{"id":2061,"date":"2015-05-07T11:58:44","date_gmt":"2015-05-07T09:58:44","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/?p=2061"},"modified":"2015-05-07T19:00:27","modified_gmt":"2015-05-07T17:00:27","slug":"ja-die-urgrossmutter-hat-noch-was-erlitten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2015\/05\/07\/ja-die-urgrossmutter-hat-noch-was-erlitten\/","title":{"rendered":"&#8222;Ja, die Urgro\u00dfmutter hat noch was erlitten!&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"western\">Millionen Deutsche sind im 19. und 20. Jahrhundert ausgewandert. Macht die Erinnerung an diese Migrationsgeschichte\u00a0die Deutschen sensibler f\u00fcr die Immigranten von heute? Ein Interview mit der Direktorin des Auswandererhauses in Bremerhaven Simone Eick<\/p>\n<p class=\"western\"><!--more--><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Frau Eick, in Ihrem Haus gibt es di<\/span><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\">e &#8222;<\/span><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\">Galerie der 7 Millionen&#8220;. Dort wird das Schicksal der sieben Millionen Migranten geschildert, die Europa \u00fcber Bremerhaven verlassen haben. Hat die dramatische Lage der Fl\u00fcchtlinge im Mittelmeer ihre Besucher noch st\u00e4rker f\u00fcr das Thema Migration sensibilisiert? <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>Simone Eick:<\/strong> Wir haben im Januar begonnen, Besucher zu befragen, weil uns genau das sehr interessiert. Dabei sind sind wir auf ein allgemeines gro\u00dfes Unwissen gesto\u00dfen. Wir haben zum Beispiel die Frage gestellt: &#8222;Wie viele Leute hat Deutschland 2014 aufgenommen?&#8220; <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\">400 Besucher haben wir befragt. Ein Prozent konnte die richtige Zahl nennen, n\u00e4mlich rund 40.000 10 Prozent sagten 200.0000, 8 Prozent glaubten, 500.000 Menschen seien im Jahr 2014 aufgenommen worden. Der Rest bewegte sich dazwischen oder lag sogar dr\u00fcber.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\">Darauf stellten wird die Frage: &#8222;Soll Deutschland mehr Fl\u00fcchtlinge aufnehmen?&#8220; \u00dcber 40 Prozent antworteten mit &#8222;Nein!&#8220; Es ist doch klar: Wenn ich wirklich glaube, dass Deutschland 500.000 Personen pro Jahr aufnimmt, will ich nicht, dass noch mehr kommen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Ist das als eine generelle Ablehnung von Fl\u00fcchtlingen zu verstehen? <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>Eick:<\/strong> Nein, wir haben auch qualitative Interviews gef\u00fchrt. Da kommt dann die konkrete Hilfsbereitschaft zum Vorschein. Die \u00c4ngste sind diffus und abstrakt. Wenn man aber die Leute direkt fragt, ob sie ein Problem damit h\u00e4tten, wenn in ihrer Nachbarschaft Fl\u00fcchtlinge unterk\u00e4men, sagen sie sofort: &#8222;Kein Problem!&#8220;<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Das Auswandererhaus versucht, ein Gef\u00fchl f\u00fcr die Erfahrung der Migration zu wecken. Gelingt Ihnen das? <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>Eick:<\/strong> Die meisten Leute kommen nach dem Besuch raus und sagen: &#8222;Das habe ich nicht gewusst.&#8220; Das ist zun\u00e4chst schon viel wert. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\">Aber Migrationsgeschichte ist noch nicht Teil der allgemeinen Geschichtserz\u00e4hlung Deutschlands. Die Ausnahme bildet die Arbeitsmigration der 1950er und 1960er Jahre. Die ist aber \u00fcberwiegend negativ besetzt. &#8222;Wir haben heute ja nur Probleme davon!&#8220; \u2013 in dem Sinne \u00e4u\u00dfern sich viele. Das wird eins zu eins mit dem Gesamtph\u00e4nomen der Migration in Verbindung gesetzt. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>ZEIT ONLINE: <\/strong>Ziehen denn Besucher eine Verbindung zwischen den Millionen deutschen Emigranten und den Immigranten, die heute zu uns kommen? Oder gelingt ihnen das nicht? <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>Eick:<\/strong> Es gelingt nicht. Sie trennen es total ab. Es ist seltsam. Ich frage mich, woran das liegt.<\/span><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"> Ist das Rassismus? Was die deutschen Migranten gemacht haben, wird positiv bewertet: &#8222;Die waren mutig, die waren risikobereit.&#8220; Diese Charaktereigenschaft m\u00fcsste dann auch auf alle anderen Auswanderer \u00fcbertragen werden, aber das geschieht nicht. Wenn Deutsche \u00fcber ihre Migrationsgeschichte reden, dann hei\u00dft es oft: &#8222;Ja, die Urgro\u00dfmutter hat noch was erlitten!&#8220; Der afrikanische Bootsfl\u00fcchtling von heute wird in einem v\u00f6llig anderem Licht betrachtet: &#8222;Er will hier nur unser Sozialsystem ausnutzen!&#8220; Dass es sich in beiden F\u00e4llen um gleiche existenzielle Erfahrungen handelt, wird nicht gesehen. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Haben Sie eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, warum dieses Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen fehlt?<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>Eick:<\/strong> Ich denke, dass man Empathie lernen kann. Das beginnt schon in der Schule. Die Vielgestaltigkeit der Migration muss dort thematisiert werden. Mit einem R\u00fcckblick in die eigene Familiengeschichte k\u00f6nnten viele Deutsche einen pers\u00f6nlichen Bezug herstellen: Millionen Deutsche sind Nachfahren von Fl\u00fcchtlingen und Vertriebenen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\">Aber es wurde in den Familien gar nicht viel dar\u00fcber geredet, was es beispielsweise hie\u00df, aus Ostpreu\u00dfen mit einem Treck in den Westen zu kommen. Man sagte zwar, die Familie habe gelitten. Aber mehr auch nicht. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Es gibt Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fl\u00fcchten, und es gibt Menschen, die auswandern, weil sie woanders ein neues, ein besseres Leben aufbauen wollen. Unterscheiden wir zu wenig zwischen Fl\u00fcchtlingen und Arbeitsmigranten? <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>Eick:<\/strong> Ja, das tun wir.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Kann man ihn Ihrem Ausstellungsraum der &#8222;Galerie der 7 Millionen&#8220; klar unterscheiden, wer politischer Fl\u00fcchtling und wer Arbeitsmigrant war? <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>Eick:<\/strong> Im Nachhinein kann man das nat\u00fcrlich einfach definieren. Aber es gibt immer Mischformen. Die politischen Fl\u00fcchtlinge, die in der Zeit zwischen dem 19. Jahrhundert und dem Zweiten Weltkrieg das Land verlie\u00dfen, kann man heute klar ausmachen. F\u00fcr Deutschland waren es im 19. Jahrhundert vor allem die 1848er. Im Deutschen Kaiserreich sind sehr viele Sozialdemokraten geflohen. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\">Dann gibt es die klassischen Auswanderer, die umgesiedelt sind, um neu zu beginnen. Sie waren sehr flexibel. Sie gingen f\u00fcr ein paar Jahre in ein Land, dann vielleicht in ein anderes. Sie holten die Familien nach, ein Teil der Familie blieb hier, ein Teil ging wieder zur\u00fcck. Diese Art von Migration setzt in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts ein, mit der sich entfaltenden Industrialisierung. Die Flexibilit\u00e4t und Vielf\u00f6rmigkeit ist auch f\u00fcr die Wanderungsbewegungen von heute charakteristisch.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Welche Voraussetzungen mussten die Menschen erf\u00fcllen, um in die USA einreisen zu k\u00f6nnen, dem Ziel der meisten Auswanderer?<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>Eick:<\/strong> Da muss man unterscheiden. Irgendwann wurde nicht mehr jeder hereingelassen. Das begann 1882 mit dem Chinese Exclusion Act, sp\u00e4ter kam der Japanese Exclusion Act hinzu. Asiaten waren nicht mehr erw\u00fcnscht. Dann hie\u00df es: Keine Verbrecher, keine Prostituierten, keine Behinderten. Dieses Vorgehen steigerte sich immer weiter bis der erste Quota Act kam. Darin wurde reglementiert, wie viele Angeh\u00f6rige einer Nation die USA reinlassen, und wie viele nicht. Man hat also beispielsweise eine bestimmte Quote von Deutschen einwandern lassen. Als Berechnungsgrundlage erhob man die Zahl der Deutsch-Amerikaner, die im Jahr 1910 in den USA lebten und ausgehend von dieser Zahl durften ab 1921 drei Prozent einwandern. Damit steuerte man die europ\u00e4ische Einwanderung. Denn 1910 lebten zwar viele Deutsch-Amerikaner, und Amerikaner mit britischen oder irischen Wurzeln in den USA, aber sehr viel weniger Italiener und Polen, deren Einwanderung man reduzieren wollte. Es gab also eine klare politisch gesteuerte Selektion. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Wenn Sie eine Parallele zu heute ziehen: Fehlt es an klaren Regeln? <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Times-Roman, Times, serif;\"><strong>Eick:<\/strong> Ja, wir brauchen klare Regeln, die niemanden diskriminieren. Erst einmal: Wie kommen die Leute zu uns? Zum Beispiel k\u00f6nnte man es \u00fcber die Qualifikation regeln, aber das finde ich gef\u00e4hrlich. Was w\u00fcrde zum Beispiel mit den Frauen geschehen, die \u00fcber eine solche Qualifikation oft nicht verf\u00fcgen? W\u00fcrden die nur \u00fcber den Familiennachzug kommen k\u00f6nnen? Wir werden jedenfalls um eine Quote nicht herumkommen. Deshalb m\u00fcssen trotzdem nicht alle abgeschoben werden, die da sind. Klar ist au\u00dferdem: Politisch Verfolgte und B\u00fcrgerkriegsfl\u00fcchtlinge m\u00fcssen hereinkommen.<\/span><span style=\"font-family: LucidaGrande, 'Lucida Grande';\">\u2028<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Millionen Deutsche sind im 19. und 20. Jahrhundert ausgewandert. Macht die Erinnerung an diese Migrationsgeschichte\u00a0die Deutschen sensibler f\u00fcr die Immigranten von heute? 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