{"id":1049,"date":"2011-11-13T07:44:25","date_gmt":"2011-11-13T06:44:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/?p=1049"},"modified":"2011-11-13T07:46:34","modified_gmt":"2011-11-13T06:46:34","slug":"nicht-die-party-ist-zu-ende-sondern-die-normalitat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2011\/11\/13\/nicht-die-party-ist-zu-ende-sondern-die-normalitat\/","title":{"rendered":"Nicht die Party ist zu Ende, sondern die Normalit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt ist er weg \u2013 endlich. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2011-11\/berlusconi-ruecktritt-italien\">Silvio Berlusconi ist zur\u00fcckgetreten<\/a>, und Italien hat sich damit von einem Mann getrennt, der zu einem Alptraum geworden war. Welch eine Erleichterung!<\/p>\n<p>Doch wie nach einem Alptraum fragt man sich: Ist das wirklich geschehen? Hat dieser Mann wirklich 17 Jahre lang hat die italienische Politik dominiert? War er wirklich zehn Jahre lang Premierminister Italiens? Ja, das war er!<\/p>\n<p>Es ist einfach, sich \u00fcber ihn lustig zu machen. Denn er selbst machte sich zu einer Witzfigur, dessen Scherze Italien allerdings nahe an den Abgrund f\u00fchrten. Nun, da seine \u00c4ra vor\u00fcber ist, fehlt es nicht an Spott und H\u00e4me. Schwerer schon ist es zu verstehen, wie das alles m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>Berlusconi verf\u00fcgt \u00fcber au\u00dfergew\u00f6hnliche Verf\u00fchrungsk\u00fcnste. Er konnte Tr\u00e4ume verkaufen, Tr\u00e4ume, die niemals Realit\u00e4t werden konnten. Ziemlich genau ein Viertel der Italiener glaubte ihm trotzdem. So viele w\u00e4hlten Berlusconis Partei Forza Italia.<\/p>\n<p>Doch die Macht seiner Verf\u00fchrung wirkte weit dar\u00fcber hinaus. Viele Italiener wollten gerne glauben, dass man reich werden konnte, ohne sich an irgendwelche Regeln zu halten. Berlusconi lebte ihnen vor, dass Gesetze nur f\u00fcr die Dummen da sind. Er lebte es ihnen sehr erfolgreich vor, immerhin wurde er zum reichsten und m\u00e4chtigsten Mann des Landes.<\/p>\n<p>In Berlusconi dr\u00fcckte sich das in Italien weit verbreitete Ressentiment gegen\u00fcber dem Staat aus. Dieser Widerwille sehr vieler B\u00fcrger gegen\u00fcber den Institutionen ist viel \u00e4lter als Berlusconis politische Erfolge. Er ist so alt wie der italienische Staat selbst: 150 Jahre.<\/p>\n<p>Berlusconis Aufstieg ist der Beweis daf\u00fcr, dass der italienische Staat sich bis heute nicht mit seinen B\u00fcrgern vers\u00f6hnt hat. Das ist eines der grundlegenden Probleme, die auch nach dem R\u00fccktritt Berlusconis bleiben werden.<\/p>\n<p>Die Opposition ihrerseits hat nichts daf\u00fcr getan, das Ansehen des Staates zu st\u00e4rken. Im Gegenteil. Sie hat sich zusammen mit Berlusconi im <em>Palazzo<\/em> vor dem eigenen Volk verschanzt. Manchmal hatte man sogar den Eindruck als h\u00e4tten sich Berlusconi und die Opposition gegen die eigenen B\u00fcrger verschworen. Anders ist nicht erkl\u00e4rbar, dass eine Mitte-Links-Regierung zwei Mal die Chance hatte, Berlusconis Medienmacht zu begrenzen \u2013 und es zweimal unterlie\u00df. Italien heute wird von einer Politikerkaste regiert, die sich abgekoppelt hat von ihrem Land.<\/p>\n<p>Es funktionierte nur deswegen so lange, weil man Schulden machen konnte. Drinnen feierte man buchst\u00e4blich rauschende Feste, die Klienten drau\u00dfen hielt man mit Geldgeschenken bei Laune \u2013 und mit viel Show.<\/p>\n<p>Man mag \u00fcber Berlusconi lachen, doch seine Performance war sehr systemkonform. Er war keine ungew\u00f6hnliche Figur in diesem System. Er war nur der vulg\u00e4rste Ausdruck einer pervertierten Beziehung zwischen Politikern und B\u00fcrgern. Berlusconi war die schrillste Normalit\u00e4t Italiens. Nicht die rauschende Party ist jetzt zu Ende, sondern das Normale.<\/p>\n<p>Nur mit Schulden konnte dieses System aufrecht erhalten werden. Die Schuldenkrise ist deshalb im Kern keine wirtschaftliche, sondern eine politische Krise \u2013 sie kann nur politisch gel\u00f6st werden.<\/p>\n<p>Man muss hoffen, dass nun eine \u00d6ffnung des Systems erzwungen wird. Der <em>Palazzo<\/em> der Macht muss durchl\u00e4ssiger werden, damit w\u00fcrde er auch funktionaler. Und in einem allerdings sehr langfristigen Prozess k\u00f6nnte endlich das Problem verschwinden, welches allen anderen zu Grunde liegt: die gest\u00f6rte Beziehung zwischen den Italienern und ihrem Staat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt ist er weg \u2013 endlich. Silvio Berlusconi ist zur\u00fcckgetreten, und Italien hat sich damit von einem Mann getrennt, der zu einem Alptraum geworden war. Welch eine Erleichterung! Doch wie nach einem Alptraum fragt man sich: Ist das wirklich geschehen? 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