{"id":280,"date":"2009-08-19T23:24:45","date_gmt":"2009-08-19T21:24:45","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=280"},"modified":"2009-08-19T23:24:45","modified_gmt":"2009-08-19T21:24:45","slug":"die-unausprechliche-tat-vergewaltigung-von-mannern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2009\/08\/19\/die-unausprechliche-tat-vergewaltigung-von-mannern\/","title":{"rendered":"Die unausprechliche Tat: Vergewaltigung von M\u00e4nnern"},"content":{"rendered":"<p>Es war nie mehr als ein Fl\u00fcstern.  Als Frauengruppen nach dem Bosnien-Krieg forderten,  Massenvergewaltigungen endlich als Kriegsverbrechen zu ahnden (statt sie wie bisher als &#8222;normale Kollateralsch\u00e4den&#8220; zu bedauern), da machten auch Ger\u00fcchte \u00fcber vergewaltigte M\u00e4nner die Runde. Aber niemand wagte, laut dar\u00fcber zu reden.<br \/>\n&#8222;Um Himmels willen, seien Sie still&#8220;, bat flehentlich die Mitarbeiterin eines Frauenzentrums im Kosovo, als ich kurz nach Kriegsende 1999 nach m\u00e4nnlichen Opfern sexueller Gewalt fragte. &#8222;Viele&#8220;, sagte sie schlie\u00dflich, als wir wieder im Auto sa\u00dfen, und uns niemand h\u00f6ren k\u00f6nnte. &#8222;Viele von denen, die in serbischen Gef\u00e4ngnissen waren.&#8220; Aber niemand, absolut niemand k\u00f6nne dar\u00fcber reden. Schon gar nicht die Betroffenen selbst.<\/p>\n<p>Jetzt hat Jeffrey Gettleman, Afrika-Korrespondent der <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2009\/08\/05\/world\/africa\/05congo.html\"><em>New York Times<\/em><\/a>, im Ostkongo mehrere M\u00e4nner getroffen, die mutig oder verzweifelt genug waren, \u00fcber das zu sprechen, was ihnen angetan wurde: einer von ihnen, Kazungu Ziwa, ein 53 j\u00e4hriger Tierpfleger wurde vor mehreren Wochen von Bewaffneten nachts in seiner H\u00fctte \u00fcberfallen und vergewaltigt. &#8222;Allein der Gedanke an das, was mir passiert ist&#8220;, sagt Ziwa, bringe ihn an den Rande der Ersch\u00f6pfung. Ziwa und einige andere M\u00e4nner waren nicht nur bereit, \u00fcber ihr Schicksal zu reden, sondern lie\u00dfen sich auch fotografieren.<\/p>\n<p>Vergewaltigung ist das einzige Verbrechen, bei dem die Scham der Tat am Opfer, nicht am T\u00e4ter h\u00e4ngen bleibt. Gerade deshalb funktioniert sexuelle Gewalt so gut als Waffe im Krieg. Frauen werden nach einer Vergewaltigung oftmals von ihren M\u00e4nnern versto\u00dfen, womit nicht nur das Leben des Opfers, sondern das einer ganzen Familie, eines ganzen Dorfes zerst\u00f6rt werden kann. Mit dem sozialen Tod des Frau verschwindet immer auch eine Mutter, eine B\u00e4uerin &#8211; und damit auch die Versorgerin einer ganzen Gruppe.<\/p>\n<p>Auch Ziwa weiss, dass ihn seine Familie und Nachbarn nun \u00e4chten. In ihren Augen ist er zum &#8222;Buschweib&#8220; geworden. Bei der Vergewaltigung von Frauen besteht die soziale Erniedrigung darin, sie &#8211; und damit die Ehre der Gemeinschaft &#8211; zu &#8222;beschmutzen&#8220; und zu &#8222;sch\u00e4nden&#8220;. Bei vergewaltigten M\u00e4nnern besteht sie darin, dass sie zu Frauen &#8222;degradiert&#8220; werden.<\/p>\n<p>Sexuelle Kriegsgewalt gegen M\u00e4nner ist inzwischen gerichtskundig. Das UN-Jugoslawien-Tribunal in Den Haag hat mehrere F\u00e4lle in Anklageschriften dokumentiert. Aber niemand hat je verl\u00e4\u00dfliche Angaben oder Sch\u00e4tzungen \u00fcber die Anzahl m\u00e4nnlicher Opfer in Bosnien und im Kosovo liefern k\u00f6nnen. Zu gro\u00df ist das Tabu, zu gro\u00df die Angst der Betroffenen, dar\u00fcber zu reden.<\/p>\n<p>Im Kongo sind Zahlenangaben noch schwerer zu verifizieren. Hilfsorganisationen berichten einhellig, dass im Zuge der Milit\u00e4roperationen gegen die Hutu-Milizen der FDLR die Zahl der Vergewaltigungen durch alle Konfliktparteien dramatisch gestiegen ist. Etwa zehn Prozent der F\u00e4lle betreffe M\u00e4nner, meldet die <a href=\"http:\/\/www.abanet.org\/rol\/news\/news_drc_combating_the_rape_crisis_0509.shtml\"><em>American Bar Association<\/em><\/a>, die amerikanische Anwaltskammer, die in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nordkivu, eine juristische Beratungsstelle aufgebaut hat. Doch gezielte Hilfsangebote f\u00fcr m\u00e4nnliche Opfer gibt es bislang keine.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war nie mehr als ein Fl\u00fcstern. Als Frauengruppen nach dem Bosnien-Krieg forderten, Massenvergewaltigungen endlich als Kriegsverbrechen zu ahnden (statt sie wie bisher als &#8222;normale Kollateralsch\u00e4den&#8220; zu bedauern), da machten auch Ger\u00fcchte \u00fcber vergewaltigte M\u00e4nner die Runde. 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