{"id":68,"date":"2007-11-19T00:20:21","date_gmt":"2007-11-18T22:20:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=68"},"modified":"2007-11-19T00:20:21","modified_gmt":"2007-11-18T22:20:21","slug":"wie-ein-israeli-die-wahl-im-kosovo-gewann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2007\/11\/19\/wie-ein-israeli-die-wahl-im-kosovo-gewann\/","title":{"rendered":"Wie ein Israeli die Wahl im Kosovo gewann"},"content":{"rendered":"<p>Zur Feier des Wahltages hatte die KEK den Kosovaren am Samstag versprochen, 24 Stunden lang Strom zu liefern. Die KEK ist keine politische Partei, sondern der einzige Stromkonzern im Kosovo. Das K\u00fcrzel steht offiziell f\u00fcr \u201eKorporata Energjetike e Kosoves\u201c, die Kosovaren aber lesen: \u201eKorruption, Energiemangel und kalte F\u00fc\u00dfe\u201c.<\/p>\n<p>Denn in weiten Teilen des Kosovo gilt acht Jahre nach Kriegsende immer noch der \u201edrei-drei-Rhythmus\u201c. Oder der \u201evier-zwei-Rhythmus\u201c. Soll hei\u00dfen: Ein paar Stunden lang kommt Saft aus der Steckdose, ein paar Stunden lang kommt nichts. Das schl\u00e4gt gewaltig auf die Stimmung. Vor allem an kalten Novemberabenden.<\/p>\n<p>Wenn man also wissen will, warum die Beteilung an der Parlamentswahl am Samstag so erb\u00e4rmlich niedrig war (vorl\u00e4ufigen Sch\u00e4tzungen zufolge lag sie bei 40 bis 45 Prozent), dann lautet die Antwort ganz einfach: KEK.<\/p>\n<p>KEK ist in den Augen der Kosovaren das Synonym f\u00fcr alle Entt\u00e4uschungen seit Ende des Krieges: f\u00fcr unf\u00e4hige Politiker, die anhaltend katastrophale Arbeitslosigkeit von 60 Prozent, waschbeckengro\u00dfe Schlagl\u00f6cher in den Stra\u00dfen; f\u00fcr ein Universit\u00e4tskrankenhaus, in dem, \u201edu dir nicht mal den Blinddarm entfernen lassen m\u00f6chtest\u201c, sagt mein \u00dcbersetzer Shpetim. Und die KEK ist auch Synonym f\u00fcr eine \u00e4u\u00dferst unbeliebte UN-Verwaltung der wir uns an anderer Stelle ausf\u00fchrlich widmen werden.<\/p>\n<p>Also blieben die meisten Kosovo-Albaner bei Schneeregen und Sauk\u00e4lte zuhause. Zumal die KEK ihr Verprechen weitgehend hielt und von morgens bis abends Strom lieferte. Wohnungen und Kneipen waren durchgehend beheizt, es war viel angenehmer, das politische Personal vor dem Fernseher zu beschimpfen, als ihm seine Stimme zu geben.<\/p>\n<p>Zum Sieger der Wahl hatte sich gegen ein Uhr morgens Hashim Thaci erkl\u00e4rt, einst ein Kommandant der paramilit\u00e4rischen UCK, jetzt Chef der oppositionellen Demokratischen Partei (PDK). Nach meiner v\u00f6llig unrepresentativen Volksbefragung in diversen Kneipen von Prishtina gilt die PDK derzeit als \u201enicht ganz so schlimm\u201c wie die bislang regierende Demokratische Liga (LDK). Die Partei Ibrahim Rugovas, der inzwischen verstorbenen Kultfigur des anfangs gewaltfreien Kampfes um Unabh\u00e4ngigkeit, verlor aufgrund massiver Korruptionsvorw\u00fcrfe und interner Machtk\u00e4mpfe deutlich.<\/p>\n<p>Platz drei geht an die \u201eAllianz Neues Kosovo\u201c, eine Neugr\u00fcndung des Baul\u00f6wen Behget Pacolli, der nach dem Motto \u201eWo-ich-bin-sind-Arbeitspl\u00e4tze\u201c ein Ende der Wirtschaftsmisere versprach. Der Mann ist eine Art Ross Perot des Kosovo und w\u00e4re wahrscheinlich mit deutlich mehr Stimmen bedacht worde, h\u00e4tte er seine Millionen nicht mit Bauprojekten in Moskau verdient. Wer sein Gl\u00fcck in Russland, dem entschiedenen Gegner kosovarischer Unabh\u00e4ngigkeit, gemacht hat, kann im Kosovo keine Wahlen gewinnen.<\/p>\n<p>Bleiben die Dardanische Demokratische Liga, eine Abspaltung der LDK; die Allianz f\u00fcr die Zukunft des Kosovo (AAK) von Ramush Haradinaj &#8211; der ehemalige UCK-Kommandant war im Wahlkampf verhindert, weil er wegen Kriegsverbrechen vor dem Den Haager UN-Jugoslawien-Tribunal auf der Anklagebank sitzt. Und es bleibt die ORA, die Partei der kosovarischen Kaffeehaus-Intelligentsia unter F\u00fchrung des Verlegers Veton Surroi. ORA wurde gestern offenbar unter die F\u00fcnf-Prozent-Marke durchgereicht. So widerf\u00e4hrt es Intellektuellen in der Politik, wenn das Volk nicht mehr weiss, wie es Brot und Benzin bezahlen soll.<\/p>\n<p>Wie geht es nun weiter? \u201eMit der Unabh\u00e4ngigkeit\u201c, sagt Hashim Thaci. Gleich nach dem 10. Dezember will er ein souver\u00e4nes Kosovo ausrufen \u2013 dann n\u00e4mlich, wenn die Troika aus EU, USA und Russland dem UN-Generalsekret\u00e4r Ban Ki Moon das absehbare Scheitern der letzten Verhandlungsrunde zwischen Prishtina und Belgrad \u00fcber den zuk\u00fcnftigen Status des UN-Protektorats verk\u00fcndet.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich wird es so schnell nicht gehen. Irgendwann Anfang 2008, sagen die Kaffeesatzleser, wird das Kosovo unter serbischem Geschrei und kalkuliertem russichen Grollen in die ersehnte Unabh\u00e4ngigkeit stolpern. Und bis dahin d\u00fcrfte der Euphorie-Pegel noch weiter sinken. Der Preis f\u00fcr einen Laib Brot ist in den vergangenen zwei Monaten von 25 auf 50 Cent gestiegen, der Liter Benzin kostet inzwischen 1,10 Euro, Billig-Zigaretten (f\u00fcr viele Kosovaren ein Hauptnahrungsmittel) 80 Cent pro Packung. Das macht bei einer Schachtel pro Tag 24 Euro im Monat, ein Zehntel des durchschnittlichen Monatsgehalts von 240 Euro \u2013 wenn man denn Arbeit hat.<\/p>\n<p>Nicht, dass die Kosovo-Albaner von ihrer Forderung nach einem eigenen Staat abr\u00fcckten. Aber die Zumutungen des Alltags tr\u00fcben zunehmend die Vorfreude. Und so war es nicht verwunderlich, dass der Wirt der durchr\u00e4ucherten Trattoria &#8222;Tirana&#8220; in Prishtina gestern abend die Wahlberichterstattung im Fernsehen abw\u00fcrgte &#8211; und auf Fu\u00dfball umschaltete.<\/p>\n<p>Gerade rechtzeitig zur Schlussphase des L\u00e4nderspiels Israel gegen Russland, Spielstand 1:1. Als dem Fussballzwerg Israel in der 92.Minute der Siegtreffer gelingt, liegen sich im \u201eTirana\u201c alle in den Armen. \u201eRussia, ass kick\u201c, br\u00fcllt einer der G\u00e4ste, damit sich auch die Ausl\u00e4nder im Lokal der politischen Bedeutung dieses Tores bewusst werden. Omer Golan hei\u00dft der Torsch\u00fctze. Im \u201eTirana\u201c war er an diesem Samstag der Wahlsieger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Feier des Wahltages hatte die KEK den Kosovaren am Samstag versprochen, 24 Stunden lang Strom zu liefern. Die KEK ist keine politische Partei, sondern der einzige Stromkonzern im Kosovo. Das K\u00fcrzel steht offiziell f\u00fcr \u201eKorporata Energjetike e Kosoves\u201c, die Kosovaren aber lesen: \u201eKorruption, Energiemangel und kalte F\u00fc\u00dfe\u201c. 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