{"id":359,"date":"2010-01-21T11:47:44","date_gmt":"2010-01-21T10:47:44","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kulturkampf\/?p=359"},"modified":"2010-01-22T16:19:37","modified_gmt":"2010-01-22T15:19:37","slug":"leistungsschutzrecht-boell-keese","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kulturkampf\/2010\/01\/21\/leistungsschutzrecht-boell-keese\/","title":{"rendered":"Die Zahnpasta soll wieder in die Tube"},"content":{"rendered":"<p>Wie erkl\u00e4rt man ein neues Gesetz, das selbst die, die es vehement fordern, nicht wirklich umrei\u00dfen k\u00f6nnen? Vielleicht, indem man das Problem erkl\u00e4rt, das es l\u00f6sen soll? Ha, schon das ist keine leichte \u00dcbung. Also: <\/p>\n<p>Verlage verkaufen weniger Abos ihrer Tageszeitungen und Zeitschriften, weil die Dinge, die darin stehen, auch kostenlos im Internet zu finden sind. Na und, k\u00f6nnten nicht involvierte Beobachter einwenden, m\u00fcssen sich die Verlage eben etwas anders zum Geldverdienen suchen. Und wenn sie das nicht schaffen, dann m\u00fcssen sie halt sterben. K\u00fcfer und Seifensieder gibt es ja auch nicht mehr und niemand vermisst sie.<\/p>\n<p>Das sehen die Verlage und viele, die f\u00fcr sie arbeiten, naturgem\u00e4\u00df anders. Sie wollen von der Politik ein &#8222;Leistungsschutzrecht&#8220;, damit sie all die Dinge weiterverkaufen k\u00f6nnen, die von ihnen und nur von ihnen geleistet, daher produziert werden. Wie kompliziert es aber sein kann, diese Verlagsleistung an dem Gesamtwerk &#8222;Zeitung&#8220; zu kennzeichnen, zeigte sich unter anderem <a href=\"http:\/\/carta.info\/21539\/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag\/\">bei einer Veranstaltung der B\u00f6ll-Stiftung<\/a> am Mittwochabend. <\/p>\n<p>Christoph Keese, Konzerngesch\u00e4ftsf\u00fchrer Public Affairs beim Springer-Verlag, war dort angetreten, zu erkl\u00e4ren, was das geforderte Gesetz k\u00f6nnen soll: &#8222;Es hat einen anderen Schutzgegenstand als das Urheberrecht&#8220;, sagte er. &#8222;Es sch\u00fctzt die organisatorische und finanzielle Vor- und Nachleistung des Werkmittlers.&#8220; Es meine also ausdr\u00fccklich nicht die kreative Sch\u00f6pfung von Buchstaben und W\u00f6rtern. <\/p>\n<p><object id=\"flashObj\" width=\"480\" height=\"270\" classid=\"clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=9,0,47,0\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/c.brightcove.com\/services\/viewer\/federated_f9\/60485622001?isVid=1&#038;publisherID=18140073001\" \/><param name=\"bgcolor\" value=\"#FFFFFF\" \/><param name=\"flashVars\" value=\"@videoPlayer=62659523001&#038;playerID=60485622001&#038;domain=embed&#038;\" \/><param name=\"base\" value=\"http:\/\/admin.brightcove.com\" \/><param name=\"seamlesstabbing\" value=\"false\" \/><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\" \/><param name=\"swLiveConnect\" value=\"true\" \/><param name=\"allowScriptAccess\" value=\"always\" \/><\/object><\/p>\n<p>Was in der Theorie noch irgendwie logisch klingt, wird in der Praxis wirr. Denn, so Keese, weder am Text (der durch Urheberrechte gesch\u00fctzt ist), noch am Layout (das durch Marken- und ebenfalls Urheberrechte Schutz genie\u00dft), wolle man die Leistung der Verlage festmachen. Die Antwort, woran man es dann kn\u00fcpfen wolle, blieb er schuldig und erz\u00e4hlte irgendwas von Ascii-Code und PDF-Dokumenten-Headern.<\/p>\n<p><object id=\"flashObj\" width=\"486\" height=\"412\" classid=\"clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=9,0,47,0\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/c.brightcove.com\/services\/viewer\/federated_f9\/60485622001?isVid=1&#038;publisherID=18140073001\" \/><param name=\"bgcolor\" value=\"#FFFFFF\" \/><param name=\"flashVars\" value=\"@videoPlayer=62659509001&#038;playerID=60485622001&#038;domain=embed&#038;\" \/><param name=\"base\" value=\"http:\/\/admin.brightcove.com\" \/><param name=\"seamlesstabbing\" value=\"false\" \/><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\" \/><param name=\"swLiveConnect\" value=\"true\" \/><param name=\"allowScriptAccess\" value=\"always\" \/><\/object><\/p>\n<p>Etwas klarer war da schon das Wie: Man wolle von gewerblichen Nutzern, also allen Firmen und Organisationen, Lizenzen kassieren daf\u00fcr, dass sie Inhalte aus Zeitungen nutzen. Festgemacht werden soll das an der &#8222;Vervielf\u00e4ltigungshandlung&#8220;. Fr\u00fcher habe jede Bank Zeitungsabos gehabt, so Keeses Beispiel, die h\u00e4tten sie nun nicht mehr, weil sie die Texte nun im Netz lesen k\u00f6nnten. Wenn also k\u00fcnftig ein Bankmitarbeiter einen Zeitungstext ausdrucke, um dessen Informationen f\u00fcr seine Arbeit zu nutzen, solle er das nur d\u00fcrfen, wenn seine Bank vorher eine entsprechende Lese- und Drucklizenz bei dem Verlag gekauft hat. Ein Abo also.<\/p>\n<p>Dass die das kaum tun wird, wenn Hunderte andere Zeitungen ihre Inhalte weiter kostenlos ins Netz stellen, ist auch Keese klar. Daher m\u00f6chte er ein Quasimonopol der Verlage errichten, \u00e4hnlich der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort), die f\u00fcr alle Autoren deren Rechte wahrnimmt und Geld f\u00fcr die Nutzung von Urheberrechten eintreibt. Eine VG Verlag, sozusagen. \u00dcber H\u00f6he der Verg\u00fctungen und alle anderen Modalit\u00e4ten m\u00fcsse noch verhandelt werden, im Zweifel vor Gericht, das dauere zwar, aber sei letztlich kein Problem.<\/p>\n<p>So. Der Irrsinn an der Idee ist, dass sie versucht, ein Gesch\u00e4ftsmodell zu retten, das offensichtlich stirbt. Das Internet hat mit der problemlosen digitalen Vervielf\u00e4ltigung die bisherige Abo-Idee beseitigt und die Idee der teuren, weil durch den begrenzten Platz in einer Zeitung exklusiven Werbung gleich mit. Und zwar vor allem f\u00fcr jene, die sich nicht allzusehr von ihren Konkurrenten abheben und bei denen sich der Unterschied auf die Art der Pr\u00e4sentation der sonst gleichen Nachrichten beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Das geschah vor allem, <a href=\"http:\/\/carta.info\/16015\/wolfgang-blau-zeit-online-journalismus-medienwandel\/\">weil die Verlage jahrelang keinen Plan hatten<\/a>, was sie im Internet wie wollen und nun feststellen, dass sich das Netz eigene Wege und eigene Wirtschaftsformen gesucht hat. Google war schlauer und schneller.<\/p>\n<p>Sicher kann man versuchen, die alte Idee der Mischung Abonnement\/Werbung zu retten, um redaktionelle Inhalte zu finanzieren. &#8222;Mehr desselben&#8220;, nannte der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawik den Versuch, mit altem Denken neue Probleme zu l\u00f6sen. Kann man machen, nutzt aber nicht viel. Wie der Hase im M\u00e4rchen, der so lange immer wieder gegen die beiden Igel antritt, bis er tot ist.<\/p>\n<p>Ich glaube ja, nicht die Art der Finanzierung hat sich durch das Netz erledigt, sondern die Art der Pr\u00e4sentation. Tot ist vor allem das General-interest-Angebot, wie es im Mediendeutsch hei\u00dft, also die Zeitung, die Politik, Wirtschaft, Sport und noch mehr auf ein Mal pr\u00e4sentieren will und sich dabei aus den gleichen Quellen bedient wie die Konkurrenz. Haben wir uns doch alle l\u00e4ngst daran gew\u00f6hnt, solch strenge Verlagsauswahl zu ignorieren und uns unsere eigenen Medien zusammenzustellen, sei es \u00fcber RSS-Feeds, Twittertimelines oder den Facebookfreundeskreis. <\/p>\n<p>Spezialisierte Medien hingegen k\u00f6nnten durchaus eine Chance haben, ihre Inhalte f\u00fcr Geld im Netz anzubieten. Es braucht nur simple Abrechnungsl\u00f6sungen, die es bislang noch nicht gibt. Das aber hie\u00dfe f\u00fcr gro\u00dfe Verlage nicht, immer mehr Redaktionen zusammenzuschmei\u00dfen und zu einem Brei zu verquirlen, der dann nur noch aus verschiedenen Abfl\u00fcssen eines einzigen Tanks quillt. <\/p>\n<p>Es hie\u00dfe, Redaktionen aufzuspalten in kleine, autonome und flexible Einheiten, die sich thematisch spezialisieren und in ihrem Bereich eigenst\u00e4ndig und letztlich f\u00fchrend und damit interessant werden k\u00f6nnen. Und deren Arbeit einzeln anzubieten. Als Abo oder Text f\u00fcr Text.<\/p>\n<p>Statt sich jedoch darauf zu konzentrieren, wieder exklusive Inhalte zu schaffen \u2013 also wieder eine echte Verlagsleistung zu erbringen \u2013, geht es im Moment darum, die l\u00e4ngst nicht mehr exklusiven Dinge, die Nachrichten, einzusperren. Im Moment wirkt das wie das Bem\u00fchen, Zahnpasta wieder in die Tube zur\u00fcckzustopfen.<\/p>\n<p>Der neben Keese sitzend Till Jaeger, ein Fachanwalt f\u00fcr Urheber- und Medienrecht, sagte: &#8222;Vielleicht muss man den Wandel einfach akzeptieren.&#8220; Darum aber geht es gerade auf keinen Fall, die Zahnpasta soll wieder in die Tube. Wie gesagt, kann man versuchen.<\/p>\n<p>Mehr Einsch\u00e4tzungen zu dem Abend gibt es beispielsweise <a href=\"http:\/\/immateriblog.de\/journalismus\/diskussion-ubers-leistungsschutzrecht\/\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.presseschauer.de\/?p=1031\">hier<\/a> und nat\u00fcrlich bei <a href=\"http:\/\/search.twitter.com\/search?q=%23boell\">Twitter<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Update:<\/strong> Ich habe den Text mit etwas Abstand noch einmal gelesen und finde inzwischen, hier muss ein kleiner emotionaler <strong>Disclaimer<\/strong> hin. Ich habe mich ge\u00e4rgert an diesem Abend. Mehrere Stunden lang war davon die Rede, wie man eine Verlagsleistung von der kreativen Leistung der Autoren abgrenzen und gesondert verg\u00fcten kann. Nun finde ich, dass es eine Verlagsleistung gibt, die vor allen anderen Lob und Verg\u00fctung verdient: die n\u00e4mlich, die Qualit\u00e4t von Texten zu heben und zu sichern. <\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht genau, wie man das in der Realit\u00e4t monet\u00e4r beziffern will. Aber ich wei\u00df, dass in diesen drei oder vier Stunden nicht ein einziges Mal von Qualit\u00e4t die Rede war. Und ich habe in dieser gesamten Debatte das Gef\u00fchl, dass einige Verlage alles m\u00f6gliche zu tun bereit sind \u2013 inklusive ihre Leser zu verklagen \u2013, aber als letztes darauf kommen, die Qualit\u00e4t ihrer Produkte zu heben (von einigen r\u00fchmlichen Ausnahmen nat\u00fcrlich wie immer abgesehen). Das finde ich, ja, \u00e4rgerlich.<\/p>\n<p>Noch ein <strong>Disclaimer<\/strong>: Christoph Keese war mal mein Chef und ich sch\u00e4tze ihn durchaus. Die Haltung aber, die er als Verlagsvertreter einnimmt, finde ich zweifelhaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie erkl\u00e4rt man ein neues Gesetz, das selbst die, die es vehement fordern, nicht wirklich umrei\u00dfen k\u00f6nnen? Vielleicht, indem man das Problem erkl\u00e4rt, das es l\u00f6sen soll? Ha, schon das ist keine leichte \u00dcbung. 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