{"id":49,"date":"2007-06-11T11:45:57","date_gmt":"2007-06-11T09:45:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=49"},"modified":"2007-06-11T11:45:57","modified_gmt":"2007-06-11T09:45:57","slug":"die-macht-der-beschneiderinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2007\/06\/11\/die-macht-der-beschneiderinnen\/","title":{"rendered":"Die Macht der Beschneiderinnen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" id=\"image50\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2007\/06\/boehm.jpg\" alt=\"boehm.jpg\" \/><\/p>\n<p>Die Menschen in Sierra Leone haben vergangene Woche gleich zwei denkw\u00fcrdige Ereignisse erlebt. Zuerst den \u2013etwas missgl\u00fcckten \u2013 Prozessauftakt gegen Charles Taylor. Dann eine historische Sitzung im nationalen Parlament, an dessen Ende ein Gesetz gegen Kinderheirat verabschiedet wurde. Ab sofort gibt es ein Mindestalter: Die Braut muss mindestens 18 Jahre alt sein \u2013 der Br\u00e4utigam nat\u00fcrlich auch, aber um die M\u00e4nner geht es hier nicht.<br \/>\nM\u00e4dchen im Alter von elf, zw\u00f6lf oder dreizehn Jahren an 50 oder 60j\u00e4hrige M\u00e4nner zu verheiraten, ist nicht nur in Afghanistan, sondern auch in einigen afrikanischen L\u00e4ndern \u00fcblich. Bislang nannte man das in Sierra Leone \u201eTradition\u201c, nun ist es zumindest laut Gesetz eine Straftat. Dabei d\u00fcrfte auch eine Rolle gespielt haben, dass die \u201eTradition\u201c w\u00e4hrend des Krieges in Sierra Leone zum kollektiven Trauma geworden war: die Rebellen der \u201eRevolutionary United Front\u201c (RUF) waren nicht nur ber\u00fcchtigt f\u00fcr ihre Praxis, Zivilisten Arme und Beine abzuschlagen. Sie verschleppten auch tausende von jungen M\u00e4dchen als \u201ebush wives\u201c, als Kriegsbeute.<br \/>\nDas Bittere an dieser Erfolgsmeldung aus dem Parlament ist: im Entwurf des Gesetzes war auch das Verbot des Genitalverst\u00fcmmelung vorgesehen \u2013 euphemistisch \u201eKlitorisbeschneidung\u201c genannt. Dieser Absatz l\u00f6ste im Parlament heftige Diskussionen aus, in deren Verlauf sogar die Presse des Saales verwiesen wurde. Als die Journalisten wieder Einlass fanden, war die entsprechende Passage aus dem Entwurf gestrichen. \u201eF\u00fcr viele Politiker w\u00e4re es das Ende ihrer Karriere\u201c, erkl\u00e4rte ein Abgeordneter dem britischen Nachrichtensender BBC, \u201ewenn sie in der \u00d6ffentlichkeit einen Bann fordern w\u00fcrden.\u201c<br \/>\nM\u00f6ge ihnen der Himmel auf den Kopf fallen.<br \/>\nAber mit frommen W\u00fcnschen ist den Betroffenen nicht geholfen. Bis zu 90 Prozent aller M\u00e4dchen und Frauen in Sierra Leone sind Opfer dieser Tortur geworden, was unter anderem die hohe Todesrate von Frauen im Wochenbett, die wachsende HIV-Infektionsrate und den erb\u00e4rmlichen Gesundheitszustand so vieler Frauen erkl\u00e4rt. Doch genitale Verst\u00fcmmelung geh\u00f6rt zur Inititation von M\u00e4dchen in die Welt der Erwachsenen. Traditionelle Frauenb\u00fcnde, die \u201eBundu Societies\u201c, richten das Ritual aus, die Beschneiderinnen (oftmals identisch mit den Hebammen) sind hoch angesehene Mitglieder der Dorfgemeinschaften. M\u00fctter best\u00e4rken ihre T\u00f6chter, Gro\u00dfm\u00fctter ihre Enkelinnen \u2013 und sollte tats\u00e4chlich ein M\u00e4dchen den Mut haben, sich der Verst\u00fcmmelung zu verweigern, muss sie sich auf ein Leben als Gebrandmarkte einrichten. Sie hat die eigene Gemeinschaft gedem\u00fctigt, ist auf dem Heiratsmarkt \u201everdorbenes Gut\u201c, hat ihre Eltern damit auch um den dringend ben\u00f6tigten Brautpreis gebracht.<br \/>\nNun k\u00f6nnte man meinen, dass der elfj\u00e4hrige B\u00fcrgerkrieg und die Umw\u00e4lzungen der Nachkriegszeit die Macht der Tradition gebrochen haben. Zumal Sierra Leone im Jahre f\u00fcnf des Wiederaufbaus immer noch einen kl\u00e4glichen vorletzten Platz auf dem UN-Entwicklungsindex einnimmt (Rang 176 von 177 L\u00e4ndern), was vor allem der hohen M\u00fcttersterblichkeit zuzuschreiben ist.<br \/>\nDoch offensichtlich ist die Tradition nicht schw\u00e4cher sondern st\u00e4rker geworden. Weil der Krieg auf dem Land alle modernen staatlichen Strukturen zerst\u00f6rt hat, sind die traditionellen Geheimgesellschaften als ordnende Kr\u00e4fte wieder umso attraktiver geworden. Und sie sind ein Wirtschaftsfaktor innerhalb der Dorfgemeinschaft. Mehr Eltern haben nun wieder Zeit und Geld f\u00fcr die Initiationsrituale ihrer Kinder. An dieser &#8222;Friedensdividende&#8220; verdienen nicht nur tausende von Beschneiderinnen, sondern auch die Dorfchefs, die einen Teil der Einnahmen kassieren.<br \/>\nWomit wir wieder bei der Politik w\u00e4ren. Eine Frau, die keiner Geheimgesellschaft angeh\u00f6re und damit die herrschenden Traditionen in Frage stelle, habe als Politikerin keine Chance, sagt Zainab Bangura. Die muss es wissen. Sie war 2002 die einzige weibliche Gegenkandidatin des amtierenden Pr\u00e4sidenten Ahmed Tejan Kabbah. Bei der Wahl erhielt sie gerade einmal ein Prozent des Stimmen, nachdem das Ger\u00fccht umging, sie sei gegen die Klitorisbeschneidung. Das bestreitet sie \u00fcbrigens vehement, obwohl sie als M\u00e4dchen bei ihrer eigenen &#8222;Beschneidung&#8220; fast verblutet w\u00e4re. Die heutige First Lady, Patricia Kabbah, ging damals f\u00fcr ihren Mann bei den \u201eBundu Societies\u201c auf Stimmenfang, indem sie die \u201eBeschneidung\u201c von 1500 M\u00e4dchen bezahlte. Am 11. August wird in Sierra Leone ein neuer Pr\u00e4sident gew\u00e4hlt. Man darf gespannt sein, wie die Kandidaten dieses Mal um die Unterst\u00fctzung der &#8222;bundu societies&#8220; werben.<br \/>\nBleibt nun die Frage, wie dann \u00fcberhaupt ein Gesetzesantrag zur Vorlage kommen konnte, der ein Verbot gegen Genitalverst\u00fcmmelung enthielt. Die Antwort liegt in folgenden Namen: Olayinka Koso-Thomas, Rugiatu Turay, David Tambajoh \u2013 so hei\u00dfen einige der Gyn\u00e4kologinnen, Frauenrechtlerinnen und Journalisten, die noch w\u00e4hrend des Krieges in den 90er Jahren in der Hauptstadt Freetown die erste Kampagne gegen Genitalverst\u00fcmmelung starteten. In Freetown leben vor allem Angeh\u00f6rige der Krio, Nachkommen befreiter Sklaven und die einzige ethnische Gruppen, die Genitalverst\u00fcmmelung nicht praktiziert. Wie so vieles ist auch dieser Kampf ein Konflikt zwischen Stadt und Land. Noch ist das Land st\u00e4rker als die Stadt. Viel st\u00e4rker.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Menschen in Sierra Leone haben vergangene Woche gleich zwei denkw\u00fcrdige Ereignisse erlebt. Zuerst den \u2013etwas missgl\u00fcckten \u2013 Prozessauftakt gegen Charles Taylor. Dann eine historische Sitzung im nationalen Parlament, an dessen Ende ein Gesetz gegen Kinderheirat verabschiedet wurde. 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