{"id":6,"date":"2006-07-23T13:03:26","date_gmt":"2006-07-23T11:03:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=6"},"modified":"2006-07-23T13:03:26","modified_gmt":"2006-07-23T11:03:26","slug":"schluss-mit-karaoke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2006\/07\/23\/schluss-mit-karaoke\/","title":{"rendered":"Schluss mit Karaoke"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 12pt; line-height: 150%\">Es war die erste ruhige Nacht in dieser Woche. Abbe Polydor hat sich endlich bei seinem Nachbarn, dem Besitzer der \u201eBar de la Famille\u201c, \u00fcber die Ruhest\u00f6rung beschwert. Die \u201eBar de la Famille\u201c, bestehend aus ein paar zusammengezimmerten Brettern, einem offenbar unersch\u00f6pflichen Vorrat an Palmwein und \u201ePrimus\u201c-Bier und einer Lautsprecheranlage, hat die letzten N\u00e4chte bis drei Uhr morgens mit kongolesischer Musik, franz\u00f6sischen Schnulzen und Karaoke ihre Nachbarschaft beschallt \u2013 und damit auch mich. Denn ich wohne in der Gemeinde St. Francois Xavier des Abbe Polydor, dem einzigen \u201eHotel\u201c der Stadt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 12pt; line-height: 150%\">Zehn Dollar f\u00fcr ein Zimmer mit Bett und Stuhl. Nicht gerade sauber \u2013 die Decke schimmelt und Hobbyarch\u00e4ologen k\u00f6nnen an den W\u00e4nden studieren, welche W\u00fcrmer, Spinnen und Insekten die G\u00e4ste \u00fcber die Jahre totgeschlagen haben. Aber der Service beinhaltet Moskitonetz und drei Mahlzeiten, die in Kamituga sonst niemand bekommt. Also sollte man nicht meckern \u2013 w\u00e4re da nicht der laute Nachbar.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 12pt; line-height: 150%\">Aufgrund der miesen Qualit\u00e4t der Musikanlage klingen die Karaoke-Einlagen, als w\u00e4re ein Trupp besoffener Muezzins in Kamituga eingefallen. Der Krach beginnt schon gegen acht Uhr abends, genau dann, wenn der Abbe mit seinen Kollegen w\u00e4hrend des Abendessens gebannt auf den Fernseher starrt. Die katholische Gemeinde ist n\u00e4mlich im Besitz einer Satellitensch\u00fcssel. Es l\u00e4uft eine Seifenoper aus Burkina Faso, \u201eMonia et Rahma\u201c (oder so \u00e4hnlich), ein Gerichtsdrama \u00fcber den Testamentsstreit zwischen der Witwe und der Konkubine ihres verstorbenen Mannes. Monia und Rahma sind zwei stattliche Damen mit wogenden Kleidern und wogendem Busen, bei deren Anblick die Abbes von St. Francois Xavier schon mal das Tischgebet vergessen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 12pt; line-height: 150%\">Jedenfalls hat Abbe Polydor gestern dem Barbesitzer eine kleine Strafpredigt gehalten. Jetzt gehe es in die Endphase des Wahlkampfs, hat er gesagt, es w\u00fcrden sich Wahlbeobachter aus dem Ausland und andere wichtiger Pers\u00f6nlichkeiten in der Gemeinde einquartieren. \u201eUnd die m\u00fcssen ausgeschlafen sein.\u201c Es hat offenbar gewirkt. In dieser Nacht h\u00f6rte man nur die Zikaden.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-top: 12pt; line-height: 150%\">Es ist Sonntag. Noch genau eine Woche bis zu den Wahlen. Ganz Kamituga hat sich in einen Kirchenchor verwandelt. Die Hallelujahs rollen in Wellen durch die Stadt, mal kommen sie von den Methodisten, dann von den Erweckungskirchen, dann aus St. Francois Xavier. Seit dem gewaltigen Regenguss vom letzten Abend steckt die Stadt im Schlamm, doch vom Kn\u00f6chel aufw\u00e4rts sind die Leute heute herausgeputzt wie f\u00fcr eine Hochzeit.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%\">Jean Claude Kibala will heute bei den Katholiken \u201ePr\u00e4senz zeigen\u201c, wie er es nennt. Denn die drei Abbes, allen voran der Abbe Polydor, so glaubt Kibala, haben sich bereits f\u00fcr einen seinen Gegner entschieden und werden das auf die eine oder andere Weise auch an ihre Gl\u00e4ubigen weitergeben.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%\">Neben mir wohnt das Wahlkampfteam von Kibalas sch\u00e4rfstem Konkurrenten, Paul Musafiri, was allerdings auf eine gewisse Voreingenommenheit des Abbe schlie\u00dfen l\u00e4sst, denn eigentlich hat er beteuert, aus Gr\u00fcnden der Neutralit\u00e4t nicht an Kandidaten und ihre Helfer zu vermieten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%\">Nun ist Musafiri selbst gar nicht da, sondern sitzt offenbar im sehr viel bequemeren Kinshasa, wo er in der \u00dcbergangsregierung einen Ministerposten bekleidet. Aber er hat drei junge M\u00e4nner und einen roten Pick-up-Truck nach Kamituga geschickt, ist damit der einzige Kandidat mit einem Auto, l\u00e4sst so per Megafon die H\u00fctten mit Wahlparolen beschallen. Hin und wieder steuern seine Wahlkampfhelfer auch mal mit Karacho und scharfem Bremsman\u00f6ver auf die Wahlversammlung eines Gegners zu. Ob das allein ausreicht, sich eines der drei Mandate dieses Wahlkreises zu ergattern, wage ich zu bezweifeln.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%\">Musafiri hat w\u00e4hrend des letzten Krieges auf Seiten der von Ruanda unterst\u00fctzten Rebellen des RCD gek\u00e4mpft, die in einem Dorf nahe Kamituga Frauen lebendig begraben haben, weil diese angeblich mit gegnerischen Milizen sympathisierten. Dieses Verbrechen ist bis heute ein Fanal in dieser Gegend. Aber Musafiri hat inzwischen die Fronten gewechselt, kandidiert nun f\u00fcr eine andere Partei. Au\u00dferdem, hei\u00dft es in Kibalas Wahlkampfteam, sei der Leiter der \u00f6rtlichen Wahlkommission sein Halbbruder.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%\">Kibala hat unterdessen noch ein anderes Problem: Seine Wahlkampfposter sind zu sch\u00f6n. Aus Deutschland hat er farbige Hochglanz-Plakate mitgebracht \u2013 sehr zum Neid seiner Gegner, die hier nur in mattem Schwarz-Wei\u00df und dazu meist noch mit grimmigem Gesichtsausdruck von den W\u00e4nden starren. Doch Kibalas Bilder werden immer wieder abgerissen. Neulich hat er eine Frau auf frischer Tat ertappt: \u201eMon Honorable\u201c, hat sie gesagt, denn so nennen sie hier alle Kandidaten, \u201edas Bild ist so sch\u00f6n, das h\u00e4nge ich bei mir zu Hause auf.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war die erste ruhige Nacht in dieser Woche. Abbe Polydor hat sich endlich bei seinem Nachbarn, dem Besitzer der \u201eBar de la Famille\u201c, \u00fcber die Ruhest\u00f6rung beschwert. 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