{"id":34,"date":"2007-05-09T17:29:29","date_gmt":"2007-05-09T15:29:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=34"},"modified":"2007-05-09T17:29:29","modified_gmt":"2007-05-09T15:29:29","slug":"frieden-macht-nicht-satt-eine-reise-zu-den-diamantenfeldern-von-sierra-leone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2007\/05\/09\/frieden-macht-nicht-satt-eine-reise-zu-den-diamantenfeldern-von-sierra-leone\/","title":{"rendered":"Frieden macht nicht satt &#8211; eine Reise zu den Diamantenfeldern von Sierra Leone"},"content":{"rendered":"<p>\u201eK\u00f6nnen Sie kaufen \u2013 f\u00fcr 20.000 Leones\u201c, sagt der Mann und h\u00e4lt uns seine Handfl\u00e4che entgegen. Darauf liegt, kaum gr\u00f6sser als der (allerdings betr\u00e4chtliche) Dreck unter meinem Fingernagel, ein Rohdiamant. Der Mann ist Diamantensucher, aber er wei\u00df nicht, wieviel sein Fund wirklich wert ist. Er will einfach nur etwas zu essen kaufen. 20.000 Leones \u2013 das sind umgerechnet sechs Euro. Oder zwei Wochen Vorrat an Reis, Cassava, Zwiebeln und Bananen f\u00fcr seine Familie.<br \/>\n\u00dcber zehn Stunden hat unsere Autofahrt von der Hauptstadt Freetown nach Tongo Fields im Diamantengebiet von Sierra Leone gedauert. Waschbrettpisten und Schlagl\u00f6cher mit dem Durchmesser von Klodeckeln erlauben oft nur Schneckentempo. Als Labsal f\u00fcr die Bandscheiben gestatten wir uns kurze Pausen in den D\u00f6rfern am Stra\u00dfenrand. \u00dcberall ist Markttag, im Angebot ist das afrikanische Standardsortiment: Mangofr\u00fcchte, Flip Flops, Telefonkarten, Limonade und aufgeb\u00fcgelte Altkleider aus Europa. Manche H\u00e4ndler haben ihre Ware in den Fensterh\u00f6hlen zerschossener H\u00e4user ausgelegt. Gleich nebenan decken Bauarbeiter neue Lehmh\u00e4user mit Wellblechd\u00e4chern, wieder ein paar Meter weiter legen Frauen die W\u00e4sche \u00fcber niedergebrannten Mauern zum Trocknen aus. Ruinen und Rohbauten \u2013 dieses Nebeneinander  beschreibt den Zustand des ganzen Landes: f\u00fcnf Jahre nach Kriegsende steckt Sierra Leone irgendwo zwischen Alptraum und Neuanfang. <img decoding=\"async\" id=\"image35\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2007\/05\/altkleiderhandel-in-ruinen.jpg\" alt=\"altkleiderhandel-in-ruinen.jpg\" \/><br \/>\nKaum jemand in der westlichen \u00d6ffentlichkeit interessierte sich seinerzeit f\u00fcr diesen Konflikt, in dem 50.000 Menschen starben. Dank Hollywoods neuestem Polit-Thriller \u201eBlood Diamond\u201c haben nun zumindest die Fans von Leonardo DiCaprio eine Ahnung, worum es damals (unter anderem) ging: um Sierra Leones riesige Diamantenvorkommen. Und um Rebellengruppen, die sich den Zugang zu diesen Bodensch\u00e4tzen mit einer Terrorkampagne gegen Zivilisten sicherten. Zum Beispiel in den Tongo Fields.<br \/>\nMomoh Brima, ein Diamantensucher, hat sich bereit erkl\u00e4rt, uns seinen Arbeitsplatz zu zeigen. Ein Trampelpfad f\u00fchrt hinter seinem Dorf auf einen H\u00fcgel, links und rechts t\u00fcrmen sich Sandhaufen, als w\u00e4re eine Heerschaar Maulw\u00fcrfe am Werk gewesen. Verlassene Diamantenfelder, umgepfl\u00fcgte, aufgerissene Erde mit brackigen Wasserpf\u00fctzen. Hervorragende Brutpl\u00e4tze f\u00fcr Malaria-M\u00fccken.<br \/>\nPl\u00f6tzlich tut sich gigantisches Loch vor uns auf, eine Grube, gut f\u00fcnfzehn Meter tief und zwanzig Meter im Durchmesser. Auf dem Grund schimmert giftgr\u00fcnes Wasser. \u201eHaben wir gegraben\u201c, sagt Brima, ein schm\u00e4chtiges Kerlchen mit einer charmanten Zahnl\u00fccke, \u201ein drei Monaten. Mit nichts als Muskeln und Schaufeln.\u201c<br \/>\nDie \u201edigger\u201c, die Gr\u00e4ber, f\u00fcllen den Sand in S\u00e4cke, balancieren die Last auf dem Kopf nach oben. Ein \u00e4chzender Generator pumpt Wasser und Schlamm nach oben zu den \u201ewashers\u201c, den W\u00e4schern \u2013 50, vielleicht 60 M\u00e4nner, die mit gekr\u00fcmmten R\u00fccken den Schlamm aussieben. Ihre Augen sind auf das Drahtgitte fixiert, als k\u00f6nnte schiere Willenskraft die wertlosen Kiesel in Edelsteine verwandeln. Der Himmel ist strahlend blau, die Temperatur liegt bei \u00fcber 30 Grad, es gibt kein Trinkwasser, keinen schattigen Unterstand. Und weit und breit keinen Arzt, falls einer der \u201edigger\u201c in der Grube abrutscht und in die Tiefe st\u00fcrzt. Berufsrisiko.<br \/> <img decoding=\"async\" id=\"image38\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2007\/05\/diamantensucher-in-den-tongo-fields.jpg\" alt=\"Diamantensucher in den Tongo Fields\" \/><br \/>\n   Momoh Brima war 19 Jahre alt, als die Rebellen der \u201eRevolutionary United Front\u201c (RUF) 1991 seine Heimatregion besetzten, um mit den Gewinnen aus dem Diamantenschmuggel ihren Krieg gegen regierungstreue Milizen zu finanzieren. Die Diamantenfelder wurden damals zu  kleinen Gulags, die Gr\u00e4ber und W\u00e4scher verrichteten Zwangsarbeit \u2013 es sei denn, sie waren rechtzeitig \u00fcber die Grenzen nach Liberia oder Guinea geflohen. In den Tongo Fields hatten mal die Rebellen, mal die Milizen die Oberhand \u2013 und wer immer gerade eine Schlacht gewonnen hatte, zog danach pl\u00fcndernd und mordend durch die D\u00f6rfer. Brima und seine Kollegen in der Schlammgrube tragen die Bilder dieses Krieges mit sich herum: M\u00e4dchen und Frauen wurden vergewaltigt und als \u201ebush wives\u201c verschleppt; zwangsrekrutierte Kinder mussten zur \u201eInitiation\u201c in die Truppe die eigenen Eltern umbringen; Menschen wurden die H\u00e4nde abgehackt, die Initialen der jeweiligen Rebellentruppe in die Haut gebrannt. Es gab F\u00e4lle von Kannibalismus.<br \/>\nMomoh Brima wollte sich \u201eBlood Diamond\u201c neulich im Strassenkino ansehen, einer dieser Bretterbuden, in der Fu\u00dfballspiele der englischen Premier League, nigerianische Seifenopern und Kung-Fu-Streifen gezeigt werden. Gleich zum Auftakt des Films \u00fcberfallen Rebellen ein Dorf und verst\u00fcmmeln Zivilisten. Brima ergriff die Flucht, lief hinaus auf die Strasse. \u201eDas habe ich nicht ausgehalten\u201c, sagt er und starrt in die riesige Grube.<br \/>\nNach dem Krieg haben sich Momoh Brima und die anderen M\u00e4nner zusammengeschlossen, das Geld f\u00fcr eine staatliche Sch\u00fcrflizenz zusammengekratzt, eine eigene \u201eVerfassung\u201c f\u00fcr ihre Kooperative aufgesetzt und feierlich beschlossen, dass ab sofort jeder Arbeiter t\u00e4glich zwei Tassen Reis und 500 Leones ausbezahlt bekommt. Das sind 15 Cent. Aus den 500 Leones ist nie etwas geworden, und die zwei Tassen Reis hat er zum letzten Mal vor drei Tagen erhalten. Die Zeiten, als man f\u00fcr Rohdiamanten nur eine Handbreit tief im Flussschlamm graben musste, sind vorbei. Heute m\u00fcssen sich die M\u00e4nner mit Schaufeln und blossen H\u00e4nden immer tiefer in die Erde w\u00fchlen.<br \/> <img decoding=\"async\" id=\"image40\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2007\/05\/ein-rohdiamant-der-erste-fund-seit-wochen.jpg\" alt=\"Die Ausbeute von einer Woche Schufterei\" \/><br \/>\nDiamanten aus Sierra Leone gelten heute als \u201ekonfliktfrei\u201c, der Export l\u00e4uft zum gro\u00dfen Teil legal. Doch das Gesch\u00e4ft lohnt sich nur noch f\u00fcr gro\u00dfe Firmen mit schwerem Ger\u00e4t. Internationale Konzerne kaufen immer mehr Sch\u00fcrfrechte auf, aber sie brauchen kaum Arbeitskr\u00e4fte. Und von ihren Investitionen und l\u00e4cherlich geringen Exportsteuern haben bislang allenfalls Politiker und traditionelle Dorfchefs profitiert, nicht aber die Bev\u00f6lkerung.<br \/> <img decoding=\"async\" id=\"image39\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2007\/05\/nichts-als-kiesel-und-schlamm.jpg\" alt=\"Nichts als Schlamm\" \/><br \/>\nDer einzige, der an Brimas Grube reich wird, ist der Landbesitzer, ein \u00e4lterer Mann mit zerrupftem Bart und dem traditionellen Titel eines \u201esection chief\u201c. F\u00fcr die Nutzung des Gel\u00e4ndes kassiert er saftige Geb\u00fchren. Gleich neben dem riesigen Loch beobachtet er aus einer schattigen H\u00fctte die schwei\u00df\u00fcberstr\u00f6mten M\u00e4nner. Er ist ihr Zwischenh\u00e4ndler, kauft ihnen alle Diamanten mit mindestens einem Karat ab. Mit den Arbeitern hat er dabei leichtes Spiel. Keiner der Gr\u00e4ber oder W\u00e4scher weiss, den Wert eines Rohdiamanten einzusch\u00e4tzen. Keiner kennt die Unterschiede in Klarheit, Konturen, Farbe. Momoh Brima hat eine vage Ahnung, dass Diamanten in Europa zu Schmuck verarbeitet werden. Aber er weiss nicht, dass die Steine, die sie hier nach wochenlanger Knochenarbeit f\u00fcr zwanzig, vielleicht auch f\u00fcnfzig Euro an den \u201esection chief\u201c verkaufen, in Paris, London oder Berlin f\u00fcr ein paar tausend Euro \u00fcber den Ladentisch gehen.<br \/> <img decoding=\"async\" id=\"image41\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2007\/05\/schuften-fur-eine-handvoll-reis.jpg\" alt=\"\"Washers\" in den Tongo Fields\" \/><br \/>\nWir sind nach nicht einmal einer Stunde im Diamantenfeld dem Hitzschlag nahe. Schlamm verschmierte M\u00e4nner haben einen Kreis um uns  gebildet. Es hat sich herumgesprochen, dass wir keine Diamantenh\u00e4ndler sind, sondern Journalisten und NGO-Mitarbeiter. Die M\u00e4nner bitten um Geld, sie brauchen neue Siebe, Medikamente f\u00fcr die Kinder. Einer versucht es mit einem ungeschliffenen Heiratsantrag: \u201eM\u00e4dchen, Du geh\u00f6rst jetzt mir!\u201c Wir treten den R\u00fcckzug an. \u201eLady\u201c, ruft sein Kollege aus der Grube hinterher, \u201ewie w\u00e4r\u2019s, wenn Sie uns wenigstens einen Bagger spenden? Oder ein bisschen Reis?\u201c F\u00fcnf Jahre Frieden \u2013 und sie sind noch nicht ein einziges Mal satt geworden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eK\u00f6nnen Sie kaufen \u2013 f\u00fcr 20.000 Leones\u201c, sagt der Mann und h\u00e4lt uns seine Handfl\u00e4che entgegen. Darauf liegt, kaum gr\u00f6sser als der (allerdings betr\u00e4chtliche) Dreck unter meinem Fingernagel, ein Rohdiamant. Der Mann ist Diamantensucher, aber er wei\u00df nicht, wieviel sein Fund wirklich wert ist. 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