{"id":70,"date":"2007-12-20T14:32:39","date_gmt":"2007-12-20T12:32:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=70"},"modified":"2007-12-20T14:32:39","modified_gmt":"2007-12-20T12:32:39","slug":"abschied-vom-pulverfass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2007\/12\/20\/abschied-vom-pulverfass\/","title":{"rendered":"Abschied vom &#8222;Pulverfass&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Zum Jahresende ein kurzes Res\u00fcmee vom Balkan, Europas vielbeschworenem Sorgenkind. Eine der beliebtesten Metaphern von uns Journalisten war im Jahr 2007 das &#8222;Pulverfass Kosovo&#8220;. Wann &#8222;explodiert&#8220; es? Kommt der &#8222;n\u00e4chste &#8222;Balkankrieg&#8220;? Platz zwei unter den Top-Klischees: das &#8222;zerstrittene Europa&#8220;, auch genannt &#8222;zaudernde EU&#8220; oder &#8222;europ\u00e4ischer H\u00fchnerhaufen&#8220;. Knapp abgeschlagen auf Platz drei: Das Kosovo als &#8222;Ministaat der Mafiaclans&#8220;.<\/p>\n<p>Fangen wir von hinten an: das ewige, Unheil k\u00fcndende Geschrei vom Kosovo als Oase der kriminellen Gro\u00dffamilie nervt, um es einmal salopp auszudr\u00fccken. Ja, es gibt im Kosovo organisierte Kriminalit\u00e4t und Korruption, und die Kosovaren selbst sind die Ersten, denen deswegen der Kragen platzt. Aber diese Probleme sind kein naturgesetzlicher Zustand, sondern klassisches Ph\u00e4nomen einer Nachkriegsgesellschaft. Soll hei\u00dfen, man kann sie bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Was den &#8222;Familienclan&#8220; betrifft, der unter der Fuchtel eines finster dreinblickenden Patriarchen steht: Clans und Patriarchen sind, wie so vieles in einer Nachkriegsgesellschaft, auch nicht mehr das, was sie mal waren. Sie sind konfrontiert mit einer st\u00e4dtischen jungen Generation, deren Frauen traditionelle Strukturen in Frage stellen; mit einer Diaspora, die aus dem europ\u00e4ischen Ausland andere Lebensvorstellungen nach Hause bringen.<\/p>\n<p>Kommen wir zum Klischee vom zaudernden, unf\u00e4higen Europa, dass sich auf dem Balkan immer wieder blamiert habe: Die EU hat sich w\u00e4hrend des blutigen Zerfalls Jugoslawiens wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Aber inzwischen hat man in Br\u00fcssel gelernt. Die Taktik Russlands, durch seine Blockade-Haltung in der Kosovo-Frage die EU zu spalten, hat offenbar das Gegenteil bewirkt. Es gibt zwar nach wie vor erkl\u00e4rte Gegner einer einseitigen Unabh\u00e4ngigkeit des Kosovo \u2013 vor allem sind das die Slowakei, Rum\u00e4nien und Zypern \u2013 doch werden diese L\u00e4nder nicht die geplante Mission blockieren, mit der die EU das UN-Protektorat abl\u00f6sen und den Weg des Kosovo in die volle Unabh\u00e4ngigkeit &#8222;\u00fcberwachen&#8220; wird. 1:0 f\u00fcr Br\u00fcssel lautet das Zwischenergebnis in diesem Dauerclinch mit Moskau.<\/p>\n<p>Und weil wir gerade bei den guten Nachrichten sind: sechs Jahre nach Ende der Balkan-Kriege haben alle Nachfolgel\u00e4nder des ehemaligen Jugoslawiens ein Stabilisierungs-und Assoziierungsabkommen mit der EU unterschrieben oder ausgehandelt. Mag ja sein, dass das nicht h\u00fcbsch anzusehen ist: in Serbien drohen weiterhin nationalistische R\u00fcckf\u00e4lle. Bosnien ist immer noch mehr multiethnischer Boxring denn funktionierender Staat. In Kroatien steht eine ehrliche Auseinandersetzung mit den eigenen Kriegsverbrechern noch aus (wie \u00fcberhaupt in allen L\u00e4ndern des ehemaligen Jugoslawien). Aber wer h\u00e4tte Mitte der neunziger Jahre geglaubt, dass aus dem Tr\u00fcmmerhaufen der Jugoslawienkriege ein europ\u00e4ischer Erweiterungsprozess w\u00fcrde?<\/p>\n<p>Womit man beim &#8222;Pulverfass Balkan&#8220; angelangt w\u00e4re: das &#8222;Pulverfass&#8220; geh\u00f6rt in den Papierkorb. Die Behauptung, auf die einseitige Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung des Kosovo folge der n\u00e4chste Krieg, war und ist Panikmache. Weder Pristina noch Belgrad haben das Interesse oder die Ressourcen f\u00fcr einen neuen milit\u00e4rischen Konflikt \u2013 nicht zuletzt, weil sowohl Kosovaren wie Serben auf die europ\u00e4ische Perspektive hoffen.<\/p>\n<p>Die Rhetorik mancher serbischer Politiker h\u00f6rt sich zweifellos anders an. Der amtierende Premierminister Kostunica droht gern damit, sein Land an Moskau anzubinden, falls ihm Europa und die USA das Kosovo &#8222;rauben&#8220;. Aber die Drohung wirkt leer, wenn man sieht, was Russland bislang bietet: viel Beschw\u00f6rung der slawischen Bruderschaft und ein paar Wirtschaftsdeals im Energiesektor. Da leuchtet Br\u00fcssel doch etwas heller.<\/p>\n<p>Nicht, dass damit alle Sorgen in der Region beseitigt w\u00e4ren. F\u00fcr das serbisch dominierte Nordkosovo, das sich einer Unabh\u00e4ngigkeit widersetzen wird, muss eine L\u00f6sung gefunden werden. Im Gespr\u00e4ch ist derzeit eine neue Mini-UN-Verwaltung. In Serbien ist es, wie gesagt, denkbar, dass aus radikaler Kr\u00e4nkung \u00fcber den Verlust des Kosovo (genauer gesagt: des damit verbundenen Mythos) der Kandidat der &#8222;Radikalen Partei&#8220; im Januar zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt wird. Ganz zu schweigen von den unz\u00e4hligen Alltagsproblemen des Balkan wie Arbeitslosigkeit und marode Infrastruktur.<\/p>\n<p>Aber f\u00fcr den Moment sieht es sehr viel besser aus, als noch vor wenigen Jahren zu erwarten war. Mit den verbleibenden Problemen und Krisen besch\u00e4ftigen wir uns dann im n\u00e4chsten Jahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Jahresende ein kurzes Res\u00fcmee vom Balkan, Europas vielbeschworenem Sorgenkind. Eine der beliebtesten Metaphern von uns Journalisten war im Jahr 2007 das &#8222;Pulverfass Kosovo&#8220;. Wann &#8222;explodiert&#8220; es? Kommt der &#8222;n\u00e4chste &#8222;Balkankrieg&#8220;? Platz zwei unter den Top-Klischees: das &#8222;zerstrittene Europa&#8220;, auch genannt &#8222;zaudernde EU&#8220; oder &#8222;europ\u00e4ischer H\u00fchnerhaufen&#8220;. 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