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Warum Deutschland und die Nato scheitert

 

In der morgigen Ausgabe der ZEIT ist eine Interview mit dem ehemaligen Außenminister Frank-Walter Steinmeier zu lesen, das ich mit meinem Kollegen Peter Dausend geführt habe. Das Thema: Afghanistan. Steinmeier versucht einen schwierigen Spagat zwischen der politischen Verantwortung für den Einsatz und der zunehmend abzugswilligen Öffentlichkeit. Steinmeier sagt , dass der ursprüngliche Plan, der auf der Petersberger Konferenz 2002 für Afghanistan entworfen worden war, zu „ambitioniert“ gewesen sei. Das ist ein bemerkenswerte Aussage.

Tatsächlich wunschte ich mir, dass ein Historiker rekonstruiert, was zwischen den Attentaten vom 11. September 2001 und er Petersberger Konferenz, die am 27.11. 2001 begann und am 5. Dezember 2001 endete, geschehen ist. Es ließe sich eine Geschichte darüber schreiben, wie Deutschland in diesen Einsatz rutschte, der sich bald als Krieg herausstelte.

Warum ich glaube, dass Deutschland und die Nato keinen Erfolg haben, das können Sie hier lesen.

2 Kommentare


  1. Es ist leider so: Die USA haben die Türme selbst gesprengt, weil sie mit Krieg eine permanente Geldquelle haben. 9/11 ist als Kriegsgrund inszeniert worden. Die Beweise liegen im Internet vor, die tatsächlichen Beweise wurden vernichtet.
    Durch die global gleichgeschaltete Presse und Medien wird für die Amis die 9/11-Lüge weltweit verbreitet. Auch die Detroit-Lüge arbeitet nach dem gleichen Schema:
    Der Schwarze wurde direkt an Bord gebracht, unter Umgehung aller Sperren. Auch dies wird verschwiegen.
    Nun kommt die Klimalüge hinzu, denn auch hier wird das Große Geld verdient.
    Und dann kommen unsere Politiker, reihen sich in den Lügenchor ein, denn sie sind alle gekauft. Warum können sie keine Börsenumsatzsteuer einführen? Weil sie mitverdienen, geschmiert werden von den großen Zampanos.
    Wäre es nicht alles so maßlos traurig, man könnte sich totlachen.
    Gruß
    Tyll Ruhtenberg


  2. Schade, zu diesem Thema hätte ich gern mehr Kommentare von Mitleser erwartet. Ich lese derzeit nur diesen einen, der meine volle Zustimmung findet (von Tyll Ruhtenberg). Der 9.11. wurde uns allen als Kriegsgrund für Afghanistan und Irak vor geleugnet. Saddam Hussein bastelte niemals an der A-Bombe. Man fand auch keine Anlagen zum Bau dieser Bombe. Dennoch, verwies G.Bush junior darauf, ließ es in der Weltpresse verbreiten und viele Völker beteiligten sich an diesem „Angriffskrieg“ der auf einer Kriegsgrundlüge basierte. Ob nun die Türme in den USA von den Amis oder ihrer Administration selbst gesprengt wurde, dürfte umstritten sein. Für mich steht jedenfalls fest, dass da was dran sein könnte. Vieles spräche dafür, denn es sieht wirklich wie eine kontrollierte Sprengung aus. Ich bin kein Sprengstoffexperte und kann darüber nichts genaues aussagen. Gegner dieser Verschwörungstheorie versuchen das Gegenteil zu beweisen, die mich aber in ihrer Plausibilität auch nicht so recht überzeugen können. Fest steht jedoch die historische Tatsache, dass Bush durch eine Kriegsgrundlüge, den Irak angegriffen hat. Allein dieses Tatsache die ja auch bewiesen wurde, zeigt mir auf, das G. Bush viele Kriegsopfer zu verantworten hat. Auch war er einst der einzige US-Gouverneur in der Geschichte der US-Bundesstaaten, der nie einen Todesdeliquenten vor einer Hinrichtung begnadigt hatte. Also in meinen Augen ein Gewaltdespot, der es gern sah, dass Menschenleben vernichtet wurde. Insofern, wohl nicht so gründlich und enthusiastisch wie Hitler, Stalin und Saddam aber mit Methode und auf der gleichen Stufe. Darin mache ich keinen Unterschied. Seine Worte nach der Hinrichtung Saddams beweisen meine Aussagen, in dem er sich öffentlich über diese Hinrichtung freute. Sicher Saddam Hussein, war ein Gewaltdespot, der viele Kurden auf dem Gewissen hatte. Er wurde aber durch Hinrichtung zum Märtyrer gemacht, der jetzt für viele seiner Anhänger neben Allah auf dem Ehrenplatz sitzt. Daher die vielen Anschläge in Bagdad und im Irak, daher dieser Terror. Hätte man diesen Despoten, für den Rest des Lebens in eine Einzelzelle gebracht, sowie Rudolf Hess, hätte dieser Gelegenheit gehabt, über seine Missetaten nachzudenken. Das wäre wirkliche Strafe gewesen, den Rest seines Lebens in Isolierhaft. Nein Bush, ging es nicht wegen der Terrorgefahr, ihm ging es um die irakischen Ölreserven. Man betrachte auch mal die anschließenden Terroranschläge, die in Spanien, Großbritanien oder Polen stattfanden, alles in Länder die sich in diesen Krieg haben einspannen lassen. In Deutschland ist ein größerer Terrorakt nie vorgekommen. Dieses lag sicherlich nicht allein, an der Arbeit des BNDs oder polizeilichen Massnahmen und Sicherungskräften. Dieses lag auch nicht an Schäubles Telefonlauschangriffen, die dieser Minister plante. Es lag daran, weil Schröder, die Beteiligung deutscher Soldaten im Irak verhinderte. Zumindest offiziell. Der Einsatz in Afghanistan, aber fördert auch hier zu Lande den Terror und darin sehe ich ernste Gefahren, wenn deutsche Truppen sich weiter an diesem Krieg beteiligen. Ich habe nicht Allwissenheit gepachtet und man mag mir widersprechen. Für mich ist die Beteiligung deutscher Truppen zur „Friedenssicherung“ eine wesentlicher Gefahr, den Terror auch nach Deutschland hinein zu importieren. Kein Land der Welt, kann sich über eine Besatzungsmacht freuen. Soweit meine Ansichten. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass zu diesem Thema, sich noch mehr Kommentatoren hier melden. Es ist ja noch sehr früh am Morgen, der Tag noch lang. Man darf gespannt auf weitere Reaktionen sein. Für mich steht eindeutig fest, nicht die Demokratisierung Afghanistans, ist Ausschlaggebend, für die Bundesregierung, sondern die irregeleitete Bündnistreue zu den USA, die die hegemonialen und imperialistischen Interessen einer niedergehenden Supermacht mit vertreten. Hier dürfte Deutschland Erfahrungen aus der Geschichte aufweisen, dass Bündnistreue nicht immer der richtige Weg sein kann. Der erste Weltkrieg beweist dieses. Der zweite Weltkrieg ist in diesem Sinne historisch gesehen nichts anderes als die Fortsetzung des 1. Weltkrieges, wenn auch mit fehlgeleiteten Motiven und Ideologien (Judenvernichtungen usw). Eigentlich gehörte G. Bush jun. vor ein Kriegsverbrechertribunal. Leider bleibt diesem das erspart. Als ich in einem meiner Kommentare aussprach, das man Bush jun. die Dummheit von Hinten am Gang ansehen könnte, bekam ich Zensurkritik von Seiten der Redaktion. Zu Unrecht wie ich meine, weil es sich herausstellte, dass ich die Wahrheit äußerte. Man möge mir nachsehen, wenn ich diesen Vorwurf mit der Dummheit, bis zum heutigen Tag nicht bereit bin, diesen zurück zunehmen.

 

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