{"id":1311,"date":"2013-01-11T12:00:59","date_gmt":"2013-01-11T11:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/?p=1311"},"modified":"2013-01-11T12:59:47","modified_gmt":"2013-01-11T11:59:47","slug":"obama-der-afghanistan-realist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2013\/01\/11\/obama-der-afghanistan-realist\/","title":{"rendered":"Obama, der Afghanistan-Realist"},"content":{"rendered":"<p>Wenn Afghanistans Pr\u00e4sident Hamid Karzai sich am Freitag in Washington mit Barack Obama trifft, wird er mit einem US-Pr\u00e4sidenten sprechen, der sich dem Realismus verschrieben hat. F\u00fcr Afghanistan bedeutet das Treffen das Ende des milit\u00e4rischen Engagements durch den Westen. Barack Obama hatte den Afghanistan-Einsatz immer als einen &#8222;notwendigen&#8220; Krieg bezeichnet, im Unterschied zum Irakkrieg, der ein &#8222;falscher&#8220; Krieg sei. Notwendig erschien dem US-Pr\u00e4sidenten dieser Krieg, weil er eine Reaktion auf 9\/11 war.<\/p>\n<p>Al-Kaida hatte 2001 die USA angegriffen, Al-Kaida musste also zerst\u00f6rt werden \u2014 und ihre Basen lagen nun einmal in Afghanistan. Die dort herrschenden Taliban legten ihre sch\u00fctzende Hand \u00fcber die Terroristen. Also mussten auch die Taliban gest\u00fcrzt werden. Das war die nachvollziehbare Logik. Nach nicht einmal sechs Wochen Krieg fl\u00fcchteten die Taliban aus der afghanischen Hauptstadt Kabul. Al-Kaida war zwar nicht vollkommen zerschlagen, aber Afghanistan war keine Basis mehr von der aus sie operieren konnten. Das Ziel des &#8222;notwendigen Krieges&#8220; war erreicht.<\/p>\n<p>Aber es gab keinen R\u00fcckzug \u2013 im Gegenteil. Nachdem die Taliban vertrieben worden waren, engagierten sich die USA und mit ihr die Nato immer st\u00e4rker. Zuerst waren es ein paar tausend Soldaten, im Jahr 2010 jedoch waren es bereits 130.000, davon 90.000 aus den Vereinigten Staaten. Diese hatten jetzt nicht nur Terroristen zu bek\u00e4mpfen, sie sollten auch ein zerst\u00f6rtes Land wieder aufbauen. Doch das war keine klassische Aufgabe f\u00fcr Armeen. Das konnten die Soldaten nicht, sie waren \u00fcberfordert.<\/p>\n<p>Afghanistan ist daher ein klassischer Fall von &#8222;mission creep&#8220; \u2014 von einer schleichenden Ausweitung des Einsatzes. Es gab eine klare Begr\u00fcndung f\u00fcr den Krieg, es gab aber keine mehr f\u00fcr das, was nach dem Fall von Kabul im Herbst 2001 folgte. Warum sind westliche Soldaten in Afghanistan? Darauf gab es im Lauf der Jahre viele langatmige Antworten. Sie \u00fcberzeugten aber nicht, zu widerspr\u00fcchlich waren sie, zu wolkig.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Barack Obama will jetzt offensichtlich f\u00fcr klare Verh\u00e4ltnisse sorgen. Er spielt mit dem Gedanken nach 2014 s\u00e4mtliche Truppen aus Afghanistan abzuziehen. Damit kehrte er konzeptionell in den Herbst 2001 zur\u00fcck. Der afghanische Pr\u00e4sident Hamid Karzai will von einem Komplettabzug aber nichts wissen. Er hat gute Gr\u00fcnde daf\u00fcr. Es waren US-Truppen, die ihm 2001 den Zugang zur Macht er\u00f6ffnet hatten. Es ist sehr fraglich, ob er sich ohne US-Soldaten im Amt halten wird.<\/p>\n<p>Kann der Westen es sich denn leisten, ganz aus Afghanistan abzuziehen?<\/p>\n<p>Die Frage muss man anders stellen: Kann der Westen es sich leisten, dort mit vielen tausend Soldaten zu bleiben?<\/p>\n<p>Die Antwort ist: Nein.<\/p>\n<p>Der Afghanistan-Einsatz ist der Bev\u00f6lkerung in den USA nicht mehr zu vermitteln, in Europa war es immer schon schwierig. Es ist oft davon die Rede, dass die westlichen V\u00f6lker keine Geduld h\u00e4tten, dass sie nicht bereit w\u00e4ren, f\u00fcr eine Sache zu k\u00e4mpfen, dass sie allesamt &#8222;postheroische&#8220; Gesellschaften seien (postheroisch ist das Wort, das Akademiker gerne f\u00fcr feige verwenden). Das ist ein unberechtigter Vorwurf. Immerhin haben diese angeblich so postheroischen Gesellschaften mehr als elf Jahre lang einen Krieg unterst\u00fctzt \u2014 wenn auch murrend \u2014, der viele Milliarden Euro verschlang, tausenden Soldaten das Leben gekostet hat und dessen Begr\u00fcndung ziemlich wackelig war. Feigheit sieht anders aus.<\/p>\n<p>Der Abzug ist unvermeidlich, weil dieser Krieg keine Legitimation mehr hat. Trotzdem sollte man das M\u00f6gliche tun, damit Afghanistan nicht verloren geht \u2014 wobei verloren gehen vor allem eines hie\u00dfe: Das Land versinkt wieder in B\u00fcrgerkrieg und Chaos.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re in erster Linie bitter f\u00fcr die Afghanen, aber es h\u00e4tte m\u00f6glicherweise auch Folgen f\u00fcr den Westen. Worin besteht das M\u00f6gliche, das man tun kann? Darin, Hilfe zu leisten. Das geht auch ohne Soldaten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Afghanistans Pr\u00e4sident Hamid Karzai sich am Freitag in Washington mit Barack Obama trifft, wird er mit einem US-Pr\u00e4sidenten sprechen, der sich dem Realismus verschrieben hat. F\u00fcr Afghanistan bedeutet das Treffen das Ende des milit\u00e4rischen Engagements durch den Westen. 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