4sident Joseph Kabila und sein ruandischer Amtskollege Paul Kagame \u2013 bis dahin in tiefster Feindschaft verharrend \u2013 die internationale Gemeinschaft und die eigenen Landsleute mit einem <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2009\/05\/Laurent-Nkunda-in-Haft?page=all\">sensationellen Deal<\/a> verbl\u00fcfft. Kabila gestattete Kagame, ruandische Truppen nach Nord-Kivu\u00a0 zu entsenden. Diese sollte innerhalb weniger Wochen zusammen mit der kongolesischen Armee die Milizen der <a href=\"http:\/\/www.globalsecurity.org\/military\/world\/para\/fdlr.htm\">FDLR<\/a> entwaffnen. Das ist die Nachfolgeorganisation jener Hutu-Kommandos, die 1994 den Genozid in Ruanda ver\u00fcbten, sich seither im Grenzgebiet des Nachbarlandes Kongo festgesetzt haben, wo sie rohstoffreiche Landstriche kontrollieren und mit Dauerterror die Befriedung der Region verhindern. Ruanda zog als Gegenleistung den kongolesischen Tutsi-Rebellenf\u00fchrer <a href=\"http:\/\/www.trial-ch.org\/de\/trial-watch\/profil\/db\/facts\/laurent_nkunda_485.html\">Laurent Nkunda<\/a> aus dem Verkehr, der die Pr\u00e4senz der FDLR immer wieder als Vorwand f\u00fcr milit\u00e4rische Aktionen in den Kivus genutzt hatte.<\/p>\n<p>Die ruandisch-kongolesische Kooperation hat ein erstaunliches politisch-\u00f6konomisches Tauwetter eingeleitet. Der milit\u00e4rische Teil jedoch war ein Fehlschlag \u2013 mit desastr\u00f6sen Folgen f\u00fcr die Zivilisten. Weder gelang es, die F\u00fchrungsstruktur der FDLR zu zerschlagen, noch eine nennenswerte Zahl der rund 6000 K\u00e4mpfer zu entwaffnen. Kaum waren die ruandischen Truppen abgezogen, nahmen Hutu-Milizen verlorene Stellungen in Nord-Kivu wieder ein. Seither r\u00e4chen sie sich an der Bev\u00f6lkerung \u2013 umso mehr, als nun kongolesische Truppen mit Unterst\u00fctzung der UN-Blauhelme die FDLR\u00a0 auch in S\u00fcd-Kivu angreifen. \u201eKimia II\u201c hei\u00dft die Operation.<\/p>\n<p>In der Nacht zum 10. Mai \u00fcberfielen Hutu-K\u00e4mpfer das Dorf Busurungi in Nord-Kivu und z\u00fcndeten mehrere hundert H\u00fctten an. \u00dcber 30 Menschen sollen bei lebendigem Leib verbrannt, Dutzende andere mit \u00c4xten, Messern und Macheten massakriert worden sein. Die UN-Mission im Kongo (MONUC) sprach zun\u00e4chst von 60 Toten, inzwischen ist von \u00fcber 100 Ermordeten die Rede. Nach <a href=\"http:\/\/www.irishtimes.com\/newspaper\/world\/2009\/0627\/1224249656367.html\">Aussagen<\/a> von Fl\u00fcchtlingen spie\u00dften FDLR-Milizion\u00e4re die K\u00f6pfe einiger Opfer am Dorfeingang auf \u2013 als Warnung an die \u00dcberlebenden, nie wieder mit der Armee zu kooperieren.<\/p>\n<p>Mehrere hunderttausend Menschen sind inzwischen auf der Flucht. Andere werden offenbar von FDLR-Trupps mit Gewalt im umk\u00e4mpften Gebiet festgehalten \u2013 offensichtlich, um sie als menschliche Schutzschilde zu benutzen. Die Zahl der Vergewaltigungen ist in den umk\u00e4mpften Gebieten dramatisch angestiegen.<\/p>\n<p>Die Milit\u00e4rkampagne gegen die FDLR erinnert an ein \u00e4hnliches Desaster, das sich erst vor wenigen Monaten im Nordosten des Kongo, im Bezirk Ituri nahe der kongolesisch-ugandischen Grenze abgespielt hat. Dorthin hat sich die ugandische Miliz der <a href=\"http:\/\/www.globalsecurity.org\/military\/world\/para\/lra.htm\">\u201eLord\u2019s Resistance Army\u201c<\/a> (LRA) zur\u00fcckgezogen, deren F\u00fchrer Joseph Kony vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Haftbefehl gesucht wird. Die LRA ist ber\u00fcchtigt f\u00fcr Massaker, Verst\u00fcmmelungen und die massenhafte Zwangsrekrutierung von Kindern.<\/p>\n<p>Eine Milit\u00e4raktion der ugandischen Armee im Dezember 2008 (ausgef\u00fchrt mit Erlaubnis der kongolesischen Regierung und verhaltener Unterst\u00fctzung der USA) schlug fehl, Kongos Pr\u00e4sident Kabila ordnete den Abzug der Ugander an. Seither haben Konys Trupps in Rachefeldz\u00fcgen \u00fcber 1000 kongolesische Zivilisten ermordet und mehrere hundert Kinder entf\u00fchrt. Weder die notorisch \u00fcberforderten Blauhelme der UN noch die kongolesische Armee, bekannt und ber\u00fcchtigt f\u00fcr ihren desolaten Zustand, k\u00f6nnen die Bev\u00f6lkerung in den unzug\u00e4nglichen Regionen Ituris zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Das gleiche Drama spielt sich nun in den Kivu-Provinzen ab. \u201eAll das kann nur mit aggressiver internationaler Intervention gestoppt werden\u201c, schrieb der Afrika-Experte des <a href=\"http:\/\/www.iwpr.net\/\">\u201eInstitute for War and Peace Reporting\u201c<\/a> (IWPR), Peter Eichstaedt, schon vor Wochen und <a href=\"http:\/\/www.iwpr.net\/?p=acr&amp;s=f&amp;o=351340&amp;apc_state=heng-d6ceef9fb55706d186fb47c73fe5db59\">forderte<\/a> eine \u201emulti-nationale Eingreiftruppe \u2013 bestehend aus erfahrenen NATO-Verb\u00e4nden &#8211; mit Mandat des UN-Sicherheitsrats\u201c, um die F\u00fchrung der LRA wie der FDLR \u201eeinzukreisen und festzunehmen\u201c.<\/p>\n<p>Bei aller Skepsis gegen\u00fcber multi-nationalen Greiftrupps \u2013 im Fall des Kongo k\u00f6nnten sie tats\u00e4chlich erfolgreich sein und damit unz\u00e4hlige Menschenleben retten. Aber die politischen Vorzeichen in Washington und den europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dten machen ein solches Engagement h\u00f6chst unwahrscheinlich.<\/p>\n<p>Und so bleibt vorerst nur die aktuelle Chronik einer Milit\u00e4roperation, in der die Bev\u00f6lkerung zwischen alle Fronten ger\u00e4t. Denn die Menschen fliehen, so sie denn fliehen k\u00f6nnen, nicht nur vor der FDLR, sondern auch vor der eigenen Armee. Deren Soldaten haben oft seit Monaten keinen Sold mehr erhalten. Die UN versorgen die Milit\u00e4rs mit Nahrung, um allzu schlimme Pl\u00fcnderungen zu verhindern.<\/p>\n<p>Im <a href=\"http:\/\/monuc.unmissions.org\/\">MONUC<\/a>-Hauptquartier in Kinshasa beschw\u00f6rt man die Fortschritte bei Operation \u201eKimia II\u201c und gesteht offiziell allenfalls \u201elogistische Probleme\u201c zu. Hinter vorgehaltener Hand r\u00e4umen MONUC-Mitarbeiter durchaus ein, dass die Blauhelme in eine Milit\u00e4roperation hineingezogen worden sind, auf deren Verlauf sie keinen Einfluss haben, und deren unmittelbare Folgen f\u00fcr die Zivilisten im krassen Gegensatz zum Kern des UN-Mandats stehen: dem Schutz der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Auch S\u00fcd-Kivus Vize-Gouverneur <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2009\/22\/Kongo-Kibala\">Jean-Claude Kibala<\/a> setzt auf den Erfolg von \u201eKimia II\u201c \u2013nach dem Motto: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Mit milit\u00e4rischem Druck m\u00fcsse man die Infrastruktur der FDLR zerst\u00f6ren, sagte Kibala vor wenigen Tagen in einem <a href=\"http:\/\/www.radiookapi.net\/index.php?i=53&amp;a=23787\">Interview<\/a> mit Radio Okapi, \u201eSobald die einzelnen FDLR-Trupps nicht mehr miteinander kommunizieren k\u00f6nnen, keinen Rohstoffschmuggel und Viehhandel mehr betreiben k\u00f6nnen, sind sie blockiert.\u201c<\/p>\n<p>Andere Beobachter teilen diesen Optimismus nicht, sind sich aber mit den Bef\u00fcrwortern von Operation \u201eKimia II\u201c in zwei Punkten einig: Ohne die Eliminierung der FDLR in den Kivus ist, erstens, ein Frieden und damit ein Staatsaufbau im Kongo nicht m\u00f6glich. Und zweitens w\u00e4ren die Erfolgsaussichten weit gr\u00f6\u00dfer, w\u00e4re die Verheerung f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung deutlich geringer, h\u00e4tten die USA und Europa au\u00dfer dringenden Appellen, die Hutu-Milizen endlich auszuschalten, etwas handfestere Hilfe zu bieten. Wenn schon keine Eingreiftruppe, dann vielleicht eine Truppenverst\u00e4rkung f\u00fcr die Blauhelme, um diese f\u00fcr Eins\u00e4tze gegen die FDLR zu entlasten. Oder ein paar Hubschrauber. Oder Aufkl\u00e4rungstechnologie. Oder ausreichend Geld und Personal f\u00fcr die Demobilisierung vor allem j\u00fcngerer FDLR-K\u00e4mpfer, die ihre Waffen niederlegen wollen. Oder wenigstens massiven Druck auf Kongos Regierung und Armee, dessen Offizierskorps weiterhin die Soldkassen pl\u00fcndert und das Geld unter anderem in den kleinen Bauboom in der Hauptstadt investiert.<\/p>\n<p>In Kinshasa entdeckt man nach langem Suchen doch noch einen Hinweis auf den Krieg: \u201eCultivons l\u2019amour, pas la guerre\u201c steht in gro\u00dfen Buchstaben auf einem Stra\u00dfenplakat im Bezirk Limete. \u201eLasst uns die Liebe kultivieren, nicht den Krieg.\u201c Es handelt sich um Kondomwerbung f\u00fcr die Marke \u201ePrudence\u201c. In den Zeiten von AIDS ist das ein recht origineller Spruch. Gemessen daran, was sich dieser Tage im Ostkongo abspielt, ist es der blanke Hohn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30. Juni 2009, 49. Jahrestag der Unabh\u00e4ngigkeit im Kongo, Tag der Paraden und Fanfaren in Kinshasa. Eigentlich gibt es wenig Grund zum Feiern, schon gar nicht f\u00fcr die Menschen im Osten, wo eine neue Kriegsrunde ausgebrochen ist. Krieg? Welcher Krieg, fragen die Leute in Kinshasa. 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