{"id":709,"date":"2010-08-25T12:50:36","date_gmt":"2010-08-25T10:50:36","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=709"},"modified":"2010-08-25T12:50:36","modified_gmt":"2010-08-25T10:50:36","slug":"hit-rape-and-run-oder-was-afghanistan-und-der-kongo-gemein-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2010\/08\/25\/hit-rape-and-run-oder-was-afghanistan-und-der-kongo-gemein-haben\/","title":{"rendered":"Hit, rape and run &#8211; oder: was Afghanistan und der Kongo gemein haben"},"content":{"rendered":"<p>Was tut eine Rebellengruppe, deren Nachschublinien gest\u00f6rt werden und deren Kampftrupps milit\u00e4risch unter Druck geraten? Sie eskaliert den Terror gegen die Zivilbev\u00f6lkerung. <em>Hit, rape and run<\/em> \u2013 so kann man die Strategie der FDLR im Ostkongo bezeichnen. Zuschlagen, vergewaltigen und wieder abtauchen.<\/p>\n<p>Anfang August haben die K\u00e4mpfer der aus Ruanda stammenden Hutu-Miliz\u00a0 zusammen mit einer lokalen Mayi-Mayi-Miliz die Kleinstadt Luvungi und mehrere umliegende D\u00f6rfer in der Provinz Nord-Kivu besetzt und gepl\u00fcndert.\u00a0 \u00dcber 170 Frauen sowie offenbar auch mehrere Jungen im Kleinkindalter sind vergewaltigt worden \u2013 meist durch Gruppen von bis zu sechs Bewaffneten, oft vor den Augen der gesamten Familie.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie im Fall eines <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=598\">Massakers<\/a> einer anderen Rebellengruppe im Nordosten des Kongo mit mehreren hundert Toten im Fr\u00fchjahr haben Berichte \u00fcber das Verbrechen erst drei Wochen sp\u00e4ter die \u00d6ffentlichkeit erreicht. Warum, ist nicht klar. Die vorliegenden Informationen beruhen vor allem auf den Recherchen kongolesischer \u00c4rzte sowie Mitarbeitern von <a href=\"http:\/\/www.internationalmedicalcorps.org\/\">International Medical Corps<\/a> (IMC), einer amerikanischen Hilfsorganisation.<\/p>\n<p>\u00dcber das Verhalten von Blauhelmen eines nahe gelegenen UN-St\u00fctzpunkts gibt es widerspr\u00fcchliche Angaben. Ein Sprecher der UN-Mission erkl\u00e4rte, die FDLR-K\u00e4mpfer h\u00e4tten die Stra\u00dfen blockiert und so verhindert, dass die Bewohner die UN alarmierten. Nach <a href=\"http:\/\/english.aljazeera.net\/news\/africa\/2010\/08\/201082402724259229.html\">Aussagen<\/a> von Bewohnern wiederum waren mehrere Dutzend UN-Soldaten im Einsatz, bekamen die Angreifer aber nie zu fassen: \u201eSobald die Blauhelme ein Dorf erreichten, zogen sich die Rebellen in den Wald zur\u00fcck.\u201c Zogen erstere wieder ab, seien die Marodeure zur\u00fcckgekommen.<\/p>\n<p>Warum die Blauhelme keine Verst\u00e4rkung erhielten, ist eine der Fragen, welche die UN nun beantworten muss. Im Auftrag von <a href=\"http:\/\/english.aljazeera.net\/news\/africa\/2010\/08\/20108252253185894.html\">UN-Generalsekret\u00e4r Ban Ki Moon<\/a> sind der stellvertretende Leiter f\u00fcr UN-Friedenseins\u00e4tze und die UN-Sondergesandte f\u00fcr sexuelle Gewalt in Konfliktgebieten auf dem Weg in den Kongo.<\/p>\n<p>Schon seit Monaten demonstriert die FDLR mit gezielten \u00dcberf\u00e4llen und Anschl\u00e4gen in den beiden Kivu-Provinzen, dass sie sich reorganisiert hat. Die Miliz ist die Resterampe jener Hutu-Milit\u00e4rs und Milizen, die 1994 den V\u00f6lkermord in Ruanda organisierten und danach in den Ostkongo flohen. Ihre Fu\u00dftruppen bestehen mittlerweile aus\u00a0 Jungm\u00e4nnern, die in den kongolesischen Fl\u00fcchtlingslagern aufgewachsen sind, aber auch aus Kongolesen, die mit mehr oder weniger Zwang rekrutiert worden sind.<\/p>\n<p>Seitdem Anfang 2009 die kongolesische Armee mit Unterst\u00fctzung Ruandas und der UN gegen die FDLR in den Kivu-Provinzen vorgeht (und dabei ihrerseits <a href=\"http:\/\/www.hrw.org\/en\/news\/2009\/10\/12\/dr-congo-civilian-cost-military-operation-unacceptable\">massive Menschenrechtsverletzungen<\/a> an der Zivilbev\u00f6lkerung ver\u00fcbt), hat die Hutu-Miliz zahlreiche K\u00e4mpfer und die Kontrolle \u00fcber einige Gebiete verloren. Inzwischen macht sie diese Verluste durch Allianzen mit anderen Milizen wett, vor allem mit verschiedenen Mayi-Mayi Gruppen.<\/p>\n<p>Es waren offenbar FDLR-nahe Mayi Mayi K\u00e4mpfer, die vor wenigen Tagen drei indische Blauhelmsoldaten mit Macheten zu Tode gehackt haben. Die Inder hatten mitten in der Nacht Hilferufe vor den Toren ihres St\u00fctzpunkts geh\u00f6rt, waren ausger\u00fcckt und dann von mehreren Dutzend K\u00e4mpfern <a href=\"http:\/\/www.hindustantimes.com\/Congo-rebels-kill--three-Indian-soldiers\/Article1-588538.aspx\">attackiert<\/a> worden. Solche gezielten Attentate direkt an UN-St\u00fctzpunkten hat es bislang nicht gegeben.<\/p>\n<p>Die UN-Mission im Kongo steckt l\u00e4ngst in einem \u00e4hnlichen Dilemma wie die NATO-Truppen in Afghanistan (mit dem Unterschied, dass letztere um ein Vielfaches zahlreicher und besser ausgestattet sind): Sie kooperieren im Kampf gegen die FDLR mit einer Regierung und einer Armee, von denen sie nicht wissen, ob sie gerade Freund oder Feind sind; sie sto\u00dfen auf wachsende (und v\u00f6llig verst\u00e4ndliche) Ressentiments seitens der Bev\u00f6lkerung, deren Schutz sie allenfalls punktuell garantieren k\u00f6nnen. Und sie haben es mit einem Gegner zu tun, der auf jeden milit\u00e4rischen Druck mit Gr\u00e4ueltaten gegen Zivilisten reagiert \u2013 und nun wom\u00f6glich auch mit gezielten Attentaten auf UN-Soldaten.<\/p>\n<p>Wie brutal effektiv Gewalt gegen Frauen in dieser Strategie funktioniert, wissen die FDLR-K\u00e4mpfer genau. Sie haben in Luvungi mit ihren \u00f6ffentlichen Massenvergewaltigungen \u00fcber 170 Menschen vor den Augen anderer gefoltert und das soziale Gef\u00fcge eine ganzen Gemeinschaft ersch\u00fcttert, wenn nicht zerst\u00f6rt. Ohne einen Schuss abzugeben. Das kann man \u00fcber den Terror an den BewohnerInnen hinaus auch als Nachricht an die internationale \u00d6ffentlichkeit verstehen, die sich im Kongo eher mit emotionalem Gestus, denn mit einer durchdachten Strategie den Kampf gegen sexuelle Gewalt auf die Fahnen geschrieben hat: \u201aSeht her, wir schlagen jederzeit zu, egal was Ihr tut.\u2019<\/p>\n<p>Das Schlimme ist: in Afghanistan wie im Ost-Kongo w\u00fcrden viele Zivilisten lieber wieder unter der brutalen aber berechenbaren Herrschaft ihrer Peiniger leben als in diesem latenten oder offenen Kriegszustand. Sie ziehen die FDLR als Besatzungsmacht, was sie in Teilen der Kivus lange Zeit war, der permanenten Angst vor dem Terror vor.<\/p>\n<p>Wobei die kongolesische Zivilbev\u00f6lkerung weiter n\u00f6rdlich, in der Provinz Orientale unter einer noch viel schlimmeren Gei\u00dfel zu leiden hat: Die aus Uganda eingesickerten Rebellen der \u201eLord\u2019s Resistance Army\u201c (LRA) f\u00fchren seit Monaten eine <a href=\"http:\/\/www.hrw.org\/en\/news\/2010\/08\/11\/cardr-congo-lra-conducts-massive-abduction-campaign\">Terrorkampagne<\/a> im Dreil\u00e4ndereck Sudan, Kongo und <a href=\"http:\/\/www.rfi.fr\/afrique\/20100825-centaines-centrafricains-refugient-rd-congo-fuir-rebellion-ougandaise\">Zentralafrikanische Republik<\/a> durch, entf\u00fchren Kinder und Jugendliche, pl\u00fcndern die ohnehin \u00e4rmlichen Erntevorr\u00e4te, \u201ebestrafen\u201c Dorfbewohner f\u00fcr Kontakte mit UN-Soldaten oder Armee, indem sie ihnen Lippen und Ohren abschneiden.<\/p>\n<p>Die LRA wie die FDLR sind, wohlgemerkt, l\u00e4ngst nicht mehr so schlagkr\u00e4ftig und m\u00e4chtig wie fr\u00fcher. Aber ihre \u00dcberlebensf\u00e4higkeit durch schieren Terror demonstriert eines: Zu glauben, man k\u00f6nnte sie mit einer milit\u00e4rischen \u201egrand strategy\u201c ausschalten, ist ein f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung verheerender Irrtum.<\/p>\n<p>Es gibt in solchen F\u00e4llen keine \u201egrand strategy\u201c \u2013 schon gar nicht im Kongo mit dieser Regierung und dieser Armee. Es gibt allenfalls eine f\u00fcr jede Provinz, jeden Bezirk anders aussehende Kombination aus Verhandlungen, Angeboten an Aussteiger, Fr\u00fchwarnsystemen f\u00fcr gef\u00e4hrdete D\u00f6rfer, punktuellen Teufelspakten mit Milizen, um andere Milizen auszuschalten und mit gezielten Milit\u00e4rschl\u00e4gen als letztem Mittel. Au\u00dferdem mit Hilfsgeldern nicht nur f\u00fcr Frauenprojekte, sondern auch f\u00fcr Stra\u00dfen, damit entlegene Regionen erreichbar werden. Und f\u00fcr Gef\u00e4ngnisse, damit man festgenommene T\u00e4ter \u00fcberhaupt einsperren kann.<\/p>\n<p>Was braucht es noch? Einen verdammt langen Atem und massiven Druck auf die Regierung in Kinshasa. Deren Desinteresse an der k\u00f6rperlichen Unversehrtheit ihrer B\u00fcrgerInnen und an einer nachhaltigen Reform der eigenen Armee ist skandal\u00f6s. Ebenso ihre wiederholte Forderung nach einem baldigen Abzug der UN-Truppen. Denen kann man nach wie vor alle m\u00f6glichen Vers\u00e4umnisse und Fehlentscheidungen vorwerfen. Aber sie haben in den vergangenen Jahren \u2013 das <a href=\"http:\/\/www.refugeesinternational.org\/policy\/field-report\/dr-congo-improved-civilian-protection-activities-still-need-support\">konstatieren<\/a> auch Hilfsorganisationen \u2013 trotz viel zu kleiner Truppenst\u00e4rke einiges dazu gelernt, wenn es um den Schutz der Bev\u00f6lkerung vor der eigenen Armee oder Rebellen geht. Und bei allen Ausbr\u00fcchen der Wut und Verzweiflung \u00fcber die UN, die ich in den Kivu-Provinzen von KongolesInnen zu h\u00f6ren bekommen habe \u2013 auf die Frage, ob die UN abziehen sollte, habe ich noch nie ein &#8222;Ja&#8220; vernommen. Sondern in aller Regel ein erschrockenes: \u201eUm Gottes Willen, nein. Dann wird es wieder so schlimm wie fr\u00fcher.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was tut eine Rebellengruppe, deren Nachschublinien gest\u00f6rt werden und deren Kampftrupps milit\u00e4risch unter Druck geraten? Sie eskaliert den Terror gegen die Zivilbev\u00f6lkerung. Hit, rape and run \u2013 so kann man die Strategie der FDLR im Ostkongo bezeichnen. Zuschlagen, vergewaltigen und wieder abtauchen. 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