{"id":512,"date":"2010-01-09T19:48:07","date_gmt":"2010-01-09T18:48:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=512"},"modified":"2010-01-11T11:29:36","modified_gmt":"2010-01-11T10:29:36","slug":"wo-bitte-liegt-cabinda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2010\/01\/09\/wo-bitte-liegt-cabinda\/","title":{"rendered":"Wo, bitte, liegt Cabinda?"},"content":{"rendered":"<p>Angola und Terrorismus &#8211; dieses Wortpaar existierte in der internationalen Presse nicht. Bis am Freitag Angeh\u00f6rige einer Separatistengruppe den Bus der togolesischen Nationalmannschaft unter Beschuss nahmen. Das Team war auf dem Weg ins angolanische Cabinda, um dort beim Africa Cup zum Erstrundenspiel gegen Ghana anzutreten. Jetzt liegen mehrere Spieler mit Schusswunden im Krankenhaus, der Busfahrer, der Assistenztrainer und der Pressesprecher sind tot. Angola hat &#8222;pl\u00f6tzlich&#8220; ein Terrorismusproblem &#8211; und nicht nur Fu\u00dfballfans in aller Welt fragen sich: Wo, zum Teufel, ist Cabinda? Was, zum Teufel, ist los in Cabinda?<\/p>\n<p>Cabinda ist eine von 18 angolanischen Provinzen, eine Exklave, die durch einen Landkorridor, der zur Demokratischen Republik Kongo geh\u00f6rt, von Angola getrennt ist. Nicht nur geografisch, wie viele der rund 250.000 Bewohner Cabindas meinen. Sie sehen sich in einer v\u00f6llig anderen geschichtlichen und kulturellen Tradition als der Rest Angolas. Immer wieder haben separatistische Gruppen zu den Waffen <a href=\"http:\/\/english.aljazeera.net\/news\/africa\/2010\/01\/2010194414660644.html\">gegriffen<\/a> &#8211; erst\u00a0 gegen die portugiesischen Kolonialherren, dann gegen die angolanische Regierung.<a href=\"http:\/\/english.aljazeera.net\/news\/africa\/2010\/01\/2010194414660644.html\"><br \/>\n<\/a><br \/>\nAngolas Unabh\u00e4ngigkeit 1975 m\u00fcndete in einen der l\u00e4ngsten und verheerendsten Stellvertreterkriege des Ost-West-Konflikts: Eine marxistisch orientierte, von Moskau und Havanna unterst\u00fctzte Regierung k\u00e4mpfte gegen pro-westliche Rebellen der UNITA. Erstere finanzierte ihre Truppen haupts\u00e4chlich durch Erd\u00f6lexporte, letztere durch Diamantenschmuggel. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion dauerte es noch gut ein Jahrzehnt, bis in Angola ein Friedensschluss zustande kam. Aber eben nicht im ganzen Land. In Cabinda ging der Kampf zwischen Sezessionisten und Armee weiter, weshalb man von <a href=\"http:\/\/news.bbc.co.uk\/2\/hi\/africa\/2339647.stm\">&#8222;Angolas vergessenem Krieg&#8220;<\/a> spricht.<\/p>\n<p>Angola hat inzwischen Nigeria als gr\u00f6\u00dften afrikanischen \u00d6l-Exporteur \u00fcberholt. Von diesem Reichtum profitiert die Elite des Landes, die gro\u00dfe Mehrheit lebt weiterhin in bitterer Armut. Nach Angolas &#8222;schwarzem Gold&#8220; <a href=\"http:\/\/209.85.129.132\/search?q=cache:yKSgNYwpkNoJ:www.fpif.org\/articles\/the_battle_for_angolas_oil+Angola+%2B+oil&amp;cd=15&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;gl=de&amp;client=firefox-a\">gieren<\/a> die USA ebenso wie China. \u00dcber die H\u00e4lfte des Roh\u00f6ls wird vor der K\u00fcste Cabindas gef\u00f6rdert. Sezessionisten werden von der Zentralregierung in Luanda also als existenzielle Bedrohung angesehen.<\/p>\n<p>2006 schien ein Abkommen zwischen Regierung und den notorisch zerstrittenen Separatisten den Konflikt beendet zu haben. Doch schon seit l\u00e4ngerem greift die &#8222;Front f\u00fcr die Befreiung der Exklave von Cabinda&#8220; (FLEC), die sich auch zu dem Anschlag auf die togolesische Fu\u00dfballmannschaft bekannt hat, immer wieder ausl\u00e4ndische und einheimische \u00d6lfirmen an.<\/p>\n<p>Wieviel R\u00fcckhalt die FLEC\u00a0 nach diesem brutalen Angriff auf ausl\u00e4ndische Sportler bei der Bev\u00f6lkerung noch hat, l\u00e4sst sich schwer sagen. Fest steht, dass Zivilisten immer wieder\u00a0 zwischen die Fronten geraten.\u00a0 Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch <a href=\"http:\/\/www.hrw.org\/de\/news\/2009\/06\/22\/angola-menschenrechtsverletzungen-durch-milit-r-cabinda\">dokumentierte<\/a> im Juni 2009 Folter, willk\u00fcrliche Festnahmen und Isolationshaft in Cabinda. Bei den Opfern handelte es sich vor allem um Dorfbewohner, die bei Razzien von der Armee aufgegriffen worden waren.<\/p>\n<p>Die FLEC hatte schon im Sommer angedroht, auch w\u00e4hrend des Afrika-Cup zuzuschlagen. Die Regierung in Luanda wiederum behauptet unverdrossen, dass der Krieg in Cabinda vorbei sei. Die j\u00fcngsten Opfer\u00a0 dieser Selbstt\u00e4uschung sind vorerst drei tote Togolesen und eine traumatisierte togolesische Nationalmannschaft. Und vermutlich Cabindas Zivilbev\u00f6lkerung, die nun neue Repressionen der Armee f\u00fcrchten muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angola und Terrorismus &#8211; dieses Wortpaar existierte in der internationalen Presse nicht. Bis am Freitag Angeh\u00f6rige einer Separatistengruppe den Bus der togolesischen Nationalmannschaft unter Beschuss nahmen. Das Team war auf dem Weg ins angolanische Cabinda, um dort beim Africa Cup zum Erstrundenspiel gegen Ghana anzutreten. 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