{"id":44,"date":"2007-06-04T07:29:19","date_gmt":"2007-06-04T05:29:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=44"},"modified":"2007-06-04T07:29:19","modified_gmt":"2007-06-04T05:29:19","slug":"die-opfer-des-charles-taylor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2007\/06\/04\/die-opfer-des-charles-taylor\/","title":{"rendered":"Die Opfer des Charles Taylor"},"content":{"rendered":"<p>Sie h\u00e4tten ihn gerne gesehen, wie er da sitzt auf der Anklagebank im makellosen Anzug, flankiert von Sicherheitsbeamten. Sie h\u00e4tten gern erlebt, wie er, der selbstherrliche Schwadroneur, nur reden darf, wenn die Richterin ihm das Wort erteilt. Vielleicht h\u00e4tte Charles Taylor irgendwann durch die kugelsichere Glasscheibe in den Zuschauerraum geblickt auf die M\u00e4nner und Frauen aus Grafton, dem Dorf der Versehrten. Jussu Jarka, der zwei st\u00e4hlerne Greifhaken hat, wo andere Leute H\u00e4nde haben, Edward Conteh mit seinem Armstummel, an den keine Prothese passt, oder Kadiatu Fofanah, die Frau ohne Beine. Sie h\u00e4tten gern das Gesicht jenes Mannes studiert, der einst gesagt hat: \u201eAuch Sierra Leone wird die Bitterkeit der Krieges schmecken.\u201c<br \/>\nEigentlich sollte der Prozess gegen den ehemaligen liberianischen Staatspr\u00e4sidenten Charles Taylor heute in der sierra-leonischen Hauptstadt Freetown beginnen, in Saal II des internationalen Sondergerichts. Das Gericht liegt an der Jomo Kenyatta Road mitten in der Stadt, ein sch\u00f6n geschwungenes Geb\u00e4ude, das von Weitem wirkt wie ein unbekanntes Flugobjekt: zwei Rundbauten, dar\u00fcber ein Dach, dessen H\u00e4lfte wie Tragfl\u00e4chen gen Himmel ragen. Drumherum Dutzende von wei\u00dfen B\u00fcrocontainern, eine Haftanstalt und Mauern mit Stacheldraht. Eine Festung mit eigener Stromversorgung, Sicherheitsschleusen und Cafeteria, in der Staatsanw\u00e4lte aus den USA, Richterinnen und Richter aus Uganda, Sierra Leone, Samoa und \u00d6sterreich in der Mittagspause anstehen. Au\u00dferdem Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter aus Nordirland und S\u00fcdafrika, Gerichtsdiener aus Gro\u00dfbritannien, Archivare aus Tansania. F\u00fcr den milit\u00e4rischen Schutz sorgen Blauhelme aus der Mongolei. Ein Babylon des V\u00f6lkerrechts mitten in Westafrika, errichtet mit Hilfe der Vereinten Nationen, um die Hauptverantwortlichen des elfj\u00e4hrigen Pl\u00fcnderkrieges in Sierra Leone zur Verantwortung zu ziehen. Acht ehemalige Rebellen- und Milizenf\u00fchrer sitzen derzeit in der Haftanstalt des Sondergerichts und warten auf ihre Urteile. Der neunte und prominenteste Angeklagte hat hier nur kurze Zeit eine Zelle belegt. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden hat man den Prozess gegen Liberias Ex-Pr\u00e4sidenten Charles Taylor nach Den Haag verlegt. Ein Gerichtsverfahren in Westafrika, so die Bef\u00fcrchtung, k\u00f6nnte den immer noch fragilen Frieden in der Region gef\u00e4hrden, vor allem in Taylors Heimatland Liberia. \u201eDas Gericht\u201c, sagt Jussu Jarka, der Mann mit den Greifhaken, \u201ewird schon wissen, was es tut\u201c.<img decoding=\"async\" id=\"image46\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2007\/06\/jussu-jarka1.jpg\" alt=\"Jussu Jarka\" \/><br \/>\n\u201eGewidmet den Opfern des Konflikts in Sierra Leone\u201c, steht auf der Messingplakette am Eingang des Sondergerichts in Freetown. \u201eKonflikt\u201c ist ein zu mildes Wort f\u00fcr das, was sich zwischen 1991 und 2002 in diesem Land abgespielt hat. Auch die Anklageschrift gegen Taylor gibt das Grauen nur unvollkommen wieder: Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in elf F\u00e4llen \u2013 darunter \u201eterroristische Akte gegen die Zivilbev\u00f6lkerung\u201c, \u201esexuelle Gewalt\u201c, \u201eRekrutierung von Kindersoldaten\u201c, \u201eVerschleppung und Zwangsarbeit\u201c. Die T\u00e4ter waren Angeh\u00f6rige der \u201eRevolutionary United Front\u201c, eine Rebellengruppe angef\u00fchrt von einem ehemaligen Hochzeitsfotografen namens Foday Sankoh. Die RUF rekrutierte massenweise Kindersoldaten in ihren &#8222;Small Boys Units&#8220; und &#8222;Small Girls Units&#8220;. Andere Kinder wurden Einheiten zugeteilt, deren Namen ihre Spezialit\u00e4t des T\u00f6tens auswies: Es gab \u201eBurn House Units\u201c, es gab die \u201eBorn Naked Squad\u201c, deren Opfer sich vor ihrer Ermordung nackt ausziehen mussten, oder die \u201eCut Hands Commandos\u201c, die Zivilisten wie Jussu Jarka oder Kadiatu Fofanah Arme und Beine abschlugen. Taylor hatte die RUF finanziert und ausger\u00fcstet, um in den neunziger Jahren eine ihm nicht genehme Regierung in Sierra Leone zu st\u00fcrzen und sich Zugang zu den Diamantenvorkommen des Nachbarlandes zu verschaffen.<br \/>\nDer Fall Taylor ist nach dem Prozess gegen Slobodan Milosevic das zweite Gerichtsverfahren, in dem sich ein ehemaliges Staatsoberhaupt f\u00fcr Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit w\u00e4hrend seiner Amtszeit verantworten muss. Die Anklageerhebung allein ist ein Meilenstein in der Geschichte des V\u00f6lkerstrafrechts und f\u00fcr den Grundsatz \u201eKein Frieden ohne Gerechtigkeit\u201c. Die Frage ist nur: Reicht das, um den \u00dcberlebenden in Sierra Leone Gen\u00fcge zu tun?<br \/>\nDass das Sondergericht laut Mandat nur die \u201ePersonen mit der gr\u00f6\u00dften Verantwortung\u201c anklagen kann, war anfangs schwer zu vermitteln in einem Land, in dem jeder mindestens einen Ermordeten kannte \u2013 und im Zweifelsfall auch einen M\u00f6rder. Aber inzwischen hat sich herumgesprochen, dass hier ein Gericht der Straflosigkeit den Kampf angesagt hat. Es gibt in Sierra Leone kaum ein Dorf, das noch nicht von Vertretern des Sondergerichts \u00fcber seinen Sinn und Zweck aufgekl\u00e4rt worden ist. Nur kann ein internationales Gericht allein nicht die Gr\u00e4ueltaten und Traumata von elf Jahren Krieg aufarbeiten. Der Idealfall, sagt die \u00f6sterreichische Juristin Renate Winter, Richterin an der Berufungskammer des Sondergerichts, sei ein Dreieck, bestehend aus internationalem Tribunal zur Strafverfolgung der Hauptverantwortlichen, einer Wahrheits- und Vers\u00f6hnungskommission zur Aufarbeitung und Dokumentation der Verbrechen sowie eine nationale Strafjustiz, die gegen die zweite, dritte oder vierte Garde der Kriegsverbrecher vorgeht. Von einer funktionst\u00fcchtigen nationalen Gerichtsbarkeit ist in Sierra Leone auch f\u00fcnf Jahre nach Kriegsende fast nichts zu sehen; die Wahrheits- und Vers\u00f6hnungskommission hat zwar einen in internationalen Fachkreisen hoch gelobten Abschlussbericht herausgegeben. Der aber hat in einem Land mit einer Analphabetenrate von 65 Prozent kaum Beachtung gefunden. Und dem internationalen Sondergericht wird zum Teil der eigene Erfolg zum Problem. Es war eine enorme logistische Leistung, innerhalb k\u00fcrzester Zeit in einem kriegszerst\u00f6rten Land ein funktionierendes Gericht aus dem Boden zu stampfen. Im Vergleich zu anderen internationalen Tribunalen ist das Sondergericht in Freetown eine karg ausgestattete Einrichtung. Gemessen an den Lebensumst\u00e4nden der meisten Einheimischen ist es eine Luxus-Oase mit eigener Strom- und Wasserversorgung. Die Angeklagten erhalten drei Mahlzeiten am Tag, werden \u00e4rztlich betreut, haben Zugang zu Fernseher und Fitnessger\u00e4ten. Im \u00fcbrigen Land knurren die M\u00e4gen, es grassieren Malaria, Diarrh\u00f6, und wer Gl\u00fcck hat, kann sich f\u00fcr einen Becher Reis in den Diamantenfeldern den R\u00fccken krumm schuften. \u201eKriegsverbrecher m\u00fcsste man sein\u201c, sagt Edward Conteh, ein bulliger 66-j\u00e4hriger Gro\u00dfvater, der jeden Morgen Gott daf\u00fcr dankt, dass er \u201emir einen starken K\u00f6rper und acht afrikanische S\u00f6hne geschenkt hat\u201c.<br \/>\nConteh lebt heute mit anderen Schicksalsgenossen in Grafton, einer Art Vorstadtsiedlung f\u00fcr Versehrte, eine Autostunde von der Hauptstadt Freetown entfernt. Eine norwegische NGO hat ihnen H\u00e4user gebaut. In einem Block haben sich die Blinden eingerichtet, daneben die Polio-Kranken und auf der anderen Seite der Hauptstra\u00dfe die Amputierten. Hier drau\u00dfen starrt sie keiner an, hier sind sie die \u201eNormalen\u201c. Jussu Jarka hatten RUF-Rebellen im Januar 1999 beide Unterarme abgeschlagen, weil er seine Tochter vor ihnen sch\u00fctzen wollte. Edward Conteh geriet in eine RUF-Patrouille, als er im belagerten Freetown Essen f\u00fcr seine Familie suchte. Dem alten Sorie schlug ein zw\u00f6lfj\u00e4hriger Kindersoldat die Hand ab, um sie mit anderen Troph\u00e4en in einer Plastikt\u00fcte seinem Kommandanten zu pr\u00e4sentieren. Und Kadiatu Fofanah hackte man beide F\u00fc\u00dfe ab &#8211; als \u201eStrafe\u201c f\u00fcr einen Fluchtversuch;<img decoding=\"async\" id=\"image47\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2007\/06\/kadiatu-fofanah.jpg\" alt=\"Kadiatu Fofanah\" \/><br \/>\nDiese Geschichten erz\u00e4hlen sie sich in ihrer Siedlung heute wie Anekdoten aus einer Kneipenschl\u00e4gerei. Man steht dann dabei und wei\u00df nicht, ob man lachen oder weinen soll. \u201eMensch Sorie,\u201c sagt Conteh und haut seinem einarmigen Nachbarn auf die Schulter, \u201ebei dir mussten sie drei Mal zuschlagen, bis der Arm ab war, so z\u00e4h bist du\u201c. Das sei ihre Art, den Horror zu verarbeiten, sagt Conteh. Das und ihr Kampf f\u00fcr Entsch\u00e4digung. Denn trotz ausdr\u00fccklicher Empfehlung der sierra-leonischen Wahrheitskommission haben die Kriegsverwundeten, Verst\u00fcmmelten und Gepl\u00fcnderten bis heute keinen Cent erhalten. \u201eWarum so viel Geld f\u00fcr die Auseinandersetzung mit den T\u00e4tern ausgeben\u201c, fragen sie, \u201ewenn die Opfer leer ausgehen?\u201c<br \/>\nEinmal in der Woche fahren einige der Amputierten aus Gratfon mit dem Sammeltaxi in die Stadt, um zu betteln. Das Wohlwollen und die Spendenfreude der Leute h\u00e4lt sich in Grenzen. Sierra Leone ist ein bitterarmes Land, in der der t\u00e4gliche \u00dcberlebenskampf mehr Platz einnimmt als die Aufarbeitung des Krieges. Mit ihren Prothesen und St\u00fcmpfen sind die Amputierten lebende Mahnmale, eine permanente Erinnerung an elf Jahre Wahnsinn \u2013 und nicht jeder will erinnert werden. Edward Conteh weigert sich zu betteln, er verdient sich ein bisschen Geld als Fotograf von Passbildern. \u201eDie Hand darf halt nicht zittern.\u201c<br \/>\nDas Geld f\u00fcr ein Sammeltaxi zum Prozess gegen Charles Taylor h\u00e4tten sie schon irgendwie zusammengebracht. Aber der sitzt nun eben auf einer Anklagebank in den Niederlanden. Also warten die Amputierten in Grafton auf den Boten aus Freetown, der ihnen Videoaufzeichnungen der Verhandlung bringen wird. Das sehen sie sich dann im \u201eStra\u00dfenkino\u201c an, einer jener Bretterbuden mit Fernseher, Generator und Bierausschank, in denen sonst nigerianische Seifenopern oder Kung-Fu-Filme gezeigt werden. Edward Conteh kann es bis heute nicht verwinden, dass Foday Sankoh, der RUF-F\u00fchrer und Weggef\u00e4hrte Taylors, kurz nach Beginn seines Prozesses friedlich an den Folgen eines Schlaganfalls starb. Von Charles Taylor erhofft er sich mehr Durchhalteverm\u00f6gen.<br \/>\nDer Angeklagte Taylor, so viel sei noch gesagt, gilt als musterg\u00fcltiger H\u00e4ftling. Er habe \u201evorz\u00fcglich kooperiert\u201c, sagen die W\u00e4rter in Freetown. Auch aus Den Haag, wo Taylor nun neben dem H\u00e4ftlingsblock des UN-Jugoslawien-Tribunals einsitzt, sind keine Klagen zu h\u00f6ren. Der ehemalige Pr\u00e4sident beschwere sich allerdings \u00fcber die \u201eeurozentrische K\u00fcche\u201c und mangelnde soziale Kontakte. Sein Verteidiger hat bei der Gef\u00e4ngnisleitung beantragt, seinen Mandanten w\u00e4hrend der Aufschlusszeiten mit den H\u00e4ftlingen des UN-Jugoslawien-Tribunals zusammenzubringen. Wenn man den Berichten aus dem Gef\u00e4ngnisinneren trauen darf, haben diese hinter Mauern einen Mini-Kosmos jenes alten Jugoslawiens wieder aufleben lassen, das sie in den neunziger Jahren so gr\u00fcndlich zerst\u00f6rt hatten. Sie spielen zusammen Schach, tauschen beim T\u00f6pferkurs Kriegsanekdoten aus und lernen gemeinsam Englisch. Taylor hat in seinem Haftblock bislang nur Kontakt mit Thomas Lubanga, einem ehemaligen Warlord aus dem Kongo, der vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen Rekrutierung von Kindersoldaten angeklagt ist. Taylor spricht englisch, Lubanga franz\u00f6sisch. Folglich haben sich die beiden nicht viel zu sagen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie h\u00e4tten ihn gerne gesehen, wie er da sitzt auf der Anklagebank im makellosen Anzug, flankiert von Sicherheitsbeamten. Sie h\u00e4tten gern erlebt, wie er, der selbstherrliche Schwadroneur, nur reden darf, wenn die Richterin ihm das Wort erteilt. 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