{"id":1434,"date":"2013-08-01T15:05:16","date_gmt":"2013-08-01T13:05:16","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/?p=1434"},"modified":"2013-08-01T15:54:20","modified_gmt":"2013-08-01T13:54:20","slug":"kind-des-westens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2013\/08\/01\/kind-des-westens\/","title":{"rendered":"Kind des Westens"},"content":{"rendered":"<p>Wenn wir zur Zeit auf die arabischen L\u00e4nder blicken, dann vor allem nach \u00c4gypten, nach Syrien oder nach Tunesien. Nicht aber nach Libyen. Das ist verst\u00e4ndlich, denn Libyen ist f\u00fcr die Zukunft des Arabischen Fr\u00fchlings nicht entscheidend, \u00c4gypten und Syrien sind es schon.<\/p>\n<p>Dennoch hat der libysche Fall eine Besonderheit, die schwer wiegt: Es ist der einzige Staat, in dem der Westen milit\u00e4risch aktiv eingegriffen hat. Nato-Kampfbomber waren die Luftwaffe der Rebellen. Sie haben den Diktator Muammar al-Gaddhafi zur Strecke gebracht. Das heutige Libyen ist ein Ergebnis westlicher Intervention \u2014 es ist ein Kind des Westens. Schon allein darum geb\u00fchrte ihm mehr Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>Also schauen wir, wie es dem Land geht, was sich dort in den vergangenen zehn Tagen ereignet hat.<\/p>\n<p>Am 27. Juli erschoss ein Attent\u00e4ter in der ostlibyschen Stadt Bengasi Abd al-Salam al-Musmari. Der Rechtsanwalt war einer der F\u00fchrer des Aufstandes gegen Gaddhafi. Nach dessen Sturz wurde Al-Musmari zu einem scharfen Kritiker der bewaffneten Milizen wie auch der Regierung. Nach dem Attentat auf Al-Musmari st\u00fcrmten Hunderte aufgebrachte M\u00e4nner das B\u00fcro der Muslimbr\u00fcder im Bengasi. Am Samstag darauf flohen fast 1.200 H\u00e4ftlinge aus dem Gef\u00e4ngnis der Stadt, Bewaffnete sollen ihnen die Flucht erm\u00f6glicht haben. Am Sonntag explodierten in Bengasi vor zwei Gerichtsgeb\u00e4uden Kofferbomben und verletzten 43 Menschen.<\/p>\n<p>Nicht viel besser ist es in der Hauptstadt Tripolis. Am Donnerstag gab das Innenministerium bekannt, es habe 12 Bomben vor dem Radisson Hotel entsch\u00e4rft. Am 25. Juli wurde die Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate angegriffen. Zwei Tage davor schlug eine Rakete zwischen einem Appartementhaus und dem Hotel Corinthia ein, wo viele internationale Unternehmen ihren Sitz haben, zudem liegen dort die britische und kanadische Vertretung. Die USA und Gro\u00dfbritannien haben ihr Botschaftspersonal bereits abgezogen. Die Nato bezeichnet Libyen heute als das gr\u00f6\u00dfte offene Waffenarsenal der Welt.<\/p>\n<p>Es ist also ein Bild des Schreckens, das dieses Land bietet.<\/p>\n<p>H\u00e4tte man wissen k\u00f6nnen, dass es so kommt? Die Antwort lautet leider: ja. Es gab reichlich Stimmen, die davor warnten, dass es bei einem Sturz Gaddhafis zu einer lang anhaltenden Instabilit\u00e4t kommen werde, die in die gesamte Region ausstrahlen wird.<\/p>\n<p>W\u00e4re es also besser, wenn Gaddhafi noch an der Macht w\u00e4re? Die Frage zu stellen, ist m\u00fc\u00dfig, denn im Fr\u00fchjahr 2011 brach ein Aufstand gegen den Diktator aus. Nach mehr als einem halben Jahr des Kampfes st\u00fcrzte Gaddhafi.<\/p>\n<p>Die Frage, die man sich angesichts der Lage in Libyen aber vorlegen muss, lautet: War die milit\u00e4rische Intervention des Westens sinnvoll? Was kann man daraus f\u00fcr die Zukunft lernen?<\/p>\n<p>Die Bef\u00fcrworter werden sagen: &#8222;Ja, sie war sinnvoll, denn es ist Schlimmeres verhindert worden!&#8220; H\u00e4tte der Westen nicht interveniert, so das Argument, h\u00e4tte Gaddhafi den Aufstand niedergeschlagen. Man warf ihm genozidale Absichten vor und zitierte die schuldhafte Unt\u00e4tigkeit des Westens in Ruanda im Jahr 1994. Damals fielen rund 800.000 Menschen einem V\u00f6lkermord zum Opfer.<\/p>\n<p>Der Vergleich mit Ruanda war immer \u00fcberzogen. Er sollte aber eine Intervention rechtfertigen. Vermutlich w\u00e4re es ohne westliche Intervention zu einem Abnutzungskrieg zwischen Rebellen und Gaddhafi gekommen \u2013 so, wie wir ihn jetzt seit mehr als zwei Jahren in Syrien erleben.<\/p>\n<p>Die Gegner einer Intervention sagen: &#8222;Nein, die Intervention war nicht sinnvoll, weil sie Libyen in einen gef\u00e4hrliches, instabiles Land verwandelt hat!&#8220; Dieses Argument ist nur teilweise richtig. Sobald der Aufstand ausgebrochen war, konnte Gaddhafi keine Stabilit\u00e4t mehr garantieren.<\/p>\n<p>Aus der schlimmen Lage, in der sich Libyen befindet, muss der Westen folgende Lehre ziehen: Er sollte nur intervenieren, wenn er sicher sein kann, dass er die Folgen seines Handelns einigerma\u00dfen kontrollieren und die Zeit nach der Intervention wesentlich mitgestalten kann. Das ist f\u00fcr Libyen offenbar nicht Fall, und f\u00fcr den Irak und Afghanistan auch nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn wir zur Zeit auf die arabischen L\u00e4nder blicken, dann vor allem nach \u00c4gypten, nach Syrien oder nach Tunesien. Nicht aber nach Libyen. Das ist verst\u00e4ndlich, denn Libyen ist f\u00fcr die Zukunft des Arabischen Fr\u00fchlings nicht entscheidend, \u00c4gypten und Syrien sind es schon. 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