{"id":1924,"date":"2015-01-21T13:10:40","date_gmt":"2015-01-21T12:10:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/?p=1924"},"modified":"2015-04-15T12:25:12","modified_gmt":"2015-04-15T10:25:12","slug":"boko-haram-ist-mehr-als-ein-nigerianisches-problem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2015\/01\/21\/boko-haram-ist-mehr-als-ein-nigerianisches-problem\/","title":{"rendered":"Boko Haram ist mehr als ein nigerianisches Problem"},"content":{"rendered":"<p>Nigeria hat auf dem Papier eine starke Armee. Es gelingt ihr aber nicht, die\u00a0islamistische Sekte Boko Haram\u00a0zu besiegen. Im Gegenteil. Boko Haram\u00a0\u00fcberzieht immer gr\u00f6\u00dfere Teile Nigerias\u00a0mit\u00a0einer gnadenlosen Terrorkampagne. Inzwischen sind nach Angaben der Regierung mehr als eine Million Menschen auf der Flucht.<\/p>\n<p>Das\u00a0Versagen der nigerianischen Armee hat eine Reihe von Ursachen. Sie ist geschw\u00e4cht durch\u00a0Korruption und Misswirtschaft. An Geld mangelt es zwar nicht, auch nicht an Waffen, aber beides kommt bei den Soldaten oft nicht an. Und die wissen nicht, warum sie eigentlich k\u00e4mpfen sollen. Massendesertionen sind die Folge. Es\u00a0fehlt\u00a0eine\u00a0entschlossene F\u00fchrung.\u00a0Die\u00a0politische Elite\u00a0des Landes nimmt\u00a0Boko Haram noch immer nicht als nationale Herausforderung wahr. Sie betrachtet sie eher als ein Problem des nord\u00f6stlichen\u00a0Landesteils.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es\u00a0gibt aber noch einen anderen,\u00a0wichtigen\u00a0Grund f\u00fcr das Versagen der nigerianischen Armee: Boko Haram ist nicht ausschlie\u00dflich ein nigerianisches Problem, sie ist ein\u00a0regionales\u00a0Ph\u00e4nomen. Es braucht entsprechend eine regionale Zusammenarbeit.<\/p>\n<p>Die Sekte wurde zwar in der nordnigerianischen Stadt Maiduguri gegr\u00fcndet. Doch sie hatte von Anfang an auch Anh\u00e4nger\u00a0in den Nachbarl\u00e4ndern Niger, Tschad und Kamerun. Boko Haram\u00a0hat ein Kalifat ausgerufen, das sich nicht nur auf den Nordosten Nigerias beschr\u00e4nkt.\u00a0Es kam in den vergangenen Wochen zu K\u00e4mpfen in\u00a0Kamerun, und Anh\u00e4nger der Sekte haben\u00a0m\u00f6glicherweise auch bei den antifranz\u00f6sischen Unruhen der vergangenen Tage in Niger eine Rolle gespielt.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Abscheuliche, brutale Verbrechen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Die Erkenntnis, dass Boko Haram kein alleiniges Problem Nigerias ist, hat sich herumgesprochen. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel ist deshalb beunruhigt. Sie sprach\u00a0von &#8222;abscheulichen, brutalen Verbrechen, die dort an der Zivilbev\u00f6lkerung in Nigeria, aber auch in Kamerun ver\u00fcbt werden&#8220;. Doch ob das alles auch\u00a0in entsprechenden, wirksamen Ma\u00dfnahmen m\u00fcnden wird, ist \u00e4u\u00dferst fraglich. Merkel\u00a0sicherte einer Eingreiftruppe der Afrikanischen Union ihre Unterst\u00fctzung zu. Eine milit\u00e4rische Beteiligung Deutschlands schloss sie allerdings aus.<\/p>\n<p>Eine afrikanische Truppe m\u00fcsste allerdings erst gebildet werden. Ob das gelingen wird? Schon vor mehr als einem Jahr haben sich f\u00fcnf afrikanische Staaten auf Dr\u00e4ngen Frankreichs zur Zusammenarbeit im Kampf gegen Boko Haram verpflichtet. Viel ist daraus nicht geworden. Trotzdem ist in diesen Tagen einiges in Bewegung geraten.<\/p>\n<p>Tschad hat seine Armee mobilisiert. Tausende Soldaten und Dutzende Panzer haben\u00a0sich auf den Weg an die nigerianische Grenze gemacht.\u00a0Pr\u00e4sident Idriss D\u00e9by sagte, seine Truppen w\u00fcrden\u00a0Boko Haram die Stadt Baga entrei\u00dfen. Baga liegt auf der nigerianischen Seite des Tschadsees. K\u00e4mpfer der Sekte haben die Stadt Anfang Januar erobert und Hunderte Menschen get\u00f6tet.<\/p>\n<p>So entschlossen die tschadische Armee auch vorgehen mag, so wenig ist zu erkennen, ob sie Teil eines mit anderen Staaten\u00a0abgestimmten Planes ist. Ja, es ist nicht einmal klar, ob ihre Offensive mit Nigeria besprochen\u00a0worden ist. Immerhin sollen Tschads Soldaten auf dem Boden Nigerias k\u00e4mpfen. Das alles sieht nicht nach einem koordinierten Vorgehen aus. Das aber wird n\u00f6tig sein, wenn Boko Haram besiegt werden soll.<\/p>\n<p>Ob es \u00fcberhaupt m\u00f6glich sein wird, das h\u00e4ngt von der Dynamik zwischen den Staaten in der Region ab. Und die ist kompliziert. Allein ein Blick auf Nigeria und Tschad gen\u00fcgt, um das zu begreifen.<\/p>\n<p><strong>Frankreich hat in\u00a0Nigeria kaum\u00a0Einfluss, im Tschad schon<\/strong><\/p>\n<p>Nigeria ist mit 177 Millionen Menschen der bev\u00f6lkerungsreichste Staat Afrikas. Gleichzeitig ist es die gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft. Das Selbstbewusstsein Nigerias ist entsprechend. Der ehemalige US-Botschafter in Abuja, John Campbell, schreibt in seinem Buch <em>Nigeria on the Brink<\/em>: &#8222;Ausl\u00e4ndische Freunde k\u00f6nnen Nigeria vom Rande helfen. Nur die Nigerianer k\u00f6nnen ihre Probleme l\u00f6sen.&#8220;<\/p>\n<p>Tschad ist im Vergleich zu Nigeria\u00a0mit knapp 11 Millionen Einwohnern ein Zwerg. Doch sein Milit\u00e4r ist in der Region durchaus eine Macht. Pr\u00e4sident Idriss D\u00e9by gibt viel Geld f\u00fcr seine Soldaten aus. Und Tschad ist frankophon. F\u00fcr Frankreich ist das Land ein strategisch \u00e4u\u00dferst wichtiger Partner in der Region. Im anglophonen Nigeria hingegen ist Frankreichs Einfluss sehr begrenzt.<\/p>\n<p>Diese beiden ziemlich verschiedenen Staaten m\u00fcssen also nun im Kampf gegen Boko Haram zusammenfinden \u2014 einfach ist das gewiss nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nigeria hat auf dem Papier eine starke Armee. Es gelingt ihr aber nicht, die\u00a0islamistische Sekte Boko Haram\u00a0zu besiegen. Im Gegenteil. Boko Haram\u00a0\u00fcberzieht immer gr\u00f6\u00dfere Teile Nigerias\u00a0mit\u00a0einer gnadenlosen Terrorkampagne. Inzwischen sind nach Angaben der Regierung mehr als eine Million Menschen auf der Flucht. Das\u00a0Versagen der nigerianischen Armee hat eine Reihe von Ursachen. 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