{"id":2112,"date":"2015-06-19T10:11:37","date_gmt":"2015-06-19T08:11:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/?p=2112"},"modified":"2015-06-19T11:12:54","modified_gmt":"2015-06-19T09:12:54","slug":"im-warteraum-europas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2015\/06\/19\/im-warteraum-europas\/","title":{"rendered":"Im Warteraum Europas"},"content":{"rendered":"<p><em>Vor knapp zwanzig Jahren ging der Krieg in Bosnien zu Ende. Seitdem bem\u00fcht sich das kleine Land um die Aufnahme in die Europ\u00e4ische Union. Die Gegenwart in Bosnien besteht aus dem Warten auf eine ertr\u00e4umte Zukunft, die nicht kommen will. Geschichten \u00fcber das Leben im Warteraum.<\/em><\/p>\n<p><em>Ulrich Ladurner ist Politik-Redakteur der ZEIT und vom 16. Juni bis 16. Juli mit einem Stipendium des Goethe-Instituts in Sarajevo.<\/em><\/p>\n<p>Die Chinesen, sagt eine Bewohnerin Sarajevos, waren schon hier, aber sie sind wieder weg, weil in Bosnien keine Gesch\u00e4fte zu machen sind \u2013 ausgerechnet die Chinesen, die doch sonst \u00fcberall auf der Welt gute Gesch\u00e4fte machen. Die Malaysier haben ein massives, festungs\u00e4hnliches Hochhaus an der Ausfallstra\u00dfe Richtung Flughafen gebaut, aber mehr als ein Drittel der Wohnungen ist nicht besetzt, sagt ein Bewohner der bosnischen Hauptstadt, und nicht weit davon entfernt haben Indonesier eine Moschee gebaut, die gr\u00f6\u00dfte allerdings steht in <span class=\"st\">Alipa\u0161ino<\/span> Polje, die K\u00f6nig Fahd Moschee, gestiftet von den Saudis, was manche Menschen in Sarajevo beunruhigt, denn es flie\u00dft viel Geld aus den Golfstaaten nach Bosnien. Arabische Investoren haben riesige, luxuri\u00f6se Einkaufszentren gebaut, die in ihrer grellen Pracht nicht so recht zu den Nachrichten \u00fcber Armut und Arbeitslosigkeit in der fr\u00fcheren jugoslawischen Republik passen wollen.<\/p>\n<p>Am Ufer des gez\u00e4hmten Flusses Miljacka steht ein w\u00fcrfelf\u00f6rmiges, in Glas gekleidetes Geb\u00e4ude. Es ist die Vertretung der Europ\u00e4ischen Union. 160 Menschen arbeiten hier, und auf die Frage, warum es so viele brauche, sagt ein EU-Beamter, dass man in all den bosnischen Ministerien jemanden haben m\u00fcsse, der den Ministern \u00fcber die Schulter schaue und zur Not anschiebe, denn schlie\u00dflich solle das Land ja irgendwann Mitglied der EU werden, eine andere Perspektive gebe es ja nicht f\u00fcr knapp 4,5 Millionen Bewohner. Und es gibt in der Tat sehr viele Minister. Die Rede ist von \u00fcber 150.<\/p>\n<p>Das ist wohl die h\u00f6chste Ministerzahl in Relation zur Bev\u00f6lkerung weltweit. Und nat\u00fcrlich hat dies seine Gr\u00fcnde.<\/p>\n<p>Der Krieg in Bosnien wurde 1995 mit dem Vertrag von Dayton beendet. Er schuf ein stark f\u00f6deralisiertes Land. Es gibt als gr\u00f6\u00dfte Einheiten die Bosnisch-Herzegowinische F\u00f6deration, die serbische Teilrepublik Srpska und das Sonderverwaltungsgebiet Br\u010dko \u2013 und nun lie\u00dfe sich der kafkaeske Aufbau dieses Landes \u00fcber sehr viele Zeilen beschreiben, doch der Leser w\u00fcrde sich darin schnell verlieren wie in einem Irrgarten. Errichtet wurde das Labyrinth jedenfalls, um einen Krieg zu beenden, nicht um eine Zukunft zu bauen. Der bosnische Staatsapparat ist so teuer wie kein anderer auf der Welt. Er verschlingt einen Gro\u00dfteil des Haushalts.<\/p>\n<p>In den vergangenen 20 Jahren ist der Daytoner Irrgarten nicht abgebaut oder auch nur verringert worden. Wer nach der Zukunft des bosnischen Staates sucht, kann also immer noch im Handumdrehen orientierungslos werden, ja ihm droht sogar Schlimmeres, n\u00e4mlich dass er verschlungen wird von diesem komplizierten R\u00e4derwerk, das hier \u00fcberall am Werk ist und das einzige Ziel zu haben scheint, sich selbst am Leben zu erhalten, und das alles und jeden mit gnadenloser Geduld zerm\u00fcrbt, der der Verwirklichung seines Ziels entgegensteht.<\/p>\n<p>Gut m\u00f6glich, dass also irgendwann auch die 160 Beamten der EU deprimiert abziehen, klein gekocht in der H\u00f6lle der bosnischen B\u00fcrokratie, die freilich, das sollte nicht vergessen werden, diesem kleinen Land in Dayton von den westlichen F\u00fchrungsm\u00e4chten aufgedr\u00fcckt wurde.<\/p>\n<p>Noch ist es nicht so weit, und es soll auch nie so weit kommen, das wird einem in der Haus der EU-Delegation immer wieder versichert. Bosnien stehe wieder weit oben auf der To-do-Liste der EU. Man wolle es mit erneuerter Kraft noch einmal versuchen, das Land n\u00e4her Richtung EU zu schieben.<\/p>\n<p>Und woher dieser pl\u00f6tzliche Energieschub?<\/p>\n<p>Was ist Bosnien aus der Sicht Br\u00fcssels im Vergleich zur Eurokrise?<\/p>\n<p>Was ist Bosnien in den Augen der Geostrategen im Vergleich zu den Kriegen in Afghanistan, in Libyen, im Irak, in Syrien?<\/p>\n<p>Ja, man hatte es irgendwie vergessen und verdr\u00e4ngt, dieses Land &#8222;da unten&#8220;.<\/p>\n<p>Doch dann brach im Jahr 2014 ein sozialer Aufstand in Bosnien aus. Er richtete sich gegen die korrupte Elite des Landes. Er war kurz, heftig und gewaltt\u00e4tig. Das Aufstandsfeuer warf ein grelles Licht, das bis nach Br\u00fcssel leuchtete. Irgendwas, das begriff man jetzt, irgendwas l\u00e4uft in Bosnien f\u00fcrchterlich schief, irgendwas musste getan werden. Dann kam der Krieg in der Ukraine, und Putins Russland entpuppte sich als h\u00f6chst aggressiver Gegner der EU.<\/p>\n<p>Russland wirft einen dunklen Schatten auf den Balkan, mehr ist es im Augenblick nicht, doch das reicht schon mal, um der EU Beine zu machen.<\/p>\n<p>Also sind sie alle hier, die Europ\u00e4er, die Russen, die Amerikaner, die Saudis, die T\u00fcrken \u2013 und es herrscht das Gef\u00fchl, dass in dieser offenen Stadt Sarajevo nach vielen Jahren des Stillstands wieder an einem etwas gr\u00f6\u00dferen Rad gedreht wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor knapp zwanzig Jahren ging der Krieg in Bosnien zu Ende. Seitdem bem\u00fcht sich das kleine Land um die Aufnahme in die Europ\u00e4ische Union. Die Gegenwart in Bosnien besteht aus dem Warten auf eine ertr\u00e4umte Zukunft, die nicht kommen will. Geschichten \u00fcber das Leben im Warteraum. Ulrich Ladurner ist Politik-Redakteur der ZEIT und vom 16. 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