{"id":3091,"date":"2016-06-07T16:07:39","date_gmt":"2016-06-07T14:07:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/?p=3091"},"modified":"2016-06-07T16:48:36","modified_gmt":"2016-06-07T14:48:36","slug":"die-versteinerung-europas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2016\/06\/07\/die-versteinerung-europas\/","title":{"rendered":"Die Versteinerung Europas"},"content":{"rendered":"<p>Waren es 800, 600 oder 1.100 Menschen, die vergangene Woche im Mittelmeer ertrunken sind? Wer w\u00fcsste schon, es genau zu sagen.\u00a0Kaum jemand.<\/p>\n<p>Die\u00a0Europ\u00e4er haben sich\u00a0an das massenhafte Sterben im Mittelmeer gew\u00f6hnt. So schrecklich das ist, so sehr war dies\u00a0zu erwarten. Dabei hat es an Emp\u00f6rung in den letzten Monaten und Jahren\u00a0nicht gefehlt, \u00fcber das Schlachten\u00a0in Syrien, \u00fcber den Zerfall Libyens, \u00fcber den Dauerkrieg in Afghanistan, \u00fcber den IS und die Taliban, \u00fcber die Armut in Afrika, \u00fcber die Europ\u00e4ische Union, die nicht in der Lage ist, die Fl\u00fcchtlingskrise zu meistern.<\/p>\n<p>Doch dem moralischen Eifer folgte meist betretenes Schweigen.<!--more--><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich gibt es f\u00fcr die aktuellen Konflikte und Krisen weder einfache noch schnelle L\u00f6sungen. Jedenfalls ist auf absehbare Zeit nicht zu erkennen, wie etwa Libyen oder Afghanistan wieder zu funktionierenden Staaten werden k\u00f6nnten, oder wie in Syrien Frieden einkehren wird. Auch\u00a0das wirtschaftliche Gef\u00e4lle zwischen Afrika und Europa wird in in naher Zukunft nicht \u00fcberwunden werden.<\/p>\n<p>Es breitet sich ein\u00a0Ohnmachtsgef\u00fchl aus.<\/p>\n<p>Wie gleichg\u00fcltig und kalt Europa sein kann,\u00a0haben\u00a0schon die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gezeigt. Dreieinhalb Jahre schaute Europa unt\u00e4tig zu, wie die\u00a0europ\u00e4ische Stadt Sarajevo belagert, beschossen und ausgehungert wurde.<\/p>\n<p>Was kann man schon tun? Nichts, war\u00a0die Antwort \u2013 und diese Antwort kommt heute\u00a0h\u00e4ufig wieder.<\/p>\n<p>Es ist ein Paradox: W\u00e4hrend man zur Tagesordnung \u00fcbergeht, in der Hoffnung,\u00a0dass es nicht schlimmer kommen wird, ahnen\u00a0die meisten Europ\u00e4er\u00a0doch, dass genau das nicht geschehen wird.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich\u00a0wird es wohl noch schlimmer werden.<\/p>\n<p>Angst und Ratlosigkeit\u00a0fressen sich daher weiter in die europ\u00e4ische Gesellschaft hinein.<\/p>\n<p>Das ist die Stunde der\u00a0Populisten. Sie wollen den\u00a0Prozess der Abstumpfung und emotionalen \u00dcberforderung in etwas fundamental Anderes verwandeln: in unerbittliche H\u00e4rte.<\/p>\n<p>&#8222;Wir d\u00fcrfen uns von Kinderaugen nicht erpressen lassen&#8220; \u2013 das ist ein Satz, der\u00a0die Zurichtung der Europ\u00e4er zu herzlosen Wesen zum Ziel hat. Gesagt hat ihn vor einiger Zeit Alexander Gauland von der AfD.<\/p>\n<p>Mit\u00a0sicherem Instinkt versuchen die Rechtspopulisten, die\u00a0Ratlosigkeit und \u00dcberforderung\u00a0des bis dato in gesch\u00fctzten Verh\u00e4ltnissen lebenden Europ\u00e4ers in aggressive Abwehr\u00a0umzuwenden.<\/p>\n<p>Die Sprache, die sie sprechen, hat nicht \u2013 wie sie vorgibt \u2013 einen besseren Schutz europ\u00e4ischer Grenzen zum Ziel. Es geht um etwas anderes: Das\u00a0angeblich so verweichlichte\u00a0Europa soll zur Kampfmaschine werden.<\/p>\n<p>Hart sein, das ist schick, nicht nur rechts au\u00dfen.\u00a0Teile des\u00a0b\u00fcrgerlichen Lagers berauschen sich an\u00a0ihrer neu entdeckten\u00a0F\u00e4higkeit zur Unerbittlichkeit.<\/p>\n<p>Der \u00f6sterreichische Au\u00dfenminister Sebastian Kurz (\u00d6VP) lie\u00df\u00a0die \u00d6sterreicher kurz vor der Schlie\u00dfung der Balkanroute wissen.\u00a0&#8222;Es wird h\u00e4ssliche Szenen geben!&#8220;<\/p>\n<p>Gemeint war: Es ist Zeit, dass wir noch k\u00e4lter werden. Vor wenigen Tagen\u00a0nun sagte Kurz, Europa k\u00f6nne sich doch an Australien ein Beispiel nehmen.<\/p>\n<p>Australiens Regierung weist Fl\u00fcchtlinge, die \u00fcber das Meer kommen rigoros zur\u00fcck. Menschen, die es trotzdem versuchen, schleppt die australische Marine auf entlegene Inseln, wo sie dann in Lagern interniert werden. Diese \u00a0Politik &#8211; &#8222;No way!&#8220; genannt \u2013 wird von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert.<\/p>\n<p>Kurz muss wissen, dass das australische Modell weder mit dem europ\u00e4ischen Recht noch mit der europ\u00e4ischen Realit\u00e4t vereinbar ist. Sein Vorsto\u00df ist deshalb nur eine weitere rhetorische Ein\u00fcbung in H\u00e4rte.<\/p>\n<p>Die Versteinerung Europas soll vorangetrieben werden.<\/p>\n<p>Einigkeit besteht dar\u00fcber, dass die europ\u00e4ischen Grenzen besser gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen, und dass Europa die Krisen und Konflikte nicht ignorieren kann.<\/p>\n<p>Dazu braucht es Entschiedenheit und Klarheit, nicht Mitleidslosigkeit.<\/p>\n<p>Es ist weder die Zeit der gro\u00dfen L\u00f6sungen, noch ist es die Zeit der Ohnmacht, es ist die Zeit der kleinen Schritte.<\/p>\n<p>Das Fl\u00fcchtlingsabkommen mit der T\u00fcrkei, die Gespr\u00e4che mit Libyen \u00fcber ein \u00e4hnliches Abkommen, die beginnende Neuausrichtung europ\u00e4ischer Politik gegen\u00fcber Afrika geh\u00f6ren dazu.\u00a0Das ist m\u00fchsam, das ist moralisch nicht einwandfrei, aber es ist das, was derzeit m\u00f6glich und wirksam ist.<\/p>\n<p>Es muss ein langer, schwieriger Weg gegangen werden, und ohne versteinertes Herz geht es sich leichter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Waren es 800, 600 oder 1.100 Menschen, die vergangene Woche im Mittelmeer ertrunken sind? 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