{"id":644,"date":"2010-05-04T20:54:47","date_gmt":"2010-05-04T18:54:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=644"},"modified":"2010-05-05T17:32:47","modified_gmt":"2010-05-05T15:32:47","slug":"wahlen-ohne-grenzen-warum-afghanen-britische-wahlprogramme-lesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2010\/05\/04\/wahlen-ohne-grenzen-warum-afghanen-britische-wahlprogramme-lesen\/","title":{"rendered":"W\u00e4hlen ohne Grenzen: Warum Afghanen britische Wahlprogramme lesen"},"content":{"rendered":"<p>Die Menschen in Kabul haben \u2013 m\u00f6chte man meinen \u2013 derzeit andere Sorgen, als sich den Kopf \u00fcber den britischen Wahlkampf zu zerbrechen. Trotzdem verfolgten einige mit Spannung die Fernsehdebatte zwischen Gordon Brown, David Cameron und Nick Clegg \u2013 und tun das, was die meisten Briten vermutlich nicht tun: Sie lesen die Programme der drei Parteien.<\/p>\n<p>Warum?<\/p>\n<p>Weil sie, obwohl sie keine britischen Staatsb\u00fcrger sind, am 6. Mai bei den Parlamentswahlen ihre Stimme abgeben werden. Genau gesagt: die Stimme, die sie sich geliehen haben.<\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/www.giveyourvote.org\/\">Give your vote<\/a><\/em> hei\u00dft die Kampagne britischer Aktivisten. Wahlberechtigte Briten geben ihre Stimme an B\u00fcrger anderer L\u00e4nder, die von\u00a0 politischen Entscheidungen in London ma\u00dfgeblich betroffen sind. Im Fall von Afghanistan liegt der Zusammenhang auf der Hand: Wie und was Downing Street \u00fcber den Milit\u00e4reinsatz gegen die Taliban entscheidet, wie und wo Hilfsgelder eingesetzt werden, hat Einfluss auf das Leben der Menschen in Kabul, Herat oder Kandahar.<\/p>\n<p>Au\u00dfer Afghanen nehmen auch Ghanaer und Bangladeshi an der Aktion teil. Die <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/afrika\/artikel\/1\/ghana-wird-wieder-bittsteller\/\">ghanaische<\/a> Wirtschaft leidet massiv unter den Folgen der Weltwirtschaftskrise und unter den Folgen von Handelsabkommen, von denen wiederum europ\u00e4ische L\u00e4nder wie Gro\u00dfbritannien profitieren. <a href=\"http:\/\/web.worldbank.org\/WBSITE\/EXTERNAL\/COUNTRIES\/SOUTHASIAEXT\/0,,contentMDK:21893554~menuPK:158937~pagePK:2865106~piPK:2865128~theSitePK:223547,00.html\">Bangladesh <\/a>ist schon jetzt massiv vom Klimawandel betroffen, f\u00fcr den vor allem Industrienationen\u00a0verantwortlich sind.<\/p>\n<p>Wie funktioniert das W\u00e4hlen ohne Grenzen?<\/p>\n<p>Wer seine Stimme \u201efrei geben\u201c will, hinterl\u00e4sst bei <em>give your vote<\/em> eine entsprechen Erkl\u00e4rung sowie E-Mail-Adresse und Handynummer, \u00fcber die \u201eFremdw\u00e4hler\u201c in Kabul, Dhaka oder Accra dann ihre Pr\u00e4ferenz f\u00fcr <em>Labour, Tories <\/em>oder die <em>Liberal Democrats <\/em>kundtun. Mehrere tausend Briten haben inzwischen ihre Stimme nach Ghana, Afghanistan oder Bangladesh &#8222;verliehen&#8220;. In den Hauptst\u00e4dten dieser L\u00e4nder sind\u00a0 Telefonleitungen geschaltet, um Voten nach Gro\u00dfbritannien durchzugeben.<\/p>\n<p>Klingt ein bisschen nach globalem Ringelpietz mit Anfassen. Steckt aber mehr dahinter. Weder behaupten die britischen Organisatoren, ihr Wahlsystem ersch\u00fcttern zu k\u00f6nnen, noch glauben W\u00e4hler in Kabul, Dhaka oder Accra, dass sie den Wahlausgang beeinflussen werden.<\/p>\n<p><em>Give your vote <\/em>ist schlicht eine pfiffige Form der Nachhilfe in Sachen entgrenzter Politik.\u00a0 Je globaler die Krisen, desto nationaler und provinzieller erscheinen in diesen Zeiten die Wahlk\u00e4mpfe. Das gilt besonders f\u00fcr\u00a0 die westlichen, industrialisierten L\u00e4ndern, die ma\u00dfgeblich zu diesen Krisen beitragen \u2013 und ma\u00dfgeblich zu deren L\u00f6sung beitragen <em>k\u00f6nnten.<\/em><\/p>\n<p>Wie w\u00e4r\u2019s also mit einer \u201eLeih-mir-mal-ne-Stimme&#8220;-Aktion bei der n\u00e4chsten Bundestagswahl? Afghanen k\u00f6nnten sich auf diese Weise mit der\u00a0Forderung von Oskar Lafontaine nach\u00a0dem sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan besch\u00e4ftigen. Sie k\u00f6nnten per Konferenzschaltung deutsche Kandidaten fragen, wo all die versprochenen Polizeiausbilder geblieben sind und wie man in Berlin mit der korrupten Regierung in Kabul umzugehen gedenkt.<\/p>\n<p>W\u00e4hlen ohne Grenzen geht nat\u00fcrlich auch andersherum. F\u00fcr 2011 sind Wahlen im Kongo angesetzt. So mancher\u00a0Kongolese w\u00e4re\u00a0sicher bereit, seine Stimme an interessierte deutsche \u201eGastw\u00e4hler\u201c in Berlin, Freiburg oder Dresden zu vergeben, die dann ihrerseits vor laufenden Kameras oder \u00fcber das Radio Fragen an kongolesische Kandidaten, allen voran den amtierenden Pr\u00e4sidenten Joseph Kabila richten: zum Beispiel zu dessen dubiosen Pl\u00e4nen\u00a0einer Verfassungs\u00e4nderung. Oder zum Verbleib von Hunderten Millionen Euro aus EU-T\u00f6pfen f\u00fcr den Staatsaufbau. Oder zur Repression gegen kritische Journalisten.<\/p>\n<p>Wie gesagt: Solche Aktionen heben die Welt nicht aus den Fugen. Sollen sie auch gar nicht. Aber ein wenig globale Hellh\u00f6rigkeit kann in diesen Zeiten nicht schaden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Menschen in Kabul haben \u2013 m\u00f6chte man meinen \u2013 derzeit andere Sorgen, als sich den Kopf \u00fcber den britischen Wahlkampf zu zerbrechen. 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