{"id":80,"date":"2008-02-18T08:48:41","date_gmt":"2008-02-18T06:48:41","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=80"},"modified":"2008-02-18T08:48:41","modified_gmt":"2008-02-18T06:48:41","slug":"der-morgen-danach-europa-hat-einen-neuen-staat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2008\/02\/18\/der-morgen-danach-europa-hat-einen-neuen-staat\/","title":{"rendered":"Der Morgen danach &#8211; Europa hat einen neuen Staat"},"content":{"rendered":"<p>Auto-Konvois, ein Meer von Fahnen, Feuerwerk, Beethovens \u201eOde an die Freude\u201c, reichlich albanische Volksmusik und Raki, der landes\u00fcbliche Traubenschnaps. Allen Unkenrufen zum Trotz verlief die Geburt des neuen Staates Kosovo friedlich. F\u00fcr rund 1.8 Millionen Kosovo-Albaner wurde ein Traum wahr \u2013 und zwar unter strikten Regiervorgaben der internationalen Staatengemeinschaft. Hashim Thaci, nunmehr Premierminister eines (eingeschr\u00e4nkt) souver\u00e4nen Staates musste die Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung auf albanisch und serbisch verlesen, ausdr\u00fccklich den \u201emulti-ethnischen\u201c Charakter der neuen Republik Kosovo betonen; die neue offizielle Fahne des Landes durfte keine nationalistischen Elemente enthalten \u2013 soll hei\u00dfen: keine \u00c4hnlichkeit mit dem Doppeladler auf rotem Hintergrund, dem Symbol der einstigen Rebellengruppe U\u00c7K.Und nun?Nun wandert die Aufmerksamkeit von Prishtina nach Br\u00fcssel, wo heute im Lauf des Vormittags vermutlich die ersten EU-Mitgliedsl\u00e4nder den neuen Ministaat anerkennen werden \u2013 darunter wohl auch Deutschland. Von dort wird der mediale Scheinwerferkegel nach Belgrad schwenken, wo gestern nationalistische Hooligans die amerikanische Botschaft attackierten, sich Stra\u00dfenschlachten mit der Polizei lieferten und wo die Regierung f\u00fcr diese Woche Massenproteste angek\u00fcndigt hat. Was zu erwarten war und als Ventil f\u00fcr die Wut vieler Serben wohl auch notwendig ist. Die richtet sich vor allem gegen die Kosovo-Albaner, gegen die USA und die EU, unterschwellig aber auch gegen Russland. Denn die vermeintliche Schutzmacht hat trotz aller Treueschw\u00fcre an das slawische Bruderland die Sezession der Provinz, der \u201eWiege des Serbentums\u201c, nicht verhindert. Sie konnte sie nicht verhindern.Schalten wir kurz nach Moskau: die russische Regierung hat gegen die einseitige Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung protestiert und eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates einberufen, hat ihren Ton in den vergangenen Wochen aber deutlich entsch\u00e4rft. Was wohl hei\u00dfen soll: Der Konflikt mit dem Westen bleibt bestehen, doch der Kreml will ihn derzeit nicht eskalieren.Zur\u00fcck ins Kosovo, nicht nach Prishtina, sondern nach Mitrovica, der geteilten Stadt im serbisch dominierten Norden des Landes. Dort explodierte gestern eine Handgranate, geworfen auf ein UN-Geb\u00e4ude, in das Angeh\u00f6rige der neuen EU-Mission ziehen sollen. Keine Verletzen, nur Sachschaden und eine klare Botschaft: n\u00f6rdlich des Flusses Ibar wird die Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung als Kampfansage verstanden. Hier haben sich rund 60.000 Serben nie der UN-Verwaltung, geschweige denn der bis gestern provisorischen kosovarischen Regierung unterworfen. Sie werden sich auch jetzt keiner kosovarischen Regierung mitsamt ihren EU-Aufpassern unterwerfen. Da mag Hashim Thaci, der ehemalige U\u00c7K-Funktion\u00e4r, noch so oft vom Schutz der Minderheiten sprechen.Soll hei\u00dfen: die Republik Kosovo wird bis auf weiteres nicht die Kontrolle \u00fcber ihr gesamtes Territorium haben. Sie ist zweigeteilt, hat von der Stunde ihrer Geburt an ein \u201eeingebautes Zypern-Problem\u201c. F\u00fcr das wird sich so schnell keine L\u00f6sung finden, allenfalls ein Modus Vivendi, bei dem der Norden de facto unter serbischer Verwaltung bleibt, de jure aber zur Republik Kosovo geh\u00f6rt. Ein verr\u00fccktes Deja Vu. Was das Kosovo f\u00fcr Serbien bedeutet, bedeutet Nord-Mitrovica jetzt f\u00fcr die Republik Kosovo: eine abtr\u00fcnnige \u201eProvinz\u201c.Sch\u00f6n anzuschauen ist das also nicht: die Unabh\u00e4ngigkeit ist v\u00f6lkerrechtlich, gelinde gesagt, umstritten; die EU ist l\u00e4ngst nicht so einig, wie sie sein sollte, der Konflikt mit Moskau keineswegs beigelegt; die Emotionen aus albanischer und serbischer Seite sind hochgeschaukelt, was sich bei ersteren vorl\u00e4ufig in rauschender Euphorie ausdr\u00fcckt, bei letzteren in grenzenloser Verbitterung. Beide Varianten sind politisch potenziell gef\u00e4hrlich. Euphorie kann leicht in Entt\u00e4uschung umschlagen, wenn der heiss ersehnten Unabh\u00e4ngigkeit nicht schnell wirtschaftliche Verbesserungen folgen. Und Verbitterung kann schnell zum Boden f\u00fcr Militanz werden.Aber f\u00fcr den Morgen danach gilt erst einmal: die Geburt des neuen Staates ging weitgehend reibungslos \u00fcber die B\u00fchne \u2013 allen Unkenrufen zum Trotz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auto-Konvois, ein Meer von Fahnen, Feuerwerk, Beethovens \u201eOde an die Freude\u201c, reichlich albanische Volksmusik und Raki, der landes\u00fcbliche Traubenschnaps. Allen Unkenrufen zum Trotz verlief die Geburt des neuen Staates Kosovo friedlich. F\u00fcr rund 1.8 Millionen Kosovo-Albaner wurde ein Traum wahr \u2013 und zwar unter strikten Regiervorgaben der internationalen Staatengemeinschaft. 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