{"id":924,"date":"2011-06-23T23:42:14","date_gmt":"2011-06-23T21:42:14","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=924"},"modified":"2011-06-24T14:29:44","modified_gmt":"2011-06-24T12:29:44","slug":"der-krieg-den-keiner-sieht-die-katastrophe-in-den-nuba-bergen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/06\/23\/der-krieg-den-keiner-sieht-die-katastrophe-in-den-nuba-bergen\/","title":{"rendered":"Der Krieg, den keiner sieht: Die Katastrophe in den Nuba-Bergen"},"content":{"rendered":"<p><!-- \t\t@page { margin: 2cm } \t\tP { margin-bottom: 0.21cm } -->Noch gut zwei Wochen bis zur gro\u00dfen Unabh\u00e4ngigkeitsfeier im S\u00fcdsudan, der zuk\u00fcnftigen \u201eRepublik S\u00fcdsudan\u201c. Der Flughafen in der Hauptstadt Juba wird f\u00fcr den Anflug Dutzender Staatschefs ausgebaut, Bauarbeiter klatschen M\u00f6rtel auf den Rohbau der Ehrentribune, Putzkommandos s\u00e4ubern die Stra\u00dfen und verweisen auf die j\u00fcngste Errungenschaft: Abfallk\u00f6rbe, \u00f6kologisch korrekt nach Papier, Plastik und Glas getrennt. Nur wirken diese Szenen surreal, wenn man bedenkt, dass einige hundert Kilometer weiter n\u00f6rdlich der Krieg wieder ausgebrochen ist.<\/p>\n<p>Was viele Beobachter seit langem bef\u00fcrchtet hatten, ist eingetreten: W\u00e4hrend sich der S\u00fcdsudan auf dem Sprung zur Nation mit beschr\u00e4nkter Lebensf\u00e4higkeit befindet, zerf\u00e4llt der m\u00fchsam ausgehandelte Frieden zwischen Khartum und Juba an den R\u00e4ndern des ehemaligen Kriegsgebietes. Also in jenen Gebieten an der Nord-S\u00fcd-Grenze, deren territoriale Zugeh\u00f6rigkeit und politische Zukunft entweder ungekl\u00e4rt oder in der Bev\u00f6lkerung umstritten ist: In der Grenzregion Abyei, und in den Einzelstaaten Blauer Nil und <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/05\/25\/sudan-eine-korrektur-und-ein-virtueller-ausflug-in-die-nuba-berge\/\">S\u00fcdkordofan<\/a>.<\/p>\n<p>F\u00fcr erstere war im Friedensabkommen 2005 zun\u00e4chst eine Sonderverwaltung und dann ein eigenes Referendum \u00fcber die Zugeh\u00f6rigkeit zum Norden oder S\u00fcden vorgesehen, das bis heute nicht stattgefunden hat. Letzteren war innerhalb des Nordsudan zumindest gr\u00f6\u00dfere Autonomie in Aussicht gestellt worden, was sich ebenfalls als Illusion erwiesen hat.<\/p>\n<p>In Abyei rollte Ende Mai Khartums Armee samt verb\u00fcndeten Milizen ein. Ein nicht unwichtiges Detail: Dem Einmarsch war ein Hinterhalt der s\u00fcdsudanesischen Armee gegen abziehende n\u00f6rdliche Truppen voraus gegangen. Eine v\u00f6llig irrsinnige Provokation, die Sudans Pr\u00e4sident Omar al-Bashir den Vorwand f\u00fcr eine verheerende Machtdemonstration lieferte. Die Folgen: Dutzende Tote, 100.000 Vertriebene, eine in Teilen verw\u00fcstete Stadt und bis auf die Knochen blamierte sambische UN-Blauhelme, die sich in ihrem St\u00fctzpunkt verbarrikadierten, statt die Zivilbev\u00f6lkerung zu sch\u00fctzen. Die gute Nachricht: Khartum und Juba haben inzwischen <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-africa-13847569\">vereinbart<\/a>, das Gebiet zu demilitarisieren. Nun sollen etwas robustere Peacekeeper aus \u00c4thiopien einr\u00fccken. Man darf gespannt sein, wann den Worten Taten folgen.<\/p>\n<p>Die viel schlimmere Katastrophe entfaltet sich jenseits der zuk\u00fcnftigen Grenze zwischen Norden und S\u00fcden, in den <a href=\"http:\/\/www.irinnews.org\/report.aspx?reportid=93052\">Nuba-Bergen<\/a>. Die Nuba hatten im B\u00fcrgerkrieg auf Seiten des S\u00fcdens gek\u00e4mpft, aber ihr Land ist Teil des Nordens geblieben. Ihre K\u00e4mpfer stehen weiter unter Waffen und tragen nach wie vor die Uniform der SPLA, der s\u00fcdsudanesischen Armee. S\u00e4mtliche Fristen zur Demobilisierung verstrichen. Und wieder hatte Khartum einen Vorwand, zuzuschlagen. Was das Bashir-Regime als legitimes Vorgehen gegen feindselige bewaffnete Kr\u00e4fte bezeichnet, beschreiben <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-africa-13882924\">Augenzeugen<\/a> als Krieg gegen die Zivilbev\u00f6lkerung der Nuba durch massive Luftangriffe und &#8222;ethnische S\u00e4uberungen&#8220;. Prominente Sudan-Aktivisten wie die Schauspielerin Mia Farrow <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB10001424052702304070104576397890968207366.html\">warnen<\/a> vor einem &#8222;neuen Darfur&#8220;. Der \u00d6komenische Rat Sudans spricht von &#8222;Menschen, die wie Tiere gejagt&#8220; w\u00fcrden. Kirchenf\u00fchrer verlangen eine Flugverbotszone wie im Fall Libyens. US-Pr\u00e4sident Obama hat einen sofortigen Stopp der Kampfhandlungen <a href=\"http:\/\/allafrica.com\/stories\/201106230068.html\">gefordert<\/a>, Deutschlands Au\u00dfenminister Guido Westerwelle, derzeit in Khartum und Juba unterwegs, zeigt sich &#8222;tief besorgt&#8220;.<\/p>\n<p>Und die UN? Zeigt sich auch besorgt und muss unter anderem um ihre Blauhelme f\u00fcrchten. Denn denen fallen in S\u00fcdkordofan die Bomben aus sudanesischen Flugzeugen f\u00f6rmlich vor die F\u00fc\u00dfe. Khartum hat au\u00dferdem angedroht, UN-Helikopter abzuschie\u00dfen. Viele Nuba wiederum werfen den \u00e4gyptischen Peacekeepern vor, mit dem Bashir-Regime zu sympathisieren. In wenigen Tagen spielt das ohnehin keine Rolle mehr.<\/p>\n<p>Am 9. Juli wird der S\u00fcden offiziell unabh\u00e4ngig, am selben Tag l\u00e4uft auch das Mandat f\u00fcr UN-Mission im Sudan (UNMIS) aus. Im S\u00fcden (wo sie herzlich wenig Erfolge vorzuweisen hat) wird sie mit neuem Auftrag und vermutlich noch aufgebl\u00e4hterem Apparat bleiben. Khartum aber hat bereits klargemacht, dass es keine neue Mission und schon gar keine Peacekeeper mehr dulden wird.\u00a0 Weil auch die wenigen Hilfsorganisationen ihre ausl\u00e4ndischen Mitarbeiter aus S\u00fcdkordofan abziehen mussten (darunter auch <a href=\"http:\/\/www.cap-anamur.org\/\">Cap Anamur<\/a>, das dort seit Jahren medizinische Hilfe geleistet hat), wird es in zwei Wochen dort keine ausl\u00e4ndischen Zeugen mehr geben f\u00fcr Verbrechen gegen die Zivilbev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Bleibt die Frage: Was treibt Omar al-Bashir dazu, jetzt einen Fl\u00e4chenbrand nach dem anderen auszul\u00f6sen, obwohl er nach dem s\u00fcdsudanesischen Referendum eine friedliche Sezession versprochen hatte? In Darfur fliegt die sudanesische Luftwaffe wieder verst\u00e4rkt Bombenangriffe, in Abyei k\u00f6nnen die Menschen zum wiederholten Mal die Ruinen ihrer H\u00e4user wegr\u00e4umen, in S\u00fcdkordofan droht ein anhaltender Krieg, denn die Nuba-Kombattanten verstehen viel von Guerilla-Strategie.<\/p>\n<p>&#8222;Ein verwundeter Wasserb\u00fcffel&#8220;, so hat ihn ein s\u00fcdsudanesischer Regierungsvertreter genannt. Bashir ist innenpolitisch angeschlagen, der Verlust des S\u00fcdens wirkt h\u00e4rter nach, als viele angenommen haben. Es sind offenbar vor allem Armeekreise, die um ihre Pfr\u00fcnde und ein System f\u00fcrchten, in dem alle Macht und alle Ressourcen dem Zentrum geh\u00f6ren und so gut wie nichts den Menschen in der Peripherie des Landes. In Khartum machen wiederholt Putschger\u00fcchte die Runde, in den Nachbarl\u00e4ndern Libyen und \u00c4gypten haben sich die Machtverh\u00e4ltnisse dramatisch ge\u00e4ndert, sicher scheint f\u00fcr die herrschende Elite gar nichts mehr. Das k\u00f6nnte Khartums verheerende Reaktion auf die s\u00fcdsudanesische Provokation in Abyei erkl\u00e4ren (noch ein Hieb gegen die UN-Mission: Sie hat es str\u00e4flich vers\u00e4umt, den S\u00fcden daf\u00fcr \u00f6ffentlich zur Rechenschaft zu ziehen).<\/p>\n<p>Bashir und seine Hardliner schlagen nun gnadenlos gegen jedes weitere Aufbegehren am Rand ihres geschrumpften Territoriums zur\u00fcck. Und so, f\u00fcrchten Beobachter, werden die Nuba-Berge zum neuen S\u00fcden in einem Nord-S\u00fcd-Krieg.<\/p>\n<p>H\u00e4tte das verhindert werden k\u00f6nnen? Vielleicht. Sudan-Experten und NGOs haben schon l\u00e4nger die Alarmglocken schrillen lassen. Aber kein internationaler Akteur \u2013 und die Staatengemeinschaft hat mittlerweile enorm viel finanzielle und politische Ressourcen in dieses arabisch-afrikanische Krisenland investiert \u2013 widmete den drei &#8222;Randthemen&#8220; Abyei, S\u00fcdkordofan und Bleur Nil viel Aufmerksamkeit, die Medien (also auch die Autorin dieses Blogs) ebenso wenig.<\/p>\n<p>Je d\u00fcsterer die Perspektive, desto absurder erscheinen die wenigen Hoffnungsschimmer: Die chinesische Regierung hat Omar al-Bashir, wegen schwerster Verbrechen in Darfur vom Internationalen Strafgerichtshof mit Haftbefehl gesucht, n\u00e4chste Woche nach Peking eingeladen. Streng betrachtet ist das ein Skandal und Affront gegen den Gerichtshof. Pragmatisch betrachtet ist es vielleicht die einzige Chance, auf einen &#8222;verwundeten Wasserb\u00fcffel&#8220; einzuwirken. Washington hat inzwischen null Einfluss in Khartum, von der EU brauchen wir gar nicht zu reden. Einzig China kann vermutlich derzeit in den Khartumer Betonsch\u00e4deln etwas bewegen. China hat Milliarden in den Sudan investiert. Es braucht Sudans \u00d6l \u2013 und an den innersudanesischen Fronten m\u00f6glichst Ruhe. Das wird die Regierung in Peking ihrem Gast wohl klarmachen.<\/p>\n<p>So ganz sicher f\u00fchlt sich Bashir \u00fcbrigens auch in Peking nicht mehr. Er hat sich vorab <a href=\"http:\/\/www.sudantribune.com\/Sudan-s-Bashir-sought-guarantees,39309\">Zusicherungen<\/a> geben lassen, dass er als Gast beim gro\u00dfen Freund nicht verhaftet und nach Den Haag ausgeliefert wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch gut zwei Wochen bis zur gro\u00dfen Unabh\u00e4ngigkeitsfeier im S\u00fcdsudan, der zuk\u00fcnftigen \u201eRepublik S\u00fcdsudan\u201c. 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