{"id":1552,"date":"2013-10-15T14:25:00","date_gmt":"2013-10-15T12:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/?p=1552"},"modified":"2013-10-15T14:49:19","modified_gmt":"2013-10-15T12:49:19","slug":"erst-bombardieren-dann-wegschauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2013\/10\/15\/erst-bombardieren-dann-wegschauen\/","title":{"rendered":"Erst bombardieren, dann wegschauen"},"content":{"rendered":"<p>Am 20. Oktober 2011 starb Muammar al-Gaddafi. Rebellen hatten den Diktator zu Tode gejagt. An dieser Jagd waren Kampfbomber der Nato beteiligt, bis zur letzten Minute halfen sie mit, Gaddafi zu erlegen.<\/p>\n<p>Niemand weinte Gaddafi eine Tr\u00e4ne nach. Libyen war vom Diktator befreit. Die Libyer w\u00e4hlten wenige Monate sp\u00e4ter ein Parlament. Das allein galt schon als Erfolgsnachweis. Der Westen war zufrieden \u2013 und wandte sich ab.<\/p>\n<p>Und heute? Das Ungl\u00fccksboot, bei dessen Untergang vor zwei Wochen vor der Insel Lampedusa mehr als 300 Menschen ertranken, kam aus Libyen \u2014 sehr wahrscheinlich aus der Hafenstadt Misrata. Das ist bemerkenswert. Denn diese Stadt war im Sommer 2011 mehrere Wochen von den Truppen Gaddafis belagert worden. In den westlichen Medien bekam sie wegen ihres Widerstandswillens eine Art Heldenstatuts. Gaddafi gelang die Eroberung Misratas nicht, weil die Nato mit ihren Kampfbomber es nicht zulie\u00df.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich befreiten sich die Belagerten. Misrata wurde zu einem Symbol f\u00fcr den Aufstand gegen Gaddafi. Heute ist es eine Stadt, in der die Schlepper Millionen mit dem Menschenhandel verdienen k\u00f6nnen, ohne dass sie dabei gest\u00f6rt w\u00fcrden. Mit einem Schuss Zynismus kann man sagen: Die Nato hat den Gangstern den Weg freigeschossen, damit sie ihr Gesch\u00e4ft betreiben k\u00f6nnen. Und sie tat dies im Namen der Menschenrechte!<\/p>\n<p>Auch Gaddafi betrieb Menschenhandel, allerdings auf staatlicher Ebene. Das machte ihn ein wenig berechenbarer. Im Jahr 2008 etwa schloss er ein Abkommen mit der damaligen italienischen Regierung, wonach Libyen alle Fl\u00fcchtlinge, die von seinen K\u00fcsten nach Italien aufgebrochen waren, zur\u00fcckzunehmen bereit war. Gaddafi lie\u00df sich f\u00fcr diese Hilfspolizistendienst f\u00fcrstlich entlohnen. Dieses Abkommen mit dem Diktator war sch\u00e4ndlich und nutzlos.<\/p>\n<p>Die libyschen Beh\u00f6rden setzten damals viele Fl\u00fcchtlinge einfach in der Sahara aus und \u00fcberlie\u00dfen sie ihrem Schicksal. Heute jedoch g\u00e4be es niemanden, mit dem man irgendein Abkommen treffen k\u00f6nnte, denn Libyen hat keine zentrale Autorit\u00e4t mehr. Der Staat ist nahe dran, ein <em>failed state<\/em> zu werden \u2013 ein Somalia an der Mittelmeerk\u00fcste.<\/p>\n<p>Das ist ein Ergebnis des westlichen Zynismus, der im Gewand der Moral daherkommt. Die Nato intervenierte in Libyen unter dem Label der Schutzverantwortung \u2013 der <em>Responsibility to Protect<\/em> (R2P). Demnach darf die internationale Gemeinschaft nicht mehr tatenlos zuschauen, wenn in irgendeinem Land der Welt massiv Menschenrechte verletzt werden. Dann ist sie zum Handeln geradezu gezwungen. Als der Aufstand gegen Gaddafi im Februar 2011 losbrach und dieser hart zur\u00fcckschlug, da bem\u00fchte man das R2P-Prinzip. Die Nato bombte.<\/p>\n<p>Nur, danach tat sie nichts mehr. Der Westen schaute weg. Und was war mit den Menschenrechten? Die mussten jetzt woanders verteidigt werden, in Syrien zum Beispiel. Also zog der Westen weiter, um das n\u00e4chste Land zu &#8222;retten&#8220;.<\/p>\n<p>Libyen? War da noch was?<\/p>\n<p>Ja, da war was. Aber wir haben es vergessen. Und jetzt holt es die Europ\u00e4er ein, wie ein hartn\u00e4ckiges Gespenst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 20. Oktober 2011 starb Muammar al-Gaddafi. Rebellen hatten den Diktator zu Tode gejagt. An dieser Jagd waren Kampfbomber der Nato beteiligt, bis zur letzten Minute halfen sie mit, Gaddafi zu erlegen. Niemand weinte Gaddafi eine Tr\u00e4ne nach. Libyen war vom Diktator befreit. Die Libyer w\u00e4hlten wenige Monate sp\u00e4ter ein Parlament. 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