{"id":796,"date":"2011-01-14T17:08:38","date_gmt":"2011-01-14T16:08:38","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=796"},"modified":"2011-01-14T17:08:38","modified_gmt":"2011-01-14T16:08:38","slug":"multi-kulti-im-sudsudan-%e2%80%93-hoffnungen-und-angste-der-minderheiten-im-neuen-staat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/01\/14\/multi-kulti-im-sudsudan-%e2%80%93-hoffnungen-und-angste-der-minderheiten-im-neuen-staat\/","title":{"rendered":"Multi-Kulti im S\u00fcdsudan \u2013 Hoffnungen und \u00c4ngste der Minderheiten im neuen Staat"},"content":{"rendered":"<p>Jeden Morgen der gleiche melancholisch klagende Gesang. \u201eAllahu Akbar!\u201c In Juba, Bor, Malakal, Yei \u2013 in fast jeder s\u00fcdsudanesischen Stadt erinnert der Muezzin f\u00fcnf Mal am Tag, dass die klaren Fronten im Sudan zwischen Arabern und Afrikanern, zwischen Norden und S\u00fcden, Islam und Christentum so klar nicht ist. <em>Den<\/em> muslimischen Norden gibt es genauso wenig wie <em>den<\/em> christlichen S\u00fcden. Alle Grenzen sind flie\u00dfend.<\/p>\n<p>Die muslimische Minderheit im S\u00fcdsudan ist klein, genaue Zahlen sind schwer zu bekommen. Jedenfalls gibt es in Juba einen \u201eS\u00fcdsudanesischen Rat der Muslime\u201c. Und wer diesen auf der Seite Khartums vermutet, der irrt. \u201eAbspaltung ist besser\u201c, <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2010\/12\/10\/world\/africa\/10sudan.html \">sagte<\/a> Juma Said Ali, einer seiner Vertreter: \u201eDer Norden hat auch uns wie Menschen dritter Klasse behandelt.\u201c<\/p>\n<p>Das war eine deutliche Absage an prominente islamische Kleriker aus Khartum und Kairo, die das Referendum zu einer Verschw\u00f6rung des Westens und damit aus religi\u00f6ser Sicht f\u00fcr \u201enull und nichtig\u201c <a href=\"http:\/\/www.sudantribune.com\/Key-Muslim-cleric-says-south,37434\">erkl\u00e4rt<\/a> haben.<\/p>\n<p>Bis 15. Januar sollen die Wahllokale noch ge\u00f6ffnet bleiben. Schon drei Tage nach Beginn des Referendums am vergangenen Sonntag hatten mehr als 60 Prozent der wahlberechtigten S\u00fcdsudanesen ihre Stimme abgegeben \u2013 und damit eine wichtige H\u00fcrde genommen. Denn dieses Quorum ist Voraussetzung f\u00fcr die Anerkennung des Ergebnisses, das zweifellos auf Sezession hinauslaufen wird.<\/p>\n<p>Nun werden S\u00fcdsudans Muslime keineswegs geschlossen den neuen Staat bejubeln. Viele wollen, ebenso wie die Migranten, erst einmal vorsichtig abwarten, wie stabil der innere Frieden im neuen S\u00fcdsudan sein wird.<\/p>\n<p>Die Gesellschaft des zuk\u00fcnftigen Staates sieht etwas so aus: rund <a href=\"http:\/\/www.gurtong.net\/Peoples\/tabid\/60\/Default.aspx\">200 ethnische Gruppen<\/a> mit verschiedenen Sprachen, Dialekten, Glaubensformen, flexiblen Loyalit\u00e4ten und vielen alten wie neuen Konflikten. In der Politik wie auch im Milit\u00e4r dominieren die Dinka, was immer wieder f\u00fcr Ressentiments in anderen Volksgruppen sorgt.<\/p>\n<p>Dazu gesellen sich somalische Muslime, die seit vier Generationen hier leben. Arabische H\u00e4ndler, die seit Jahrzehnten zwischen Norden und S\u00fcden pendeln. Libanesische oder indische <em>businessmen<\/em>, die aus Wohncontainern ein florierendes Hotel zusammen gebaut haben, in denen junge Kenianerinnen mit Hochschuldiplom die B\u00fccher f\u00fchren, w\u00e4hrend S\u00fcdsudanesinnen ohne jede Schulbildung den britischen, norwegischen, japanischen, deutschen oder d\u00e4nischen Entwicklungshelfern die Zimmer putzen. Au\u00dferdem \u00c4thiopier und Eritreer, die hier mit kleineren und gr\u00f6\u00dferen Gesch\u00e4ften ihr Gl\u00fcck versuchen. Und schlie\u00dflich Migranten aus den Nachbarl\u00e4ndern \u2013 vor allem aus Uganda und Kenia. Und wie l\u00e4uft das so im Alltag?<\/p>\n<p><em>Multikulti im S\u00fcdsudan (I)<\/em><br \/>\n\u201eImmer sch\u00f6n Augen und Ohren offen halten\u201c, sagt Matthew Oguttu, Hotelfachmann aus Nairobi, dort arbeitslos, jetzt schleppt er Wasser und Zement auf einer Baustelle in Bor, rund 300 Kilometer n\u00f6rdlich von Juba. Abends besser im eigenen Quartier bleiben. Nach Feierabend sind kenianische oder ugandische Arbeiter in manchen Kneipen so gern gesehen wie t\u00fcrkische Immigranten in einer s\u00e4chsischen Dorfgaststube.<br \/>\nWir treffen Oguttu am Flusshafen neben der Wasserpumpe, um ihn herum ein Gewusel von R\u00fcckkehrern aus Khartum, die ihre alte Heimat nicht wieder erkennen, ugandischen H\u00e4ndlern, die Trainingsanz\u00fcge <em>made in China<\/em> anbieten, und Dorfchefs verschiedener Volksgruppen, die ihre Heimgekehrten einsammeln.<\/p>\n<p>Einige von Oguttus Landsleuten sind vor dem Referendum aus Angst vor Unruhen nach Hause gefahren. Er ist geblieben.<br \/>\n\u201eWahlen und Abstimmungen sind nicht das Problem in Afrika\u201c, sagt Oguttu, \u201edas Ergebnis ist das Problem.\u201c Die Elfenbeink\u00fcste taumelt nach den j\u00fcngsten Wahlen am Rand eines\u00a0 neuen B\u00fcrgerkrieg entlang, in Oguttus Heimat, Kenia, l\u00f6ste der letzte Urnengang einen ethnischen Mini-B\u00fcrgerkrieg aus.<br \/>\nUnd hier?<br \/>\n\u201e&#8230;sieht es bislang gut aus \u201c, sagt er und l\u00e4chelt. Also bleibt er.<br \/>\n\u201eWeil man mit sudanesischen Pfund mehr Geld verdient als mit kenianischen Schilling.\u201c<\/p>\n<p><em>Multikulti im S\u00fcdsudan (II)<\/em><br \/>\nBor am Abend, zehn Dollar kostet die Nacht im Dindit-Hotel, in dessen Wellblechverschl\u00e4ge sich leider nicht Fuchs und Hase, sondern Fledermaus und Ratte gute Nacht sagen. Der Besitzer ist Samuel, ein kleiner, charmanter Eritreer.\u00a0 Wie fast jeden Abend fallen einige bereits\u00a0 alkoholisierte Dinka auf ihren Pick-Up-Trucks bei ihm ein \u2013 Sicherheitsleute und ehemalige Soldaten, Krieger ohne Krieg, deren Gebaren keinen Zweifel daran lassen soll, wer hier Herr im Hause ist. Samuel spricht weder arabisch, noch juba-arabisch, noch einen der Dialekte der Dinka. Macht nichts. Zwei Stunden lang f\u00fcllt er den Jungm\u00e4nnertrupp scherzend und schmeichelnd mit Bier ab, bis deren Glieder und Zungen zu schwer geworden sind f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Aggressionsausbr\u00fcche. Derweil bekocht uns seine Schwester, die fr\u00fcher in Asmara bei einer italienischen Familie den Haushalt gef\u00fchrt hat, mit Spaghetti Bolognese. Zur Entspannung beschallt Samuel die gesamte G\u00e4steschar mit Kampfliedern aus dem eritreischen Befreiungskrieg. Seine Art, Heimweh zu lindern. In Eritrea, 1993 nach einem langen B\u00fcrgerkrieg unabh\u00e4ngig geworden, mutierte die Befreiungsbewegung ziemlich schnell zu einem diktatorischen Staatsapparat.<br \/>\nUnd hier?<br \/>\nSamuel zuckt mit den Schultern und dreht sich Spagetti auf die Gabel. Sie bleiben in Bor. Dort sieht die Zukunft besser aus als zuhause. F\u00fcr\u2019s erste.<\/p>\n<p><em>Multikulti im S\u00fcdsudan (III)<br \/>\n<\/em>Der Informationsminister der s\u00fcdsudanesischen Regierung, Barnaba Marial Benjamin, hat vor einigen Tagen allen \u201esomalischen und anderen afrikanischen Gesch\u00e4ftsleuten\u201c versichert, dass sie unabh\u00e4ngig vom Ausgang des Referendums nichts zu f\u00fcrchten h\u00e4tten. Die somalischen H\u00e4ndler in Juba sind sich inzwischen nicht mehr so sicher. Sie argw\u00f6hnen, dass nach dem gro\u00dfen Jubel \u00fcber die Unabh\u00e4ngigkeit die gro\u00dfe Ern\u00fcchterung folgt. Und das sind immer schlechte Zeiten f\u00fcr Ausl\u00e4nder. Aber vielleicht wendet sich auch alles zum Besseren. <em>Allahu Akbar<\/em>! Allah ist gro\u00df \u2013 und alle anderen G\u00f6tter neben ihm auch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeden Morgen der gleiche melancholisch klagende Gesang. \u201eAllahu Akbar!\u201c In Juba, Bor, Malakal, Yei \u2013 in fast jeder s\u00fcdsudanesischen Stadt erinnert der Muezzin f\u00fcnf Mal am Tag, dass die klaren Fronten im Sudan zwischen Arabern und Afrikanern, zwischen Norden und S\u00fcden, Islam und Christentum so klar nicht ist. 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