{"id":1334,"date":"2013-02-20T14:30:59","date_gmt":"2013-02-20T13:30:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/?p=1334"},"modified":"2013-02-20T17:38:30","modified_gmt":"2013-02-20T16:38:30","slug":"wider-dem-afghanistan-pessimismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2013\/02\/20\/wider-dem-afghanistan-pessimismus\/","title":{"rendered":"Wider den Afghanistan-Pessimismus"},"content":{"rendered":"<p>2014 werden die letzten Nato-Kampftruppen <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/44\/Bundeswehr-Afghanistan\">Afghanistan verlassen haben<\/a>. Gerade mal 10.000 Mann wollen die US-Amerikaner im Land belassen. Was wird danach geschehen? Die meisten Szenarien, die derzeit dar\u00fcber entwickelt werden, sind d\u00fcster. Sie reichen vom B\u00fcrgerkrieg bis zur R\u00fcckkehr der Taliban an die Macht.<\/p>\n<p>Es gibt sicher viele gute Gr\u00fcnde daran zu zweifeln, dass Afghanistan nach 2014 Frieden finden wird. Trotzdem ist es schon erstaunlich, wie wenig man den Afghanen selber zutraut. Immerhin ist Afghanistan ihr eigenes Land. Da kann man annehmen, dass sie selbst am besten wissen werden, wie es zu einer Vers\u00f6hnung unter ihnen kommen kann.<\/p>\n<p>Aber nein: Wir glauben, dass der Abzug der Nato\u2013Soldaten unweigerlich in einer weiteren Katastrophe m\u00fcndet. Wenn die Eltern aus dem Haus sind, dann streiten sich die Kinder. Das ist eine unverhohlen paternalistische Haltung, die hier zum Ausdruck kommt.<\/p>\n<p>Der Zweck dieser Behauptung ist leicht durchschaubar. Die imaginierte, vorweggenommene Gewalt in Afghanistan dient dazu, den zu Ende gehenden Einsatz zu rechtfertigen. &#8222;Seht Ihr, was sie ohne uns machen! Sie schlagen sich tot!&#8220; Das bedeutet im Umkehrschluss: &#8222;Als wir noch da waren, war es besser!&#8220; Tats\u00e4chlich hat sich die Nato immer gerne als eine Art g\u00fctiger Vater dargestellt, der die ungezogenen, gewaltt\u00e4tigen Kinder unter Kontrolle hielt. Nichts liegt der Wahrheit ferner.<\/p>\n<p>Die Nato war immer Kriegspartei, sie unterst\u00fctzte eine Seite gegen die andere. Und wenn ihre Vertreter auch behaupteten, sie wollten Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte durchsetzen, verfolgten sie dabei doch eigene strategische Interessen. Das ist legitim, nur sollte man es auch aussprechen. Den Krieg hat die Nato jedenfalls nicht beendet, eher hat sie ihn befeuert.<\/p>\n<p>K\u00f6nnte es aber sein, dass die Afghanen nach 2014 Frieden finden? M\u00f6glich ist es, auch wenn es schwierig wird. Hier sind eine paar Argumente daf\u00fcr, dass es so kommen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die afghanische Armee hat bereits in gro\u00dfen Teilen des Landes die Sicherheitsverantwortung \u00fcbernommen. Sie wird immer wieder in K\u00e4mpfe verwickelt und zunehmend mehr ihrer Soldaten kommt dabei ums Leben. Aber insgesamt hat die Anzahl der Anschl\u00e4ge, Attentate und Angriffe abgenommen. Das bedeutet, dass auch die <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2012-02\/Afghanistan-Abzug\">Taliban ihre Strategie ver\u00e4ndert<\/a> haben.<\/p>\n<p>Warum? Viele Taliban haben immer gesagt, dass sie zur Waffe greifen, um gegen die Besatzer zu k\u00e4mpfen und daf\u00fcr, dass diese vollst\u00e4ndig abziehen. M\u00f6glich, dass jetzt eine ganze Reihe von Taliban \u2014 immerhin ist das eine sehr heterogene Gruppe \u2014 die Waffen schweigen l\u00e4sst, weil ihnen gelungen ist, was sie erreichen wollten.<\/p>\n<p>Die Geschichte des modernen Afghanistan gibt wenig Anlass zu Optimismus, doch an eines sollte man doch erinnern: Das gro\u00dfe Ungl\u00fcck kam f\u00fcr Afghanistan meist von au\u00dfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2014 werden die letzten Nato-Kampftruppen Afghanistan verlassen haben. Gerade mal 10.000 Mann wollen die US-Amerikaner im Land belassen. Was wird danach geschehen? Die meisten Szenarien, die derzeit dar\u00fcber entwickelt werden, sind d\u00fcster. Sie reichen vom B\u00fcrgerkrieg bis zur R\u00fcckkehr der Taliban an die Macht. 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