{"id":864,"date":"2011-05-14T13:04:37","date_gmt":"2011-05-14T11:04:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=864"},"modified":"2011-05-14T13:04:37","modified_gmt":"2011-05-14T11:04:37","slug":"die-manner-sind-zu-frauen-geworden-%e2%80%93-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/14\/die-manner-sind-zu-frauen-geworden-%e2%80%93-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen\/","title":{"rendered":"&#8222;Die M\u00e4nner sind zu Frauen geworden&#8220; \u2013 oder: warum so viele Kampagnen gegen sexuelle Kriegsgewalt zu kurz greifen"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Vergewaltigungen im Minutentakt&#8220; <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/kongo-vergewaltigungen-im-minutentakt-1.1096796\">titelte<\/a> am Freitag die S\u00fcddeutsche Zeitung. &#8222;Kongo: jede Stunde 48 Vergewaltigungen&#8220; <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-africa-13367277\">meldete<\/a> die BBC. Die dritte Rechnung <a href=\"http:\/\/www.mediacongo.net\/show.asp?doc=17910\">machte<\/a> der Onlinedienst <em>mediacongo.net<\/em> auf: &#8222;T\u00e4glich \u00fcber 1.100 Frauen im Kongo vergewaltigt&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Kongo&#8220; und &#8222;Vergewaltigung&#8220; sind inzwischen fast zu einem Synonym geworden, und es m\u00fcssen schon horrende Schlagzeilen her, um dem Thema neue Aufmerksamkeit zu verschaffen. &#8222;Jede Stunde 48 Vergewaltigungen&#8220;. Die \u00dcberschrift hat noch keiner geliefert. Sie ist dramatisch, sie stimmt \u2013 und ist in dieser Verk\u00fcrzung gleichzeitig falsch.<\/p>\n<p>Was ist die Grundlage der Berichte? Eine Studie von amerikanischen Wissenschaftlern, so eben <a href=\"http:\/\/ajph.aphapublications.org\/cgi\/content\/abstract\/101\/6\/1060\">ver\u00f6ffentlicht<\/a> im &#8222;American Journal of Public Health&#8220;. Demnach sind im Kongo allein in einem Jahr \u00fcber 400.000 Frauen vergewaltigt worden. Bisherige Zahlen \u2013 meist basierend auf den Angaben betroffener Frauen aus den vom Krieg zerr\u00fctteten Kivu-Provinzen\u2013 schwankten bislang von 15.000 bis 17.ooo Vergewaltigungsopfer pro Jahr. Dabei war allerdings immer klar, dass die Dunkelziffer weitaus h\u00f6her liegt. Ist Vergewaltigung also die ultimative,\u00a0 tagt\u00e4gliche Waffe von Soldaten und Rebellen, viel schlimmer als man je anzunehmen wagte?<\/p>\n<p>Nein. Erstens geht es in der Studie nicht um aktuelle Zahlen. Die amerikanischen Wissenschaftler haben eine repr\u00e4sentative Erhebung (unter anderem finanziert von der Weltbank) zu Demografie und Gesundheit im Kongo im Zeitraum 2006\/2007 ausgewertet. Rund 3500 Haushalte (nicht nur im Osten, sondern im ganzen Land) wurden zu mehreren Themen, darunter auch sexueller Gewalt befragt. Auf dieser Basis kamen Ergebnisse zustande, die ebenso schockierend wie lehrreich sind. Denn sie stellen viele der g\u00e4ngigen Wahrheiten \u00fcber sexuelle Gewalt in Frage.<\/p>\n<p>Fast f\u00fcnf Millionen Kongolesinnen sind demnach im Lauf ihres Lebens mindestens einmal vergewaltigt worden. Soldaten und Rebellen bilden die brutalste Gruppe der T\u00e4ter. Die zahlenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dfte Gruppe aber sind Zivilisten. \u00dcber drei Millionen Frauen, so die Studie, sind Opfer einer Vergewaltigung durch ihre Ehem\u00e4nner geworden. Das zeigt einerseits eine horrende Alltagsgewalt, die in anderen (Nach)Kriegsl\u00e4ndern mit einer sehr frauenfeindlichen Vorkriegskultur wie Afghanistan \u00e4hnlich horrend sein d\u00fcrfte. Andererseits zeigt es eine wachsende Bereitschaft, diese Verletzugn von K\u00f6rper und W\u00fcrde nicht l\u00e4nger hinzunehmen. Vor nicht allzu langer Zeit h\u00e4tten die wenigsten Kongolesinnen sexuelle Gewalt in der Ehe als solche bezeichnet.<\/p>\n<p>Vergewaltigung ist im Kongo immer noch Bestandteil des Krieges und des Terrors gegen die Zivilbev\u00f6lkerung. Zum Beispiel dann, wenn bewaffnete Gruppen \u2013 allen voran die Hutu-Milizen der FDLR oder Einheiten der kongolesischen Armee \u2013 Massenvergewaltigungen als &#8222;Bestrafung&#8220; gegen &#8222;illoyale&#8220; D\u00f6rfer einsetzen.<\/p>\n<p>Aber man untersch\u00e4tzt die Dimension des Problems, wenn man es auf das Schlagwort &#8222;Kriegswaffe&#8220; reduziert und entsprechende Gegenma\u00dfnahmen auf der Annahme aufbaut, wonach Opfer ausschlie\u00dflich Frauen und T\u00e4ter ausschlie\u00dflich bewaffnete M\u00e4nner sind. Genau das ist bis heute bei den meisten internationalen Hilfsprogrammen der Fall. Sie konzentrieren sich fast ausschlie\u00dflich auf die medizinische Hilfe f\u00fcr weibliche Opfer und auf rituelle Kritik an den UN-Blauhelmen, weil sie die Frauen nicht besser sch\u00fctzen. Nat\u00fcrlich ist Hilfe f\u00fcr die Opfer lebenswichtig. Und sie ist internationalen Spendern am leichtesten zu vermitteln. Aber sie ist rein reaktiv und ber\u00fchrt nicht die Ursachen des Problems.<\/p>\n<p>Was also tun au\u00dfer schockiert und ratlos zu sein? Zun\u00e4chst zuh\u00f6ren und Stimmen sammeln, so schwer es bei diesem Thema auch sein mag. In den Kivu-Provinzen beschreiben die Leute die T\u00e4ter mit einer Redewendung: &#8222;M\u00e4nner, die sich nicht mehr um die Gemeinschaft scheren.&#8220; Was Mitleid heischend klingt, beschreibt ein typisches Kriegs\u2013 und Nachkriegsph\u00e4nomen: Die, die zerst\u00f6ren, sind meist selbst zerst\u00f6rt. Viele Vergewaltiger (unter den T\u00e4tern gibt es \u00fcbrigens auch Frauen) haben\u00a0 (sexuelle) Gewalt am eigenen Leib erfahren. Und sie agieren in einer Gesellschaft, die keineswegs Frieden gefunden hat.<\/p>\n<p>In ihrem lesenwerten Report\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.international-alert.org\/resources\/publications\/war-not-yet-over\">&#8222;War Is Not Yet Over&#8220; <\/a>hat die britische NGO &#8222;International Alert&#8220; BewohnerInnen von vier Gemeinden in Nord-und S\u00fcdkivu ausf\u00fchrlich zum Problem sexueller Gewalt befragt. Fazit: Die meisten sehen Vergewaltigung nicht als Kriegsstrategie, sondern als Gradmesser daf\u00fcr, wie weit ihre Gesellschaft noch von Frieden entfernt ist. Dass der Krieg nunmehr ein &#8222;low intensity conflict&#8220; geworden ist, nehmen die Menschen nat\u00fcrlich wahr. Aber sehr viel sch\u00e4rfer als ausl\u00e4ndische Helfer und Journalisten erfahren sie, dass\u00a0 Konfliktursachen wie Landknappheit, das Verdr\u00e4ngen vergangener Gr\u00e4ueltaten, die Mafiotisierung von politischer Macht und \u00f6konomischem Reichtum weiter existieren oder gar schlimmer werden. Dazu z\u00e4hlt auch die Zerst\u00f6rung maskuliner Identit\u00e4ten: &#8222;Die M\u00e4nner sind zu Frauen geworden&#8220;, sagt einer der Befragten, und meint die Machtlosigkeit der M\u00e4nner, in einer solchen Gesellschaft soziale oder wirtschaftliche Bedeutung zu finden. Vergewaltigung aber erm\u00f6glicht den Anschein von Macht und sozialer Kontrolle.<\/p>\n<p>Die Schlussfolgerung?<\/p>\n<p>Erstens: Ohne M\u00e4nner geht gar nichts. Jedes Hilfsprojekt, das Frauen zu den ausschlie\u00dflichen Opfern und damit Hilfsberechtigten erkl\u00e4rt, verringert seinen eigenen Spielraum und schafft im Zweifelsfall Ressentiments.<\/p>\n<p>Zweitens: Je lauter sich internationale Hilfsorganisationen als Avantgarde im Kampf gegen sexuelle Gewalt pr\u00e4sentieren, desto gr\u00f6\u00dfer die Gefahr, dass dieser Kampf als &#8222;ausl\u00e4ndische Einmischung &#8220; denunziert wird. Soll hei\u00dfen: kongolesische Akteure f\u00f6rdern, wo es nur geht \u2013 und sich im Hintergrund halten.<\/p>\n<p>Drittens: All das ist leichter gesagt und geschrieben als getan.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Vergewaltigungen im Minutentakt&#8220; titelte am Freitag die S\u00fcddeutsche Zeitung. &#8222;Kongo: jede Stunde 48 Vergewaltigungen&#8220; meldete die BBC. Die dritte Rechnung machte der Onlinedienst mediacongo.net auf: &#8222;T\u00e4glich \u00fcber 1.100 Frauen im Kongo vergewaltigt&#8220;. &#8222;Kongo&#8220; und &#8222;Vergewaltigung&#8220; sind inzwischen fast zu einem Synonym geworden, und es m\u00fcssen schon horrende Schlagzeilen her, um dem Thema neue Aufmerksamkeit zu [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":56,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[179],"tags":[],"class_list":["post-864","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-demokratische-republik-kongo"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>&quot;Die M\u00e4nner sind zu Frauen geworden&quot; \u2013 oder: warum so viele Kampagnen gegen sexuelle Kriegsgewalt zu kurz greifen - B\u00f6hms Logbuch<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/14\/die-manner-sind-zu-frauen-geworden-\u2013-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"&quot;Die M\u00e4nner sind zu Frauen geworden&quot; \u2013 oder: warum so viele Kampagnen gegen sexuelle Kriegsgewalt zu kurz greifen - B\u00f6hms Logbuch\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"&#8222;Vergewaltigungen im Minutentakt&#8220; titelte am Freitag die S\u00fcddeutsche Zeitung. &#8222;Kongo: jede Stunde 48 Vergewaltigungen&#8220; meldete die BBC. Die dritte Rechnung machte der Onlinedienst mediacongo.net auf: &#8222;T\u00e4glich \u00fcber 1.100 Frauen im Kongo vergewaltigt&#8220;. &#8222;Kongo&#8220; und &#8222;Vergewaltigung&#8220; sind inzwischen fast zu einem Synonym geworden, und es m\u00fcssen schon horrende Schlagzeilen her, um dem Thema neue Aufmerksamkeit zu [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/14\/die-manner-sind-zu-frauen-geworden-\u2013-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"B\u00f6hms Logbuch\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2011-05-14T11:04:37+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Andrea B\u00f6hm\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Andrea B\u00f6hm\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"4\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/14\/die-manner-sind-zu-frauen-geworden-%e2%80%93-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/14\/die-manner-sind-zu-frauen-geworden-%e2%80%93-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen\/\",\"name\":\"\\\"Die M\u00e4nner sind zu Frauen geworden\\\" \u2013 oder: warum so viele Kampagnen gegen sexuelle Kriegsgewalt zu kurz greifen - B\u00f6hms Logbuch\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#website\"},\"datePublished\":\"2011-05-14T11:04:37+00:00\",\"dateModified\":\"2011-05-14T11:04:37+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#\/schema\/person\/8e81295aad2a4133fd079a00d5889c53\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/14\/die-manner-sind-zu-frauen-geworden-%e2%80%93-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/14\/die-manner-sind-zu-frauen-geworden-%e2%80%93-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/14\/die-manner-sind-zu-frauen-geworden-%e2%80%93-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"&#8222;Die M\u00e4nner sind zu Frauen geworden&#8220; \u2013 oder: warum so viele Kampagnen gegen sexuelle Kriegsgewalt zu kurz greifen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/\",\"name\":\"B\u00f6hms Logbuch\",\"description\":\"Von Kabul bis Kinshasa\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#\/schema\/person\/8e81295aad2a4133fd079a00d5889c53\",\"name\":\"Andrea B\u00f6hm\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/7b2f270f90084490fc5cb03eb7c82fe7a861182b7fa410f87081d5cc1be35b42?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/7b2f270f90084490fc5cb03eb7c82fe7a861182b7fa410f87081d5cc1be35b42?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Andrea B\u00f6hm\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/author\/andrea-boehm\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"\"Die M\u00e4nner sind zu Frauen geworden\" \u2013 oder: warum so viele Kampagnen gegen sexuelle Kriegsgewalt zu kurz greifen - B\u00f6hms Logbuch","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/14\/die-manner-sind-zu-frauen-geworden-\u2013-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"\"Die M\u00e4nner sind zu Frauen geworden\" \u2013 oder: warum so viele Kampagnen gegen sexuelle Kriegsgewalt zu kurz greifen - B\u00f6hms Logbuch","og_description":"&#8222;Vergewaltigungen im Minutentakt&#8220; titelte am Freitag die S\u00fcddeutsche Zeitung. &#8222;Kongo: jede Stunde 48 Vergewaltigungen&#8220; meldete die BBC. Die dritte Rechnung machte der Onlinedienst mediacongo.net auf: &#8222;T\u00e4glich \u00fcber 1.100 Frauen im Kongo vergewaltigt&#8220;. &#8222;Kongo&#8220; und &#8222;Vergewaltigung&#8220; sind inzwischen fast zu einem Synonym geworden, und es m\u00fcssen schon horrende Schlagzeilen her, um dem Thema neue Aufmerksamkeit zu [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/14\/die-manner-sind-zu-frauen-geworden-\u2013-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen\/","og_site_name":"B\u00f6hms Logbuch","article_published_time":"2011-05-14T11:04:37+00:00","author":"Andrea B\u00f6hm","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Andrea B\u00f6hm","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"4\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/14\/die-manner-sind-zu-frauen-geworden-%e2%80%93-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/14\/die-manner-sind-zu-frauen-geworden-%e2%80%93-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen\/","name":"\"Die M\u00e4nner sind zu Frauen geworden\" \u2013 oder: warum so viele Kampagnen gegen sexuelle Kriegsgewalt zu kurz greifen - B\u00f6hms Logbuch","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#website"},"datePublished":"2011-05-14T11:04:37+00:00","dateModified":"2011-05-14T11:04:37+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#\/schema\/person\/8e81295aad2a4133fd079a00d5889c53"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/14\/die-manner-sind-zu-frauen-geworden-%e2%80%93-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/14\/die-manner-sind-zu-frauen-geworden-%e2%80%93-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/14\/die-manner-sind-zu-frauen-geworden-%e2%80%93-oder-warum-so-viele-kampagnen-gegen-sexuelle-kriegsgewalt-zu-kurz-greifen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"&#8222;Die M\u00e4nner sind zu Frauen geworden&#8220; \u2013 oder: warum so viele Kampagnen gegen sexuelle Kriegsgewalt zu kurz greifen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/","name":"B\u00f6hms Logbuch","description":"Von Kabul bis Kinshasa","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#\/schema\/person\/8e81295aad2a4133fd079a00d5889c53","name":"Andrea B\u00f6hm","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/7b2f270f90084490fc5cb03eb7c82fe7a861182b7fa410f87081d5cc1be35b42?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/7b2f270f90084490fc5cb03eb7c82fe7a861182b7fa410f87081d5cc1be35b42?s=96&d=mm&r=g","caption":"Andrea B\u00f6hm"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/author\/andrea-boehm\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/864","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/users\/56"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=864"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/864\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":880,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/864\/revisions\/880"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=864"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=864"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=864"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}