{"id":2047,"date":"2015-04-29T13:22:57","date_gmt":"2015-04-29T11:22:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/?p=2047"},"modified":"2015-04-30T08:07:41","modified_gmt":"2015-04-30T06:07:41","slug":"unser-blick-uebers-meer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2015\/04\/29\/unser-blick-uebers-meer\/","title":{"rendered":"Unser Blick \u00fcbers Meer"},"content":{"rendered":"<p>Wenn wir dieser Tage \u00fcber Migration reden, suchen wir mit dem inneren Auge unwillk\u00fcrlich die Horizontlinie des Mittelmeeres ab. Welche Vorstellung machen wir uns von denen, die kommen? Welchen Blick werfen wir auf sie? Wie wird dieser Blick geformt?<!--more--><\/p>\n<p>Im Jahr 1973 ver\u00f6ffentlichte der franz\u00f6sische Autor Jean Raspail <em>Das Heerlager der Heiligen.<\/em> Zwei Millionen Exemplare dieses Buches gingen im Laufe der Jahre in verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern \u00fcber den Ladentisch. In Raspails <em>Vision<\/em>, wie das Buch im Untertitel genannt wird, kapern Hunderttausende hungernde Inder im Hafen von Kalkutta Schiffe und machen sich auf nach Europa. Sie landen an der idyllischen s\u00fcdfranz\u00f6sischen K\u00fcste. Ein alter Professor namens Calgu\u00e8s beobachtet von der Terrasse seines Hauses aus die Landung der fremden Massen mit dem Teleskop:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Wie viele Menschen m\u00f6gen wohl dort unten an Bord des gestrandeten Wracks sein? Wenn man die fast unglaubliche Anzahl f\u00fcr wahr h\u00e4lt, die in den knappen Nachrichten im Radio seit dem fr\u00fchen Morgen genannt wird, so sollen riesige Menschenhaufen in den Schiffslader\u00e4umen und auf den Br\u00fccken zusammengepfercht liegen und diese Massen sich bis zu den Kommandobr\u00fccken und Schornsteinen ausdehnen. Und im Inneren sollen Lebende auf Leichenbergen stehen, \u00e4hnlich wie man es bei Ameisen in Marschbewegung beobachten kann, deren sichtbarer Teil ein lebendiges Gewimmel bildet, darunter aber ein Ameisenweg mit Millionen Kadavern liegt (\u2026) Der alte Professor richtete das Rohr seines Teleskops auf ein von der Sonne besonders gut angestrahltes Schiff und regelte die Einstellung auf klarste Sicht, wie ein Forscher, der in einer Bakterienkultur die von ihm beschriebene Mikrobenkolonie entdeckt.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Bald danach tritt ein junger Mann auf die Terrasse des Hauses. Er ist der Bote des Untergangs. Er sagt Professor Calgu\u00e8s, was diese Hunderttausende Menschen tun werden:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;F\u00fcr sie hat Ihre Welt keine Bedeutung. Sie werden gar nicht versuchen, dies zu begreifen. Sie werden m\u00fcde sein, Hunger haben und mit ihrer sch\u00f6nen Eichent\u00fcr Feuer machen. Sie werden auf ihre Terrasse kacken und sich mit den B\u00fcchern ihrer Bibliothek die H\u00e4nde reinigen. Jeder Gegenstand wird den Sinn verlieren, den Sie daf\u00fcr haben!&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Raspails Buch ist ein \u00fcbles Machwerk. Es bedient sich der \u00c4ngste der Europ\u00e4er auf grobschl\u00e4chtige Weise, um eine brachiale Untergangsvision zu rechtfertigen:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Von den Philippen, von Jakarta, Karachi, Conakry und auch von Kalkutta, aus allen diesen erstickenden H\u00e4fen der Dritten Welt, erschienen weitere gro\u00dfe Flotten in Australien, Neuseeland und Europa. Die gro\u00dfe V\u00f6lkerwanderung entrollte ihren Teppich. Und wenn man in die Vergangenheit der Menschheit blickt, so war dies sicher nicht die erste. Andere, sorgsam registrierte Kulturen, die man in unseren Museen studieren kann, haben schon das gleiche Schicksal erlitten.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Helden in Raspails Buch sind diejenigen, die sich mit aller Gewalt gegen den Untergang stemmen und versuchen, die &#8222;Menschenflut&#8220; zur\u00fcckzudr\u00e4ngen, um das vermeintlich bedrohte Abendland zu retten.<\/p>\n<p>Mitte der Siebziger dann (1975)\u00a0warf der italienische Dichter\u00a0Pier Paolo Pasolini\u00a0einen ganz anderen Blick \u00fcber das Meer. Pasolini war ein scharfer Kritiker des Kapitalismus. In ihm sah er eine f\u00fcrchterliche, zerst\u00f6rerische Kraft am Wirken, die jede Tradition, alles Urspr\u00fcngliche zermalmte. Angesichts dieser von Pasolini als Katastrophe empfundenen Entwicklung schaute er von der italienischen K\u00fcste auf die andere Seite des Mittelmeers, nicht mit Sorge, sondern mit freudiger Erwartung der &#8222;Br\u00fcder, die nicht mehr sind&#8220;. Er sah die Menschen von jenseits des Meeres kommen und er hie\u00df sie mit dem Gedicht &#8222;Al\u00ed mit den blauen Augen&#8220; willkommen:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Al\u00ec mit den blauen Augen,<br \/>\neiner der vielen S\u00f6hne der S\u00f6hne,<br \/>\nwird von Algier kommen, auf Schiffen<br \/>\nmit Segeln und mit Rudern. Es werden<br \/>\nmit ihm tausende M\u00e4nner sein<br \/>\nmit den schm\u00e4chtigen K\u00f6rpern und den Augen<br \/>\nder armen Hunde der V\u00e4ter.<br \/>\nAuf den Booten, die in den Reichen des Hungers vom Stapel gingen,<br \/>\nwerden sie Kinder mit sich bringen, und das Brot und den K\u00e4se,<br \/>\nin den gelben Papieren des Ostermontags.<br \/>\nSie werden die Frauen und die Esel bringen, auf den Schiffen, die sie in den Kolonialh\u00e4fen gestohlen haben.<br \/>\nSie werden in Crotone an Land gehen und in Palmi,<br \/>\nzu Millionen, in asiatischen Lumpen gekleidet, und in amerikanischen Hemden.<br \/>\nSofort werden die Kalabresen sagen,<br \/>\nwie die Stra\u00dfenr\u00e4uber zu den Stra\u00dfenr\u00e4ubern:<br \/>\n&#8218;Hier sind die alten Br\u00fcder,<br \/>\nmit den Kindern und dem Brot und dem K\u00e4se!&#8216;<br \/>\n(&#8230;)<br \/>\num die Freude am Leben zu lehren (&#8230;), um zu lehren, wie man frei ist.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Pasolini also w\u00fcnschte sich, dass von der anderen Seite des Meeres jemand kommen m\u00f6ge, der die Europ\u00e4er befreit von den selbst angelegten Fesseln des Konsums; jemand, der durch seine unverf\u00e4lschte Existenz zeigt, was wir verloren und aufgegeben hatten.<\/p>\n<p>Das war freilich eine Projektion, die der Sehnsucht Pasolinis nach Befreiung entsprang, so wie\u00a0Jean Raspails Untergangsvision ihren Ursprung nicht in der Realit\u00e4t, sondern in den tief sitzenden \u00c4ngsten Raspails hat.<\/p>\n<p>Beide Blicke \u00fcbers Meer \u2013 jener Raspails und jener Pasolinis \u2013 sind archetypisch f\u00fcr die europ\u00e4ische Vision vom Anderen. Der eine erwartet den Untergang, der andere die Befreiung. Und beide haben mit den Menschen die kommen,\u00a0wenig zu tun \u2013 daf\u00fcr viel mehr mit unseren Fantasien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn wir dieser Tage \u00fcber Migration reden, suchen wir mit dem inneren Auge unwillk\u00fcrlich die Horizontlinie des Mittelmeeres ab. Welche Vorstellung machen wir uns von denen, die kommen? Welchen Blick werfen wir auf sie? 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