{"id":85,"date":"2008-06-05T15:27:28","date_gmt":"2008-06-05T13:27:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=85"},"modified":"2008-06-05T15:27:28","modified_gmt":"2008-06-05T13:27:28","slug":"freddy-und-die-loffelmenschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2008\/06\/05\/freddy-und-die-loffelmenschen\/","title":{"rendered":"Freddy und die L\u00f6ffelmenschen"},"content":{"rendered":"<p><strong><\/strong><!--more--><!--more-->Freddy sagt, man k\u00f6nne nun wirklich nicht behaupten, in Kinshasa habe sich nichts ge\u00e4ndert. Ob ich die neuen Autom\u00e4rkte nicht gesehen h\u00e4tte. Habe ich. Entlang der Hauptstra\u00dfen der Stadt haben H\u00e4ndler die Mittelstreifen mit ihrer Ware zugeparkt: Landcruiser, Mercedes-Modelle, Chrysler-Gel\u00e4ndewagen mit dunkel get\u00f6nten Scheiben \u2013 alle gebraucht, aber in gutem Zustand. Die Preise: 30.000 Dollar aufw\u00e4rts. Die Kunden: Kriegsgewinnler, die jetzt ihren Fuhrpark zusammenstellen. Nat\u00fcrlich mit Allrad-Antrieb bei den Stra\u00dfenverh\u00e4ltnissen.<br \/>\nUnd ob ich nicht die Baustellen in der Innenstadt gesehen h\u00e4tte, angepriesen auf Werbetafeln als zuk\u00fcnftige Luxusapartements. Habe ich. In Kinshasa, sagt Freddy, gebe es aufgrund des Baubooms n\u00e4mlich fast keinen Zement mehr. Er w\u00fcrde gerne den einen oder anderen Riss in seinem Atelier ausbessern. Aber der Zement ist zu teuer.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=11\">Freddy Tsimba<\/a> arbeitet immer noch in dem Atelier im Stadtteil Matonge, wo ich ihn vor zwei Jahren das erste Mal besucht hatte. Die Bezeichnung \u201eAtelier\u201c ist etwas \u00fcbertrieben f\u00fcr die 20 Quadratmeter, auf denen sich seine Skulpturen wie wild wuchernde Pflanzen um Schweissbrenner, Meisseln und Schl\u00e4uchen und Kabeln schlingen.<\/p>\n<p>Freddy hat jahrelang Patronen-und Granath\u00fclsen zu Menschenk\u00f6rpern zusammengeschweisst. Tausende von Patronen-und Granath\u00fclsen, die er aus den Kriegsgebieten im Osten des Kongo in sein Atelier geschleppt hatte. Seine Figuren aus Kriegsschrott kr\u00fcmmen sich trauernd \u00fcbereinander, hocken wie Raubritter triumphierend auf Motorr\u00e4dern, oder schreien still. Manche formen den aufgerissenen Bauch einer schwangeren Frau. Vor einigen Jahren hat er bei einer Konferenz eine der verst\u00fcmmelten Frauen den versammelten Kriegsherren gezeigt, die in Schlips und Anzug h\u00f6chst staatsm\u00e4nnisch angetreten waren. \u201eSehr interessant\u201c, sagten sie und nickten mit den K\u00f6pfen.<br \/>\nDann gingen Freddy die Patronenh\u00fclsen aus. Es war Zeit, fand er, f\u00fcr einen anderen Arbeitsstoff.<\/p>\n<p>Seit gut einem Jahr l\u00f6tet er das Stra\u00dfenleben Kinshasas aus Messern, Gabeln und L\u00f6ffeln zusammen, die er auf den M\u00fcllhaufen der Stadt findet. Vor allem L\u00f6ffel. Aus irgendeinem Grund liegen in Kinshasa \u00fcberall L\u00f6ffel herum. Freddys L\u00f6ffelmenschen sind \u00fcber zwei Meter gro\u00df, sie drohen die Decke seines Ateliers zu durchsto\u00dfen. M\u00e4nner die beladene Fahrr\u00e4der schieben oder eine Ziege schleppen, Frauen, die hockend ihre Ware anbieten, Kinder, die Lasten auf dem Kopf balancieren. Ein gigantischen Labyrinth aus Besteck, ein blechernes Gewimmel, und doch sticht jeder einzelne heraus mit seinen Gabelh\u00e4nden und L\u00f6ffelknien. Der L\u00f6ffel. Symbol f\u00fcr den ewig knurrenden Magen dieser Stadt.<br \/>\nFreddys Nachbarn, die sich mehr f\u00fcr Fussball, Bierpreise und die neusten Streitereien zwischen Kongos Musik-Stars interessieren, schauen manchmal herein und sch\u00fctteln die K\u00f6pfe. \u201eFreddy, all die sch\u00f6nen L\u00f6ffel, was soll das denn werden&#8230;\u201c Er hasst solche Fragen. K\u00fcnstlerschicksal.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/files\/2008\/06\/loeffelmenschen1.jpg\" alt=\"Freddy Tsimba in seinem Atelier in Matonge\" \/><\/p>\n<p>Freddy Tsimba und seine Skulpturen aus L\u00f6ffeln, Gabeln und Messern<br \/>\nFoto: Andrea B\u00f6hm<\/p>\n<p>Er wird einige seiner Figuren demn\u00e4chst auf der Biennale in Dakar ausstellen. \u201eFreddy\u201c, sage ich, \u201ewie willst Du Deine Skulpturen je nach Dakar bekommen?\u201c<br \/>\n\u201eOh, das geht. Ist ja nicht das erste Mal.\u201c<br \/>\nEr stellt jetzt h\u00e4ufiger im Ausland aus. Ottawa, B\u00e9ziers, Br\u00fcssel. Das Problem bestehe weniger darin, seine Arbeiten ins Ausland zu bringen, als vielmehr darin, sie wieder nach Hause zu holen. Der Zoll am Flughafen von Kinshasa h\u00e4lt seit Monaten einige seiner Plastiken fest und fordert atemberaubende Geb\u00fchren. Die \u00fcbliche Methode der Einkommenssicherung kongolesischer Beamten. Im Moment ist das nicht so schlimm, denn Freddy hat ohnehin keinen Lagerraum mehr. Aber irgendwann h\u00e4tte er seine Arbeiten doch gern zur\u00fcck.<br \/>\nWir verabschieden uns der Stra\u00dfe, dieser Buckelpiste aus Schlagl\u00f6chern, gr\u00fcnlichen Pf\u00fctzen, kokelnden M\u00fcllbergen, eingerahmt von verschlammten Internet-Cafes, Bierkneipen und Musikl\u00e4den, aus denen scheppernd kongolesischer Rumba dr\u00f6hnt. Ich zweifle immer noch, dass ein L\u00f6ffelmensch die Fahrt \u00fcber solche Stra\u00dfen \u00fcbersteht. Freddy hatte vor einiger Zeit eine Initative gestartet, einige Stra\u00dfenkinder angeheuert, und begonnen, die Schlagl\u00f6cher auszubessern. Die Nachbarn sahen zu, unschl\u00fcssig, ob das nun Kunst sein sollte oder Dienst an der Gemeindschaft. Ein paar Tage ging das gut, die Stra\u00dfenkinder fanden es prima. Dann kam der B\u00fcrgermeister von Matonge und stellte Freddy zur Rede. Was das solle? Ob er sich wichtig machen wolle? Ob er ihm, dem bourgmestre von Matonge, etwas den Kampf ansage?<br \/>\nSeitdem sind Freddys Stra\u00dfe und alle Stra\u00dfen \u2013 oder sagen wir besser: Schlammspuren \u2013 in Matonge von jeglicher Reparatur-Anstrengung unber\u00fchrt geblieben. So sei das hier in Kinshasa, sagt Freddy. Am besten hielte man die Stadt f\u00fcr ein Phantom. Dann lebe es sich leichter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":56,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[179],"tags":[],"class_list":["post-85","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-demokratische-republik-kongo"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Freddy und die L\u00f6ffelmenschen - B\u00f6hms Logbuch<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2008\/06\/05\/freddy-und-die-loffelmenschen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Freddy und die L\u00f6ffelmenschen - 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