{"id":26,"date":"2006-11-29T00:05:36","date_gmt":"2006-11-28T22:05:36","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=26"},"modified":"2006-11-29T00:05:36","modified_gmt":"2006-11-28T22:05:36","slug":"wie-das-weltgericht-nach-bunia-kam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2006\/11\/29\/wie-das-weltgericht-nach-bunia-kam\/","title":{"rendered":"Wie das Weltgericht nach Bunia kam"},"content":{"rendered":"<p>Nun ist es amtlich: Am Montag hat der Oberste Gerichtshof in Kinshasa den Wahlsieg von Joseph Kabila best\u00e4tigt und die Einspr\u00fcche seines Gegners Jean-Pierre Bemba \u201eaus Beweismangel\u201c abgewiesen. Was zu erwarten war, da die Mehrheit der Richter dem alten und neuen Pr\u00e4sidenten nahestehen. Was aber wohl auch der Realit\u00e4t gerecht wird, denn nach Einsch\u00e4tzung der internationalen Wahlbeobachter waren diverse \u201eUnregelm\u00e4\u00dfigkeiten\u201c (vulgo: Stimmenkauf und Manipulation von W\u00e4hlerlisten durch beide Kandidaten) nicht ausschlaggebend f\u00fcr das Ergebnis.<br \/>\nBis auf weiteres schickt Bemba seine hochger\u00fcstete Leibgarde in kleinen Gr\u00fcppchen aus der Hauptstadt, weil ihm Kabila andernfalls die zwangsweise Entfernung durch die kongolesische Armee angedroht hat. Die Milit\u00e4rmission der Europ\u00e4ischen Union \u2013 zur Unterst\u00fctzung der UN vor vier Monaten nach Kinshasa entsandt \u2013 packt trotz der prek\u00e4ren Lage ihre Sachen und zieht ab. In Kinshasa herrscht \u201eangespannte Ruhe\u201c, wie es so sch\u00f6n heisst.<br \/>\nAlso widmen wir uns heute einer anderen Stadt: Bunia im Bezirk Ituri in der nord\u00f6stlichen Ecke des Landes, \u00fcber 1000 Kilometer von Kinshasa entfernt. In Bunia gibt es seit zwei Wochen einen neuen Fernsehhit: Keine Soap-Opera aus Mali, auch nicht das allabendliche Fragespiel nach Krieg oder Frieden im Land, sondern ein Gerichtsdrama. Der Privatsender DigitalCongo liefert abendlich Bilder aus dem Saal des Internationalen Strafgerichtshof in den Niederlanden. Auf der Anklagebank in Den Haag sitzt Thomas Lubanga, ehemals f\u00fchrender Politiker und Warlord in Ituri Auf einer weinroten Wohzimmercouch in Bunia starrt, eingerahmt von gelben H\u00e4keldeckchen, einer seiner treuesten Anh\u00e4nger gebannt auf den Bildschirm. Hin und wieder f\u00e4llt der Strom aus, dann schickt er ein Sto\u00dfgebet gen Himmel. Jacques Bin Kabarole, Professor f\u00fcr Geschichte an der Hochschule in Bunia, ist gl\u00e4ubiger Katholik und h\u00e4lt nicht viel von weltlicher Justiz. \u201eNur Gott ist gerecht\u201c, sagt er \u2013 und Gott, davon ist der Professor \u00fcberzeugt, wird seinen Helden Thomas Lubanga von allen Vorw\u00fcrfen frei sprechen. Als da w\u00e4ren: ethnische S\u00e4uberungen, Massaker an der Zivilbev\u00f6lkerung, Vergewaltigungen, Rekrutierung von Kindersoldaten.Unter Lubangas Kommando hatte eine eine Miliz der ethnischen Gruppe der Hema zwischen 1999 und 2003 in Ituri gegen Truppen anderer Ethnien gek\u00e4mpft \u2013 mit allem, was in unseren Zeiten den Horror von B\u00fcrgerkriegen ausmacht. Jetzt ist Lubanga der erste und vorerst einzige Untersuchungsh\u00e4ftling jenes internationalen Gerichts, das vor vier Jahren gegr\u00fcndet worden war, um eben solche Verbrechen weltweit zu ahnden. Professor Bin Kabarole ist Mitglied des Exekutivkomitees von Lubangas Hema-Partei UPC. Er ist, zumindest behauptet er das voll Stolz, immer noch Lubangas Kabinettschef, auch wenn der kein Kabinett mehr hat. In Kriegszeiten tr\u00e4umte man Kreisen der UPC von einem \u201eneuen, reinen Hema-Staat\u201c \u2013 gereinigt vor allem von der Volksgruppe der Lendu, die in Ituri immer schon die Unterschicht bildeten. Das streitet der Professor heute ab.<br \/>\nBunia war wohl einmal eine idyllische Stadt inmitten der gr\u00fcnen H\u00fcgel Ituris, dessen Klima sowohl belgische Kolonialherren wie reiche Kongolesen sch\u00e4tzten. In den Beschreibungen mancher Bewohner erscheint das \u201ealte Bunia\u201c wie ein kongolesisches Sarajevo, ein multhiethnische Handelszentrum mit babylonischem Sprachengewirr. Heute, nach vier Jahren Krieg und 50.000 Toten, erinnert es an eine ramponierte Wild-West-Stadt. Entlang der Hauptverkehrsader, der \u201eStrasse der Befreiung\u201c, haben sich Matratzenh\u00e4ndler, Kleiderverk\u00e4ufer und diverse Hilfsorganisationen in den verkommenen H\u00e4usern eingerichtet. Das \u201eHotel Bunia\u201c ist wieder in Betrieb, ein \u201eCafe des Friedens\u201c hat er\u00f6ffnet. Mama Jeanne, stadtbekannte K\u00f6chin, hat das im Krieg gepl\u00fcnderte Gasthaus \u201eZur Piroge\u201c wohlweislich nahe des milit\u00e4risch befestigten Hauptquartier der UN-Mission wiederaufgebaut. Internet-Cafes haben Kundschaft \u2013 solange es Strom gibt, und Sand und Staub nicht die Tastatur blockieren. Auf den M\u00e4rkten wird wieder gefeilscht, allerdings streng nach Ethnien getrennt. Die Hema im Norden, ihre ehemaligen Todfeinde, die Lendu, im S\u00fcden. Die Kindersoldaten sind mehr schlecht als recht demobilisiert, viele Milizion\u00e4re bef\u00f6rdern jetzt als Taxifahrer auf billigen chinesischen Motorr\u00e4dern die Zivilisten, die sie vor ein paar Jahren noch mit Kalaschnikow und Machete terrorisierten.<br \/>\nDer Kongo ist voll von St\u00e4dten, in denen nun \u00dcberlebende des Kriegs mit seinen M\u00f6rdern den Alltag teilen m\u00fcssen, als w\u00e4re nicht gewesen. Aber etwas ist anders in Bunia. Bunia genie\u00dft die erh\u00f6hte Aufmerksamkeit der internationalen Staatengemeinschaft. Hier, und nicht in Kinshasa, begann im Juni 2003 das milit\u00e4rische Engagement der EU, als mehrere Hundert \u00fcberwiegend franz\u00f6sische Soldaten einr\u00fcckten und, wenn schon nicht den Bezirk, so doch die Stadt befriedeten. Hier, in Ituri, ist heute das gr\u00f6\u00dfte Kontingent von Blauhelmen stationiert. Die EU bleibt pr\u00e4sent. Sie finanziert unter anderem ein Strafgericht, das \u201eTribunal de Grande Instance\u201c, dessen Staatsanwalt und Richter seither fast erdr\u00fcckt werden von einer Klagewelle aus der Bev\u00f6lkerung: gew\u00f6hnliche Einbr\u00fcche, Schadensersatzforderungen f\u00fcr im Krieg gepl\u00fcndertes Eigentum, Anzeigen wegen Betrugs, Diebstahl oder Hexerei.<br \/>\nUnd dann ist da eben noch der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag. Dessen Staatsanwaltschaft ahnte anfangs wohl nicht, worauf sie sich mit ihrem ersten Ermittlungsfall im Kongo eingelassen hat. In einem Land ohne Stra\u00dfennetz, ohne Melderegister, Milit\u00e4rakten und funktionierende Polizei sind verl\u00e4ssliche Zeugenaussagen ungleich schwerer zu bekommen als zum Beispiel in Bosnien oder im Kosovo. Abgesehen davon, flammen in verschiedenen Ecken des Bezirks immer wieder K\u00e4mpfe auf; immer wieder gr\u00fcnden neue Warlords neue Milizen mit illustren Namen. Manche werden gefangen wie Lubanga, ein andrer wurde vom Strafgericht in Bunia sogar zu lebenslanger Haft verurteilt, wieder andere ergattern nach \u201eFriedensgespr\u00e4chen\u201c hohe Posten in der neuen kongolesischen Armee. Und immer noch verdienen die  Hinterm\u00e4nner des Krieges, die gar nicht im Kongo, sondern im Nachbarland Uganda sitzen. Hochrangige Offiziere der ugandischen Armee haben in den letzten Jahren mit illegalem Waffen-und Rohstoffhandel in Ituri Millionen gescheffelt und denken \u00fcberhaupt nicht daran, auf diese Einkommensquelle zu verzichten.<br \/>\nSolche schn\u00f6den materielle Ziele interessieren Jacques Bin Kabarole nicht. Jedenfalls l\u00e4\u00dft sein schmuddeliges H\u00e4uschen im Hema-Stadtteil Mudzipela nicht vermuten, dass er in den letzten Jahren zu viel Geld gekommen ist. Seine Welt ist die der Ideologie, er w\u00fcrde sagen: der Ideeen &#8211; und weil gerade der Strom und damit auch der Ferhseher ausgefallen sind, l\u00e4\u00dft sich Professor Bin Kabarole von seiner Frau eine Flasche Primus-Bier bringen und setzt zu einem Vortrag \u00fcber sein Volk, die Hema an, gegen die sich alle Welt verschworen habe: die UN, die Menschenrechtsgruppen, die internationale Justiz. Er ist ein zierlicher, durchaus freundlicher Mann mit runder Brille, der sich an seinen Worten restlos begeistern kann. \u201eMan hat uns Monate lang geschlagen, gedem\u00fctigt, versucht uns auszurotten. Dann kam Thomas Lubanga \u2013 und wir hatten endlich einen F\u00fchrer, der uns wieder W\u00fcrde gab. Und dann haben wir uns verteidigt&#8230;\u201c Je l\u00e4nger sein Monolog anh\u00e4lt, desto mehr f\u00fchlt man sich an das gekr\u00e4nkte Selbstmitleid serbischer Intellektueller erinnert, die sich noch zu Friedenszeiten zu den Opfern jenes Krieges erkl\u00e4rten, den ihre Politiker wenig sp\u00e4ter anzettelten. Dass sein gro\u00dfer Vorsitzender nun wegen Rekrutierung von Kindersoldaten angeklagt ist, kr\u00e4nkt den Professor besonders. \u201eWir waren die einzigen, die den Kindern im Krieg zu essen gegeben haben. Deshalb sind sie zu uns gekommen.\u201c<br \/>\n\u201eAber es gibt Fotos von Lubanga umringt von Zw\u00f6lfj\u00e4hrigen mit Maschinengewehren.\u201c<br \/>\n\u201eUnm\u00f6glich, Madame.\u201c<br \/>\n\u201eWas ist mit den Vergewaltigungen und mit den Massakern an Lendu-Zivilisten?\u201c<br \/>\n\u201eNie hat Lubanga solche Befehle gegeben. Vielleicht hat sich mal ein Kommandant im Feld schuldig gemacht, aber so etwas passiert in jedem Krieg.\u201c<br \/>\nVorl\u00e4ufig gibt es keine weiteren Bilder aus Den Haag. Die Beweisanh\u00f6rung ist abgeschlossen, die Richter werden in den n\u00e4chsten Wochen entscheiden, ob die Beweise f\u00fcr die Er\u00f6ffnung des Prozesses ausreichen, wovon auszugehen ist. Professor Bin Kabarole hat jetzt wieder Zeit, in seinen Seminare seine Version der j\u00fcngeren Geschichte Ituris vorzutragen und sich der Parteiarbeit zu widmen. Die UPC ist bei den Parlamentswahlen angetreten und nun mit mehreren Abgeordneten im Parlament in Kinshasa vertreten. \u201eWir werden das Land voranbringen\u201c, sagt Jacques Bin Kabarole.<br \/>\nIm Fr\u00fchjahr wird voraussichtlich in Den Haag der Prozess gegen Thomas Lubanga er\u00f6ffnet, und ganz Bunia wird das Gerichtsdrama weiterverfolgen k\u00f6nnen. \u201eSie  besuchen uns doch wieder\u201c, sagt der Professor fr\u00f6hlich. \u201eSie werden sehen: am Ende wird Gottes Wahrheit triumphieren.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ist es amtlich: Am Montag hat der Oberste Gerichtshof in Kinshasa den Wahlsieg von Joseph Kabila best\u00e4tigt und die Einspr\u00fcche seines Gegners Jean-Pierre Bemba \u201eaus Beweismangel\u201c abgewiesen. Was zu erwarten war, da die Mehrheit der Richter dem alten und neuen Pr\u00e4sidenten nahestehen. 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