{"id":564,"date":"2010-02-26T14:26:35","date_gmt":"2010-02-26T13:26:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=564"},"modified":"2010-02-27T16:58:09","modified_gmt":"2010-02-27T15:58:09","slug":"frankreich-und-der-ruandische-genozid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2010\/02\/26\/frankreich-und-der-ruandische-genozid\/","title":{"rendered":"Frankreich und der ruandische Genozid"},"content":{"rendered":"<p>Voil\u00e0, man gibt sich wieder die Hand. Z\u00e4hneknirschend. F\u00fcr einige Stunden nur <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2010\/02\/26\/world\/europe\/26france.html?ref=africa\">betrat<\/a> Frankreichs Pr\u00e4sident Nicolas Sarkozy am Donnerstag, den 25. Februar, ruandischen Boden, besuchte das  Mahnmal f\u00fcr die Opfer des V\u00f6lkermords von 1994 und gab zu Protokoll: \u201eEs hat eine Form von Blindheit gegeben. Wir haben die Dimension des V\u00f6lkermords nicht wahrgenommen.\u201c<\/p>\n<p>Das ist eine erstaunliche Wandlung f\u00fcr den Staatschef Frankreichs, dessen Justiz bis vor kurzem noch Ruandas Pr\u00e4sidenten Paul Kagame vor <a href=\"http:\/\/news.bbc.co.uk\/2\/hi\/6168280.stm\">Gericht stellen wollte<\/a>.<\/p>\n<p>In dieser Wandlung steckt wiederum ein diplomatischer Skandal. Denn Frankreichs Rolle 1994 mit \u201eBlindheit\u201c zu erkl\u00e4ren, ist ein dreister Euphemismus. \u201eParteinahme\u201c w\u00e4re der angemessene Ausdruck: Paris <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/europe\/mitterrands-role-revealed-in-rwandan-genocide-warning-455637.html\">stand damals<\/a> auf der Seite jener Hutu-Regierung, aus der heraus der V\u00f6lkermord begangen wurde. H\u00e4tte Sarkozy dies bei seinem ersten Besuch in Kigali einger\u00e4umt, h\u00e4tte er sich im Namen seiner Nation entschuldigen m\u00fcssen. Tat er aber nicht.<\/p>\n<p>Mit dem Datum des <a href=\"http:\/\/news.bbc.co.uk\/onthisday\/hi\/dates\/stories\/april\/6\/newsid_2472000\/2472195.stm\">6. April 1994<\/a> k\u00f6nnen die meisten Europ\u00e4er nichts verbinden, f\u00fcr Millionen von Menschen in Zentralafrika markiert es den Beginn eines jahrzehntlangen Alptraums. An diesem Tag wurde das Flugzeug des damaligen ruandischen Pr\u00e4sidenten Juv\u00e9nal Habyarimana kurz vor der Landung in Kigali abgeschossen. Habyarimana war bereit gewesen, den jahrelangen B\u00fcrgerkrieg zwischen seiner Hutu-Regierung und Tutsi-Rebellen zu beenden. Auf seinen Tod aber folgten eine neue Offensive der Rebellen und der systematische, schon l\u00e4nger vorbereitete Genozid an 800.000 Tutsi und moderaten Hutu, ver\u00fcbt durch die damalige ruandische Armee und Hutu-B\u00fcrgermilizen.<\/p>\n<p>Den Genozid stoppte erst der Vormarsch der\u00a0 Tutsi-Rebellen unter F\u00fchrung des heutigen ruandischen Pr\u00e4sidenten Paul Kagame. Die internationale Gemeinschaft \u2013 allen voran USA, EU und UN \u2013 versagte\u00a0 komplett. Erst w\u00e4hrend des Massenmordes im April 1994. Dann, als sich der inner-ruandische Konflikt in den Ost-Kongo verlagerte und dort zwei Kriege ausl\u00f6ste, an deren Folgen bis heute bis zu f\u00fcnf Millionen Menschen gestorben sind. Das ist \u2013 kurz und knapp \u2013 die Kette der Katastrophen, die auf jenen 6. April 1994 folgte.<\/p>\n<p>Wer das Pr\u00e4sidenten-Flugzeug abgeschossen hat, ist bis heute nicht mit letzter Sicherheit <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/afrique\/article\/2010\/02\/23\/rwanda-un-attentat-deux-raisons-d-etat_1310172_3212.html\">gekl\u00e4rt<\/a>. Vieles spricht daf\u00fcr, dass Hutu-Hardliner aus Habyarimanas Umfeld ihren eigenen Staatschef ermordeten, weil ihnen dessen Verhandlungskurs nicht passte.\u00a0 In Frankreich wiederum, das die Hutu-Armee jahrelang unterst\u00fctzt hatte,\u00a0 hielt sich die \u00dcberzeugung, Kagame habe die t\u00f6dlichen Raketen abfeuern lassen \u2013 und sei damit mitverantwortlich f\u00fcr den Genozid.<\/p>\n<p>Als ein franz\u00f6sischer Ermittlungsrichter 2006 deswegen sogar einen Haftbefehl gegen den ruandischen Pr\u00e4sidenten ausstellte, brach Kigali s\u00e4mtliche diplomatische Beziehungen zu Paris ab, f\u00fchrte (als ehemaliges Mandatsgebiet unter belgischer Vewaltung und ehemals franz\u00f6sisches Einflussgebiet) Englisch als Amtssprache ein und trat dem <em>Commonwealth<\/em> bei. Paris musste zur Kenntnis nehmen, dass es ein weiteres Einflussgebiet in Afrika an Gro\u00dfbritannien und die USA verloren hatte. Nun versucht Nicolas Sarkozy offenbar einen Neuanfang &#8211; mit nicht mehr Reumut als unbedingt n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Bei diesem  geostrategischen Schachspiel hat ein Thema  offenbar keinen Platz: Im August stehen in Ruanda Wahlen an. Kagame hat beim Wiederaufbau seines Landes zweifellos enormes geleistet, weswegen man ihn gerade in den USA und Europa  immer noch als Vertreter einer <em>African Renaissance<\/em> feiert. Dass er auch f\u00fcr den Raubbau kongolesischer Rohstoffe und f\u00fcr die Verbrechen pro-ruandischer Rebellengruppen im Kongo mitverantwortlich ist, f\u00e4llt dabei ebenso unter den Tisch wie sein zunehmend autokratisches Gebaren.<\/p>\n<p><em>Human Rights Watch<\/em> <a href=\"http:\/\/www.hrw.org\/en\/news\/2010\/02\/10\/rwanda-end-attacks-opposition-parties\">wirf<\/a>t der  ruandischen Regierung vor, im Vorfeld der Wahlen jede Opposition gegen ihre  Politik mit dem Vorwurf der &#8222;V\u00f6lkermord-Ideologie&#8220; zu ersticken. Die offensichtlich orchestrierten physischen Angriffe gegen Oppositionspolitiker h\u00e4tten in den vergangenen Wochen zugenommen. Oppositionelle, die eine juristische Ahndung der Kriegsverbrechen von Tutsi-Rebellen in den 90er Jahren forderten, w\u00fcrden bedroht. \u00c4hnliche Kritik hat  auch <em>amnesty international<\/em> in einem Brief an Kagame <a href=\"http:\/\/www.amnesty.org\/en\/news-and-updates\/news\/intimidation-rwandan-opposition-parties-must-end-20100218\">formuliert.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Voil\u00e0, man gibt sich wieder die Hand. Z\u00e4hneknirschend. F\u00fcr einige Stunden nur betrat Frankreichs Pr\u00e4sident Nicolas Sarkozy am Donnerstag, den 25. Februar, ruandischen Boden, besuchte das Mahnmal f\u00fcr die Opfer des V\u00f6lkermords von 1994 und gab zu Protokoll: \u201eEs hat eine Form von Blindheit gegeben. 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