{"id":1022,"date":"2011-09-16T14:02:42","date_gmt":"2011-09-16T12:02:42","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/?p=1022"},"modified":"2011-09-16T14:48:57","modified_gmt":"2011-09-16T12:48:57","slug":"abschied-von-einem-krisengebiet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2011\/09\/16\/abschied-von-einem-krisengebiet\/","title":{"rendered":"Abschied von einem Krisengebiet"},"content":{"rendered":"<p>In Pakistan sind f\u00fcnf Millionen Menschen vor der Monsunflut auf der Flucht, in Kabul attackieren die Taliban 20 Stunden lang das Diplomatenviertel im Zentrum der Stadt. Wenn auch auf den ersten Blick nicht ersichtlich, bestehen zwischen beiden Ereignissen Zusammenh\u00e4nge. Nicht nur, dass beide L\u00e4nder heute vom Westen als eine Krisenregion \u2013 Afpak \u2013 vereint worden sind. Wichtiger im Moment ist der Zusammenhang des Vergessens.<\/p>\n<p>Das l\u00e4sst sich an der Gewichtung und Interpretation dieser beiden Ereignisse erkennen. Die Flut in Pakistan schafft es kaum in die Schlagzeilen. Dabei ist sie nicht nur eine humanit\u00e4re Katastrophe. Sie ist auch eine politische. Denn ein ohnehin fragiles Land wird erneut auf eine harte Probe gestellt. Die letzte Flut liegt nicht einmal ein Jahr zur\u00fcck. Damals mussten 20 Millionen Menschen ihre H\u00e4user verlassen. Die Zeitungen waren voller Geschichten dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Eine bange Frage wurde dabei immer wieder gestellt: Wenn wir, sprich der Westen, nicht helfen, dann tun es die Taliban. Dann, so hie\u00df es weiter, w\u00fcrden sie noch mehr Sympathisanten in Pakistan gewinnen. Das Land rutschte noch weiter an den Abgrund heran. Das ist eine verquere Logik, denn sie unterstellt, dass jemand, der sich in der Not von den Taliban helfen l\u00e4sst, automatisch die politischen Ziele der Taliban unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>So seltsam das Argument von der Talibanisierung durch die Flut war, so hatte sie doch ihr Gutes: Die Flut wurde als politische Herausforderung verstanden. Davon ist heute nicht mehr die Rede. Wenn, dann findet eine solche Debatte in einem unbeachteten Winkel der \u00d6ffentlichkeit statt. Flut in Pakistan? Nein, wir haben andere Sorgen.<\/p>\n<p>Der Angriff von Kabul erfuhr zwar gr\u00f6\u00dfere mediale Aufmerksamkeit, doch die Reaktionen darauf sind verbl\u00fcffend. Da k\u00e4mpfen Taliban im Herzen der afghanischen Hauptstadt in Kabul 20 Stunden lang mit den Sicherheitskr\u00e4ften, beschie\u00dfen die US\u2013Botschaft und das Hauptquartier der Nato, und was h\u00f6ren wir von der Nato? Eine &#8222;l\u00e4stige&#8220; Sache sei das, ganz gewiss, aber eine Bedrohung der Sicherheit sei das nicht. Alles unter Kontrolle! Das ist eine bewusste Verdr\u00e4ngung der Wirklichkeit. Denn einen Angriff wie diesen hat es in Kabul seit den achtziger Jahren, den Jahren des B\u00fcrgerkrieges, nicht gegeben. Die Reaktion der Nato zeigt nur eines: Sie will raus aus Afghanistan.<\/p>\n<p>Der Abzug der Nato-Soldaten ist nach zehn Jahren Einsatz geboten. Er ist unvermeidlich. Doch das bedeutet nicht, dass man sich von der Region v\u00f6llig losl\u00f6sen muss. Der Westen hat dort nach wie vor strategische Interessen. US-Pr\u00e4sident Barack Obama hatte mit der Formel Afpak die gesamte Region bereits in das Zentrum westlicher Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik ger\u00fcckt.<\/p>\n<p>Doch das, was jetzt gerade stattfindet, ist die mentale Abkoppelung des Westens aus dem Krisengebiet. Zehn Jahre nach dem 11. September hei\u00dft es: Der Spuk ist vorbei. Die Seiten in diesem Geschichtsbuch werden umgeschlagen. Afpak? Wer wei\u00df noch, was das bedeuten sollte? Dabei ist der Schrecken nicht vorbei, im Gegenteil, er erreicht gerade einen neuen H\u00f6hepunkt: in Afghanistan und in Pakistan.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Pakistan sind f\u00fcnf Millionen Menschen vor der Monsunflut auf der Flucht, in Kabul attackieren die Taliban 20 Stunden lang das Diplomatenviertel im Zentrum der Stadt. Wenn auch auf den ersten Blick nicht ersichtlich, bestehen zwischen beiden Ereignissen Zusammenh\u00e4nge. 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