{"id":78,"date":"2008-02-01T19:05:06","date_gmt":"2008-02-01T17:05:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=78"},"modified":"2008-02-01T19:05:06","modified_gmt":"2008-02-01T17:05:06","slug":"kenias-unsichtbare-opfer-die-versorgung-der-aids-patienten-ist-zusammengebrochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2008\/02\/01\/kenias-unsichtbare-opfer-die-versorgung-der-aids-patienten-ist-zusammengebrochen\/","title":{"rendered":"Annans erster Erfolg &#8211; und Kenias verschwundene Aids-Kranke"},"content":{"rendered":"<p>Wenn eines der wichtigsten L\u00e4nder einer Region in Gewalt und Chaos versinkt, dann \u2013 so m\u00f6chte man meinen \u2013 setzen seine Nachbarn alles daran, dieses zu verhindern. Seit gestern, Donnerstag, tagen die Au\u00dfenminister und Regierungschefs der Afrikanischen Union (AU) in Addis Abeba \u2013 und wer jetzt glaubt, dass sie sich vor Sorge um Kenias rasanten Kurs Richtung B\u00fcrgerkrieg den Appetit verderben lie\u00dfen, der irrt. Am Ende des ersten Sitzungstages, so berichtet es der Korrespondent der BBC, forderte einer der versammelten Au\u00dfenminister, endlich \u00fcber die Lage in Kenia zu diskutieren, was mit der Begr\u00fcndung abgelehnt wurde, man sei von der \u00e4thiopischen Regierung zum Dinner eingeladen. Die d\u00fcrfe man nicht warten lassen. Soviel zum Krisenmanagement der AU.<\/p>\n<p>In Kenia selbst ist ein Ende der Gewalt nicht abzusehen. Am Donnerstag erschoss ein Polizist in Eldoret, einer der am schlimmsten betroffenen St\u00e4dte im Rift Valley, einen Parlamentsabgeordneten des oppositionellen \u201eOrange Democratic Movement\u201c (ODM). Prompt wurden in Nairobi die Verhandlungen zwischen ODM und Regierung unter Vermittlung von Kofi Annan ausgesetzt. Doch kurz darauf gelang es Annan, die Kontrahenten wieder an einen Tisch zu bringen, und am Samstag morgen konnte der Ghanaer tats\u00e4chlich einen ersten Hoffnungsschimmer aufzeigen: Die Regierung von Pr\u00e4sidenten Kibaki und das ODM unter der F\u00fchrung von Raila Odinga haben sich auf einen &#8222;Verhandlungsplan&#8220; geeinigt &#8211; darunter &#8222;18 Aktionspunkte&#8220;, um die anhaltende Gewalt zu beenden. Demnach sollen beide Seiten ab sofort aufr\u00fchrerische \u00c4u\u00dferungen in der Presse und aufhetzende Textnachrichten an die Handys ihrer Anh\u00e4nger unterbinden.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wollen beide Seiten \u00fcber eine L\u00f6sung der humanit\u00e4ren und der politischen Krise verhandeln, sowie zuguterletzt sogar die seit Jahrzehnten schwelenden Landkonflikte thematisieren. Diese sind ein zentraler Grund f\u00fcr den Fast-B\u00fcrgerkrieg, der kurz nach dem offensichtlichen Betrugsman\u00f6ver Kibakis am Abend der Pr\u00e4sidentschaftswahlen am 27.Dezember ausgebrochen war.<\/p>\n<p>Annan &#8211; so h\u00f6rt man aus Nairoibi &#8211; h\u00e4lt nichts von einer Neuausz\u00e4hlung der Stimmen oder kurzfristig angesetzten Neuwahlen. Das ist auch gut so, denn die Wahlkommission ist seit dem Debakel Ende Dezember v\u00f6llig diskreditiert. Und Neuwahlen sind angesichts der Sicherheitslage und der 300.000 Vertriebenen in absehbarer Zeit ohnehin nicht durchf\u00fchrbar. Also wird es wom\u00f6glich auf eine &#8222;Gro\u00dfe Koalition der Gangster&#8220; hinauslaufen, auf eine \u00dcbergangsregierung unter Beteiligung Odingas mit festem Termin f\u00fcr Neuwahlen in ein oder zwei Jahren.<\/p>\n<p>Innerhalb der n\u00e4chsten &#8222;sieben bis f\u00fcnfzehn Tage&#8220; will Annan am Verhandlungstisch einen gemeinsamen Plan zur Entwaffnung von ethnischen Milizen und zur fl\u00e4chendeckenden Versorgung aller Vertriebenen entwickelt haben. Das ist angesichts der Borniertheit und Kaltbl\u00fctigkeit der Kontrahenten wahrscheinlich ein realistischer Zeitrahmen. Aber angesichts der Ereignisse im Land fragt man sich erschrocken: Nichts als Reden? Zwei Wochen lang?<\/p>\n<p>Denn die Vertreibungen weiten sich aus. Nachdem zehntausende von Angeh\u00f6rigen der Kikuyu von Milizen der Luo und Kalenjin aus dem Rift Valley in Fl\u00fcchtlingslager gejagt worden sind, organisieren nun offenbar militante Kikuyu die Vertreibung von Luo und anderen ethnischen Gruppen aus der weiter \u00f6stlich gelegenen Zentral-Provinz. Was vor \u00fcber vier Wochen als gewaltsamer, ethnisch unterlegter Protest gegen einen offensichtlichen Wahlbetrug begann, ist nun zu ethnischen \u201eS\u00e4uberungskampagnen\u201c eskaliert \u2013 nicht etwa organisiert von Staat und Armee, sondern von Dorfr\u00e4ten, B\u00fcrgerwehren und kriminellen Banden. Wahrscheinlich aber auch finanziert und angestiftet von Politikern beider Seiten.<\/p>\n<p>In den Fl\u00fcchtlingslagern, Hospit\u00e4lern und Leichenschauh\u00e4usern ist die offensichtliche Verheerung zu sehen. Dann gibt es noch die \u201eunsichtbaren Opfer\u201c. Dazu geh\u00f6ren Kenias HIV\/Aids-Patienten. Nach Sch\u00e4tzungen der UN sind 1.3 Millionen Menschen in Kenia mit dem Virus infiziert. Das Land hatte einst eine der h\u00f6chsten Infektionsraten in Afrika. Ende der 90er Jahre berichteten \u00c4rzte vom Massensterben in ihren Kliniken. Doch in den vergangenen Jahren ist es der Regierung, internationalen und nationalen Organisationen gelungen, die Infektionsrate zu senken und \u00fcber 100.000 Patienten mit einer anti-retroviralen Therapie zu versorgen \u2013 also mit einer Kombination mehrerer Wirkstoffe zur Bek\u00e4mpfung des Virus. F\u00fcr die Patienten ist das eine \u00dcberlebensgarantie, vorausgesetzt, sie nehmen die Medikamente regelm\u00e4\u00dfig ein und ern\u00e4hren sich ausreichend. Unterbrechen sie die ARV-Therapie, kann sich ihr Gesundheitszustand rapide verschlechtern und sie laufen sie Gefahr, gegen die Medikamente resistent zu werden. Das Gleiche gilt f\u00fcr Tuberkulose-Kranke.<\/p>\n<p>Genau darin besteht eine der Langzeitfolgen der K\u00e4mpfe und Vertreibungen: Unter den \u00fcber 250.000 Binnenfl\u00fcchtlingen befinden sich Tausende HIV\/Aids-Patienten, die seit Wochen keine Medikamente mehr erhalten haben. In Eldoret haben die \u00c4rzte des \u00f6rtlichen Universit\u00e4tskrankenhauses ihre Studenten losgeschickt, um in den Fl\u00fcchtlingslagern nach Infizierten zu suchen und sie mit Tabletten zu versorgen. Das Problem sei nur, sagt der zust\u00e4ndige Epidemologe Samson Ndege am Telefon, \u201edass die Situation immer wieder zu gef\u00e4hrlich ist f\u00fcr unsere Studenten.\u201c Im Klartext: Eldoret ist eine Hochburg der Ethnie der Kalenjin, die nach den manipulierten Pr\u00e4sidentschaftswahlen systematisch Jagd auf Angeh\u00f6rige der Kikuyu gemacht haben. Die Kikuyu unter Ndeges Studenten riskieren also Kopf und Kragen, wenn sie sich auf die Stra\u00dfe wagen. Die Kalenjin unter ihnen wiederum sto\u00dfen auf das Misstrauen der Menschen in den Fl\u00fcchtlingslagern. Schlie\u00dflich geh\u00f6ren sie derselben Ethnie an, wie jene M\u00e4nner, die ihre H\u00e4user und Gesch\u00e4fte niedergebrannt haben. Und Ndege selbst? Hat er Angst? \u201eNein\u201c, sagt er. \u201eIch bin Kalenjin. Mir tun sie nichts.\u201c<\/p>\n<p>In der Hauptstadt Nairobi stehen \u00c4rzte und Nothelfer vor einer \u00e4hnlichen Situation. Hunderte von HIV\/Aids-Patienten in den Slums von Kibera und Mathare haben seit Wochen ihre ARV-Medikamente nicht mehr abgeholt. Einige sind bei den Gewaltausbr\u00fcchen wom\u00f6glich ums Leben gekommen, andere sind vertrieben worden, wieder andere trauen sich nicht mehr zu den Ausgabestellen, weil die Umgebung von bewaffneten Gangs kontrolliert wird. Kibera, Nairobis gr\u00f6\u00dfter Slum, gilt als Hochburg der Anh\u00e4nger des Oppositionsf\u00fchrers Raila Odinga. Dort dominieren Angeh\u00f6rige der Luo, Odingas Ethnie, das Geschehen. In Mathare haben Kikuyu-Banden die Oberhand.<\/p>\n<p>Auch die Infektionsrate d\u00fcrfte wieder gestiegen sein. Durchschnittlich zehn Vergewaltigungsopfer melden sich derzeit t\u00e4glich im Frauen-Krankenhaus von Nairobi zur Behandlung. \u201eNormal\u201c, sagen die \u00c4rztinnen, \u201esind vier F\u00e4lle am Tag.\u201c Im Rift Valley ist die Situation noch sehr viel dramatischer: gut zwei Drittel der Menschen in den Fl\u00fcchtlingslagern sind Frauen und Kinder. Viele sind von ethnischen Milizen bei den \u00dcberf\u00e4llen auf ihre H\u00e4user vergewaltigt worden. Die Camps sind nur unzureichend gesch\u00fctzt. Frauen, die Feuerholz oder Wasser holen wollen, riskieren, erneut \u00fcberfallen zu werden. Betroffen von sexueller Gewalt sind \u2013 das berichten Fl\u00fcchtlingshelfer \u2013 auch M\u00e4nner und Jungen. Wieviele von ihnen in einigen Monaten in der Aids-Statistik des Landes auftauchen werden, vermag noch niemand zu sagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn eines der wichtigsten L\u00e4nder einer Region in Gewalt und Chaos versinkt, dann \u2013 so m\u00f6chte man meinen \u2013 setzen seine Nachbarn alles daran, dieses zu verhindern. 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