{"id":640,"date":"2010-04-19T00:55:21","date_gmt":"2010-04-18T22:55:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=640"},"modified":"2010-04-19T00:55:21","modified_gmt":"2010-04-18T22:55:21","slug":"sudan-es-darf-gezahlt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2010\/04\/19\/sudan-es-darf-gezahlt-werden\/","title":{"rendered":"Sudan: Es darf gez\u00e4hlt werden"},"content":{"rendered":"<p>Das Ergebnis der Wahlen im Sudan soll erst Dienstag bekannt gegeben werden. Aber mit dem Gestus des gener\u00f6sen Siegers bietet Omar al-Bashir seinen Gegnern jetzt schon ein Pl\u00e4tzchen in einer Koalitionsregierung an.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Tage haben die ersten Mehrparteienwahlen seit 24 Jahren gedauert \u2013 wegen logistischer Komplikationen zwei Tage l\u00e4nger als geplant. Und wegen eines Teilboykotts der Opposition um einige Pr\u00e4sidentschaftskandidaten weniger als urspr\u00fcnglich vorgesehen. Die Wahlbeteiligung lag nach <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/aponline\/2010\/04\/17\/world\/AP-ML-Sudan-Elections.html   \">Angaben<\/a> der EU-Beobachtermission bei etwa 60 Prozent.<\/p>\n<p>Dass Amtsinhaber Omar al-Bashir wiedergew\u00e4hlt worden ist, gilt als sicher. Zum einen aufgrund seiner erheblichen <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2010\/04\/15\/world\/africa\/15sudan.html \">Popularit\u00e4t<\/a> im Norden des Sudan, wo die Bev\u00f6lkerung durchaus vom \u00d6lboom des Landes profitiert hat.<br \/>\nZum anderen dank der Einsch\u00fcchterung und eklatanten Benachteiligung der Opposition im Wahlkampf sowie wohl dosierter Manipulationen, die schon bei der Registrierung der W\u00e4hler begannen.<\/p>\n<p>Entsprechend emp\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.sudantribune.com\/spip.php?article34800\">k\u00fcndigten<\/a> nun Vertreter von Oppositionsparteien an, das Ergebnis nicht anerkennen zu wollen. Wie ernst deren Wut zu nehmen ist, und wie schnell sie wom\u00f6glich durch eine Teilhabe an der Regierung zu bes\u00e4nftigen sind, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.<\/p>\n<p>Allein die \u201eSudanesische Volksbefreiungsbewegung\u201c (SPLM), Hausmacht im autonomen S\u00fcdsudan h\u00e4lt sich mit Kritik an al-Bashir und seiner \u201eNationalen Kongresspartei\u201c (NCP) zur\u00fcck. Aus gutem Grund: Sie ist w\u00e4hrend des Wahlkampfs mit \u00e4hnlichen Methoden gegen ihre politischen Gegner im S\u00fcden vorgegangen.<\/p>\n<p>Was aber sagen die in- und ausl\u00e4ndischen Wahlbeobachter? Sudanesische und afrikanische <a href=\"http:\/\/www.fidh.org\/ACJPS-Condemns-Violations-of-Electoral-Procedure \">B\u00fcrgerrechtsgruppen<\/a> sprechen dem Ergebnis die n\u00f6tige Legitimit\u00e4t ab.<br \/>\nWahlbeobachter aus dem westlichen Ausland haben sich auf ein \u201eungen\u00fcgend mit aufsteigender Tendenz\u201c geeinigt. Sowohl das <a href=\"http:\/\/www.cartercenter.org\/homepage.html \">\u201eCarter Center\u201c, <\/a>die Stiftung des ehemaligen US-Pr\u00e4sidenten Jimmy Carter, als auch die Europ\u00e4ische Union hatten Beobachtermissionen entsandt.<br \/>\nCarter befand in einer Pressekonferenz in Khartum am Samstag, die Wahlen h\u00e4tten nicht internationalen Standards entsprochen, ein gro\u00dfer Teil der Weltgemeinschaft werde das Ergebnis aber trotzdem anerkennen.<br \/>\nDie Leiterin der EU-Mission, die Belgierin V\u00e9ronique de Keyser, z\u00e4hlte zahlreiche Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten auf, <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/sudan_wahlen_1.5472410.html\">erkl\u00e4rte<\/a> den Urnengang jedoch zu\u00a0 einem \u201egrossen Schritt dahin, der Demokratie im Sudan einen Raum zu er\u00f6ffnen.\u201c<\/p>\n<p>Das kann man f\u00fcr eine n\u00fcchtern realistische Einsch\u00e4tzung oder f\u00fcr strategische Sch\u00f6nf\u00e4rberei halten. Wahrscheinlich ist es beides. Al-Bashir und seine NCP mussten seit dem Abkommen zum Ende des B\u00fcrgerkriegs im S\u00fcdsudan 2005 den Spielraum f\u00fcr die Opposition erweitern. Auch in der Zivilgesellschaft.<br \/>\nAndererseits h\u00fcten sich die internationalen Beobachter aus politisch-taktischen Gr\u00fcnden, diesen Wahlbetrug auch als solchen zu bezeichnen. Schlie\u00dflich braucht man Omar al-Bashir noch, um im Januar 2011 das Referendum \u00fcber die B\u00fchne zu bringen, bei dem die Bev\u00f6lkerung des S\u00fcdsudan voraussichtlich ihre Unabh\u00e4ngigkeit beschlie\u00dfen wird.<\/p>\n<p>Sollte es bei dieser Strategie des Westens bleiben, dann werden die betreffenden Regierungen, allen voran die <a href=\"http:\/\/www.undispatch.com\/\">Obama-Administration<\/a>, in den kommenden\u00a0 Tagen einige diplomatische Verrenkungen vorf\u00fchren: Sie m\u00fcssen den zweifellos unsauberen Wahlsieg eines Mannes anerkennen, gegen den der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag auf Initiative des UN-Sicherheitsrates wegen des Verdachts auf Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Darfur ermittelt. Und gegen den eben dieses Gericht einen Haftbefehl erlassen hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ergebnis der Wahlen im Sudan soll erst Dienstag bekannt gegeben werden. 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