{"id":977,"date":"2011-10-12T13:42:56","date_gmt":"2011-10-12T11:42:56","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/?p=977"},"modified":"2011-10-13T09:29:29","modified_gmt":"2011-10-13T07:29:29","slug":"sarte-in-kinshasa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kongo\/2011\/10\/12\/sarte-in-kinshasa\/","title":{"rendered":"Sartre in Kinshasa"},"content":{"rendered":"<p>Gibt es aufregendes Theater in Kinshasa? Mal abgesehen von den Dramen, Tragikom\u00f6dien und Farcen der Wirklichkeit, die sich t\u00e4glich auf den Stra\u00dfen der Stadt abspielen?<\/p>\n<p>Gibt es.<\/p>\n<p>Man muss es nur finden. Die Adresse: Uele 6 bis, C\/Kintambo. Also auf der Avenue Colonel Mondjiba entlang in Richtung Ngaliema, dann links ab auf die Avenue Komoroko. Vorsicht! Die dunkle Gasse rechts ist leicht zu verpassen. Hier steigt man am besten aus, zwischen Schlagl\u00f6chern, Pf\u00fctzen und der offenen Kanalisation ist Platz f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger, nicht f\u00fcr Autos. Dann am Tor mit der Nummer 6 klopfen \u2013\u00a0und schon steht man mitten auf dem &#8222;Rollfeld der Autoren&#8220;.<em><\/em><\/p>\n<p>Tarmac des auteurs heisst Kinshasas derzeit wohl spannendstes Hinterhof-Theater. Die Zuschauer sitzen auf Plastikst\u00fchlen, die B\u00fchne besteht aus zusammengeschobenen Holzpaletten, f\u00fcr das B\u00fchnenbild r\u00e4umen Freunde des Hauses schon mal die eigenen M\u00f6bel herbei. Regnen darf es nicht, denn das Theater hat kein Dach. Ein Dach wiederum sollte es nicht haben, da man bei der tropischen Schw\u00fcle in einem geschlossenen Raum umkippen w\u00fcrde, und sich Tarmac des auteurs auf absehbare Zeit keine Klimaanlage wird leisten k\u00f6nnen. Was hier in j\u00fcngerer Zeit aufgef\u00fchrt wurde, schafft schon Hitze und Reibung genug: zum Beispiel Jean-Paul Sartres St\u00fcck <em>Geschlossene Gesellschaft<\/em>, das bekanntlich in der H\u00f6lle spielt. Oder <em>Immigration jetabl<\/em>e (auf Deutsch in etwa: &#8222;Immigration zum Wegwerfen&#8220;) der rum\u00e4nischen Autorin Alexandra Baldea, das von einem fiktiven afrikanischen Land mit einer korrupten, dekadenten Elite handelt und von seinen jungen B\u00fcrgern, die ihr Gl\u00fcck in Europa suchen und nicht finden. Irgendwelche \u00c4hnlichkeiten mit dem Kongo sind rein zuf\u00e4llig.<br \/>\n&#8222;Die Attent\u00e4terin&#8220;, inszeniert nach dem Roman des algerischen Autors Yasmina Khadra \u00fcber eine pal\u00e4stinensische Selbstmordattent\u00e4terin, lieferte reichlich Gespr\u00e4chsstoff f\u00fcr die Zuschauer. Die bestehen aus Studenten, Angeh\u00f6rigen von Kinshasas Kunst-und Musikszene, ausl\u00e4ndischen Diplomaten und NGO-Mitarbeitern. Und manchmal auch Angeh\u00f6rigen der Agence Nationale de Renseignements (ANR), des kongolesischen Geheimdienstes, der offenbar noch nicht so recht wei\u00df, ob er das Treiben auf dieser B\u00fchne f\u00fcr eine Gef\u00e4hrdung des Staates halten soll \u2013 oder f\u00fcr sozialkritischen, aber ungef\u00e4hrlichen Nischenaktivismus.<\/p>\n<p>Bei der j\u00fcngsten Premiere haben die Herrn vom ANR vermutlich beim Anblick verblichener Fotos von Marx und Lenin an der Theatermauer gestutzt, wahrscheinlich auch bei Lekt\u00fcre des Titels <em>Le si\u00e8ge de Leningrad.<\/em> Dabei geht es in dem St\u00fcck des spanischen Autors Jos\u00e9 Sanchis Sinisterra weder um den Zweiten Weltkrieg noch um Lenin, sondern um das tragikomische Zwiegespr\u00e4ch zwischen zwei Schauspielerinnen, Natalia und Priscilla, die, in den Kulissen ihres l\u00e4ngst geschlossenen Theaters lebend und gegen Ungeziefer k\u00e4mpfend, den alten Zeiten nachtrauern, da linke Intellektuelle und K\u00fcnstler noch die Welt zu ver\u00e4ndern glaubten. Theater als B\u00fchne f\u00fcr das Theater. &#8222;Anfangs&#8220;, sagt Agn\u00e8s Mujinga, eine der beiden Hauptdarstellerinnen, sei ihr der Text schon &#8222;sehr fremd&#8220; vorgekommen. Aber auf der B\u00fchne legt sie eine wuchtige Priscilla hin. Von gescheiterten Tr\u00e4umen k\u00f6nnen kongolesische Intellektuelle einiges erz\u00e4hlen \u2013\u00a0und das Gef\u00fchl der politischen Bedeutungslosigkeit kennen sie ebenfalls.<\/p>\n<p>Als Sponsor des Ganzen trat die spanische Botschaft auf, was nicht nur gut f\u00fcr das Image des Theaters ist, sondern auch ein wenig Schutz vor \u00fcbergriffigen Sicherheitsdiensten bietet.<\/p>\n<p>Regisseur, Intendant, Dramaturg, Conferencier und manchmal auch Schauspieler des Tarmac des auteurs ist Israel Tshibamba Mouckounay, 33, der in Kinshasa immer wieder Autoren aus dem Kongo, Kamerun, Benin, dem Senegal und Europa zusammenholt. F\u00fcr die folgenden Wochen hat er Lesungen und kleine Konzerte im Programm.<\/p>\n<p>Kurz vor den Parlaments- und Pr\u00e4sidentschaftswahlen Ende November will Tarmac des auteurs dann eine kleine Pause einlegen, um nach der mehr oder weniger demokratischen Willensbildung dann wieder mit vollem Programm loszulegen. &#8222;Vorausgesetzt&#8220; sagt Tshipamba und grinst, &#8222;wir sind dann noch am Leben&#8220;. Das Publikum lacht herzlich und greift zu Bier und Erdn\u00fcssen. Geheimdienstler scheinen nicht dabei zu sein. Oder sie lachen inzwischen unauff\u00e4llig mit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gibt es aufregendes Theater in Kinshasa? Mal abgesehen von den Dramen, Tragikom\u00f6dien und Farcen der Wirklichkeit, die sich t\u00e4glich auf den Stra\u00dfen der Stadt abspielen? Gibt es. Man muss es nur finden. Die Adresse: Uele 6 bis, C\/Kintambo. 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